Res√ľmee

Res√ľmee

 

Wir haben in diesem Seminar nicht nur gelernt wie man einen Blog schreibt und erstellt oder mit weiteren technischen Hilfsmitteln arbeitet, sondern auch einen Zugang zur Erziehungswissenschaft bekommen. Wir haben verschiedene theoretische Ans√§tze behandelt, wobei der Schwerpunkt hierbei auf Marotzki lag, was aber auch vertretbar ist, weil alle gew√§hlten Themen sehr aufschlussreich waren. Wir f√ľhrten viele Gruppen Diskussionen zu den unterschiedlichsten Themen. Gruppenarbeiten waren auch an der Tages Ordnung, sodass wir untereinander in der Lage waren uns auszutauschen √ľber die verschiedenen Ansichten, die in jeder Gruppe vorkamen.

Wichtig ist, dass dieser Kurs mit dem Einsatz verschiedener Medien, mir einen leichtern Einstieg in die Erziehungswissenschaft ermöglichte und ich mich aufgrund gezielter Fragestellungen gut in die Themen einarbeiten konnte.

Das Seminar hat mir geholfen verst√§rkt auf die Vielseitigkeit der Meinungen anderer, zu diversen Themen, einzugehen. Unteranderem werde ich versuchen die Arbeit mit einem Blog weiter zuf√ľhren. Leider habe ich noch keine Idee f√ľr mein Essay, dies wird sich aber mit Sicherheit bald ergeben.

Lernen (Marotzki) exzerpt

Der Textauszug ‚Äö Lernen‚Äė von W.Marotzki und H. Kr√ľger aus ,, Einf√ľhrung in die Erziehungswissenschaft‚Äė‚Äė, behandelt verschiedene Auffassungen zum Thema Lernen.

Es werden verschiedene Modelle/Theorien vorgestellt. ,,Klassische verhaltenstheoretisch ausgerichtete Theorien und Modelle‚Äė‚Äė, ,,situations-, lebenslauf- und biographieorientierte Theorien und Modelle‚Äė‚Äė und ,,Konstruktivistisch ausgerichtete Lerntheorien und Modelle, dies sind die Theorien die in diesem Text n√§her behandelt werden, wobei ich mich im folgendem auf die ,,Klassische verhaltenstheoretisch ausgerichtete Theorien und Modelle‚Äė‚Äė, konzentrieren werde.

 

Der Behaviorismus ist ein Beispiel, f√ľr diese Art von Lernen. Die Theoretiker Pawlow und Skinner vertreten diese, wobei gesagt wird, das Lernen eine Art Mechanik zwischen Reiz und Reaktion darstellt. Verhaltensweisen sollen trainierbar seien und k√∂nnen in ein routinehaftes Handeln enden. Die Grenzen dieser Theorie, laut Marotzki und Kr√ľger, werden im folgenenden aufgez√§hlt. Diese Theorie vereinfache menschliches Lernen zu stark. Au√üerdem werden innerpsychische Vorg√§nge nicht ber√ľcksichtigt. Hervorzuheben ist noch, dass der Mensch nie ein Schemata verfolge.

Marotzki – Erziehung

Marotzki Erziehung

 

In der Erziehungswissenschaft liegen viele unterschiedliche Definitionen des Erziehungsbegriffes vor.

Erziehung kann beispielsweise als eine direkte Einwirkung auf der Basis von Befehlen und Gehorsam aufgefasst werden. ( Instruktionspädagogik)

Nach Rousseau soll der Erzieher möglichst wenig Einfluss auf das Kind nehmen, damit das Kind Sich-Entwickeln kann.

Alle Theorien haben jedoch dieselbe Absicht, sie dienen dazu das Kind zur M√ľndigkeit zu erziehen. Dies stellt die Eltern in eine gewisse Machtposition, welches ein enormes Risiko darstellen kann. Das Wissen soll von einer Generation zur n√§chsten gegeben werden.

Diese Rolle, kann auch ein Erzieher einnehmen und muss nicht zwangsweise von den Eltern √ľbernommen werden.

Eine spezielle Intention geht einer erzieherischen Handlung immer voraus.

Erziehung soll au√üerdem wissen √ľber Sprache und Kultur weitergeben.

 

Exzerpt zum Thema ,, Medium“

Was ist ein Medium? Eine Unterscheidung kommunikations- und medienwissenschaftlicher Grundverständnisse eines zentralen Begriffs. Mock, T. (2006) Publizistik, 51(2), 183-200

In dem Text ‚ÄěWas ist ein Medium?‚Äú¬†versucht Thomas Mock den Begriff des Mediums zu erl√§utern, indem er eine Unterscheidung zwischen kommunikations- und medienwissenschaftlichem Grundverst√§ndnis von ‚ÄěMedium‚Äú vornimmt.

Ein Medium, laut T. Mock, ist ein Mittel, dass Kommunikation erst möglich macht. Es lässt die Menschen in Verbindung treten. Er sagt auch, dass Kommunikation immer eines Mittels bedarf, durch das die Menschen kommunizieren. Der Begriff Medium ist  äußerst unklar, die Grenze ist nur schwer zu finden. Ein Gegenstand wird erst dann zu einem Medium, wenn er zwei andere Gegenstände in Beziehung zueinander setzt.

