Konzept Fotografie-Portfolio
Januar 23rd, 2012
Mit wem und wie soll das Konzept umgesetzt werden/ „Rahmenbedingungen“?
Die Portfolioarbeit soll in der 9. und 10. Klassen im Rahmen eines Wahlpflichtkurses durchgeführt werden und basierend auf dem Fach Bildende Kunst. Hierbei war es den SuS möglich ein Projektthema zu wählen, sodass hier ein Interesse für das Thema Fotografie vorausgesetzt werden kann.
Der Kurs läuft innerhalb eines Schuljahres. Die Lerngruppe besteht aus SuS aller 9. und 10. Klassen einer Stadtteilschule.
Der Wahlpflichtkurs wird benotet. Dies ist für die SuS der 10. Klassen besonders wichtig.
Die Vorkenntnisse der SuS zum Thema Fotografie variieren, da sich die SuS in unterschiedlichen Klassenstufen befinden und von drei unterschiedlichen Kunstlehrer/Innen unterrichtet werden.
Wie sieht die Unterrichts-/ Portfolioplanung aus?
Der Unterricht findet in einem der PC-Räume der Schule statt. Die Schule ist mit ausreichend Kameras ausgestattet, sodass jede/r SuS eine Kamera nutzen kann. Für die Erarbeitung der Aufgabenstellungen im Rahmen des ePortolios haben die SuS das gesamte Halbjahr Zeit.
Inhalte:
- Eine Einführung incl. Erfahrungsaustausch, Überblick der Kursinhalte
- Kameraeinführung und -erprobung
- Besprechung der Aufgabenstellungen (zu den Themen: Technik, Portrait/ Architektur/ Stillleben, unterschiedliche Objektive, Kontraste, Bewegung, Farbe und s/w etc.)
- Erarbeitung der Bewertungskriterien
- Beginn Erarbeitung der Aufgabenstellungen
- Recherche Fotoausstellungen in Hamburg
- Besuch in einer Fotoausstellung, eigener Wahl und Bildbesprechung, -analyse
- Fortsetzen und Beenden der Aufgabenstellungen
- Kurze und einfache Bildbearbeitung der vorhandenen Fotos (Picasa)
- Präsentation des Portfolios und Diskussion (Kritik und Aussicht zur Weiterbearbeitung)
- Letzte Kurstermine: Freiarbeit zur Überarbeitung des Portfolios und Benotung
–> Die Inhalte des Kurses sind flexibel und sollen individuell an die Lerngruppe angepasst werden (keine vorgeplanten konkreten Arbeitsaufträge). Es ist auch möglich hierbei Interessensgruppen zu bilden.
–> Die Inhalte des Kurses sollen so angelegt sein, dass sie bei guter Mitarbeit innerhalb der Kurszeit erarbeitet können.
–> Die Arbeitsvorhaben und –ergebnisse sollen regelmäßig im Portfolio kurz beschrieben werden.
–> Die Arbeitsergebnisse sollen regelmäßig ins ePortfolio eingestellt werden.
Warum ist dieses Thema sinnvoll für ein (e)Portfolio?
Der Nutzen des Portfolios liegt in der kontinuierlichen gegenseitigen Einsicht der Entwicklung der Portfolios und somit der Arbeitsergebnisse und –entwicklung. Außerdem können Inhalte gegenseitig kommentiert und weiterentwickelt werden, seitens SuS und Lehrer. Außerdem motivieren Bilder oft mehr zum Anschauen als Texte!
Was sind die Ziele (des ePortfolios und seiner Erarbeitung/ Entwicklung)?
Gemäß des Bildungsplans Bildende Kunst sollen fachliche und überfachliche Kompetenzen mit den SuS entwickelt werden. Das Thema der Fotografie ist unter dem Begriff der Digitalen Medien verortet und findet in der 9. und 10. Jahrgangsstufe Anwendung. Hier kann auch das Portfolio eingeordnet werden. Ich werde im Folgenden einige exemplarische Ziele aus dem Bildungsplan auflisten, aufgeteilt in die Kompetenzbereiche.
Die SuS…
Produktion:
…setzen digitale Medien ihren spezifischen Eigenschaften gemäß ein.
…kennen und erproben verschiedene Kompositionsvarianten.
…setzen Farbwirkungen bewusst ein.
…gestalten im Rahmen einer Aufgabe angemessen in einem der folgenden Bereiche: digitale Fotografie, digitale Bildbearbeitung, Schrift oder Layout.
