52-339 Theorie und Ästhetik des Computerspiels

Im Wintersemester 2015/16 findet im GamingLAB die begleitende Übung zum Seminar Theorie und Ästhetik des Computerspiels von Felix Schröter statt. Im Rahmen der wöchentlichen Sitzungen spielen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktuelle Spiele an und erproben dabei verschiedene Methoden medienwissenschaftlicher Computerspielanalyse.
Jede der 90-minütigen Übungen beginnt mit einer kurzen Einführung in verschiedene Genres (u.a. First-Person-Shooter, Survival Horror, Multiplayer Online Battle Arena [MOBA] und Onlinerollenspiel), bevor die Studierenden sich unter wöchentlich wechselnden analytischen Perspektiven einem prominenten Vertreter dieser Genres widmen. Dazu zählen etwa narratologische und ‚ludologische‘ Zugänge (Wie erzählt „Grand Theft Auto IV“ seine Geschichte? Wie erlernen Spielerinnen und Spieler die Regelstruktur von „Star Wars: The Old Republic“?), aber auch ästhetische Fragen (Wie löst „Dead Space“ Emotionen bei Spielerinnen und Spielern aus? Wie beeinflussen Raumstrukturen die Spielerfahrung in „Dota 2“?). Die Ergebnisse wurden in kurzen Spielprotokollen festgehalten und in den Seminarsitzungen aus theoretischer Perspektive diskutiert. Die Übung im GamingLAB dient damit nicht nur der Schulung medienanalytischer Fähigkeiten, sondern ebenfalls der Rückbindung der besprochenen Theorien an den konkreten Gegenstand.