Bildung im digitalen Medium

25. Juni 2015
von Agata
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Querschnitt Gruppe Google Docs

https://docs.google.com/document/d/1EaKMsnWRXQxTRO9bJwKplhgs4GByc4oazL41hrFYpGQ/edit?usp=sharing

23. Mai 2015
von Agata
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Gruppenarbeit (Zwischen Kanal und Lebens-Mittel pädagogisches Medium und mediologisches Milieu)

Gruppe 1

Abhängigkeit und Veränderlichkeit
Die Mediologie geht von Abhängigkeit des Mediums von der Kultur aus –>Veränderlich
Was ist dann unveränderlich? –> Keine Kommunikation ohne Medium –> kein Mensch-sein ohne Medium (Medium als Grundbestandteil also unveränderlich)

Videosphäre noch aktuell/web2.0 noch aktuell?
Erkenntnis über Möglichkeiten eines Mediums/Wie kann man die Folgen eines Mediums abschätzen? –> sind die Folgen vom Buchdruck mit den Folgen des web2.0 vergleichbar
Videosphäre: sehr allgemein. Vielleicht in einen Topf geschmissen? (Vergleichbarkeit von schwarz/weiß-Stumm-Fernsehen und VR-3D-YouTube-Videos)
Alter des Textes: vielleicht eine neue „webosphäre“ entstanden: Facebook, YouTube, etc.
Gibt es eine Möglichkeit, sich auf neuere Medien einzustellen?
–> was kann ein Pädagoge leisten?
Sind wir noch im web2.0? Haben wir bereits das Web3.0, web4.0 erreicht? „get it online“ -> „make it work“ -> „live in there“?

Viables Wissen
Transmission/Übertragung des Wissens einer Gruppe zur nächsten
Legitimation von Wissen (auch der nächsten Generation gegenüber)?
Was ist Wahrheit? Verlagerung von Filtern (Zeitungen, was ist wichtig?) zu individuellen Meldungen
Bestimmt ein Individuum die Wahrheit? Oder die Menge? Mainstreamwahrheit/Mainstreamwissen?
Es ist wahr, was funktioniert. Allgemeine Gültigkeit verliert sich in individuellen Situationen -> gibt es allgemeines Wissen?

Gruppe 2

3.Mediologie

  • beschäftigt sich mit den Schnittstellen von technischem, sozialem und intellektuellem Leben
  • Raumanalyse, die bestimmte Faktoren zur Analyse heraus zieht

3.1 Epistemologische Anthropologie

  • Wie denkt der Mensch und wie verändert er sich?
  • inwiefern ist der Mensch kultur-abhängig
  • Technischer und kultureller Fortschritt hängen zusammen und wie bedingen sie sich gegenseitig
  • Kreislauf: Mensch entwickelt sich durch Werkzeuge vs. Werkzeuge werden durch Menschen für seine Zwecke (weiter)entwickelt

3.2 Mediosphäre

Debray:

  • jede Epochen ist durch seine “Werkzeug” geprägt
  • 1. Logosphäre: Sprache hat sich entwickelt -> Höhlenbilder
  • 2. Graphosphäre: Buchdruck
  • 3. Videosphäre: es ging los mit dem bewegten Bild
  • 4. Ausblick auf die Hyposphäre
  • Kulturen immer beeinflusst durch “technischen” Fortschritt
  • Was ist mit strategischem Milieu (Machtprojektion) gemeint?
    • Medienentwicklung: Form der Verbreitung über das Medium bezogen auf die Räumlichkeit -> Erde (Sprache) -> Meer (Bücher) -> Raum (“Elektronisierung” von Informationen) => Ausdehnung der Wissensverbreitung

3.3 Alte “Neue Medien”

  • Umgang mit neuen Medien muss immer erlernt werden
  • nicht jeder Mensch kann diesem Fortschritt folgen oder anwenden

3.4 Neue, alte Medien?

3.4 Neue, alte Medien?

  • Technische Entwicklung hat den PC auf den Markt gebacht, dabei fehlte aber die Methode dem Menschen diese beizubringen -> Web 1.0 => Web 2.0 wurde neu gedacht = nicht nur als reines Wissensforum, sondern auch als Kommunikationsmöglichkeit, Vernetzung der Menschen untereinander

3.5 Epistemologische Hindernisse

3.5 Epistemologische Hindernisse

  • es ist schwierig sich die Einbindung eines neues Mediums in den “zukünftigen” Alltag vorzustellen
  • => erst später wird zu sehen sein, was für Folgen/Auswirkungen sie haben wird

