Thomas Häcker – Portfolio als Entwicklungsinstrument

Im Folgenden möchte ich die Kernaussagen von Thomas Häckers Text in Stichpunkten zusammenfassen:

  • – zuerst taucht der Begriff in der Kunst auf und bezeichnet eine Mappe des jeweiligen Künstlers, in der er alle seine Arbeiten hat
  • – dadurch konnte man nicht nur die Qualität verschiedener Arbeiten des Künstlers beobachten, sondern auch seine Entwicklung
  • – in der Schule stellt das Portfolio kein festes Konzept dar, sondern variiert je nach Land/Fach/Altersstufe etc.
  • – das Portfolio fand seinen Weg aus den USA in die deutschen Schulen
  • – ist zunächst eine alternative Leistungsbeurteilung, um den Schüler nicht punktuell zu beurteilen, sondern den Lernprozess
  • – außerdem soll durch die Portfolio-Arbeit die Qualität von Lernen und Unterricht steigen
  • – hohe Eigenverantwortung der Schüler
  • – „Ein Portfolio ist eine zielgerichtete und systematische Sammlung von Arbeiten, welche die individuellen Bemühungen, Fortschritte und Leistungen der / des Lernenden in einem oder mehreren Lernbereichen darstellt und reflektiert. Im Portfolioprozess wird die / der Lernende an der Auswahl der Inhalte, der Festlegung der Beurteilungskriterien sowie an der Beurteilung der Qualität der eigenen Arbeit beteiligt“
  • – also: das Portfolio dokumentiert den Lernprozess

Vereinbarungen zwischen Schülern und Lehrern:

  • – Augangspunkt für ein Portfolio ist ein Problem/offene Fragestellung/Aufgabe
  • – schriftliches Fixieren der Lernziele im Vorfeld
  • – als nächster Schritt: Arbeits- und Sammelphase
  • – mitwachsendes Inhaltsverzeichnis
  • – show portfolio/process portfolio
  • – Selbstreflexion des Lernenden ist das Kernstück der Portfolioarbeit
  • – metakognitive Interpretation
  • – transparente Beurteilungskriterien

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