„Keine Bildung ohne Medien!“

Die Intitiative „Keine Bildung ohne Medien!“ ist ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Praktikern aus dem Bereich Medienpädagogik bzw. Medienbildung. Ziel der Initiative ist es, Medienbildung stärker gesellschaftliche zu verankern und auch in der Politik ein Bewusstsein für aktuelle Problemstellungen anzustoßen.

Bitte informieren Sie sich bis zur nächsten Sitzung über die Initiative auf der Webseite http://www.keine-bildung-ohne-medien.de. Zentrales Dokument der Initiative ist das Medienpädagogische Manifest, aber darüber hinaus sind weitere Stellungnahmen und Ergebnisse von Arbeitsgruppen auf der Seite zu finden, z.B. vom Medienpädagogischen Kongress 2011. Suchen Sie sich aus diesen Informationen das zusammen, was für Sie relevant erscheint.

Beschreiben Sie bis zur nächsten Sitzung am 18.06.2015 in Ihrem Blog die Ziele der Initiative und welche zentralen Forderungen gestellt werden. Bereits in den einzelnen Arbeitspapieren sind unterschiedliche Positionen zu erkennen. Darüber hinaus gibt es Diskussionen in Blogs etc., die sich mit dieser Initiative beschäftigen und diese auch teilweise sehr stark kritisieren. Welche Kritiklinien können Sie finden und herausarbeiten? Recherchieren Sie dazu selbständig im Netz.

Verschaffen Sie sich eine eigene Meinung, wie sie zu dieser Initiative und insbesondere zum Medienpädagogischen Manifest und den daraus hervorgegangen Forderungen stehen und formulieren Sie ggf. Ihre eigenen Kritikpunkte.

 

Medienöffentlichkeit und Journalismus

Bitte lesen Sie zur nächsten Sitzung das Kapitel „Medienöffentlichkeit und Journalismus“ (S. 43-56) aus dem Buch „Social Media“1 von Jan-Hinrik Schmidt.

Fassen Sie die Kernthesen des Textes in Ihrem Blog zusammen.

 

Zusätzliche Links zum Thema:

Stefan Collet: Agenda Setting und soziale Medien – Der Fall Guttenberg(s). Politik-Blog von Zeit Online. 08.03.11.

Wikipedia-Artikel zu #aufschrei

Ralf Bendrath: #Zensursula, oder Kreativ gegen Internetzensur! netzpolitik,org, 15.04.2009

Interview mit Peter Kruse in der Sendung Breitband im Deutschland Radio Kultur, 24.04.2014

Sascha Lobo: Die Mensch-Maschine: Wie der Diskurs aus dem Ruder läuft. Kolumne auf SpOn, 07.10.2015

Wikipedia-Artikel zu Filterblase

 

  1. Jan-Hinrik Schmidt. Social Media. Wiesbaden: Springer VS, 2013. S. 23-42 []

Selbstdarstellung und Privatsphäre in digitalen Medien

Wie haben uns in den Sitzungen am 30.4. und am 7.5. gemeinsam dem Begriff des Mediums genähert und – in Anlehnung an Torsten Meyer – haben versucht herauszufinden, welche Rolle Medien für Bildungsprozesse im allgemeinen spielen und wie sich kulturelle Prozesse in Zusammenhang mit einer medientechnologischen Entwicklung verändert haben und aktuell verändern. Da der Fokus des Seminars auf „Bildung im digitalen Medium“ liegt, wollen wir uns in den nächsten Sitzungen mit einigen Aspekten der digitalen Kultur eingehender befassen.

Lesen Sie zur Vorbereitung auf die nächste Sitzung am 21.5. das Kapitel „Selbstdarstellung und Privatsphäre in sozialen Medien“ aus dem Buch „Social Media“1 von Jan-Hinrik Schmidt. Jan-Hinrik Schmidt ist wissenschaftlicher Referent am Hans-Bredow-Institut Hamburg und beschäftigt sich aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht mit digitalen Medien.

Das gesamte Buch ist über Springerlink aus dem Universitätsnetz heraus verfügbar.

Bitte verfassen Sie ein Exzerpt des gesamten Kapitels und notieren Sie Unklarheiten und Verständnisfragen in Ihrem Blog.

Wenn Sie während der Lektüre, bei der zugehörigen Recherche nach Begrifflichkeiten oder auch beim Nachdenken über das Thema (mit oder ohne Computer) auf Fragestellungen, Ideen, Bilder, Links, Videos etc. stoßen, die zum Themenkomplex „Selbstdarstellung und Privatsphäre in digitalen Medien“ passen, so posten Sie das auch sehr gerne in Ihrem Blog.

