Podiumsdiskussion „Ich im Netz“

Für die heutige Sitzung nehmen wir den vorbereiteten Text von Jan-Hinrik Schmidt „Selbstdarstellung und Privatsphäre in digitalen Medien“1 als Grundlage für eine Diskussion zum Thema „Ich im Netz – Pädagogische Herausforderungen an das Aufwachsen im digital-vernetzten Medium“.

Dabei übernehmen Sie verschiedene Rollen (Medienpädagog_in, Lehrer_in, Journalist_in, Elternteil – die Rollenbeschreibungen werden im Seminar ausgeteilt), die sie in der Diskussion vertreten. Die Rollen übernehmen jeweils unterschiedliche Perspektiven (normativ & bewertend, analytisch & deskriptiv, pädagogische Praxis). Bitte überlegen Sie genau, was das bedeutet und erarbeiten Sie entsprechend Ihre Diskussionsbeiträge. Nutzen Sie zur Vorbereitung den Text und Ihre eigene Zusammenfassung um Aussagen, Argumente, Kritikpunkte, Bewertungen, Fragen etc. aus ihrer Rollenperspektive heraus zu entwickeln, die Sie im Laufe der Diskussion mit einbringen können. Bitte versuchen Sie während der Diskussion, sich so nah wie möglich an Ihre Vorbereitung und Ihre Rolle zu halten. Nutzen Sie, neben dem aktuellen Text, auch gerne die Inhalte des Textes aus den letzen beiden Sitzungen, um Ihre Argumente zu stützen.

Ein_e Kommiliton_in wird die Moderation übernehmen. Als Moderation haben Sie die Aufgabe im Vorfeld, Leitfragen zu entwickeln, so dass alle Perspektiven auch zu Wort kommen.

Die Diskussion wird zusätzlich von vier Protokollant_innen dokumentiert. Diese habe unterschiedliche Schwerpunkte, d.h. es wird insgesamt vier Protokolle geben:

  • Welche Fragen tauchen auf und für wen sind sie relevant?
  • Welche Analysen und Beschreibungen gesellschaftlicher Prozesse werden genannt?
  • Welche Bewertungen und normativen Setzungen werden genannt und diskutiert?
  • Welche Handlungsnotwendigkeiten und Handlungsempfehlungen für die pädagogische Praxis tauchen auf?

Alle, die nicht auf dem Podium sitzen oder Protokollieren, erhalten trotzdem eigene Rollen und können sich aus dem Publikum heraus Fragen stellen oder zum Mitdiskutieren den freien Stuhl auf dem Podium nutzen.

 

 

  1. Jan-Hinrik Schmidt. Social Media. Wiesbaden: Springer VS, 2013. S. 23-42 []

Selbstdarstellung und Privatsphäre in digitalen Medien

Wie haben uns in den Sitzungen am 30.4. und am 7.5. gemeinsam dem Begriff des Mediums genähert und – in Anlehnung an Torsten Meyer – haben versucht herauszufinden, welche Rolle Medien für Bildungsprozesse im allgemeinen spielen und wie sich kulturelle Prozesse in Zusammenhang mit einer medientechnologischen Entwicklung verändert haben und aktuell verändern. Da der Fokus des Seminars auf „Bildung im digitalen Medium“ liegt, wollen wir uns in den nächsten Sitzungen mit einigen Aspekten der digitalen Kultur eingehender befassen.

Lesen Sie zur Vorbereitung auf die nächste Sitzung am 21.5. das Kapitel „Selbstdarstellung und Privatsphäre in sozialen Medien“ aus dem Buch „Social Media“1 von Jan-Hinrik Schmidt. Jan-Hinrik Schmidt ist wissenschaftlicher Referent am Hans-Bredow-Institut Hamburg und beschäftigt sich aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht mit digitalen Medien.

Das gesamte Buch ist über Springerlink aus dem Universitätsnetz heraus verfügbar.

Bitte verfassen Sie ein Exzerpt des gesamten Kapitels und notieren Sie Unklarheiten und Verständnisfragen in Ihrem Blog.

