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	<title>Kommentare für Stephan Münte-Goussar</title>
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	<description>Allgemeine Erziehungswissenschaft - Bildung &#38; Ökonomie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Apr 2010 18:47:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Die Netz-Hippies werden selbstgerecht von Ralf Appelt</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/muente/2010/04/die-netz-hippies-werden-selbstgerecht/comment-page-1/#comment-1212</link>
		<dc:creator>Ralf Appelt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 18:47:17 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Stephan,

ich weiß gar nicht wie ich es finden soll wenn Du schreibst &quot;sogar Ralf Appelt ...&quot;. Ich war noch nie ein Freund davon selbst produzierte Inhalte &quot;einfach so&quot; abzugeben. Ich mag die CC-Lizenzen, aber soetwas wie die Facebook AGB&#039;s sind einfach eine Katastrophe. Leider scheint der Dienst so etabliert, dass viele es als fairen Tauschhandel ansehen. Für mich spricht es auch nicht grundsätzlich gegen social networks. Mir ist auch klar, dass die &quot;gib mir alles einfach umsonst&quot; Kultur im Internet nicht dauerhaft funktioniert. Geiz ist auch dort eben doch nicht geil. Insofern kann ich sehr wohl nachvollziehen das Twitter sich (endlich) mal ein Geschäftsmodell überlegt hat. Vielleicht wechseln wir einfach alle zu Identica ;-). Vielleicht bezahlen wir alle monatliche Beiträge oder lassen Zugriff auf unsere Daten (Google) oder eben Werbung (Twitter) zu. Vielleicht sollten wir die Onlinekommunikation auch einfach einstellen, weil es ja auch Bücher gibt und das Internet böse ist. Vielleicht wird auch eine Elite bevorzugt, wenn Informationen digital verbreitet werden. Das war (und ist!) bei den Büchern m.E. nicht anders. 
Vielleicht sind es aber auch nur die sog. Eliten die sich bei Facebook tummeln und von der Eliten-Elite übers Ohr hauen lassen. Dann ist es ja schon fast wieder ok ;-)
Zur Kalifornischen Ideologie und der Machtverteilung vielleicht noch der Link zu folgender Präsentation s.41 und folgende http://www.scribd.com/doc/29900810/republica2010</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stephan,</p>
<p>ich weiß gar nicht wie ich es finden soll wenn Du schreibst &#8220;sogar Ralf Appelt &#8230;&#8221;. Ich war noch nie ein Freund davon selbst produzierte Inhalte &#8220;einfach so&#8221; abzugeben. Ich mag die CC-Lizenzen, aber soetwas wie die Facebook AGB&#8217;s sind einfach eine Katastrophe. Leider scheint der Dienst so etabliert, dass viele es als fairen Tauschhandel ansehen. Für mich spricht es auch nicht grundsätzlich gegen social networks. Mir ist auch klar, dass die &#8220;gib mir alles einfach umsonst&#8221; Kultur im Internet nicht dauerhaft funktioniert. Geiz ist auch dort eben doch nicht geil. Insofern kann ich sehr wohl nachvollziehen das Twitter sich (endlich) mal ein Geschäftsmodell überlegt hat. Vielleicht wechseln wir einfach alle zu Identica <img src='http://blogs.epb.uni-hamburg.de/muente/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Vielleicht bezahlen wir alle monatliche Beiträge oder lassen Zugriff auf unsere Daten (Google) oder eben Werbung (Twitter) zu. Vielleicht sollten wir die Onlinekommunikation auch einfach einstellen, weil es ja auch Bücher gibt und das Internet böse ist. Vielleicht wird auch eine Elite bevorzugt, wenn Informationen digital verbreitet werden. Das war (und ist!) bei den Büchern m.E. nicht anders.<br />
Vielleicht sind es aber auch nur die sog. Eliten die sich bei Facebook tummeln und von der Eliten-Elite übers Ohr hauen lassen. Dann ist es ja schon fast wieder ok <img src='http://blogs.epb.uni-hamburg.de/muente/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Zur Kalifornischen Ideologie und der Machtverteilung vielleicht noch der Link zu folgender Präsentation s.41 und folgende <a href="http://www.scribd.com/doc/29900810/republica2010" rel="nofollow">http://www.scribd.com/doc/29900810/republica2010</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu kein Kommentar von Stephan Münte-Goussar &#187; Ich blogge, also kontrolliere ich mich &#8230;</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/muente/2008/08/117/comment-page-1/#comment-6</link>
		<dc:creator>Stephan Münte-Goussar &#187; Ich blogge, also kontrolliere ich mich &#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 15:00:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] las ich gerade in dem besagten Buch von Geert Lovink: ‚Äû[...] Persönliche Tagebucheinträge ergänzen die Nachrichten, ändern aber nicht die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] las ich gerade in dem besagten Buch von Geert Lovink: ‚Äû[...] Persönliche Tagebucheinträge ergänzen die Nachrichten, ändern aber nicht die [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gruscheln und Grunzen von muente</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/muente/2008/08/gruscheln-und-grunzen/comment-page-1/#comment-5</link>
		<dc:creator>muente</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 17:32:47 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich in ein blog oder in twitter schreibe, dass ICH gerade den Rasen mähe, ist das eine Aussage über MICH - letztlich eine &lt;a href=&quot;http://blogs.epb.uni-hamburg.de/muente/2008/08/13/101/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Selbstpräsentation&lt;/a&gt;, die keine andere Funktion hat, als meine Leistungsfähigkeit, meine Stärken, meinen Wert, ggf. auch meine Schwächen (wenn ich z.B. den Rasen mähe, obwohl ich eigentlich etwas anderes tun müsste), in jedem Fall MICH SELBST zu beweisen (in aller Regel vor den Freunden, aber auch vor der ganzen Welt).
