Es gibt noch freie Plätze:

„Leben freisetzen 2017 – Origamifiguren als Zeichen fĂĽr den Frieden im konfliktreichen Verhältnis von China und seinen Nachbarn“ am Sa 17. Juni und Sa 24. Juni

 

 

Seit zwei Jahren existiert das Kunstprojekt „Leben freisetzen“ (fang sheng 放生) des Künstlers NI Shaofeng bereits. Das Projekt soll nicht nur, aber auch die Zusammenarbeit der ostasiatischen Arbeitsbereiche stärken und als eine Friedensbotschaft für den ostasiatischen Raum gelten. In Zeiten der schnellen kulturellen Formation ist die friedliche Zusammenarbeit der Länder besonders wichtig. Hierfür ist ein Blick auf die zwischenstaatliche Geschichte der asiatischen Länder unumgänglich. Der künstlerische Ansatz dieses Workshops liegt in der Papiertechnik, dem immer wiederholenden Falten von Origamifiguren, dem Erschaffen von neuer, verbindender Kunst aus alten, traditionsreichen Büchern. Dabei entsteht ein Dialog für die Studierenden, ein Dialog der Kulturen, ein Dialog der Religionen und nicht zuletzt ein Dialog der Zeiten. „Leben freisetzen“ – ein Grundgedanke aus dem humanistischen Buddhismus – soll uns dabei als Ausgang für den Dialog dienen. Diese Lebensphilosophie soll erfahrbar werden durch die stellvertretende „Freisetzung“ von Papier-Kranichen.

Die Ergebnisse dieses Workshops und der weiteren soll dokumentiert und im FrĂĽhjahr 2018 ausgestellt werden.

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt des Art Peace Projekts (Gordon Mitchell, Ise Gainza) und dem Künstler NI Shaofeng.

 

Blockseminar: 08-02.005 (LP: 2) (freier Wahlbereich)

Zeit: Sa 17. Juni und Sa 24. Juni, jeweils 10-17 uhr

Ort: Alsterterrasse 1, Raum 542

Anmeldung und Information: artpeaceprojects@gmail.com (Ise Gainza)

Weitere Informationen finden Sie hier: Leben freisetzen

Facilitaion: Neuer TutorInnen Workshop im August 2017

Diesen Sommer findet unser nächster TutorInnen Workshop statt. Es gibt wieder die Möglichkeit sich im Rahmen unseres Zertifikats „Arts-based social inquiry in peace education“ als TutorIn ausbilden zu lassen und zwar fĂĽr die diesjährige Sommeruniversität der Friedensbildung/Peacebuilding zu dem Thema: „Kreativität und Dialog. Sich einmischen in gespaltenen Gesellschaften“. Dies Ausbildung wird stattfinden im Rahmen des dort angebotenen Fotoart Workshops:

Creativity and Peacebuilding in Higher Education (Gordon Mitchell, Monika Pietrzak-Franger, Titus Pacho, Joseph Badokufa):  In August 2017, Titus Pacho and  Joseph Badokufa will be guests of the University of Hamburg. Both are lecturers in the Faculty of Education at St Augustine University in Tanzania. In addition to reporting on peace and human rights initiatives at their university, they will facilitate a workshop using methods of arts-based social inquiry. Photo-art will serve as a platform for thinking and exchange. Here the emphasis will be on uncovering the contradictions and opportunities presented by higher education.

FĂĽr weitere Informationen und zur Bewerbung bitte eine Mail an: artpeaceprojects@gmail.com

FĂĽr weitere Informationen zum Zertifikat siehe: Angebot: Facilitators

Performative Konflikte – Spirals of Dialogue 2017

Vom 6.-11. Juni 2017 findet in Lviv (Ukraine) ein neues Art Peace Projekt statt: „Performative Konflikte – Spitals of Dialogue“. Je 5 Studierende aus Lviv (Ukraine); Krakau (Polen) und Hamburg (Deutschland) sind dabei eingeladen, die wechselseitige performative Wirkung von konkreten Orten und der eigenen Geschichte kĂĽnstlerisch zu beleuchten.
Bewerbungen sind bis zum 31.03. 2017 möglich. Nähere Informationen finden Sie hier: Performative Konflikte

A new Art Peace Project called „Performing Conflict – Spirals of Dialogue“ will be held in Lviv (Ukraine) from 6th-11th of June 2017. Five Students from Lviv (Ukraine), Krakow (Poland) and Hamburg (Germany) are invited to explore the mutually performative effect of space and (hi)story in an artistic way. Application required until 31st of March 2017. For further information see here: performing conflict

