#KBoM – Forderungen und Folgerungen

Die Initiative „Keine Bildung ohne Medien“ stellt zahlreiche Forderungen und beschäftigt sich in Arbeitsgruppen auch mit konkreten Handlungsnotwendigkeiten und Fragestellungen. Wir wollen uns zunächst einmal gemeinsam einen Überblick verschaffen über die Arbeitsfelder und Forderungen der Initiative:

  • Welche Handlungsnotwendigkeiten werden genannt?
  • Welche Begriffe werden verwendet und welche Bedeutung haben sie, z.B. Medienkomptenz, Medienbildung…?
  • An wen richten sich die Forderungen? Wer kann entsprechend auf die Forderungen reagieren und Entwicklungen anstoßen?
  • Was genau bedeuten die Forderungen für die Praxis, welche Herausforderungen ergeben sich daraus?

Danach erstellen Sie in Arbeitsgruppen von maximal vier Teilnehmer*innen eine „digitale Wandtafel“, in der Sie gut strukturiert und grafisch ansprechend gestaltet für einen konkreten Bereich zentrale Herausforderungen erarbeiten. Definieren Sie das Problemfeld, mit dem Sie sich beschäftigen, möglichst genau und mit Beispielen. Beschreiben Sie auch die aktuelle Situation und machen deutlich, wo Veränderungsbedarfe liegen. Machen Sie gemeinsam Vorschläge, wie man mit den von Ihnen genannten Herausforderungen umgehen könnte. Machen Sie auch deutlich, wo Probleme, Hindernisse, Schwierigkeiten etc. bei der Umsetzung Ihrer Vorschläge liegen könnten.

Nutzen Sie zur Darstellung und Präsentation Ihrer Arbeitsergebnisse Padlet.

Arbeitsauftrag in Padlet:

http://de.padlet.com/wall/4xtssirj20fi

 

„Keine Bildung ohne Medien!“

Die Intitiative „Keine Bildung ohne Medien!“ ist ein Netzwerk aus Wissenschaftlern und Praktikern aus dem Bereich Medienpädagogik bzw. Medienbildung. Ziel der Initiative ist es, Medienbildung stärker gesellschaftliche zu verankern und auch in der Politik ein Bewusstsein für aktuelle Problemstellungen anzustoßen.

Bitte informieren Sie sich bis zur nächsten Sitzung über die Initiative auf der Webseite http://www.keine-bildung-ohne-medien.de. Zentrales Dokument der Initiative ist das Medienpädagogische Manifest, aber darüber hinaus sind weitere Stellungnahmen und Ergebnisse von Arbeitsgruppen auf der Seite zu finden, z.B. vom Medienpädagogischen Kongress 2011. Suchen Sie sich aus diesen Informationen das zusammen, was für Sie relevant erscheint.

Beschreiben Sie bis zur nächsten Sitzung am 18.06.2015 in Ihrem Blog die Ziele der Initiative und welche zentralen Forderungen gestellt werden. Bereits in den einzelnen Arbeitspapieren sind unterschiedliche Positionen zu erkennen. Darüber hinaus gibt es Diskussionen in Blogs etc., die sich mit dieser Initiative beschäftigen und diese auch teilweise sehr stark kritisieren. Welche Kritiklinien können Sie finden und herausarbeiten? Recherchieren Sie dazu selbständig im Netz.

Verschaffen Sie sich eine eigene Meinung, wie sie zu dieser Initiative und insbesondere zum Medienpädagogischen Manifest und den daraus hervorgegangen Forderungen stehen und formulieren Sie ggf. Ihre eigenen Kritikpunkte.

 

Medien, Medium, Erziehungswissenschaft und pädagogische Praxis

Um die Diskussionen im Seminar und Ihre Gedanken aus der Sitzung nicht zu vergessen, ist es sinnvoll, wenn Sie sich als Nachbereitung zur Sitzung in Ihrem Blog noch einmal kurz auch mit der Frage auseinandersetzen: Warum ist es denn eigentlich wichtig, dass ich mich als angehende_r Pädagog_in mit der Frage beschäftige, was eigentlich ein Medium ist und welche Zusammenhänge zwischen Medien und Kultur bestehen? Und welche Auswirkungen auf mein pädagogisches Handeln kann/soll die Auseinandersetzung mit Fragen einer „Pädagogischen Medientheorie“ haben?