  1. Jan-Hinrik Schmidt. Social Media. Wiesbaden: Springer VS, 2013. S. 23-42 []

Medien, Medium, Erziehungswissenschaft und pädagogische Praxis

Um die Diskussionen im Seminar und Ihre Gedanken aus der Sitzung nicht zu vergessen, ist es sinnvoll, wenn Sie sich als Nachbereitung zur Sitzung in Ihrem Blog noch einmal kurz auch mit der Frage auseinandersetzen: Warum ist es denn eigentlich wichtig, dass ich mich als angehende_r Pädagog_in mit der Frage beschäftige, was eigentlich ein Medium ist und welche Zusammenhänge zwischen Medien und Kultur bestehen? Und welche Auswirkungen auf mein pädagogisches Handeln kann/soll die Auseinandersetzung mit Fragen einer „Pädagogischen Medientheorie“ haben?

Mediologische Bedingungen von Bildung und Erziehung

Nachdem die Blogs alle eingerichtet sind, steigen wir in die inhaltliche Arbeit ein. Bitte lesen Sie zur Vorbereitung auf die nächste Sitzung den Text von Torsten Meyer: Zwischen Kanal und Lebens-Mittel: pädagogisches Medium und mediologisches Milieu1

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Schreiben Sie in Ihr Blog einen kurzen (!) Absatz zur generellen Aussage des Textes in eigenen Worten. Fassen Sie außerdem ebenfalls kurz und in eigenen Worten die Kernaussagen der einzelnen Kapitel zusammen. Markieren Sie im Text alle Passagen, die Sie verstanden haben (+), die sie nicht verstanden haben und bei denen noch Fragen offen sind (?) sowie die Passagen, wo sie anderer Meinung sind (!). Nutzen Sie dafür die Symbole wie hier im Bild dargestellt. Diese Symbole sind wichtig für die gemeinsame Arbeit am Text in der kommenden Seminarsitzung.

Wenn Sie einzelne Begriffe nicht verstanden haben, so notieren Sie diese ebenfalls in Ihrem Blog und versuchen Sie nach passenden Definitionen zu recherchieren.

Hier finden Sie ein paar Hinweise zum Lesen wissenschaftlicher Texte

 

 

 

 

  1. In: Johannes Fromme, Werner Sesink (Hrsg.): Pädagogische Medientheorie. Wiesbaden: VS Verlag, 2008. S. 71-94 []

Erste Schritte im eigenen Blog

  1. Legen Sie einen eigenen Blog an und richten Sie diesen ein. Hierzu gehören
    – Aussagekräftiger Titel und Untertitel
    – Design und evtl. eigenes Titelfoto (auf Lizenz achten!)
    – Seitenleisten über Widgets gestalten
    – Notwendige Plugins aktivieren (Fotogalerie: Lightbox2, Fußnoten: WP-Footnotes, Zugangsbeschränkung: Authenticate)
  2. Legen Sie eine About-Seite an, in der Sie kurz sagen, um was es in dem Blog geht und wer die Autor_in ist. Laden Sie hierzu Ihr Portrait hoch, dass in der ersten Sitzung entstanden ist. Die Portraits sind als PDF oder Jpeg im EduCommSy-Raum zu finden, oder Sie machen ein Foto mit Ihrem Handy und laden das Bild dann hoch – ggf. über die WordPress-App.
  3. Erstellen Sie einen Beitrag, in dem Sie kurz noch einmal Ihre Erwartungen an das Seminar erläutern – überarbeiten Sie diesen Beitrag ggf. noch später zu Hause. Veröffentlichen Sie diesen Beitrag erst, wenn er fertig ist. Bis dahin bleibt der Eintrag als Entwurf gespeichert. Vergessen Sie nicht die Nutzung von Kategorien und Tags.
  4. Erstellen Sie einen privaten Eintrag, den Sie als Übungsfeld nutzen, um unterschiedliche Medientypen einzubinden (Videos, Präsentationen von Slideshare, Bilder, Audios, Links, Dateien…)
  5. Überlegen Sie sich insgesamt eine Struktur für Ihr Blog:
    – Wann nutzen Sie Kategorien, wann Schlagwörter?
    – Welche Kategorien sind sinnvoll für die Arbeit während des Semesters?
    – Welche Seiten benötigen Sie?
    – Welche Inhalte wollen Sie als Beiträge einstellen?
    – Welche Beiträge werden öffentlich gemacht, welche bleiben privat?
    – Wann ist ein Passwortschutz sinnvoll?