Wenn Sie während der Lektüre, bei der zugehörigen Recherche nach Begrifflichkeiten oder auch beim Nachdenken über das Thema (mit oder ohne Computer) auf Fragestellungen, Ideen, Bilder, Links, Videos etc. stoßen, die zum Themenkomplex „Selbstdarstellung und Privatsphäre in digitalen Medien“ passen, so posten Sie das auch sehr gerne in Ihrem Blog.

  1. Jan-Hinrik Schmidt. Social Media. Wiesbaden: Springer VS, 2013. S. 23-42 []

Diskussion – Leitfragen, Moderation, Dokumentation

Um die Diskussion zu dem zweiten Teil des Textes von Torsten Meyer trotz der großen Gruppe etwas lebhafter zu gestalten, arbeiten wir diese Woche in vier kleineren Gruppen.

Ziel der Arbeit in den Gruppen ist es zum einen, ein gemeinsames Textverständnis zu entwickeln sowie den Text zu bewerten und gemeinsame Diskussionsfragen zu entwickeln, die für Sie in Bezug auf Ihre Zukunft als Pädagog_innen von Bedeutung sind. Folgende Leitfragen können als Stütze für Ihre Gruppenarbeiten dienen – nutzen Sie aber gerne auch Ihre eigenen Vorbereitung in Ihren Blogs:

  • Was sind die Kernaussagen des Textes?
  • Was haben Sie verstanden, was nicht?
  • Warum ist die Mediologie und der medienkulturhistorische Blick ein wichtiges Thema für die Behandlung von aktuellen erziehungswissenschaftlichen Fragen?
  • Was sind die Mediosphären? Finden Sie Beispiele, um die einzelnen Mediosphären begreifbar zu machen.
  • Wie ist die aktuelle Mediosphäre zu beschreiben?
  • Welche Herausforderungen stellen sich vor dem Hintergrund einer „mediologischen Revolution“ an Bildungsinstitutionen, Lehrer_innen, Pädagog_innen etc.?
  • Was kann „Bildung im digitalen Medium“ bedeuten?

 

Vorgehen

Alle Fragen die aufkommen – Verständnisfragen oder inhaltlich weiterführende Fragen – sowie Kritikpunkte, Diskussionsanregungen, Praxisbeispiele zur Verdeutlichung, Thesen etc., die Sie an Ihrem Tisch diskutieren, dokumentieren Sie bitte in einem von allen Gruppen geteilten Google-Doc.1 Sie können immer sehen und mitlesen, was die anderen Gruppen schreiben.

Bitte bestimmen Sie jeweils eine_n Moderator_in sowie eine_n Schriftführer_in in Ihrer Tischgruppe. Der/die Moderator_in hat die Aufgabe, die Diskussion zu strukturieren und immer wieder zu versuchen, wahrzunehmen, ob die Fragen und Diskussionbeiträge dem reinen Textverständnis dienen oder ob der Text auf einer inhaltlichen Ebene diskutiert wird und sollte auch benennen, auf welcher Ebene die Diskussion sich bewegt, so dass der/die Schriftführer_in die Diskussionsbeiträge auch bereits sortiert und strukturiert in das Google Doc übernehmen kann. Außerdem muss der/die Moderator_in darauf achten, dass die Diskussion möglichst sachlich und fachlich am Text orientiert bleibt. Man landet allzu häufig bei Beispielen und Anekdoten aus dem eigenen (Medien-)Alltag und kann diese auch meist irgendwie bewerten – Ziel der Diskussion ist es jedoch, den Text zu diskutieren und ggf. mit passenden Beispielen verständlicher zu machen sowie die Perspektive des Autors zu übernehmen, um diese Beispiele zu bewerten und zu analysieren.

 

Sie diskutieren intensiv in ihrer Gruppe für 50 Minuten, danach besprechen wir noch einmal gemeinsam die wichtigsten von Ihnen erarbeiteten Standpunkte und Diskussionsfragen im Plenum. Die jeweiligen Moderator_innen tragen dazu ihre wichtigsten Erkenntnisse und Diskussionsfragen aus der Gruppe in das Plenum.