3.6 Vor-Sicht Baustelle

3.6 Vor-Sicht Baustelle

  • wir wissen nicht wie sich das neue Medium in der Hyposphäre auswirken wird
  • man führt alte Prinzipien in der Bildung (bspw. Schule) fort, nur mit PCs, ohne das es konkrete Veränderungen oder Anpassungen im Hinblick auf das neue Medium existieren
  • wir leben nicht mehr in einer Gesellschaft in der Wissen auswendig gelernt werden ( keine reine Wissensabfragung) muss, alles kann “gegoogelt” werden => Grundlagen für “Wissenserlangung”, Transferleistungen
  • Pädagogik “under construction”!
  • Pädagogik in kreativen Umbauprozess
  • Digital Native = von Geburt an lebt mit gemeinsam mit dem neuen Medium und erlernt diese quasi “nebenbei”

4 Transmissionen

  • Unterschied:
  • Kommunikation = Infos im Raum verbreiten
    VS.
  • Transmission = Übertragung von Infos über Zeit und die Möglichkeit sie später wieder abzurufen

 

4.1 Das Wissen in der informatisierten Gesellschaft

  • 1. die Natur des Wissen verändert sich -> Zugang und Umgang (bspw. der Mensch braucht sich nichts mehr merken, alles kann nach geschlagen werden)
  • 2. Wissen passiert neue Kanäle, dadurch muss quantifizierbar sein
  • 3. Wissen wird zu einer Ware

4.2 Bildung – Eine große Erzählung?

  • der gesellschaftliche Wandel muss jetzt aufgenommen werden und es muss ein Umgang mit diesem gefunden werden

Neue Gruppe (eigentlich Gruppe 3?)

Mediologie: Epochen, die durch ein spezifisches Medium geprägt werden, z.B durch die Erfindung des Buchdrucks, des Farbfernsehens und der neuen digitalen Medien.

Es werden drei Sphären beschrieben.

  1. Sphäre : Logosphäre: mündliche Überlieferung
  2. Sphäre : Graphosphäre: Beginn der Einführung des Buchdrucks
  3. Sphäre : Videosphäre: datiert mit der Einführung des Farbfernsehens.

In der Epoche der Logosphäre wurde das Wissen mündlich überliefert. Somit war man an die Glaubwürdigkeit der kirchlichen Gelehrten gebunden. Das Hinterfragen in dieser Zeit war sehr schwer. Die Epoche der Graphosphäre war die Epoche des Buchdrucks. Aufgrund des Entstehens von Büchern sind Schulen entstanden. Die Kritikfähigkeit hat sich stark ausgeprägt, da jeder Zugriff auf Bücher hatte und sich somit das Wissen selber aneignen konnte. In jeder Epoche hat das Medium einen starken Einfluss auf die Übermittlung von Wissen. Heutzutage sind wir im Zeitalter der digitalen Medien und die Frage lautet: Wie wird sich unsere Mediennutzung verändern? Kann man das voraussehen?

 

  • Diskussion: Wie wird sich unsere Mediosphäre im Laufe der Zeit verändern? Welche Folgen und Auswirkungen haben die Neuen Medien auf unser Bildungssystem? Was bedeutet das für Pädagogen?
  • Momentan befinden wir uns in einer Übergangssituation → Informationen aus dem Internet werden (für wissenschaftliche Arbeiten) durch Literatur verifiziert
  • Vorstellbar, dass Literatur gänzlich aus unserem Bildungssystem verschwindet und wir vollkommen auf Informationen aus dem Internet angewiesen sind
  • Der Kontrollmechanismus, den sonst Verlage und Zeitungen ausüben, fällt damit weg
  • → Pädagogen müssen Kinder darin ausbilden, die neuen Medien zu benutzen (Blogs, Google Doc etc) und die Kompetenz zu entwickeln, Quellen als brauchbar / wissenschaftlich bzw. als nicht brauchbar / unwissenschaftlich zu beurteilen
  • Informationen aus dem Internet sind grundsätzlich schneller zu erlangen als bspw. aus einer Bibliothek → Fragestellungen an SchülerInnen müssen grundsätzlich anders formuliert werden (damit nicht alles lediglich bei Wikipedia gegooglet wird)
  • These: der Mensch kann irgendwann nicht mehr mit der Hand schreiben, sondern nur noch tippen
  • Folgen: Völliges Vertrauen in die Technik und in die Möglichkeit Daten zu speichern, evt. totale Kontrolle, Datenmissbrauch etc.

Gruppe 4

Zwischen Kanal und Lebens-Mittel pädagogisches Medium und mediologisches Milieu
Was sind die Kernaussagen des Textes?

