Julia

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„Lernen“ nach Marotzki und Krüger

Der vorliegende Textauszug „Lernen“ aus “ Einführung in die Erziehungswissenschaft“ von W. Marotzki und H. Krüger beschäftigt sich mich unterschiedlichen Auffassungen zum Thema Lernen. Dabei werden die folgenden Modelle/ Theorien näher betrachtet: „Klassische verhaltenstheoretisch ausgerichtete Theorien und Modelle“, „Konstruktivistisch ausgerichtete Lerntheorien und Modelle“ und „situations-, lebenslauf- und biographieorientierte Theorien und Modelle“. Wohingegen beim konstruktivistischen Lernen instinktiv und aus bekannte Handlungen gelernt wird, sind beim situations-, lebenslauf- und biographieorientierten Lernen vorrangig das soziale Umfeld aber auch bereits gemachte Erfahrngen in der Vergangenheit von Bedeutung.

Die klassischen verhaltenstheoretisch ausgerichteten Theorien und Modelle sollen nun näher beleuchtet werden:

Ein Beispiel für diese Art von Lernen sei der Behaviorismus. Dieses Modell, welches  im besonderen Maße von den Theoretikern Pawlow und Skinner vertreten wird, geht davon aus, dass Lernen eine Art Mechanik zwischen Reiz (stimulus genannt) und Reaktion (response genannt) sei. Dabei ginge es überwiegend darum, auf erwünschte Verhaltensweisen positiv, entsprechend auf negativ empfundene Verhaltensweisen auch negativ, z.B. durch Korrektur, zu reagieren. Dies bedeute im weiteren Sinne, dass Verhaltensweisen trainierbar seien, sodass ein Potential entstände, routinehaftes Handeln zu Erlernen. Allerdings werden auch Grenzen des Prinzips dargestellt. So kritisieren Marotzki und Krüger, dass diese Theorie menschliches Lernen stark vereinfache, gar mechanisiere (vgl.S.147). Zudem werden innerpsychsche Vorgänge nicht berücksichtigt und die Einflusseite zu stark auf vorrantreibende Instanzen beschrängt (ebd.). Wichtig sei abschließend, dass der Mensch grundsätzlich nicht ein Schema verfolge.

 

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