Zugang zu Informationen

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The best argument against democracy is a five minute conversation with the average voter. — Winston Churchill

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Medienöffentlichkeit & Journalismus

Medienöffentlichkeit hat eine deutlich größere Reichweite als die zuvor kennengelernte persönliche Öffentlichkeit. Ihre Bestandteile sind Rundfunkmedien (TV, Radio) und Printmedien (Magazine, Tages- und Wochenzeitungen).

Massenmedien benötigen Struktur (Organisation, Menschen/Spezialisten, Technik, Technologie), um Zuverlässigkeit ihrer Arbeit gewährleisten zu können. Durch journalistische Auswahl wird der Themenkatalog der verbreiteten Informationen vorgegeben.

Professionellem Journalismus werden wichtige gesellschaftliche Funktionen zugeschrieben: Transparenz, Kontrolle, Aufklärung, Enthüllung. Dabei wird der öffentliche Diskurs um Themen bereitet/angebahnt und begleitet. In gewisser Weise besteht somit ein öffentlicher Auftrag an den Journalismus, durch gewissenhafte journalistische Arbeit zum Funktionieren und Zusammenhalt der Gesellschaft beizutragen.

Im Blick auf die Geschichte geht die Entwicklung von Massenmedien im Gleichschritt mit technischem Fortschritt und gesellschaftlichen Wandel. Das Internet stellt eine Fortsetzung dieser Entwicklung dar.

Der Journalismus verliert durch die Entwicklungen im und um das Internet sein Monopol bezüglich der Aufbereitung und Verbreitung von Informationen. Trotzdem sind klassische Massenmedien auch im Internet vertreten und zeichnen sich durch journalistische Standards (Recherche, Auswahl und Verifizierung von Themen, journalistische Textsorten: Berichte, Reportagen, Kommentare, Glossen) aus.

Die Verbreitung von Informationen durch persönliche Öffentlichkeiten sorgt für eine Verlagerung der Relevanz hin zur Subjektivität. Dennoch sind Kriterien der Echtheit beiden Öffentlichkeitsarten gemein: Journalismus: faktische Wahrheit und persönliche Öffentlichkeit: Wahrhaftigkeit.

Die Flut von Informationen, die im Internet verfügbar ist, nimmt zu. Ihre Zusammenstellung ist jedoch in Datenbanken organisiert. Die Zusammenführung und Aufbereitung der Informationen in diesen ist jedoch nicht frei von vorab wirksamen Filtern (Vorgaben eines Plattformbetreibers, Programmierung eines Suchalgorithmus, etc.).

Soziale Plattformen organisieren Informationen nach Vorgaben von Zeit und Kontakt (Aktualität und soziale Nähe), um individuell gewählte Privatsphäreeinstellungen zu entsprechen. (Google+ = Kreise, Facebook = Freunde, Twitter = Follower) Es findet eine dreifache Vernetzung der Öffentlichkeiten statt: – technisch, – sozial, -informationell.

Im Gegensatz zu klassischen Massenmedien, in welchem Neuigkeiten unsortiert nach Aktualität präsentiert werden. Klassische Massenmedien bereiten ein Paket von Informationen unter Berücksichtigung journalistischer Faktoren, welches zu einer bestimmten Zeit (z.B. 20 Uhr Tagesschau) präsentiert werden.

Die Kommunikationsrichtung der Massenmedien ist festgelegt vom Sender zum Empfänger. Soziale Netzwerke sind verlinkte Multiplikatoren (weiterleiten, teilen). Hier können virale Phänomene der Verbreitung entstehen. Positive für Marketing genutzte, aber negative z.B. Shitstorm.

Dabei zeigt sich auch ein Phänomen, dass immer häufiger mehr über die Berichterstattung zu einem Ereignis gesprochen wird, als über das zugrundeliegende Ereignis selbst.

Die zunehmende Geschwindigkeit liefert ein unmittelbares Feedback. In qualifiziertem Feedback liegt die Chance zur Verbesserung journalistischer Arbeit. Daher sind soziale Netzwerke heute fest in diese integriert.

Soziale Medien verleihen ihren Nutzern eine weit reichende Stimme. Aber nicht jeder, der hier publiziert, wird mit dieser zu einem Journalisten. Entscheidend ist weiterhin der Unterschied in gewissenhafter Aufbereitung von Themen und Informationen nach journalistischen Standards.

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Think before you post!

Think before you post! – Playlist

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Digitale Gesellschaft – Herausforderung für Bildungsinstitutionen

Dig.Gesell. – Herausforderungen für Bildungsinstitutionen

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Selbstdarstellung und Privatsphäre in digitalen Medien

Exzerpt zu Selbstdarstellung und Privatsphäre

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Herausforderungen an die Organisation von Bildung in der digitalen Gesellschaft

Organisation von Bildung – Playlist

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True Fiction

True Fiction

Schulrealitäten und Visionen

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Leitmedien & Epochen

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Zwischen Kanal und Lebens-Mittel: pädagogisches Medium und mediologisches Milieu – ein Exzerpt ?

Zwischen Kanal und Lebens-Mittel – ein Exzerpt

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Wissenschaftliches Arbeiten – Part II

Ergebnis der Seminararbeit: https://piratenpad.de/p/Phqts459hf

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