Mock geht im Folgenden, aus diversen Sichtweisen, auf den Begriff ,,Medium‚Äė‚Äė ein. Das Wort Medium hat heutzutage verschiedene Bedeutungen, aber es gibt drei Grundbedeutungen:

  1. Mitte, Mittleres, Mittelglied
  2. Hilfsmittel, Mittel
  3. vermittelndes Objekt
  4. Kommunikationsmittel
  5. Versuchsperson
  6. Stoff in der Physik
  7. Genus verbi

Doch der Begriff ,,Medium‚Äė‚Äė wird heute meist als Kommunikationsmittel verstanden, wobei es im wissenschaftlichen Sprachgebrauch eher die Bedeutung eines Mittels oder Werkzeugs hat. Sowohl kann er auch als Ersatz f√ľr andere Begriffe aus der Psychologie, Physik, Chemie, Geologie und P√§dagogik usw. verwendet werden.

Mock vertritt den Gebrauch des Wortes ,,Medium‚Äė‚Äė, so wie ihn Faulstich darstellt (Im kommunikations- und wissenschaftlichen Gebrauch). Faulstich unterteilt dies in verschiede Punkte, erstens die Informationstheorie, wo Medien als technische √úbertragungskan√§le fungieren, hierbei werden Informationen vom Sender zum Empf√§nger transportiert. Als n√§chsten Punkt zeigt er den Gebrauch in der Kommunikationswissenschaft auf. Das Medium transportiert √ľber technische Kan√§le/Mittel. Desweiterem zeigen die Medienwissenschaften, genau wie die Kommunikationswissenschaften, ihr Hauptaugenmerk auf die Massenmedien. In der Soziologie hingegen, wird der Begriff ,,Medium‚Äė‚Äė nicht mit der Kommunikation verbunden, sondern als Tausch- und Interaktionsmedium interpretiert, welches Handlungen Systeme o.√§. steuert.

Mock stellt weiterhin fest, dass das Medium eine Notwendigkeit f√ľr Kommunikation ist. Es tritt in drei Ebenen auf:

1)    Medium als Mittel der Wahrnehmung: Kontaktmaterie, setzt die Wahrnehmung durch die Sinne des Menschen voraus. ( Luft, Wasser etc.)

2)    Medium als Mittel der Verständigung: Gedanken und Bedeutungen, werden durch bestimmte Signale wiedergegeben (Code), denen gängige Bedeutungen zugeordnet sind, z.B. Zeichen und Zeichensysteme ( Sprache, Mimik, Gestik, Klänge und Töne)

3)¬†¬†¬† Medium als Mittel der Verbreitung: Die Technik, sie erm√∂glicht Kommunikation √ľber zeitliche und r√§umliche Grenzen hinweg. Technische Medien dienen als √úberwindung direkter menschlicher Kommunikation.

Alle drei Ebenen lassen sich nicht trennen, da sie voneinander abhängen.

Exzerpt zur Mediensozialisation

Exzerpt 2.1.1 Mediensozialisation von Aufenanger, Stefan(1999)

 

Die Diskussion um die Wirkung von Massenmedien, entstand erst durch die elektronischen Medien.

Die heutigen Medien werden f√ľr manche Sozialisationseffekte verantwortlich gemacht, besonders wegen ihrer Inhalte, die meist aus Gewaltdarstellungen oder politischen Ideologien bestehen.

Laut Hurrelmann, muss unter Mediensozialisation ein sehr komplexer Prozess verstanden werden.

Es gibt eine Klassifikation der verschiedenen Ansätze der Mediensozialisation:

 

1)      Medien wirken auf Menschen ein.[1]

Medien wirken je nach Gestaltung, Inhalt und Struktur, auf den Menschen ein.

Im Fernsehen oder Internet werden die Themen Gewalt und Werbung verstärkt aufgegriffen und dadurch wird die Wirkung der Medien meist negativ betrachtet.

 

2)      Menschen sind medienkompetent und selektieren das Medienangebot.[2]

Dieser Ansatz sieht den Menschen als aktiven Nutzer der Medien, der bewusst auswählen kann und nicht wie vorher als Opfer der Medien.

 

3)¬†¬†¬†¬†¬† Menschen und Medien interagieren miteinander und Einfl√ľsse m√ľssen in diesem Wirkgef√ľhl gesehen werden.[3]

Hier wird der Einfluss der Medien als Positiv erachtet. Der Zuschauer Identifiziert sich mit dem Charakter und             projiziert seine Probleme in die Mediengeschichte.

 

Laut Hurrelmann lässt sich Mediensozialisation als Prozess darstellen, bei der das Subjekt sich aktiv mit der mediengeprägten Umwelt auseinandersetzt, in ihr wirkt, sie interpretiert und sich aber trotzdem in vielen Bereichen von den Medien beeinflussen lässt. Medienkompetenz bekommt deswegen einen besonderen Stellenwert, in der Medienpädagogik, zugesprochen.

