•• Leben freisetzen 2017

– Origamifiguren als Zeichen für den Frieden im konfliktreichen Verhältnis von China und seinen Nachbarn

 

Seit zwei Jahren existiert das Kunstprojekt „Leben freisetzen“ (fang sheng 放生) des Künstlers NI Shaofeng bereits. Das Projekt soll nicht nur, aber auch die Zusammenarbeit der ostasiatischen Arbeitsbereiche stärken und als eine Friedensbotschaft für den ostasiatischen Raum gelten. In Zeiten der schnellen kulturellen Formation ist die friedliche Zusammenarbeit der Länder besonders wichtig. Hierfür ist ein Blick auf die zwischenstaatliche Geschichte der asiatischen Länder unumgänglich. Der künstlerische Ansatz dieses Workshops liegt in der Papiertechnik, dem immer wiederholenden Falten von Origamifiguren, dem Erschaffen von neuer, verbindender Kunst aus alten, traditionsreichen Büchern. Dabei entsteht ein Dialog für die Studierenden, ein Dialog der Kulturen, ein Dialog der Religionen und nicht zuletzt ein Dialog der Zeiten. „Leben freisetzen“ – ein Grundgedanke aus dem humanistischen Buddhismus – soll uns dabei als Ausgang für den Dialog dienen. Diese Lebensphilosophie soll erfahrbar werden durch die stellvertretende „Freisetzung“ von Papier-Kranichen.

Die Ergebnisse dieses Workshops und der weiteren soll dokumentiert und im Jahr 2018 ausgestellt werden.

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt des Art Peace Projekts (Gordon Mitchell, Ise Gainza) und dem Künstler NI Shaofeng.


Blockseminar: 08-02.005 (LP: 2) (freier Wahlbereich)

Zeit: Sa 17. Juni und Sa 24. Juni , jeweils 10-17 uhr

Ort: Alsterterrasse 1, Raum 542

Anmeldung und Information: artpeaceprojects@gmail.com (Ise Gainza)

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