Richtig zitieren im WWW

Da Sie alle sicherlich auch über dieses Seminar hinaus immer wieder mit der Frage konfrontiert werden, wie Sie urheberrechtlich korrekt im WWW etwas veröffentlichen und wie der korrekte Umgang mit Zitaten ist, hier ein kleiner Hinweis auf eine sehr informative Seite zu rechtlichen Fragen im und um das Internet – der Link führt direkt zu einem Artikel speziell zum Zitieren: http://irights.info/artikel/zitieren-im-www/7007

 

 

#KBoM – Forderungen und Folgerungen

Die Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ stellt zahlreiche Forderungen und beschäftigt sich in Arbeitsgruppen auch mit konkreten Handlungsnotwendigkeiten und Fragestellungen. Wir wollen uns zunächst einmal gemeinsam einen Überblick verschaffen über die Arbeitsfelder und Forderungen der Initiative:

  • Welche Handlungsnotwendigkeiten werden genannt?
  • Welche Begriffe werden verwendet und welche Bedeutung haben sie, z.B. Medienkomptenz, Medienbildung…?
  • An wen richten sich die Forderungen? Wer kann entsprechend auf die Forderungen reagieren und Entwicklungen anstoßen?
  • Was genau bedeuten die Forderungen für die Praxis, welche Herausforderungen ergeben sich daraus?

Danach erstellen Sie in Arbeitsgruppen von maximal vier Teilnehmer*innen eine „digitale Wandtafel“, in der Sie gut strukturiert und grafisch ansprechend gestaltet für einen konkreten Bereich zentrale Herausforderungen erarbeiten. Definieren Sie das Problemfeld, mit dem Sie sich beschäftigen, möglichst genau und mit Beispielen. Beschreiben Sie auch die aktuelle Situation und machen deutlich, wo Veränderungsbedarfe liegen. Machen Sie gemeinsam Vorschläge, wie man mit den von Ihnen genannten Herausforderungen umgehen könnte. Machen Sie auch deutlich, wo Probleme, Hindernisse, Schwierigkeiten etc. bei der Umsetzung Ihrer Vorschläge liegen könnten.

Nutzen Sie zur Darstellung und Präsentation Ihrer Arbeitsergebnisse Padlet.

Arbeitsauftrag in Padlet:

http://de.padlet.com/wall/4xtssirj20fi

 

„Keine Bildung ohne Medien!“

Die Intitiative „Keine Bildung ohne Medien!“ ist ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Praktikern aus dem Bereich Medienpädagogik bzw. Medienbildung. Ziel der Initiative ist es, Medienbildung stärker gesellschaftliche zu verankern und auch in der Politik ein Bewusstsein für aktuelle Problemstellungen anzustoßen.

Bitte informieren Sie sich bis zur nächsten Sitzung über die Initiative auf der Webseite http://www.keine-bildung-ohne-medien.de. Zentrales Dokument der Initiative ist das Medienpädagogische Manifest, aber darüber hinaus sind weitere Stellungnahmen und Ergebnisse von Arbeitsgruppen auf der Seite zu finden, z.B. vom Medienpädagogischen Kongress 2011. Suchen Sie sich aus diesen Informationen das zusammen, was für Sie relevant erscheint.

Beschreiben Sie bis zur nächsten Sitzung am 18.06.2015 in Ihrem Blog die Ziele der Initiative und welche zentralen Forderungen gestellt werden. Bereits in den einzelnen Arbeitspapieren sind unterschiedliche Positionen zu erkennen. Darüber hinaus gibt es Diskussionen in Blogs etc., die sich mit dieser Initiative beschäftigen und diese auch teilweise sehr stark kritisieren. Welche Kritiklinien können Sie finden und herausarbeiten? Recherchieren Sie dazu selbständig im Netz.

Verschaffen Sie sich eine eigene Meinung, wie sie zu dieser Initiative und insbesondere zum Medienpädagogischen Manifest und den daraus hervorgegangen Forderungen stehen und formulieren Sie ggf. Ihre eigenen Kritikpunkte.

 

Wie erlange ich Zugang zu Informationen?

Jan-Hinrik Schmidt analysiert in seinem Text zu „Medienöffentlichkeit und Journalismus“, wie Informationen in einer digital-vernetzten Gesellschaft aufbereitet, bereitgestellt, gefiltert, verbreitet und diskutiert werden. Die Filtermechanismen für die Verbreitung von Informationen haben sich im Gegensatz zur Buchkultur verändert.

Zentrale Frage in unserem Seminar ist, welche Herausforderungen sich aus den gesellschaftlichen Bedingungen für Bildung und Erziehung ergeben und welche möglichen Formen des Umgangs es gibt. Zu diesem Zweck ist es wichtig, ein Verständnis für die Strukturen der Informationsverbreitung und des Zugangs zu Informationen für das Individuum zu erlangen.

Erstellen Sie vor dem Hintergrund sich verändernder Formen der Verbreitung und Filterung von Informationen, wie sie Jan-Hinrik Schmidt beschreibt, ein Flow-Chart Ihres eigenen Zugangs zu Informationen.

  • Wie erlangen Sie täglich Zugang zu Informationen?
  • Welchen Ausgangspunkt nutzen Sie zur Informationsbeschaffung?
  • Welche Arten von Informationen lesen Sie über den Tag verteilt?
  • Welche Filtermechanismen nutzen Sie persönlich?
  • Welche Rolle spielen in diesen Zusammenhang Facebook, Twitter und Co.?
  • Welche Rolle spielen Massenmedien?
  • Wie beteiligen Sie sich aktiv an Diskussionen im Internet?
  • Teilen Sie aktiv Inhalte? Wenn ja, welche?

Bitte machen Sie dieses Flow-Chart auf Papier und stellen dieses als Foto in Ihrem Blog zur Diskussion bereit.

Medienöffentlichkeit und Journalismus

Bitte lesen Sie zur nächsten Sitzung das Kapitel „Medienöffentlichkeit und Journalismus“ (S. 43-56) aus dem Buch „Social Media“1 von Jan-Hinrik Schmidt.

Fassen Sie die Kernthesen des Textes in Ihrem Blog zusammen.

 

Zusätzliche Links zum Thema:

Stefan Collet: Agenda Setting und soziale Medien – Der Fall Guttenberg(s). Politik-Blog von Zeit Online. 08.03.11.

Wikipedia-Artikel zu #aufschrei

Ralf Bendrath: #Zensursula, oder Kreativ gegen Internetzensur! netzpolitik,org, 15.04.2009

Interview mit Peter Kruse in der Sendung Breitband im Deutschland Radio Kultur, 24.04.2014

Sascha Lobo: Die Mensch-Maschine: Wie der Diskurs aus dem Ruder läuft. Kolumne auf SpOn, 07.10.2015

Wikipedia-Artikel zu Filterblase

 

  1. Jan-Hinrik Schmidt. Social Media. Wiesbaden: Springer VS, 2013. S. 23-42 []