Eltern fördern die Schulkarrieren ihrer Kinder
Claudia Döring schickte mir soeben – wie immer unaufgefordert – folgende Mail:
“Eltern fördern die Schulkarrieren ihrer Kinder: ein Weg zum selbstregulierten Lernen
Die meisten SchĂĽler und Eltern schöpfen ihre Potentiale nicht aus. Viele Erwachsene präsentieren sich als schlechte oder abschreckende “Lernvorbilder”. Häufig sind Eltern zwar motiviert, jedoch unfähig, ihre Kinder begabungsgerecht zu fördern. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Professoren Dr. Albert Ziegler (Ulm) und Heidrun Stöger (Regensburg), Eltern – evtl. auch GroĂźeltern – zu motivieren und zu informieren. (…) “Eltern, die die Tipps befolgen, können deshalb vor allem erwarten, dass sie damit substantiell die Schulkariere ihrer Kinder fördern.”
Ziel ist die Entwicklung eines selbstregulierten Lernens. Daher empfehlen die Autoren: “… Lernende beobachten und analysieren ihr eigenes Lernverhalten. (…) Lernende mĂĽssen Schwachstellen und Fehler in ihrem Lernen erkennen und ggfs. beheben.” Dazu benötigen SchĂĽler häufig Aufmerksamkeit und Anregungen der Eltern.”
Ich dachte bis dahin immer, dass es Aufgabe der Schule sei, die “Karriere” der Kinder zu fördern. Wenn mit “selbstreguliertem” Lernen gemeint ist, dass diese Aufgabe nun auch ganz explizit an die Eltern delegiert wird, kann man sich ausmalen, welche Kinder welcher Eltern davon profitieren …


