Bewertung von Portfolios

In den beiden Texten, die wir zu letzter Woche lesen sollten, werden viele positive Eigenschaften von Portfolios in der Schule dargestellt, unter anderem auch, dass für die Schüler bei dieser Form der Leistungsbewertung weniger Druck entsteht und dass mehrperspektivische Beurteilung der Lehrer oftmals möglich ist.
Für mich stellt sich nun die Frage, wie genau diese Leistungsbewertung aussehen soll. Vor allem für meine beiden Fächer, Musik und Mathe. In Mathe stelle ich es mir besonders schwierig vor, zunächst einmal ein Portfolio zu erstellen und es dann als Lehrer zu bewerten, zumal es gerade in Mathe wichtig ist, eine klare Bewertungsrichtlinie zu haben, um sicherzugehen, dass alle Schüler den Stoff verstanden haben. In der Portfolioarbeit selbst ist es schon schwierig, allen Schülern den Stoff nahezubringen, wenn man als Lernberater fungiert und nicht den Stoff „frontal“ unterrichtet. Meiner Meinung nach hat man bei der letzten Form der Stoffvermittlung eine höhere Kontrolle, wieviel die Schüler wirklich verstanden haben und somit auch die Möglichkeit einer differenzierten Bewertung der jeweiligen Schülerleistungen.

1 Comment so far

  1. Marco on November 8th, 2011

    ich sehe genau das auch als Problem. Wie sehen die Bewertungskriterien aus und wie individuell ist ein Portfolio, wenn ich Rahmenbedingungen vorgebe, damit ich Bewertungsraster entwerfen kann…

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