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In unserem nächsten Workshop gibt es noch freie Plätze:

Leben freisetzen 2017 – Origamifiguren als Zeichen für den Frieden im konfliktreichen Verhältnis von China und seinen Nachbarn

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Seit zwei Jahren existiert das Kunstprojekt „Leben freisetzen“ (fang sheng 放生) am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg. Das Projekt soll nicht nur, aber auch die Zusammenarbeit der ostasiatischen Arbeitsbereiche stärken und als eine Friedensbotschaft für den ostasiatischen Raum gelten. In Zeiten der schnellen kulturellen Formation ist die friedliche Zusammenarbeit der Länder besonders wichtig. Hierfür ist ein Blick auf die zwischenstaatliche Geschichte der asiatischen Länder unumgänglich. Der künstlerische Ansatz dieses Workshops liegt in der Papiertechnik, dem immer wiederholenden Falten von Origamifiguren, dem Zerstören einer alten Buchkultur und dem Erschaffen von neuer, verbindender Kunst. Dabei entsteht ein Dialog für die Studierenden, ein Dialog der Kulturen, ein Dialog der Religionen und nicht zuletzt ein Dialog der Zeiten. „Leben freisetzen“ – ein Grundgedanke aus dem humanistischen Buddhismus – soll uns dabei als Ausgang für den Dialog dienen. Diese Lebensphilosophie soll erfahrbar werden durch die stellvertretende „Freisetzung“ von Papier-Kranichen.

Die Ergebnisse dieses Workshops und der weiteren soll dokumentiert und im FrĂĽhjahr 2018 ausgestellt werden.

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt der Abteilung fĂĽr Sprache und Kultur Chinas, Japans & des Arbeitsbereiches Koreanistik und des Art Peace Projekts (NI Shaofeng, Gordon Mitchell, Ise Gainza)

Anmeldung und Information: artpeaceprojects@gmail.com (Ise Gainza)

Weitere Informationen finden Sie hier: Leben freisetzen

The Art Peace Project

Das Art Peace Project ist aus mehreren Experimenten erwachsen, die untersuchen, inwieweit die Gestaltung oder Analyse von Kunstwerken Wege eröffnen, sich selbst und die Welt neu zu sehen und dabei Anreize für eine Kultur des Friedens und der Menschenrechte schaffen können. In den Experimenten wurde von Improvisations- und Marionettentheater, über Storytelling und Fotografie bis hin zur kritischen Analyse von Filmen und Romanen methodisch gearbeitet. Dabei wurde auch mit professionellen Künstler/innen zusammengearbeitet. In diesem Format der „art-school“ oder des „writer´s-retreat“ wird jedem Workshop-Teilnehmenden die Gelegenheit geboten, auch als Künstler/innen ernst genommen zu werden. Das Art Peace Project bietet also ein Forum zur Untersuchung der Frage, welchen Beitrag die Arbeit mit künstlerischen Medien für die  Menschenrechts- und Friedensbildung leisten kann. Dokumentation und Analyse der divergierenden Erfahrungen der Teilnehmenden in den durchgeführten Workshops bringen die notwendigen Informationen für eine stete Verbesserung und neues Experimentieren.

Das Programm:

  • untersucht die Anwendbarkeit gestalterischer KĂĽnste in der Friedenbildung, besonders in Bezug zu kontroversen Orten und Themen;
  • dokumentiert und analysiert die divergierenden Erfahrungen der Teilnehmenden;
  • stellt die zentralen Ideen, die aus den Workshop-Erfahrungen zeugen, durch Dokumentarfilme und Ausstellungen der Ă–ffentlichkeit zur VerfĂĽgung.

Bedeutung fĂĽr die Teilnehmenden:

  • Eine multi-facettierte Sicht der eigenen Identität und des kollektiven Narratives kennenzulernen.
  • Durch kĂĽnstlerisches Experimentieren mit neuen und unterschiedlichen Wegen des Seins und des Sich-beziehen auf andere, eine Wahrnehmung zu entwickeln, die offen ist fĂĽr eine breitere Varietät von möglichen Perspektiven im alltäglichen Leben. Damit einher kommt die Bereitschaft sich mit utopischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.
  • Die Beschreibung und (Neu)-Darstellung von sich selbst als ein Mittel negative Stereotype zu verhandeln und damit einen Prozess des Selbst-Empowerments anzuregen.
  • Eine größere Kapazität zur Selbstreflexion und die Fähigkeit andere Perspektiven wertzuschätzen.
  • Erfahrungen im Umgang mit kontroversen Themen sammeln, in spielerischer und zugleich intensiver Art und Weise.

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