Sommeruniversität Kunst und Frieden 2011 von Regina Stober in den Friedenspädagogischen Blättern des Norddeutschen Netzwerkes Friedenspädagogik –> hier zum download

 

Transdisciplinarey Peace Education – Transdisziplinäre Friedenspädagogik als gemeinsame Aufgabe

Wissenschaftliche Tagung vom 11. – 12. April 2014 an der Universität Hamburg

Ein wesentliches Anliegen der Tagung ist es, Friedenspädagog_innen und Interessierte stärker und nachhaltig zu vernetzen. Um gesellschaftlich mehr zu bewegen, müssen gemeinsame Berührungspunkte in Wissenschaft und Praxis gefunden werden. Als gemeinsames Merkmal ist den verschiedenen Ansätzen innerhalb der Friedenspädagogik der Wunsch nach einem friedlicheren und gerechteren Zusammenleben von Menschen auszumachen. In den meisten Ansätzen wird dieses Ziel mithilfe von demokratischen Strukturen und Förderung von friedenspädagogischen Kompetenzen zu erreichen versucht. Diese Parallele ist auch bei Lawrence Kohlberg zu erkennen. Die Überschneidungsbereiche der Kohlbergforschung zur Friedenspädagogik sind nicht zu übersehen und machen die Kohlbergforschung hoch aktuell. Es gilt neokohlbergianische Erkenntnisse in eine aktuelle pädagogische Praxis zu übersetzen und für die Friedenspädagogik fruchtbar zu machen. In besonderer Weise eignet sich Kohlberg, weil er in seinem Praxisansatz einen Weg aufzeigt, das Akteur-Struktur-Problem der Friedenspädagogik anzugehen. Wie das gelingen kann, wird anhand der Soziale-Domänen-Theorie des britischen Soziologen Derek Layder diskutiert. Die vier sozialen Domänen verdeutlichen die verschiedenen Ebenen, auf denen Friedenspädagogik agieren kann und systematisch aktiv werden muss.

Es werden renommierte internationale Wissenschaftler_innen und Praktiker_innen, die sich der Friedenspädagogik widmen, sowie viele Interessierte erwartet. Darunter Prof. Dr. Werner Wintersteiner (Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik, Klagenfurt, Österreich), Prof. Dr. Derek Layder (Department of Sociology, University of Leicester, UK), Dieter Lünse (Institut für Konfliktaustragung und Mediation, Hamburg), einige Nachwuchswissenschafter_innen und viele mehr.

Forschende aller Disziplinen, Studierende, Nachwuchswissenschaftler_innen und Praktiker sowie alle Friedensinteressierte sind herzlich eingeladen.

Tagungsort: Universität Hamburg

Anmeldung & Infos: hier

 

 

Spirals of Dialogue 2013-2015

Die Frage wie Religion präsentiert wird, ist eine wichtige Herausforderung. Es gibt eine Tendenz in Richtung TextbĂĽchern und Schulcurricula, in der die komplexe und fluide Wirklichkeit gelebter Religion reduziert wird zu etwas das zusammengefasst, gelernt und begutachtet werden kann. Hier genau könnte ein partizipatorisches, digitales Kunstprojekt etwas bewegen.  Folglich kann es klar werden, dass wenn ein*e SchĂĽler*in oder Student*in ein Bild von einem heiligen Ort oder Ritual erschafft, dies nur eine mögliche Interpretation darstellt.  DarĂĽber hinaus kann das Bild selbst – durch das Blogging – von allen Beteiligten bereichert werden mit „layers of interpretation and comment“: dialogue bzw. dialogging. mehr…

 

 

Play & Performance in Peacebuilding

Blockseminar: 87-02.003: Interdisziplinäres Lehrangebot Peacebuilding/Friedensbildung der Universität Hamburg ; SS 2012

Vorbereitung: Samstag, 14.4.2012 von 10-16 Uhr, Block: Samstag, 21.4.2012 von 10-18 Uhr und Sonntag, 22.4.2012 von 10-16 Uhr, Raum 527, Alsterterassen 1

Anmeldung ĂĽber Stine/Uni HH oder: sofie.olbers@uni-hamburg.de

Dozentin: Sofie Olbers M.A. Ethnologie/Erziehungswissenschaft

Das Seminar geht der Frage nach, wie mit kĂĽnstlerischen performativen Medien neue, auch nicht-verbale Kommunikationsformen erforscht und erprobt werden können, die exemplarisch sind fĂĽr eine sich im Umbruch befindenden Welt. mehr…

