LEO-Grundbildungsstudie

Die LEO-Grundbildungsstudie ist eine Follow-Up-Studie der LEO – Level-One Studie aus dem Jahr 2010/2011. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und ist ein zentraler Baustein der Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung.

Zentrale Ergebnisse der Vorgängerstudie sind in kompakter Form in einer Pressebroschüre in deutscher und englischer Sprache verfügbar.

leo. – Presseheft (deutsch)

leo. – Presseheft (englisch)

Die LEO-Grundbildungsstudie ist nicht eine bloße Replikation der ersten LEO-Studie. Neben dem Assessment der Lese- und Schreibkompetenzen von Erwachsenen (18 bis 64 Jahre) werden durch einen umfangreichen spezifischen Hintergrundfragebogen zahlreiche Fragenbereiche zum Alltagshandeln von Erwachsenen erfasst, die bisher noch nicht systematisch mit den Literalitätniveaus in Zusammenhang gebracht wurden.

Vorträge zur Grundbildung und zur LEO-Grundbildungsstudie

Am 21. März 2018 hielten Prof. Dr. Anke Grotlüschen und Dr. Klaus Buddeberg im hohen Norden und im tiefen Süden zeitgleich Vorträge zum Thema Grundbildung und zur LEO-Grundbildungsstudie. Anke Grotlüschen präsentierte unter dem Titel „Die LEO-Grundbildungsstudie“ auf der Regionalkonferenz für Alphabetisierung und Grundbildung des Bayerischen Volkshochschulverbands in München. Klaus Buddebergs Vortrag auf der Fachtagung „Beschäftigungsorientierte Grundbildung: Lesen, Schreiben, Rechnen und mehr – Erwachsene mit Grundbildungsbedarfen fördern“ des VHS Landesverbandes Schleswig Holstein in Kiel trug den Titel „Erwachsene mit Grundbildungsbedarfen. Wer sie sind und wie man sie erreicht“. Beide Vortragende vertraten später die Position der Wissenschaft auf den Podiumsdiskussionen der beiden Veranstaltungen.

Feldstart am 1.3.2018

Am 1. März 2018 ist die Erhebung zur LEO-Grundbildungsstudie mit einer geplanten Samplegröße von 7.500 Deutsch sprechenden Erwachsenen (18-64 Jahre) ins Feld gestartet. Das Ende der Feldzeit ist auf Anfang August terminiert.

Beitrag in „Zahnmedizin und Gesellschaft“

Die LEO-Studie widmet sich inhaltlich unter anderem der Frage gesundheitsbezogener Praktiken und Grundkompetenzen. Passend dazu erschien in der Ausgabe 2/2017 der Zeitschrift „Zahnmedizin und Gesellschaft“ ein Beitrag über Ergebnisse der ersten LEO-Studie und ein Ausblick auf die aktuelle Studie (Klaus Buddeberg, Lisanne Heilmann, Anke Grotlüschen). Das Heft behandelt den Schwerpunkt „Mundgesundheitskompetenz in Deutschland“.
Download des Beitrags

Erhebungsinstrument freigegeben

Die Entwicklung des Erhebungsintruments für die Studie hat mit der Freigabe des Fragebogens für den Feldstart ihren Abschluss gefunden.

Train-the-Trainer-Schulung

Am 29. Januar 2018 wurden die Kontaktinterviewer/innen von Kantar Public für die LEO-Studie geschult. Die Kontaktinterviewer/innen haben regionale Zuständigkeiten für den Stamm von Interviewer/inne/n und schulen vor Ort für den Einsatz in der Studie. Mehrheitlich waren die Kontaktinterviewer/innen bereits an der ersten LEO-Studie von 2010/2011 beteiligt. Die Schulung fand in Eching bei München statt und wurde von Dr. Klaus Buddeberg und Kirsten Vittali durchgeführt.

2. Treffen des Projekt-Beirats

Am 15. Januar 2018 traf sich der Beirat der LEO-Grundbildungsstudie in Hamburg zu seiner zweiten Sitzung. Im Rahmen der Sitzung wurde Prof. Dr. Heike Solga als Sprecherin des Beirats bestimmt.

Beitrag in hlz – Zeitschrift der GEW Hamburg

In der Dezemberausgabe 2017 der hlz – Zeitschrift der GEW Hamburg erschien unter dem Titel „Analphabetismus – Verbreiteter als gedacht. Lesen und Schreiben kann auch im Erwachsenenalter ein Problem darstellen“ ein Beitrag von Klaus Buddeberg und Anke Grotlüschen, der sich mit Ergebnissen von Kompetenzstudien auseinandersetzt und auch einen Vorabblick auf die neue LEO-Studie wirft.


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