Mobile Endgeräte im Bildungsbereich

Forschungswerkstatt SoSe 2012 – WiSe 2012-13

13. Juni 2012
von Ralf Appelt
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Kriterien für die Hausarbeit

In der letzten Seminarsitzung haben wir über die Hausarbeit gesprochen.

Die Prüfungsordnung sieht einen Umfang von 15-20 Seiten vor.

Hinweise zu den formalen Rahmenbedingungen gibt es unter http://www.wissenschaftliches-arbeiten.org.

Inhaltlich sollten m.E. folgende Punkte in der Hausarbeit Berücksichtigung finden:

  • Motivation für die Fragestellung
  • Forschungsfrage
  • Methoden (Bennenung und Begründung)
  • Auswertung
  • Konklusion
  • Reflexion der Herangehensweise

Die Hausarbeiten sollen im PDF-Format an mich gemailt werden.

 

Sprechstundentermine sind jederzeit nach Vereinbarung möglich und gewünscht!

5. Juni 2012
von iris
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Resolution der studentischen Vollversammlung vom 23.Mai 2012

Liebes Seminar,

wie ihr bestimmt schon alle mitbekommen habt, gab es am Mittwoch (23.Mai) vor den Ferien, eine studentische Vollversammlung. Dort einigte sich die Studierendenschaft, nach langen Diskussionen, mehrheitlich auf eine Resolution, mit deren Hilfe die Ergebnisse des Dies Academicus vom 17.04.12 weiter verfolgt werden. Ich möchte euch hier einen kurzen Überblick über die Inhalte bzw. die Resolution geben und somit all diejenigen informieren, die nicht an der Vollversammlung teilnehmen konnten. 

 

Resolutionen der studentischen Vollversammlung an der Uni HH am 23. Mai 2012

Für eine konsequente Studienreform
Die Studierendenschaft der Universität Hamburg tritt für eine verantwortungsvolle Wissenschaft ein, die auf die Bildung kritisch-mündiger Bürger*Innen und das gesellschaftliche Eingreifen für die Entwicklung von Frieden und allgemeiner Wohlfahrt gerichtet ist. Sie wendet sich damit klar gegen Bildung als “employablity” (Arbeitsverwendbarkeit) und “just-in-time” Wissenschaft zur Lieferung unmittelbar profitabler Forschungsergebnisse. Mit diesen Maßstäben für die Entwicklung von Bildung und Wissenschaft haben die Mitglieder der Universität im vergangenen Jahr den “Kampf um die Zukunft” für die Ausfinanzierung der Hochschule geführt. Sie haben damit auch Einfluß genommen auf das Wissenschaftsverständnis in der Auseinandersetzung um den weiteren Bologna-Prozess. So mußte auf Initiative aus Hamburg die Konferenz der europäischen Minister*Innen für Wissenschaften in Bukarest ihr bisher betriebenes rein marktorientiertes Wissenschaftsverständnis durch die Aufnahme folgender Formulierung relativieren:

“Higher education should be an open process in which students develop intellectual independence and personal self-assuredness alongside disciplinary knowledge and skills. Through the pursuit of academic learning and research, students should acquire the ability confidently to assess situations and ground their actions in critical thought.”

Mit der emanzipatorischen Bildungsabsicht ist es auch an der Uni gelungen, beim “dies academicus” vom 17. April 2012 Ansprüche für eine weitgehende Revision des Bachelor-Master-Systems für die gesamte Uni zu verallgemeinern. Diese Hervorbringungen wollen wir weiter vorantreiben. Verantwortungsvolle Wissenschaft für Frieden und soziale Gerechtigkeit und ein entsprechendes Studium sind nur möglich,

