Protokoll der 2. Sitzung am 28.10.08
Diskussionsfragen:
1. Es geht mir vor allem um Begriffe. Und zunächst frage ich mich, was der Referent genau bezeichnet. Das worüber man spricht. Wie ist das zu denken?
2. Gibt es eine Differenz zwischen Diskursart und Idiom?
3. Wie sind die Instanzen Sender und Empfänger zu verstehen?
4. Welche Funktion habe die logischen Operationen (S. 21)?
5. Warum wählt Lyotard das Beispiel des Holocaust bzw. des Bezeugens der Existenz der Gaskammern um seine Ăśberlegungen auszufĂĽhren und das Problem herauszustellen? Ist das nicht makaber oder gar unangemessen? Und was ist in diesem Zusammenhang mit „Bezeugen” gemeint?
6. Was ist es, das im Widerstreit nach „Setzung” verlangt, also das Movens des Widerstreits?
7. Was sind die oppositionellen Diskursarten von denen Lyotard spricht und wo verortet er sich selbst darin, wenn es keinen Metadiskurs geben kann?¬â€



Hier entsteht ein Blog zum LektĂĽreseminar Jean-Francois Lyotard¬†«Der Widerstreit” – Eine bildungstheoretische Perspektive im Wintersemester 08/09 am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. An dieser Stelle sollen Thesenpapiere zu einzelnen Textabschnitten, Seminarprotkolle sowie Essays eingestellt werden. Interdisziplinäre Kommentare und Anregungen sind ausdrĂĽcklich erwĂĽncht!