Rezeption und Reflexion:
…kennen zwei Hamburger Museen von Besuchen vor Ort und kennen einige Werke im Original.
…verfügen über Kenntnisse zu Bildern und Objekten der Alltagskultur (z.B. Fotos) im Zusammenhang mit eigenen praktischen Erfahrungen.
…reflektieren den eigenen Wahrnehmungs- und Gestaltungsprozess.
…äußern sich auf dem Niveau einer Bildungssprache über Bilder und Objekte.
Präsentation:
…präsentieren anschaulich gestalterische Produkte und Entstehungsprozesse vor der Lerngruppe.
…bahnen Gespräche über ihre Präsentationen an erläutern sie.
…etc.
Weitere Ziele sind aus dem folgenden Punkt ableitbar.
Wie wird das Portfolio bewertet? Bewertungskriterien!
Die Bewertungskriterien sollen auf Basis vorgegebener Themen in der Lerngruppe ebenfalls erarbeitet werden:
Überfachliche Kompetenzen (Bildungsplan)
- Selbstkompetenzen (Selbstkonzept und Motivation)
- Sozial-kommunikative Kompetenzen (kooperative Gruppenarbeit, Verantwortung für eigenens Handeln und das anderer übernehmen, etc.)
- Lernmethodische Kompetenzen (Ausdauer, herstellen von Zusammenhängen, reflexion der bisherigen Lernprozesse)
Fachliche Kompetenzen (Bildungsplan)
- Produktion (handwerkliche und technische Fähigkeiten (Kamera), Verwirklichung einer Idee/ individuelle Ausdrucksmöglichkeiten, Gestaltung und Wirkung, Farbwahl/ Form/ Komposition, Umgang und Nutzung mit digitale Medium Blog/Portfolio, etc.)
- Rezeption und Reflexion (reflexive Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit, Reflexion von Ästhetik und kulturellem Hintergrund von Bildern, sprachliche Nutzung zur Reflexion, analytische Nutzung der Sprache etc.)
- Präsentation (Aufbereitung der Ergebnisse, auch sprachlich)
Hierbei ist noch unklar wie und was im Detail bewertet wird, da der konkrete Kursinhalt erst mit den SuS erarbeitet wird.
Die folgenden Inhalte sollten aber auf jeden Fall in die Bewertung einfließen:
- Führung, Erarbeitung und Entwicklung des Portfolios
- „Foto-Entwicklung“: Absicht und Resultat
- Schriftlicher Teil: Bildbeschreibung/ -analyse
- Etc.
(Vgl.: Bildungsplan Stadtteilschule (5-11), http://www.einsteinfreun.de/media/kunst/kunst_bewertung.pdf
Exemplarische Aufgabenstellung… Einstieg Portraits und Bewertung…….
Januar 23rd, 2012
Bildungsplan Bildende Kunst: Bezug zu Portfolio und Fotografie
Januar 19th, 2012
Als einen der ersten Schritte meiner Unterrichtsplanung habe ich mich mit dem Bildungsplan für Bildende Kunst (Jahrgangsstufe 5 bis 10) vertraut gemacht. Folgende Fragestellungen waren mir hierbei besonders wichtig:
- Wie ist das Thema Fotografie im Bildungsplan verortet? Welche Unterrichtsinhalte werden diesbezüglich aufgezeigt?
- Wie bzw. ist das Thema Portfolio im Bildungsplan verortet? Wie kann die Nutzung eines Portfolios durch den Rahmenplan begründet werden?
- Welche Kompetenz- und Arbeitsbereiche finden durch meine Themen Anwendung und wie?
- Welche Inhalte des Bildungsplans kann ich sonst nutzen, um mein ePortfolio zu entwickeln?
Diese Fagen werde ich anhand meines Unterrichtskonzeptes beantworten…
Literatur
Januar 19th, 2012
Banek, Cora/ Banek, Georg 2010: Fotografieren lernen. Band 1: Die technischen Grundlagen. Kameras, Objektive und Zubehör. Heidelberg: dpunktverlag
Breuer, Angela Carmen 2009: Das Portfolio im Unterricht. Theorie und Praxis im Spiegel des Konstruktivismus. Münster: Waxmann (M.M.Bib. F40/10025)
Brunner, Ilse/ Schmidinger, Elfriede 20033: Gerecht beurteilen. Portfolio: die Alternative für die Grundschulpraxis. Linz: Veritas. (M.M.Bib. F40/10022)
Endres, Wolfgang (Hg.)/ Wiedenhorn, Thomas/ Engel, Anja 2008: Das Portfolio in der Unterrichtspraxis. Präsentations-, Lernweg- und Bewerbungsportfolio. Weinheim: Beltz Verlag. (M.M.Bib. F40/10026)
Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung 2011: Bildungsplan Stadtteilschule (Jahrgangsstufen 5 bis 11). Bildende Kunst. Hamburg.
