Spiel: Sag’ was ich sag. Mach’ was ich mach. Oder auch nicht.

Konzentrations- und Bewegungsspiel
“Sag’ was ich sag’, mach’ was ich mach'”

Die Regeln sind einfach: Der Anleiter bildet mit den TN einen Kreis, man fasst sich an den Händen. Es gibt vier Kommandos, die der Anleiter geben kann:
Spring vor – Spring zurück – Spring nach links – Spring nach rechts.

In drei verschiedenen Runden wird jeweils eine Regel ausgesprochen, wie die TN auf die Kommandos zu reagieren haben:
1. Anleiter: Sag’ was ich sage, und tue was ich sage.
2. Anleiter: Sag’ das Gegenteil von dem, was ich sage, aber tue das, was ich sage.
3. Anleiter: Sag’ was ich sage, aber tue das Gegenteil von dem, was ich sage.

Interessanterweise haben wir hier ein Spiel, das vom Stroop-Effekt inspiriert zu sein scheint. Nachahmung und Nachsprechung bzw. das Gegenteil davon sind eine Herausforderung für kognitive Prozesse, die eher auf Imitation als auf Umkehrung geprägt wurden.

Das Spiel selbst eignet sich als Auflockerung und Bewegungselement nach längeren Phasen des Sitzens.

Näheres zur Kognitionspsychologischen Einordnung gibt es hier.

About Wey-Han Tan

Ich habe bis 2012 das eLearning-Büro der Fakultät EPB geleitet, lehre im Rahmen von Lehraufträgen in Hamburg, Köln und Helsinki. Seit 2012 bin ich im Universitätskolleg der UHH, Teilprojekt 32 – “Mentorenbegleitetes, akademisch-wissenschaftliches ePortfolio” beschäftigt.
Thematisch kreist mein Interesse um Spiele im weitesten Sinne, in Kombination mit Kunst, Kultur und Bildung. Spiele, als dynamische Abbildungen, waren schon immer faszinierend für mich: Aus einfachen Regeln erwachsen komplexe Spielhandlungen, aus einfachen Geschichten ergreifende Dramen.

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