•• Play & Performance in Peacebuilding SS2012

Blockseminar: 87-02.003; Interdisziplinäres Lehrangebot Peacebuilding/Friedensbildung der Universität Hamburg ; SS 12

Vorbereitung: Samstag, 14.4.2012 von 10-16 Uhr, Block: Samstag, 21.4.2012 von 10-18 Uhr und Sonntag, 22.4.2012 von 10-16 Uhr, Raum 527, Alsterterassen 1

Anmeldung über Stine/Uni HH oder: sofie.olbers@uni-hamburg.de

Dozentin: Sofie Olbers M.A. Ethnologie/Erziehungswissenschaft

Das Seminar geht der Frage nach, wie mit künstlerischen performativen Medien neue, auch nicht-verbale Kommunikationsformen erforscht und erprobt werden können, die exemplarisch sind für eine sich im Umbruch befindenden Welt.

In dem Seminar werden wir uns mit verschiedenen performativen Methoden auseinandersetzen und untersuchen, inwieweit sie ähnliche Prozesse wie die Friedensbildung in Gang bringen.

Die Performancekunst setzt den Körper als Hauptgegenstand ihrer ästhetischen Produktion ein. Im Arbeitsprozess spielt dabei die Improvisation als modellierendes Mittel eine zentrale Rolle. Die Performance unterscheidet sich in vielen Aspekten von der herkömmlichen Theaterarbeit, z.B. durch ästhetische Mittel wie der Inszenierung von Nicht-Vorhersehbarem, Unkontrollierbarem, einer radikalen Öffnung des Tuns, dem Aufführen eines unwiederholbaren Prozesses. Der Performer arbeitet dabei auf der Schwelle, mit Überraschungseffekten und Paradoxien. Dabei „lernt“ er bestimmte Fähigkeiten, die hinsichtlich der Ziele der Friedensbildung von Interesse sein können.

Im Seminar schauen wir uns auf theoretischer Ebene die dem Performancegedanken zugrunde liegenden Konzepte an, wie z.B. den Praxisansatz von Kultur, der Performativität und Körperlichkeit sowie der Improvisation in Handlungstheorien. Auf praktischer Ebene wollen wir einige Impro-Techniken im Probenraum selbst ausprobieren/aufführen und hinsichtlich theoretischer Modelle die eigenen Erfahrungen reflektieren.

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