Meinungsbildung und Meinungsmacht in einer Digitalen Gesellschaft

Seminar aus dem Bereich "Priorität Themen der Erziehungswissenschaft"

Oktober 14, 2018
von Christina Schwalbe
Kommentare deaktiviert für Zur nächsten Sitzung: Erstellen eines eigenen Blogs

Zur nächsten Sitzung: Erstellen eines eigenen Blogs

Bitte beantragen Sie bei der Blogfarm der Universität Hamburg unter https://www.blogs.uni-hamburg.de bis zur kommenden Sitzung ein eigenes Blog. Eine Seminarteilnahme ohne Blog ist leider nicht möglich.

Gerne können Sie bis zur nächsten Woche auch schon selber versuchen, das Blog für sich einzurichten, ein eigenes Layout auszuwählen, ein Titelbild zu wählen etc. Wer sich das nicht zutraut – wir machen in der kommenden Sitzung gemeinsam eine Blog-Werkstatt, in der wir alle Fragen zum Umgang mit Blogs gemeinsam klären, so dass Sie im Laufe des Seminars damit arbeiten können.

Und keine Angst: Wenn Sie kein öffentliches Blog führen möchten, so ist es selbstverständlich möglich, die Inhalte nur den anderen Seminarteilnehmer*innen zugänglich zu machen bzw. einzelne Beiträge mit einem Passwortschutz zu versehen.

Oktober 10, 2018
von admin
Kommentare deaktiviert für Zitieren – warum und wie?

Zitieren – warum und wie?

Neben dem allgemeinen Ziel eines wissenschaftlichen Studiums, eine wissenschaftliche Denkweise zu entwickeln, d.h. zu lernen, Fragen und Probleme zu formulieren und zu bearbeiten, Informationsquellen kritisch zu analysieren und zu bewerten, Methoden korrekt und angemessen anzuwenden, Urteilsfähigkeit zu entwickeln… gehört es natürlich auch dazu, Techniken wissenschaftlichen Arbeitens zu erlernen und anwenden zu können.

Ein wichtiges Element wissenschaftlichen Arbeitens ist die Bezugnahme auf Texte bzw. Forschungen anderer. Wissenschaftliches Arbeiten kann zwar bedeuten, für sich alleine im stillen Kämmerlein zu arbeiten, dennoch ist es keine Arbeit, die man alleine und ohne Bezug zu anderen erfüllen kann. Wissenschaftliches Arbeiten ist immer eingebunden in einen größeren Kontext, man baut auf Ergebnissen von Denk- und Forschungsprozessen anderer auf, man entwickelt Gedanken weiter, kritisiert sie, nutzt die Ergebnisse anderer, um eigene Aussagen zu unterstützen. Hierzu ist eine korrekte Zitierweise grundlegend.

Umberto Eco nennt in seinem Text „Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt“1

zwei Formen des Zitierens:

  1. Die Auseinandersetzung mit dem Zitat, d.h. die Analyse, Interpretation, Kritik dessen, was andere geschrieben haben oder
  2. Die Unterstützung der eigenen Aussagen bzw. der eigenen Argumentation durch Forschungsergebnisse anderer.
Wichtig ist vor allem, dass man sich jeweils fragt, warum ein Zitat sinnvoll und notwendig ist und was man mit dem Zitat erreichen möchte – danach richtet sich dann eben auch der Umgang mit einem Zitat in einem Text.
Es gibt unterschiedliche formelle Richtlinien zur Zitierweise, eine in der Erziehungswissenschaft häufig verwendete Zitierweise orientiert sich an den Regeln der American Psychological Association (APA) – hier finden Sie detaillierte Beispiele für den Umgang mit indirekten, wörtlichen und Sekundärzitaten.

 

 

  1. Eco, Umberto (1993). Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt. Heidelberg: C. F. Müller. []
Impressum und Nutzungsbedingungensowie Datenschutzerklärung