 

Studien-Exkursion nach SĂĽdafrika

September/Oktober 2012

Die Exkursion bietet Promotions- und Master-StudentInnen, deren Forschungsschwerpunkt auf der Entwicklung neuer Methoden im Bereich der ästhetischen Bildung in interkulturellen Bildungsprozessen  liegt, einen fachlichen Austausch mit südafrikanischen ExpertInnen in diesem Bereich sowie die Erprobung neuer Methoden im Feld. Die neuen Impulse südafrikanischer Institutionen in der Theorie und Praxis der Friedenserziehung können kennengelernt und die eigene Forschungsarbeit reflektiert und weiterentwickelt werden.
Die Entwicklung und Erprobung von Feldforschungsmethoden im Bereich ästhetischer Bildung, der Friedens- und Menschenrechtsbildung und der International Vergleichenden Erziehungswissenschaft, stellen somit den Fokus der Exkursion dar.

Südafrika als ein Land, das sich von einem repressiven Apartheidsstaat hin zu einer neuen, fortschrittlichen Demokratie entwickelt hat, befindet sich noch heute in einer Transformationsphase. Seit dem Ende des Apartheidsregimes leisten viele Institutionen mit innovativen pädagogischen Methoden erfolgreiche Arbeit im Bereich der Friedensbildung und interkulturellen Bildung.
Neben dem fachlichem Austausch mit südafrikanischen StudentInnen und DoktorandInnen der Universität Kapstadt sowie der Universität Fort Hare in East London, ist ein Begleitprogramm geplant, dass den Besuch südafrikanischer Bildungs- und Kulturinstitutionen vorsieht, die im Bereich der Friedensbildung arbeiten.

Workshopinhalte:
Austausch und Erprobung von relevanten Forschungsmethoden
Der Fokus des Aufenthalts liegt auf dem internationalen Austausch und Generierung neuer Forschungsmethoden für die Friedensbildung und der international vergleichenden Erziehungswissenschaft sowie die Erfahrung der Arbeit im Feld der angewandten Erziehungswissenschaft. Alle Teilnehmenden arbeiten möchten die Forschung weiterführen und sich für Ihre Dissertationen bzw. Abschlussarbeiten qualifizieren.
Neue Methoden (wie z.B. ethnomedologische Videographie und Interaktionsanalyse) sollen praktisch im Feld erprobt werden.  Zahlreiche Institutionen, die vor Ort seit Jahren erfolgreich in der politischen und interkulturellen Bildung arbeiten, bieten sich an für Pilot-Studien und Video- und Audioaufzeichnungen ihrer Arbeitsprozesse. Fragen hierbei sind unter anderem: Wie lassen sich in Bildungsprojekten Lernprozesse untersuchen, die sich mit der Vermittlung von interkulturellen Kompetenzen, Zivilcourage, gewaltloser Konfliktlösung und politischem Handeln durch ästhetische Erfahrungen beschäftigen? Welche Ansätze und Methoden eignen sich für die Beschreibung und Evaluierung von Bildungsprozessen, die das Ziel haben eine nuancierte und differenzierte Wahrnehmung zu entwickeln und unterschiedliche Perspektiven aufzuzeigen?

 

RE*-Imagining Identity! in Cape Town

A Hasan and Husain Essop photography project in partnership with the District Six Museum and the ArtPeaceProject/University of Hamburg
October 2012 in Cape Town

We are planning a workshop over one weekend at the District Six Museum with young people from different communities in and around Cape Town. The District Six as our cooperator will implement the project as part of the Baluleka! Youth Network Programm that follows a similar learning approach of collaboration, exploration, discovery and re-imagination.
The use of culture as resistance and for community can be traced back in Cape Town to the arrival of the colonists. The Minstrels (or Coon) Carnival has since then continued as an important site of contestation for working-class people. Its roots can be traced to spaces which slaves created to find meaning and to build community, using music and dance. Carnival troupes are part of a broader tradition of community mobilization in the Cape which was prevalent in places like District Six. The idea of carnival offers to play, to leave old-established roles, to revolt against the dominant order, and to capture new space!
This is planned under the focus of historical places and similarities between the German and South African history and the present situation. We are planning on using photos and collages as an artistic tool to interact with the place and to deepen the experience.


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