  • wenn sie befreit werden von den Fristen für Studienverlauf und Prüfungen einschließlich der Regelstudienzeit als Verhaltensnorm für Studierende,
  • wenn die Prüfungen in Zahl und Umfang massiv reduziert werden, damit es um kooperative Erkenntnisentwicklung statt angstgeprägte Abfragerei geht,
  • wenn jedE*r Studierende die Wahl hat in welcher Form sie ihr Prüfungsleistung erbringt (ob Klausur, Referat, Hausarbeit oder andere),
  • wenn die starre Modularisierung zu Gunsten von Wissenschaft im Prozeß überwunden wird,
  • wenn der stete Entwicklungscharakter der Wissenschaft auch Ausdruck findet in der erheblichen Reduzierung des Anteils der Pflichtveranstaltungen (Vorlesungen, Praktika, Seminare, etc), zu Gunsten eigenständiger studentischer Studiengestaltung einschließlich des praktischen Vollzug der Abschaffung von Anwesenheitspflicht,
  • wenn inhaltsfreies Softskillpauken im ABK durch exemplarisch vertiefendes Projektstudium abgelöst wird,
  • wenn es keine Stufungen im Studium (Ba/Ma) mehr gibt, die auf Selektion und Panikmache gerichtet sind,
  • wenn durch BaföG für Alle als Vollzuschuß und die Abschaffung aller Studiengebühren die Bildungssubjekte ohne soziale Bedrängungen handeln können,
  • wenn die Mitglieder der Uni als Subjekte von Bildung und Wissenschaft aus den Erkenntnisprozessen der kritischen Auseinandersetzung mit der Welt heraus auch die volle demokratische Gestaltungshoheit über die Studiengänge haben,
  • wenn die künstliche Trennung der Wissenschaften untereinander in den Fakultäten durch interdisziplinäre Forschung und Lehre überwunden wird,
  • wenn die Hochschulen sozial geöffnet werden durch die Überwindung von Zugangsbeschränkungen.

Von Bürgerschaft, Senat und Wissenschaftsbehörde erwarten wir daher,

  • die Aufhebung aller gesetzlichen Detailvorgaben für die Studiengestaltung,
  • die Abschaffung der privatrechtlichen Akkreditierung zugunsten demokratischer Hochschulstrukturen,
  • die Abschaffung sämtlicher Studiengebühren und ihre volle staatliche Kompensation,
  • die Ausfinanzierung einer verantwortungsvollen Wissenschaft.

Diese hier formulierten Ziele und Neuorientierung von Bildung und Wissenschaft werden wir durch Aufklärungsarbeit und Aktionen auf dem Campus, bei Fakultätsräten, in Bürgerschaft und gegenüber der Behörde solidarisch engagiert verfolgen.

 

Für Interessierte möchte ich hier auch noch eine Mail anfügen, die eine Unterschriftensammlung für eine weitere Vollversammlung betrifft:

 

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

 beteiligt Euch bitte daran die erforderlichen 2.000 Unterschriften zu sammeln für die Einberufung einer Vollversammlung!

„Für die bedarfsgerechte Finanzierung einer entwicklungsorientierten Wissenschaft“ am Donnerstag, den 14. Juni 2012 um 14 Uhr im Audimax (VMP4).

Die Vollversammlung soll die folgende Tagesordnung haben:

TOP 0: Begrüßung

TOP 1: Diskussion „Den Kampf um die Zukunft öffentlich wieder aufnehmen“ TOP 2: Beratung und Beschlußfassung der Resolution: „Für die bedarfsgerechte Finanzierung einer entwicklungsorientierten Wissenschaft“ TOP 3: Aktivitäten TOP 4: Verschiedenes

Die Unterschriftenliste findet Ihr auf der Seite www.fsrk.de unter:

http://www.fsrk.de/IMG/pdf/FSRK_2012-06-03_VV_Unterschriftenliste.pdf

Wir wollen die Unterschriften bis Mittwochnachmittag sammeln, um zügig die Vollversammlung einberufen zu können und zur Verständigung innerhalb der Studierendenschaft zu kommen, nachdem die rechten Fraktionen des ehemaligen AStA die letzte Studierendenparlamentssitzung beschlußunfähig machten, bevor es eine Vollversammlung einberufen konnte. Genaue Angaben bis wann und wo Ihr die Listen wieder abgeben könnt, entnehmt bitte der Unterschriftenliste.

