Thesenpapier: Die Diskursart, die Norm

Notizen und Stichpunkte zum folgenden Abschnitt. 

Die Diskursart, die Norm (S.215- 250)

¬ß178:¬† Es ist nicht möglich kognitive und präskriptive Sätze einem Gesetz zu unterwerfen.

           Jedes Regelsystem stellt ein Universum eines Darstellungsmodus dar.

¬ß179: Diskursarten verketten Sätze, die zwischen unterschiedlichen Regelsystemen stehen. ¬† ¬† ¬†

          Ein Satz kann in heterogenen Regelsystemen unterschiedliche Bedeutungen hervor-  

          rufen (tragischer Satz/ technischer Satz).

§180: Diskursart als Zweckbestimmung, die unterschiedliche Ziele verfolgen◊ daher keine 

¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Verbote einer gemeinsamen Unterordnung der Satz- Regelsysteme. Die Kluft wäre ¬†

¬† ¬† ¬† ¬† ¬† nicht bedeckt, aber übersprungen. Jenseits dessen wären die Sätze heterogen, so dass¬†

¬† ¬† ¬† ¬† ¬† eine Verkettung nicht möglich wäre. Die Sätze tragen Gebrauchsanweisung bei sich.¬†

           Frage: Wer ist Sie? 

¬ß181: Diskurse schreiben Sätzen Zweckbestimmungen vor, die Erfolg versprechen sollen.¬†

¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Ein Universelles Prinzip wäre ein gewinnen.¬†

¬† ¬† ¬† ¬† ¬† Der Erfolg des ethischen Diskurses (die Gerechtigkeit) bestünde darin, dass er in seiner¬†

          Abwesendheit wirkt.  


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Protokoll der 10. Sitzung am 06.01.09

Die Verpflichtung

Spaltung des Selbst

Es gebe kein Resultat, nur Schweigen. Das gespaltene Selbst zerstöre die Anmaßung des (autonomen) Subjekts, welches über andere richtet. Das Subjekt konstituiert sich in Satzkonstellationen, wobei es Sender oder Empfänger ist, oder beides.

Gesetz – Verpflichtung

Wann und warum verpflichtet sich jemand?

Lyotard verdeutlicht dies an der Geschichte des Abraham aus dem Alten Testament: Warum fĂĽhlt sich Abraham verpflichtet, wo doch weder die Wirklichkeit Gottes noch seines Gesetzessatzes ĂĽberprĂĽfbar ist?

Die Verpflichtung sei ein Gefühl, ein ethischer Impuls, einer Aufforderung zu folgen. Dabei seien die ethischen Sätze, denen gefolgt werde, nicht ableitbar und nicht in sich begründbar. Ein ethischer Satz könne nicht mit einem weiteren verkettet werden, sondern nur mit einem kognitiven ‚Äì und in dem Moment sei er schon vergessen. Es gebe eine Differenz zwischen dem Ethischen und dem Satz des Ethischen, welchen eben verkettet werden kann. Das Ethische selbst entzieht sich der Verkettung. Wie in der Lévinas‚Äôschen Figur spricht es mich an, zwingt mich zur Antwort, und entzieht sich, ist nicht feststellbar.

Die Frage ist, von welcher Art von ‚ÄûFalsifizierbarkeit« bzw. welcher Perspektive auf ‚ÄûWirklichkeit« Lyotard in diesem Zusammenhang ausgeht?¬†


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Thesenpapier: Die Verpflichtung

Anmerkung zum Thesenpapier:

Ich habe versucht, die Kernaussagen dieses Kapitels zusammenzufassen. Dabei habe ich meistens nicht genau zitiert, sondern Sätze gekürzt, zusammengefasst und neu gruppiert. Das kursiv Gedruckte sind Fragen und Anmerkungen von mir. Begriffe, die mir zentral vorkammen, habe ich fett markiert. Der Kant-Exkurs ist teilweise lückenhaft.

Die Verpflichtung (S.183-214)

Ende des letzten Kapitels:

Schweigen statt eines „Resultats”. (S.182)

Dieses Schweigen signalisiert das Aussetzen des „Selbst”, seine Spaltung. (S.182)

Wie ist dieses Ende mit dem nächsten Kapitel zusammenzubringen?

Lektürenotizen I¬† (S.183-187)

¬†Spaltung¬† des Selbst: Anmaßung zerstört / Gesetz tranzendiert jede Einsicht

Gesetzgeber (nicht Empfänger): kein Richter, sondern Verbrecher -> nicht gerichtet.

Dem Gesetzt Unterlegender (Empfänger): Opfer, ob verurteilt oder nicht -> nicht erlöst¬†


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