Inhalte Verbundprojekt

Das Projekt „lea. – Literalitätsentwicklung von Arbeitskräften“ ist ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Verbundvorhaben mit einer Laufzeit von drei Jahren (Januar 2008 bis Dezember 2010). Angesiedelt am Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften (FB 12) der Universität Bremen sind die Studiengänge Behindertenpädagogik und Erwachsenenbildung sowie die Akademie für Arbeit und Politik (AAP), die Wirtschafts- und Sozialakademie der Arbeitnehmerkammer Bremen (WiSoAk), die Bremer Volkshochschule (VHS) und das Berufsfortbildungswerk (bfw) beteiligt.

Ziel des Verbundprojekts ist Transparenz innerhalb der diagnostischen Analysen (junger) Erwachsener, die vom beruflichen Neigungstest über das „Zertifikat Deutsch“ bis zum Assessment Center der Arbeitsagenturen reicht. Die Instrumente werden erhoben, klassifiziert und mit den Einrichtungen abgestimmt. Ziel ist weiterhin die Entwicklung von berufsbezogener, sonderpädagogisch, erwachsenengerecht aufgebauter Förderdiagnostik (Formative Assessment). Das System wird als Self- und Peer-Assessment eingesetzt, zur Breitennutzung digital aufbereitet und in eine Beratungsstruktur integriert.

Wissenstransfer, Bestandsaufnahmen und der Import ausländischer Best Practice sichern einen hohen Innovationsgrad zu Projektbeginn. Danach folgen partizipative Entwicklungsarbeiten auf testtheoretischer und probabilistischer Basis. Sie werden im Feld erst qualitativ, dann quantitativ erprobt (Pretests) und optimiert. Parallel werden Online-Version und Geschäftsmodell implementiert.

Die Ergebnisse werden zunächst im Pilotraum Bremen mit allen Beschäftigungs- und Bildungsträgern abgestimmt und in den Gremien vorgelegt. Dann werden sie publiziert und an vorhandene Online-Systeme angeschlossen.

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