Worum es in der Vollversammlung gehen soll, darüber gibt der Aufruf der Fachschaftsrätekonferenz Auskunft:

Die studentische Versammlung am 25. Mai 2012 hat die Resolution „Für eine konsequente Studienreform“ erarbeitet und beschlossen. Um diese Forderungen zu realisieren bedarf es auch einer besseren Hochschulfinanzierung. Mit dem „Kampf um die Zukunft“ haben sich im letzten Jahr zigtausende Mitglieder der Hamburger Hochschulen und BürgerInnen der Stadt in der Überzeugung „Bildung und Wissenschaft für eine humane, demokratische und gerechte Gesellschaft machen wesentlich bessere Bedingungen erforderlich.“ dafür engagiert „die angekündigten Kürzungen im Hochschulbereich vollständig zurückzunehmen und den Ausbau des Hochschulwesens bedarfsdeckend staatlich zu finanzieren.“ Damit wurde die Abschaffung der Studiengebühren und die staatliche Kompensation dieser Einnahmen für die Hochschulen erkämpft. Anderseits wurden den Hochschulen mit den sogenannten „Hochschulvereinbarungen“ ein neues Kürzungsprogramm (um ca. 10 bis 14 % des Etats bis 2020) verabrei  cht, das im Zuge der derzeitigen Haushaltsverhandlungen der Bürgerschaft nun noch einmal unterschritten werden soll (zusätzlich minus 4,6 Mio. Euro für die Universität Hamburg in 2013/14). Bildung und Wissenschaft für das allgemeine Wohl und eine zivile Entwicklung der Gesellschaft brauchen bessere öffentliche Finanzierung! Die Verfaßte Studierendenschaft sollte beraten, wie sie in dieser Stadt Initiator einer solidarischen Bewegung für eine positive soziale und kulturelle Entwicklung wird. Als Diskussionsgrundlage gibt es den Entwurf einer Resolution unten in dieser Email.

Wir treffen uns am Dienstag und Mittwoch jeweils morgens um neun Uhr in der Phil-Mensa zum Frühstück und dem gemeinsamen Einstieg in die Hörsaalagitationen (Kontakt: 040 34836878).

Mit solidarischen Grüßen

Jochen

 

Ich hoffe auf rege Beteiligung! 🙂

Liebe Grüße

 

29. Mai 2012
von Unnamed Student
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Erkenntnisinteresse

Svenja Schindler
07.05.2012

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Begriff „Erkenntnisinteresse“.
Er wurde im Zuge der Forschungswerkstatt „Mobile Endgeräte im Bildungsbereich“, im Sommersemester 2012, an der Universität Hamburg erstellt. Der Begriff Erkenntnisinteresse setzt sich aus zwei Wörtern zusammen, aus Erkenntnis und Interesse. Der Duden beschreibt Erkenntnis, als „durch geistige Verarbeitung von Eindrücken und
Erfahrungen gewonnene Einsicht“1

Erkenntnis muss also erst gewonnen werden, in dem der Mensch Weiterlesen →

  1. http://www.duden.de/rechtschreibung/Erkenntnis letzter Zugriff 06.05.2012 um 12:30 Uhr []

22. Mai 2012
von Ralf Appelt
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Fortbildung: Projektlernen im digitalen Zeitalter – Auf dem Weg zur Lerngesellschaft

In der vergangenen Sitzung habe ich auf die kostenfreie Fortbildung mit dem Titel Projektlernen im digitalen Zeitalter – Auf dem Weg zur Lerngesellschaft hingewiesen. Ihr seid herzlich zur Teilnahme eingeladen! Eine detailliertere Beschreibung der Workshops in Form von Text&Video gibt es im Beitrag Projektlernen meets Web 2.0 – Die Workshops stellen sich vor.