 

 

 

  1. https://docs.google.com/document/d/1mV0_cwSU9Gl_a1Zl0_KbiNsntF7074HUnWWgwAzvqyg/edit?usp=sharing []

Was ist ein RSS-Reader und wozu brauche ich ihn? 

rss-40674_1280Sie möchten eine große Zahl einzelner Webseiten im Blick behalten ohne diese (ggf. mehrmals) täglich manuell aufrufen zu müssen? Hierfür gibt es eine einfache und verlässliche Lösung: Die meisten Seiten auf denen regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht werden bieten sogenannte RSS-Feeds an; diese Abkürzung steht für »Really Simple Syndication« und bezeichnet eine Technologie, die Nutzer_innen über Änderungen einer Webseite in Kenntnis setzt. In der Regel wird ein RSS-Reader genutzt, um diese Informationen zentral zu sammeln.

Der Gebrauch eines RSS-Readers ähnelt einem digitalen Zeitungsabo, Sie bekommen neue Artikel und/oder Kommentare frei Haus geliefert. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass Sie die Inhalte Ihres Abos selbst bestimmen. Hierfür müssen einmalig die RSS-Feeds der gewünschten Webseiten dem Feedreader Ihrer Wahl hinzugefügt werden – im Anschluss erhalten Sie automatisiert Benachrichtigungen über neue Inhalte auf den abonnierten Seiten. Das zeitaufwendige manuelle Besuchen Ihrer Lieblingswebseiten gehört der Vergangenheit an.

Wie finde und abonniere ich RSS-Feeds?

Im Regelfall reicht es heute aus, die URL einer Webseite aus der Adresszeile Ihres Browsers zu kopieren und diese anschließend den Abos im RSS-Reader der Wahl hinzuzufügen.

!! Achtung: Die Feeds passwortgeschützter Blogs lassen sich nicht abonnieren (und das ja auch aus gutem Grund)!!

In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Sie hier herunterladen können,  wird das Abonnement von RSS-Feeds am Beispiel von »Feedreader« erläutert, neben »The Old Reader« einer der RSS-Reader, bei denen man im Zuge der Registrierung kein Google-, Twitter- oder Facebook-Konto zur Authentifizierung angeben muss. Für Nutzer_innen, die kein Problem mit einer Verknüpfung der Accounts haben lohnt sich gegebenenfalls auch ein Blick auf die Alternativen »Feedly« oder »Digg«. Die Funktionalität aller Dienste ist vergleichbar. Wir haben uns für »Feedreader« entschieden, weil hier neben den Artikeln auch die Kommentare eines Blogs abonniert werden können – was im Seminarkontext einen nicht unwesentlichen Mehrwert bedeuten kann. Die im Folgenden dokumentierten Schritte sind beispielhaft; sollten Sie also eine der aufgeführten Alternativen (oder auch eine nicht aufgeführte Alternative) bevorzugen – nur zu!


 

PDF-Dateien digital kommentieren

Da es im Seminar gewünscht wurde hier eine kleine Übersicht an Programmen, mit denen PDF-Dateien auch digital kommentiert werden können – am Laptop, PC, Mac oder Tablet:

Für Mac und Windows bietet inzwischen der kostenfrei erhältliche PDF-Reader von Adobe die Möglichkeit, PDF-Dateien zu annotieren. Eine Anleitung zum Hinzufügen von Kommentaren zu einer Datei finden Sie im Adobe-Hilfebereich.

Für Linux wird der Adobe Reader nicht mehr angeboten, eine Alternative wäre z.B. Okular

Auf dem iPad gibt es keine kostenlose App, die ich empfehlen würde. Gute Apps, deren Anschaffung sich für das Studium und die Arbeit mit PDFs am iPad aber lohnen würde sind GoodReader oder Good Notes.

Für Android-Tablets wurde mir Notizblock+ empfohlen.

Wer Evernote nutzt, kann auf die Premium-Version upgraden, dort gibt es inzwischen auch die Möglichkeit, PDF-Dateien zu kommentieren.

Sollten Sie gute Erfahrungen mit Programmen oder Apps gemacht haben, die ein einfaches Handling und Kommentieren von PDF-Dateien am Mac, PC oder Tablet erlaubt, so freue ich mich über ihre Hinweise in den Kommentaren zu diesem Beitrag!