leo. – Level-One Studie (leo.-Studie) zur Größenordnung des Analphabetismus
Das Forschungsprojekt „leo. – Level-One Studie“ (auch leo.-Studie) untersucht den Grad der Literalität der deutsch sprechenden Bevölkerung und fokussiert dabei auf den unteren Kompetenzbereich.
Die leo.-Studie hat das Ziel, ein Benchmark (dt. Bezugswert) zur Größenordnung des Analphabetismus bei deutsch sprechenden Erwachsenen zu definieren. Zur Einordnung und Bewertung werden Zusammenhänge zu bereits bestehenden Erhebungen zur Literalität, wie z.B. IALS hergestellt. Das Benchmark soll sich unterhalb oder höchstens knapp innerhalb der bekannten Levels befinden.
Gefördert wird leo. durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es ist an der Universität Hamburg angesiedelt und steht unter der Leitung von Prof. Dr. Anke Grotlüschen und Dr. Wibke Riekmann. Als Kooperationspartner sind Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Rainer Lehmann von der Universität Berlin und Prof. Dr. Johannes Hartig vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung am Projekt beteiligt. Die Erhebung führt TNS Infratest Sozialforschung (München) durch.
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