Häcker, Thomas: Portfolio als Entwicklungsinstrument. Online verfügbar unter http://www.portfolio-schule.de/go/index.cfm?D497FE97E5534CAF95AF1D3E58626A8F (abgerufen am 26.10.2011)
Krok, Göran/ Lindewald, Maria 2007: Portfolios im Kindergarten. Das schwedische Modell. Lernschritte dokumentieren, reflektieren, präsentieren. Mühlheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr. (M.M.Bib. F40/10023)
Meyer, Torsten u.a. (Hg.) 2011: Kontrolle und Selbstkontrolle. Zur Ambivalenz von E-Portfolios in Bildungsprozessen. Wiesbaden: VS Verlag. (M.M.Bib. F40/10027)
Pfeifer, Silvia/ Kriebel, Joachim 2007: Lernen mit Portfolios. Neue Wege des selbstgesteuerten Arbeitens in der Schule. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprechts. (M.M.Bib. F40/10024)
Winter, Felix: Portfolio und Leistungsbewertung. In: Themenheft “Portfolio” der Zeitschrift: Informationen zur Deutschdidaktik (ide) 26, 2002, H. 1, S. 91-98. Online verfügbar unter: http://www.portfolio-schule.de/index.cfm?496D352DCC4E4076AF63B8D9AACA8C56)
Winter, Felix (Hg.)/ Schwarz, Johanna/ Volkwein, Karin 2008: Portfolio im Unterricht. 13 Unterrichtseinheiten mit Portfolio. (M.M.Bib. F40/10021)
Mögliche Literatur…
Januar 19th, 2012
Um mir einen Überblick zu verschaffen, wieviel Literatur es zum Thema Portfolio in unserer Pädagogik-Bibliotheg gibt, habe ich die folgende Literatur kurz gesichtet. Diese habe ich aber erstmal nur flüchtig durchgeblättert.
Breuer, Angela Carmen 2009: Das Portfolio im Unterricht. Theorie und Praxis im Spiegel des Konstruktivismus. Münster: Waxmann (M.M.Bib. F40/10025)
Brunner, Ilse/ Schmidinger, Elfriede 20033: Gerecht beurteilen. Portfolio: die Alternative für die Grundschulpraxis. Linz: Veritas. (M.M.Bib. F40/10022)
Endres, Wolfgang (Hg.)/ Wiedenhorn, Thomas/ Engel, Anja 2008: Das Portfolio in der Unterrichtspraxis. Präsentations-, Lernweg- und Bewerbungsportfolio. Weinheim: Beltz Verlag. (M.M.Bib. F40/10026)
Krok, Göran/ Lindewald, Maria 2007: Portfolios im Kindergarten. Das schwedische Modell. Lernschritte dokumentieren, reflektieren, präsentieren. Mühlheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr. (M.M.Bib. F40/10023)
Meyer, Torsten u.a. (Hg.) 2011: Kontrolle und Selbstkontrolle. Zur Ambivalenz von E-Portfolios in Bildungsprozessen. Wiesbaden: VS Verlag. (M.M.Bib. F40/10027)
Pfeifer, Silvia/ Kriebel, Joachim 2007: Lernen mit Portfolios. Neue Wege des selbstgesteuerten Arbeitens in der Schule. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprechts. (M.M.Bib. F40/10024)
Winter, Felix (Hg.)/ Schwarz, Johanna/ Volkwein, Karin 2008: Portfolio im Unterricht. 13 Unterrichtseinheiten mit Portfolio. (M.M.Bib. F40/10021)
Fragestellungen als „Persönlicher Leitfaden“
Januar 18th, 2012
Im Folgenden habe ich mir zur Planung meines Konzepts die inhaltlichen Themen (als Fragen) überlegt und aus unserem Seminar zusammengefasst. Zu den übergeordneten Fragestellungen wurden untergeordnete Fragestellungen entwickelt mittels welcher eine Art Leitfaden für mein ePortfolio-Konzept entwickelt wurde.
