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News: Performative Konflikte – Spirals of Dialogue 2017

Vom 6.-11. Juni 2017 findet in Lviv (Ukraine) ein neues Art Peace Projekt statt: „Performative Konflikte – Spitals of Dialogue“. Je 5 Studierende aus Lviv (Ukraine); Krakau (Polen) und Hamburg (Deutschland) sind dabei eingeladen, die wechselseitige performative Wirkung von konkreten Orten und der eigenen Geschichte künstlerisch zu beleuchten.
Bewerbungen sind bis zum 31.03. 2017 möglich. Nähere Informationen finden Sie hier: Performative Konflikte

The Art Peace Project

Das Art Peace Project ist aus mehreren Experimenten erwachsen, die untersuchen, inwieweit die Gestaltung oder Analyse von Kunstwerken Wege eröffnen, sich selbst und die Welt neu zu sehen und dabei Anreize für eine Kultur des Friedens und der Menschenrechte schaffen können. In den Experimenten wurde von Improvisations- und Marionettentheater, über Storytelling und Fotografie bis hin zur kritischen Analyse von Filmen und Romanen methodisch gearbeitet. Dabei wurde auch mit professionellen Künstler/innen zusammengearbeitet. In diesem Format der „art-school“ oder des „writer´s-retreat“ wird jedem Workshop-Teilnehmenden die Gelegenheit geboten, auch als Künstler/innen ernst genommen zu werden. Das Art Peace Project bietet also ein Forum zur Untersuchung der Frage, welchen Beitrag die Arbeit mit künstlerischen Medien für die  Menschenrechts- und Friedensbildung leisten kann. Dokumentation und Analyse der divergierenden Erfahrungen der Teilnehmenden in den durchgeführten Workshops bringen die notwendigen Informationen für eine stete Verbesserung und neues Experimentieren.

Das Programm:

  • untersucht die Anwendbarkeit gestalterischer KĂĽnste in der Friedenbildung, besonders in Bezug zu kontroversen Orten und Themen;
  • dokumentiert und analysiert die divergierenden Erfahrungen der Teilnehmenden;
  • stellt die zentralen Ideen, die aus den Workshop-Erfahrungen zeugen, durch Dokumentarfilme und Ausstellungen der Ă–ffentlichkeit zur VerfĂĽgung.

Bedeutung fĂĽr die Teilnehmenden:

  • Eine multi-facettierte Sicht der eigenen Identität und des kollektiven Narratives kennenzulernen.
  • Durch kĂĽnstlerisches Experimentieren mit neuen und unterschiedlichen Wegen des Seins und des Sich-beziehen auf andere, eine Wahrnehmung zu entwickeln, die offen ist fĂĽr eine breitere Varietät von möglichen Perspektiven im alltäglichen Leben. Damit einher kommt die Bereitschaft sich mit utopischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.
  • Die Beschreibung und (Neu)-Darstellung von sich selbst als ein Mittel negative Stereotype zu verhandeln und damit einen Prozess des Selbst-Empowerments anzuregen.
  • Eine größere Kapazität zur Selbstreflexion und die Fähigkeit andere Perspektiven wertzuschätzen.
  • Erfahrungen im Umgang mit kontroversen Themen sammeln, in spielerischer und zugleich intensiver Art und Weise.

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