 

Es folgt ein Versuch, eine Einordnung zu erstellen, mit den vorliegenden Ansätze der Mediensozialisation.

Einen empirischen Meilenstein legte Greenfield(1987) , durch die Zusammenfassung relevanter Studien, die sich mit der Wirkung von Computer auf Kinder befassten.

 

–¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† medien√∂kologischen Ansatz vertreten Baacke u.a. (1997) sowie Lange (2000).

–¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† aneignungstheoretischen Ansatz legen Schorb und Theunert

–¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄěStrukturanalytische Rezeptionsforschung‚Äú Charlton und¬†Neumann-Braun (1986, 1990)

–¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Selbstsozialisation (Mansel 1997)

 

Sutters Theorie der Mediensozialisation enthält drei Dimensionen: Medienkommunikation,

Rezeption und Anschlusskommunikation.

Kinder sind nicht passiv, sie Nutzen die Medien um an Ihnen zu lernen.

 

Was wird in den Forschungen im Bereich der Mediensozialisation noch gebraucht?

Es fehlen Theoretische Arbeiten √ľber aktuelle konstruktivistische Ans√§tze.

Kann es eine allgemeine Theorie der Mediensozialisation √ľberhaupt geben?

Die Mediensozialisation bezieht sich in den gegebenen Beispielen nur auf Kinder und Jugendliche, es wird noch zu wenig in anderen Altersgruppen geforscht. Die empirischen Forschungen lassen die Wechselbeziehungen zwischen Subjekt und Medium außen vor.

Im Anbetracht der Tatsache, fordert K√ľbler das gesamte Forschungsfeld neu anzugehen.

 

‚ÄěDer Anteil der Medien an der Bildung sozialer und individueller Pers√∂nlichkeiten von Kindern muss neu und unvoreingenommen ermessen werden, und zwar sowohl theoretisch-systematisch wie empirisch‚Äú (K√ľbler 1997: 8).

 

Die medienpädagogische Forschung sollte sich stärker mit den Fragen der Mediensozialisation befassen, wobei der Medienerziehung hier  große Aufmerksamkeit zukommen sollte.


[1] Aufenanger Mediensozialisation 2008

[2] Aufenanger Mediensozialisation 2008

[3] Aufenanger Mediensozialisation 2008

Milieutheorie

Milieutheorie nach Marotzki (Sozialisation)

 

 

Sozialisation um fast den Vorgang der Vergesellschaftung des Menschen.

Persönlichkeit und gesellschaftliche Bedingungen werden beeinflussen sich gegenseitig.

 

Marotzki stellt die These auf, dass man in einem Milieu lebt ohne es zu wissen oder zu wollen.  Das Individuum teilt mit anderen Angehörigen des Milieus, Gemeinsamkeiten. Den Gemeinsamkeiten des Habitus kann man sich nicht willentlich entziehen.  Nach Karl Mannheims Theorie ist Kollektivvorstellung nicht von einem einzelnen Herzustellen, sondern durch ein Zusammenspiel verschiedener Individuen.

Milieuspezifisches Wissen ist in kleinen Gruppen wieder zu finden, z.B. in Regionalkulturen.

Menschen wachsen in Milieus hinein die mehrdimensional sind. Sie haben keine klaren Abgrenzungen, die Grenzen verschwimmen in einander.

Sozialisation ist ein stetiger Prozess und kann nur durch soziale Geschehnisse verstanden werden.

Durch den Zerfall einzelner Milieus oder Desintegration , kann es zu einer gemeinsamen Erfahrung f√ľhren und somit neue Milieus gebildet werden, die auf dieselbe Erfahrung basieren.

Virtuelle Communities  sind heute verstärkt präsent durch das Internet und bilden eine weitere Dimension in Sachen Milieus.

 

Gruppen Arbeit 19.4.2012

Gruppenarbeit zum Essay √ľber das Thema Warum ein erziehnungwissenschafltiches Studium wichtig ist f√ľr die P√§dagogische Praxis.

Aufgabe war in einer 4er Gruppe jeweils ein anderes Essay zu lesen und die wichtigsten Punkte zu Papier zubringen. Siehe Oben.

hier f√ľhre ich nun die wichtigsten Punkte auf, die bei unserer Gruppendiskussion gefallen sind:

Pro

– vermittelt wichtiges Hintergrundwissen

– Freiheit in der Kursbelegung ( Seminarwahl)

Kontra

– es findet keine √úbertragung von Theorie zur Praxis statt.

– zu wenig Praxis orientiert.

Рvernachlässigung zwischenmenschlicher Kompetenzen.

Fazit: Das Studium ist sehr Theorielastig aufgebaut und die Praxis wird vernachl√§ssigt. W√ľnschenswert w√§re es mehr praxisorientierte Einheiten im Studium einzubauen, um das Studium nicht einseitig zugestalten.

 

 

was ich von meinem Studium in Hinblick auf meine zuk√ľnftige Rolle als P√§dagoge erwarte.

Essay

Ein kurzes Essay zum Thema, was ich von meinem Studium erwarte im Hinblick auf meine Rolle als Pädagoge.

 


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