Wie lautet das Thema für das Portfolio?
Warum ist dieses Thema sinnvoll für ein (e)Portfolio?
- Welchen Sinn macht es die Erarbeitung dieses Themas zu dokumentieren?
- Wieso sollten die SuS motiviert sein, was in das Portfolio/ Blog zu schreiben?
- Wieso ist für diese Fach ein Portfolio erstrebenswert?
Was sind die Ziele (des ePortfolios und seiner Erarbeitung/ Entwicklung)?
- Didaktische Ziele? –> didaktische Inhalte begründen in Zusammenhang mit Kompetenzen!
- Ziele/ Kompetenzen: Bildungsplan HH Bildungsplan Kunst
Mit wem und wie soll das Konzept umgesetzt werden/ „Rahmenbedingungen“?
- Welche Klassenstufe? Welches Fach?
- In welchem Zeitraum soll die Portfolioarbeit stattfinden (Anzahl Stunden/ Wochen, Projektarbeit?)?
- Wie sind die Grundlagen bzw. Voraussetzungen der SuS?
- Einzelarbeit/ Gruppenarbeit?
Wie sieht die Unterrichts-/ Portfolioplanung aus?
- Was sind die Inhalte der Arbeitsaufträge?
- Wie lauten die konkreten Arbeitsaufträge?
- Weiterer Aufbau der Unterrichtssequenz?
Wie wird das Portfolio bewertet? Bewertungskriterien!
- Wie lauten sie? (z.B.: Aufgabenstellungen erfüllt, Mindestanzahl von Bildern, Schärfe, …)
- Werden sie mit den SuS gemeinsam erarbeitet? Wie?
- Was wird benotet? Portfolio und Fotos/ schriftlicher Teil?
–> Die Erarbeitung der aufgeführten Punkte greift ineinander, daher gibt es hier keine einzuhaltende Reihenfolge!
Entwicklung der Themenwahl und persönliche Begründung…
Januar 18th, 2012
Ich habe mich für einen Blog bzw. für ein Portfolio zu dem Thema „Fotografie“ entschieden. Der Grund hierfür ist, dass ich die Wahl meines Faches Religion mittlerweile sehr bereue, da ich „Kunst“ um einiges interessanter finde. Um diese Umstand etwas zu kompensieren, meinem persönlichen Interesse nachzukommen und hinsichtlich der Tatsache, dass „man ja später doch alles unterrichten kann…“ werde ich das Thema der Fotografie nutzen, um mich ein wenig in das Fach Bildende Kunst einzuarbeiten. Hierzu möchte ich eine ePortfolio-Unterrichtseinheit planen, wobei ich den Bildungsplan für Bildende Kunst (Stadtteilschule: Jahrgangsstufen 5 bis 11) zur Entwicklung und Begründung nutzen werde.
Essay: Portfolios und ihre Möglichkeiten
November 15th, 2011
Mittels meines Textes sollen die Zusammenhänge von Leistungsbeurteilung und Unterrichtsgestaltung, sowie die unterschiedlichen Zielsetzungen des Portfolios als Entwicklungsinstrumentes und des Portfolios als Leistungsbeurteilung aufgezeigt werden. Des Weiteren soll dargestellt werden, was unter den beiden Formen des Portfolios verstanden wird und welche pädagogischen Vorstellungen mit diesen Konzepten verbunden sind. Abschließend werde ich die Vor- und Nachteile der zwei Konzepte diskutieren.
Das Portfolio als Entwicklungsinstrument stellt, wie der Name schon sagt, die Dokumentation der Lernentwicklung dar. Das heißt, dass in dem Portfolio durch eine Ansammlung von Arbeiten die Lernschritte nachvollzogen werden können und der Lernenden so seinen individuellen Lernprozess selbstbestimmt veranschaulicht. Die Zielsetzung des Portfolios als Entwicklungsinstrument: eigenverantwortliches bzw. selbstbestimmtes Lernen, sowie individuelles Lernen. Das Erreichen der Ziele setzt jedoch einen transparenten, motivierenden sinnvollen Inhalt des Lernprozesses voraus.