Anmeldung bitte über Lisa.Rosa@li-hamburg.de.

16. Mai 2012
von Ralf Appelt
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Gruppenaufgabe Forschungsdesign

Bildet vier Gruppen

Die Gruppen haben die Aufgabe ein Konzept zur Beforschung des Projekts „Paducation“ zu erstellen.
Folgende Aspekte sollten hierbei Berücksichtigung finden:

  • Welche Vorarbeiten gibt es?
  • Forschungsarbeiten und Theorien die sich mit ähnlichen und angrenzenden Themen beschäftigt haben.
  • Welche Relevanz bzw. Begründung soll gibt es für die Studie?
  • Was sind die Ziele der Studie?
  • Wie soll das Forschungsdesign aussehen und welche Methoden sollen zum Einsatz kommen?
  • Welche weiteren Punkte sind interessant (können aber evtl. nicht behandelt werden)?

Bitte notiert im Prozess auf welche Probleme ihr gestoßen seid und wie ihr eure Entscheidungen begründet.

15. Mai 2012
von edieh
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Erläuterungen zum Forschungsdesign

Laut dem Internet-Lexikon für Methoden der empirischen Sozialforschung ist mit dem Begriff Forschungsdesign grob gesagt der theoretische Rahmen einer Untersuchung gemeint. Häufig versteht man auch Versuchanordnung oder Versuchsplan darunter.

Das Forschungsdesign ist die Grundlage einer jeden wissenschaftlichen Untersuchung.  Dazu zählen auch unsere Forscherfragen, die wir uns im Laufe des Semesters überlegen sollen.

Die empirischen Fragestellungen, die zu untersuchen sind und mit welchen Ansätzen man forschen möchte, werden in diesem Rahmen erläutert. Das Forschungsdesign enthält also im engeren Sinne alle Entscheidungen über die Anlage einer Untersuchung oder einer Studie beziehungsweise deren Vorgehen.

Folgende Punkte dürfen dabei nicht fehlen:

–       klare Fragestellung

–       Ausführungen zur Bedeutung des Themas

–       den aktuellen Forschungsstand

–       einen theoretischen Rahmen und natürlich

–       das methodische Vorgehen

Das Forschungsdesign gliedert sich häufig, ähnlich zu einer Hausarbeit, in Einleitung, in der unteranderem die konkrete Fragestellung und die Relevanz des Themas beschrieben werden. Und in einen Hauptteil bei dem der Stand d. Forschung, das Untersuchungsvorhaben sowie der Arbeitsplan erläutert werden. Natürlich gibt es auch Literaturverzeichnis.

 

15. Mai 2012
von Ralf Appelt
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Audiobeiträge im Podcastformat

Für die Audiobeiträge zu unserem Seminar hat das Soundcloud Team uns einen Beta-Zugang zum Podcast-Feature von Soundcloud aktiviert. Das heißt man kann jetzt tatsächlich die Audiobeiträge abonnieren und so automatisiert auf Rechner runterladen und mit dem Abspielgerät seiner Wahl synchronisieren. Wer sich mit dem Abonnieren und Produzieren von Podcasts beschäftigen möchte findet hier einen guten Einstieg schulpodcasting.info .
Nach einem Klick auf die nchfolgenden Grafik lässt sich erkennen wo der Podcast abonniert werden kann.

9. Mai 2012
von Unnamed Student
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Reliabilität

Transkription

Im Folgenden ist ein Audiobeitrag zu hören, der sich mit dem Begriff „Reliabilität“ aus verschiedenen Perspektiven hinsichtlich der möglichen Bedeutungen auseinandersetzt. Der Beitrag entstand an der Uni Hamburg im Zuge des Kurses „Forschungswerkstatt zu den Prioritären Themen der Erziehungswissenschaft Teil I: Mobile Endgeräte im Bildungsbereich“.

Der Begriff Reliabilität Weiterlesen →

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