Monatsarchiv für Februar 2010

 
 

Auf den Schultern von Giganten- Vom Kompetenzmodell zum Item

Um eine Kompetenzdiagnose zu stellen, ist es notwendig einen Bezugsrahmen herzustellen, der den Diagnosegegenstand definiert. Für die lea.- Förderdiagnostik wurden bereits bekannte Modelle zur Literalität, wie zum Beispiel aus der Grundschulpädagogik und internationalen Vergleichsstudien, geprüft und teilweise in das lea.- Kompetenzmodell integriert. Der Flyer beinhaltet Auszüge des entwickelten Kompetenzmodells der Dimension Schreiben, sowie Beispiel-Items. Eine Übersicht über die „Kann Beschreibungen“ wird abgebildet, anhand derer Aufgaben entwickelt wurden, die die schriftsprachlichen Kompetenzen einer Person aufzeigen.

Vom Kompetenzmodell zum Item

Bundesverdienstkreuz an Prof. Dr. Wiltrud Gieseke

Der Projektverbund schließt sich dem Sektionsvorstand Erwachsenenbildung an und gratuliert Prof. Dr. Wiltrud Gieseke zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am 21.01.2010.

Frauen- Staatssekretärin Almuth Nehring- Venus: „Mit ihrem großen Engagement hat Frau Prof. Dr. Wiltrud Gieseke einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Frauenforschung geleistet. Zu ihrem Verdienst gehört auch, dass sie Geschlechterperspektiven und Geschlechtergerechtigkeit in die Forschung im Bereich der Erwachsenebildung integriert hat. Gerade im Berufsfeld Bildung klaffen die hohe Präsenz von Frauen in der Praxis und das Fehlen weiblicher Definitions- und Deutungsmacht in der Forschung eklatant auseinander. Frau Prof. Dr. Wiltrud Gieseke hat durch ihr berufliches Wirken wesentliche Verbesserungn erreicht.“

Vierter erfolgreicher lea.- Dialog „Kompetenzen feststellen- Kompetenzen fördern“

Das Teilprojekt 5 ‚ „Beraten, Prüfen und Zertifizieren“ des Verbundprojektes lea.- Literalitätsentwicklung  von Arbeitskräften veranstaltete am 28.01.2010 den vierten lea. Dialog zum Thema „Kompetenzen feststellen- Kompetenzen fördern“ im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bremen.

Ziel der Veranstaltung war es, unterschiedliche Methoden aufzuzeigen, mit denen die Kompetenzen junger Menschen ermittelt werden, um eine gezielte Förderung ermöglichen zu können.

Begrüßt wurden die ca. 80 Gäste von Hans-Werner Steinhaus, von der Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen und Prof. Dr. Anke Grotlüschen, Leiterin des gesamten Projektverbundes. Der erste Vortrag über Formen und Zielsetzungen pädagogisch- psychologischer Diagnostik wurde von Prof. Dr. Rudolf Kretschmann gehalten. Er stellte verschiedene diagnostische Verfahren vor, erläuterte deren Zweck und ordnete daran anknüpfend das lea. Förderdiagnostikum zu. Als Ergebnis entsteht ein Profil, welches einerseits bereits erworbene Kompetenzen und individuelle Stärken der getesteten Person sichtbar werden lässt, andererseits Anregungen für eine weitere individuelle Förderung bereithält

Das Teilprojekt 4, unter der Leitung von Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, stellte die Einordnung von Fehlern aus Berufsschul-Abschlussarbeiten in verschiedene Kompetenzmodelle vor. An Hand verschiedener Auswertungskriterien wurde eine Reihe von Fehlerquellen ermittelt und auf ihren Hintergrund hin untersucht, um aufzuzeigen, wo das zu entwickelnde Fördermaterial ein-(an)zusetzen ist.

Als dritten Vortrag zur Übertragung der Übungsaufgaben auf das E-Assessment stellte Prof. Dr. Karsten Wolf bereits vorhandene Modelle von Online-Übungsverfahren, um daran anschließend die bisherigen Ergebnisse des lea.- Teilprojektes 3 vorzustellen und zu erläutern.

Die Beiträge der Referenten stehen nun zum Download zur Verfügung:

Präsentation: Integrative Förderpädagogik in Fördersituationen des Übergangssystems (Eva Quante-Brandt, Eva Anslinger, Theda Grabow, Moritz Müller)

Präsentation: Voraussetzungen, Prinzipien und Beispiele eine förderungsdorientierten Diagnostik (Rudolpf Kretschmann)

Präsentation: Der Beitrag von E-Assessment zur Kompetenzmessung und diagnostischen Förderung (Karsten Wolf)


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