Das Portfolio als Leistungsbewertung steht im Gegensatz zur bisherigen Leistungsbewertung durch zeitlich begrenzte Prüfungen mittels einer vorgefertigten Fragestellung. Im Gegensatz hierzu ist es bietet das Portfolio eine individuellere, umfassendere und wenig eingeschränkte Leistungsbeurteilung. Bereits der Lernweg kann hier festgehalten und somit beurteilt werden. Des Weiteren kann das Portfolio gleichzeitig von mehreren Personen eingesehen und beurteilt werden.
Das Portfolio eröffnet eine Vielzahl an pädagogischen Möglichkeiten: Es eröffnet eine neue Form der Leistungsbeurteilung, indem Leistungsnachweise gesammelt werden können und bereits die Entstehung der Leistung dokumentiert und bewertet werden kann. Außerdem wird anhand des Portfolios gezielt auf den späteren Berufsalltag vorbereitet, indem Schlüsselqualifikationen, wie selbstständiges Arbeiten, Sozialkompetenz (Gruppenarbeit), und Projektarbeit gefördert werden. Die Portfolioarbeiten bieten sich auch zur Präsentation auf Dritter, wie Eltern (Elternsprechtag), MitschülerInnen (Leistungsabgleich) und weiteren LehrerInnen (Konferenzen) an. Auch ist es möglich die Entwicklung der Leistung zu reflektieren und somit Schwachstellen in der Lernentwicklung aufzudecken und zu verbessern.
Ein besonders großer Vorteil des Portfolios ist es, dass z.B. den Texten durch ihre Veröffentlichung ein höherer Stellenwert beigemessen wird. Die Portfolioarbeiten stellen somit auch für die Eltern und Freunde eine höhere Attraktivität dar und werden wohl eher gelesen, als in irgendwelchen Schulheften verborgene Schriften. Dadurch entsteht eine Gesprächsbereitschaft zwischen den SchülerInnen und Dritten, was auch zu einer Reflexion, Feedback und Impulsen sowie Ansätzen zu weiteren Portfolioarbeiten führen kann. Außerdem können Themen von Projektarbeiten individuell ausgewählt und vertieft werden, sodass aber dennoch der Lernweg dokumentiert wird.
Die Arbeit mit einem Portfolio setzt einen Vorlauf voraus, indem die Erstellung und der Umgang mit dem Portfolio geübt werden muss. Haben SchülerInnen hierbei Schwierigkeiten so kann es sehr demotivierend sein ein Portfolio zu erstellen, im Gegensatz zu einem Text den man einfach auf ein Papier schreibt und für alle sichtbar an die Wand hängt. Außerdem muss die Schule genug Computerarbeitsplätze zur Verfügung stellen, welche auf flexibel durch die SchülerInnen nutzbar sein sollten.
(Mein Text basiert auf den folgenden Artikeln:
Häcker, Thomas: Portfolio als Entwicklungsinstrument. Online verfügbar unter http://www.portfolio-schule.de/go/index.cfm?D497FE97E5534CAF95AF1D3E58626A8F (abgerufen am 26.10.2011)
Winter, Felix: Portfolio und Leistungsbewertung. In: Themenheft “Portfolio” der Zeitschrift: Informationen zur Deutschdidaktik (ide) 26, 2002, H. 1, S. 91-98. Online verfügbar unter: http://www.portfolio-schule.de/index.cfm?496D352DCC4E4076AF63B8D9AACA8C56)
Heyho… Seminar! Erwartungen und Definition von “Portfolio”…
Oktober 18th, 2011
Ich bin Judith und studiere MA LA für die Primarstufe und die Sek. I mit den Fächern Deutsch und Religion.
Meine Erwartungen an das Seminar sind: Einen guten Umgang (Gestaltung und Möglichkeiten) mit dem ePortfolio zu lernen (theoretisch und praktisch), dessen Einsatz im Unterricht, das Kennenlernen unterschiedlicher Beispiele hierzu und ein gegenseitiger Austausch hierüber.
Meine Definition: Unter Portfolio verstehe ich eine Sammlung von Texten zu vorgegebenen oder selbst erstellten Themen. Dies kann online als ePortfolio passieren, sodass auch “andere” Beiträge schreiben können oder als Portfolio in schriftlicher Form auf Papier. Ich habe während meines BA-Studiums bereits ein Portfolio zu meinem ISP (Integrierten Schulpraktikum) erstellt, welches aus einer Sammlung vorgegebener Inhalte bestand (beispielsweise: Fragebögen zu unterschiedlichen Themen, Planung von Unterrichtsstunden, Selbstevaluation, usw.).

