Archive for Januar, 2012

Schwierigkeiten und Probleme/Lösungsansätze

Von Anfang an war es klar, dass einige Schwierigkeiten in der Entwicklung eines solchen Konzeptes auftreten, wie zum Beispiel folgende:

  • Was für Kenntnisse kann man als Lehrer seitens der Schüler voraussetzen?
  • Eigentlich keine, wenn man mal ehrlich ist. In der 8./9. Jahrgangsstufe kennen die Schüler maximal den Violinschlüssel und können eine C-Dur Tonleiter aufsagen, aber hinsichtlich meines Portfoliokonzeptes sind alle auf dem gleichen Stand.

 

  • Wie kann ich die Schüler über einen längeren Zeitraum (8 Wochen) motivieren?
  • Durch individuelle Zwischengespräche, vielleicht schon ein fertiges Vorzeigeprodukt?

 

  • Ist es überhaupt möglich, diese Leistungen am Schluss zu bewerten?
  • Meiner Meinung nach ist es nur möglich, die Mitarbeit und die Kreativität der Schüler zu bewerten und nicht das musikalische Produkt, da ja individuelle Begabungen vorausgesetzt sind.
  • Passt das Konzept in den Lehrplan?
  • Ja, da der Musik-Lehrplan sehr viele Freiheiten gewährt, ist es zeitlich auf jeden Fall umsetzbar.

Abschlussüberlegungen

Mir war von vornherein klar, dass sich das Gestalten eines Portfolios im Musikunterricht schwerer gestaltet als in manchen anderen Fächern.
Aber ich wollte die Herausforderung annehmen und versuchen, ein Konzept für die 8./9. Klasse über mehrere Wochen zu erstellen, wo die Schüler einen individuellen Zugang zur Musik entwickeln oder vertiefen können.
Wichtig ist mir, dass die Schüler ohne besondere musikalische Voraussetzungen oder Begabung die Möglichkeit haben, einen Zugang zu Musik zu finden.
Ein weiteres Ziel ist der Umgang mit MusikSoftware (Audacity), die man kostenlos im Internet runterladen kann und mit der es möglich ist, etwas aufzunehmen und/oder zu schneiden und zu bearbeiten. Dieses Programm ist sehr einfach und daher halte ich es für diese Altersstufe durchaus für geeignet.
Das portfolio soll ein Begleitwerk sein, nicht nur für den Schüler, sondern für den Lehrer, als „roter Faden“ des Projekts. Es soll ein Gemeinschafts-Portfolio werden, wo jeder Schüler, der beteiligt ist, seinen Beitrag begründet und alle somit das Gesamtkonzept vertreten.

 

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