Was ist ein RSS-Reader und wozu brauche ich ihn? 

rss-40674_1280Sie möchten eine große Zahl einzelner Webseiten im Blick behalten ohne diese (ggf. mehrmals) täglich manuell aufrufen zu müssen? Hierfür gibt es eine einfache und verlässliche Lösung: Die meisten Seiten auf denen regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht werden bieten sogenannte RSS-Feeds an; diese Abkürzung steht für »Really Simple Syndication« und bezeichnet eine Technologie, die Nutzer_innen über Änderungen einer Webseite in Kenntnis setzt. In der Regel wird ein RSS-Reader genutzt, um diese Informationen zentral zu sammeln.

Der Gebrauch eines RSS-Readers ähnelt einem digitalen Zeitungsabo, Sie bekommen neue Artikel und/oder Kommentare frei Haus geliefert. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass Sie die Inhalte Ihres Abos selbst bestimmen. Hierfür müssen einmalig die RSS-Feeds der gewünschten Webseiten dem Feedreader Ihrer Wahl hinzugefügt werden – im Anschluss erhalten Sie automatisiert Benachrichtigungen über neue Inhalte auf den abonnierten Seiten. Das zeitaufwendige manuelle Besuchen Ihrer Lieblingswebseiten gehört der Vergangenheit an.

Wie finde und abonniere ich RSS-Feeds?

Im Regelfall reicht es heute aus, die URL einer Webseite aus der Adresszeile Ihres Browsers zu kopieren und diese anschließend den Abos im RSS-Reader der Wahl hinzuzufügen.

!! Achtung: Die Feeds passwortgeschützter Blogs lassen sich nicht abonnieren (und das ja auch aus gutem Grund)!!

In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Sie hier herunterladen können,  wird das Abonnement von RSS-Feeds am Beispiel von »Feedreader« erläutert, neben »The Old Reader« einer der RSS-Reader, bei denen man im Zuge der Registrierung kein Google-, Twitter- oder Facebook-Konto zur Authentifizierung angeben muss. Für Nutzer_innen, die kein Problem mit einer Verknüpfung der Accounts haben lohnt sich gegebenenfalls auch ein Blick auf die Alternativen »Feedly« oder »Digg«. Die Funktionalität aller Dienste ist vergleichbar. Wir haben uns für »Feedreader« entschieden, weil hier neben den Artikeln auch die Kommentare eines Blogs abonniert werden können – was im Seminarkontext einen nicht unwesentlichen Mehrwert bedeuten kann. Die im Folgenden dokumentierten Schritte sind beispielhaft; sollten Sie also eine der aufgeführten Alternativen (oder auch eine nicht aufgeführte Alternative) bevorzugen – nur zu!


 

PDF-Dateien digital kommentieren

Da es im Seminar gewünscht wurde hier eine kleine Übersicht an Programmen, mit denen PDF-Dateien auch digital kommentiert werden können – am Laptop, PC, Mac oder Tablet:

Für Mac und Windows bietet inzwischen der kostenfrei erhältliche PDF-Reader von Adobe die Möglichkeit, PDF-Dateien zu annotieren. Eine Anleitung zum Hinzufügen von Kommentaren zu einer Datei finden Sie im Adobe-Hilfebereich.

Für Linux wird der Adobe Reader nicht mehr angeboten, eine Alternative wäre z.B. Okular

Auf dem iPad gibt es keine kostenlose App, die ich empfehlen würde. Gute Apps, deren Anschaffung sich für das Studium und die Arbeit mit PDFs am iPad aber lohnen würde sind GoodReader oder Good Notes.

Für Android-Tablets wurde mir Notizblock+ empfohlen.

Wer Evernote nutzt, kann auf die Premium-Version upgraden, dort gibt es inzwischen auch die Möglichkeit, PDF-Dateien zu kommentieren.

Sollten Sie gute Erfahrungen mit Programmen oder Apps gemacht haben, die ein einfaches Handling und Kommentieren von PDF-Dateien am Mac, PC oder Tablet erlaubt, so freue ich mich über ihre Hinweise in den Kommentaren zu diesem Beitrag!