  • historischer und gesellschaftlicher Wandel durch Technologie
  • ”Quietschen der Scharniere”
  • digitale Handhabung noch nicht angekommen
  • Folgen der neuen Medien für Bildungsinstitutionen
  • Strukturwandel nicht steuerbar und nicht bewusst

Was ist gemeint mit dem “symbolischen Körper”? (S.81)

Mediologie geht davon aus, dass unser Handeln und Denken sowie soziales Miteinander stark geprägt von kulturellen Techniken (Medien) und somit epochenspezifisch sind.

Epochen gewisser medientechnologischer Errungenschaften werden Mediosphären genannt z.B. Buchdruck 15 Jh.

“blinder Fleck” = man kann nicht nachvollziehen wie sich eine Mediosphäre von “innen” anfühlt

Folgerung:

Akzeptanz des blinden Flecks ist notwendig um die Wichtigkeit des Zustandes der permanenten Baustelle (Veränderungsprozesse) in Bildungsinstitutionen zu erkennen

Jetzige Mediosphäre: “digitale Mediosphäre” z.B. Facebook, eMail

Wie können wir als Lehrer die Medien so einsetzen, dass diese nicht nur die alte Tafel ersetzen?
Unterrichtsbeispiel – der Begriff “Wissen” wird neu definiert
z.B. ist es sinnvoll, dass Kinder ein Gedicht auswendig lernen? Für Referate Wikipedia nutzen? Bulimisches Auswendiglernen
Neue Schülerschaft mit neuem Vorwissen in Bezug auf Medien. Sind in einer anderen Mediosphäre aufgewachsen
Realitätsgetreuer Unterricht

Was Bedeutet Bildung im Digitalen Medium?
Bildung im Digitalen Medium bedeutet die Problematik der Wissensvermittlung in unserer heutigen Mediosphäre durch digitale (neue) Medien.

Also stellt sich die Frage, wie können wir als Wissensvermittler durch digitale Medien sinnvoll und produktiv die Schüler erreichen?

 

23. Mai 2015
von Agata
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Zwischen Kanal und Lebens-Mittel: pädagogisches Medium und mediologisches Milieu – Torsten Meyer

Der Text „Zwischen Kanal und Lebens-Mittel: pädagogisches Medium und mediologisches Milieu“ von Torsten Meyer befasst sich mit den Fragen: „Was ist ein pädagogisches Medium?“, „Was sind neue Medien?“. Im Text wird über den falschen Umgang mit den „neuen-alten“ Medien gesprochen und die Frage kommt auf „Was werden die Folgen der Neuen Medien für die Bildung des Menschen gewesen sein?“

Das pädagogische Medium kann alles sein. Es ist sowohl die Tafel als auch der Lehrer, das Smart Board, sowie die Schüler gemeinsam in der Klasse. Darstellungen und Kommunikationen sind nur mit Hilfe von Medien möglich. (Bücher, Filme, Lernumgebungen, Lehrer)
Der Begriff „neue“ Medien stellt das Thema in den Vordergrund. Es wird große Hektik um „eLearning“, „Wissensmanagement“, „Virtuelle Hochschulen“ betrieben. Doch leider ist die Einstellung sowie auch die Kenntnis der „neuen“ Medien, die nun seit mehr als 15 Jahren „auf dem Markt sind“ nicht ausreichend um diese Medien produktiv zu nutzen. Dazu benutzt der Autor die Metapher – Es quietscht sehr selten in den gut geölten Scharnieren.
Es bedarf eines Umstrukturierungsprozesses!

„An important choice faces us: let the computer perpetuate archaic methods of publishing, or use it to vault our minds into a hyperspace of thought“

Im weiteren Verlauf des Textes von Torsten Meyer wird die grundlegende Definition des Mediums „Dazwischen“ erläutert. Die Übertragung und Verarbeitung und Informationen.
Im Text wird die Metapher der Fische im Wasser genutzt. Wir befinden uns also die ganze Zeit im/auf/in dem Internet und merken es nur dann wenn es überhaupt nicht mehr da wäre.

Wir können uns nur theoretisch vorstellen wie eine Welt ohne Medien sein würde.
Geduld ist geboten, wenn die Rede von „neuen“ Geräten ist. Dadurch dass wir nur ahnen können, was das wirklich Neue an den neuen Medien gewesen sein wird, sollte der Einsatz der Medien in der Bildung nicht nur als „Fortsetzung der gewohnten Bildung mit neuen Mitteln“ verstanden werden sondern als Umstrukturierungsprozess begriffen werden. Die Bildungseinrichtungen sollen sich darauf einstellen, dass sie zu permanenten Baustellen werden. „Under construction“

 

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