Wenn ich aus einem Spiegel-Artikel über SMS, twitter und StudiVZ-&quot;Gruscheln&quot; zitiere, ist dies eine im Diskurs gefundene, hieraus hervorgehobene Aussage; hervorgehoben in der Hoffnung, dass sie - zurückgespielt in den Diskurs - hierin eine wichtige Rolle spielen könnte. Es scheint mir wichtig, gemeinsam über Subjektivierungsweisen und ihre Effekte vor dem Hintergrund neuen Medientechnologien und ökonomischer Transformationen zu sprechen. Damit verbinden sich nämlich verschiedene Hoffnungen: Selbstverwirklichung, Teilhabe, Freiheit für alle, aber offensichtlich auch bestimmte Probleme: konkurrenz- und wettbewerbsorientiertes Verhalten, soziale Kontrolle, Ausgrenzung, soziale Ungleichheit, Armut und deren psychosozialen Folgen, letztendlich Aggression und Krieg. Einen Beitrag zur Bewältigung dieser Probleme zu leisten, ist momentan sogar eine Arbeit, für die ich bezahlt werde. Über mich und meine Tätigkeiten möchte ich dabei im Grunde nicht sprechen - wobei das sicherlich nicht ausbleibt, sofern man selbst sozialer Akteur ist.
Die Aussage im Spiegelartikel sagt wenig über den Autoren aus, noch weniger über mich, der ich sie hervorgehoben habe, dafür aber über ein offensichtlich beschreibbares Phänomen, eine kulturelle Praktik und ein hieran geschultes individuelles Verhalten. Es ist schlicht ein - zugestanden journalistisch verknappter - soziologischer oder auch kulturwissenschaftlicher Beschreibungsversuch. Daraus spricht die Suche nach, die Liebe zur und das Ringen um Wahrheit ... was immer das ist. Das ist zumindest was anderes als der individuelle Kampf um Anerkennung und Aufmerksamkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich in ein blog oder in twitter schreibe, dass ICH gerade den Rasen mähe, ist das eine Aussage über MICH &#8211; letztlich eine <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/muente/2008/08/13/101/" rel="nofollow">Selbstpräsentation</a>, die keine andere Funktion hat, als meine Leistungsfähigkeit, meine Stärken, meinen Wert, ggf. auch meine Schwächen (wenn ich z.B. den Rasen mähe, obwohl ich eigentlich etwas anderes tun müsste), in jedem Fall MICH SELBST zu beweisen (in aller Regel vor den Freunden, aber auch vor der ganzen Welt).<br />
Wenn ich aus einem Spiegel-Artikel über SMS, twitter und StudiVZ-&#8221;Gruscheln&#8221; zitiere, ist dies eine im Diskurs gefundene, hieraus hervorgehobene Aussage; hervorgehoben in der Hoffnung, dass sie &#8211; zurückgespielt in den Diskurs &#8211; hierin eine wichtige Rolle spielen könnte. Es scheint mir wichtig, gemeinsam über Subjektivierungsweisen und ihre Effekte vor dem Hintergrund neuen Medientechnologien und ökonomischer Transformationen zu sprechen. Damit verbinden sich nämlich verschiedene Hoffnungen: Selbstverwirklichung, Teilhabe, Freiheit für alle, aber offensichtlich auch bestimmte Probleme: konkurrenz- und wettbewerbsorientiertes Verhalten, soziale Kontrolle, Ausgrenzung, soziale Ungleichheit, Armut und deren psychosozialen Folgen, letztendlich Aggression und Krieg. Einen Beitrag zur Bewältigung dieser Probleme zu leisten, ist momentan sogar eine Arbeit, für die ich bezahlt werde. Über mich und meine Tätigkeiten möchte ich dabei im Grunde nicht sprechen &#8211; wobei das sicherlich nicht ausbleibt, sofern man selbst sozialer Akteur ist.<br />
Die Aussage im Spiegelartikel sagt wenig über den Autoren aus, noch weniger über mich, der ich sie hervorgehoben habe, dafür aber über ein offensichtlich beschreibbares Phänomen, eine kulturelle Praktik und ein hieran geschultes individuelles Verhalten. Es ist schlicht ein &#8211; zugestanden journalistisch verknappter &#8211; soziologischer oder auch kulturwissenschaftlicher Beschreibungsversuch. Daraus spricht die Suche nach, die Liebe zur und das Ringen um Wahrheit &#8230; was immer das ist. Das ist zumindest was anderes als der individuelle Kampf um Anerkennung und Aufmerksamkeit.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Gruscheln und Grunzen von Ralf</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/muente/2008/08/gruscheln-und-grunzen/comment-page-1/#comment-4</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 12:26:57 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Stefan, ich frage mich gerade was Du uns mit diesen Zeilen sagen möchtest, bzw. wie diese Zeilen es in Dein Blog schaffen. Für mich wirkt es fast so, als würde jemand mitteilen, dass er gerade &lt;a href=&quot;http://blogs.epb.uni-hamburg.de/muente/2008/08/13/hier-ist-ein-wichtiges-argument/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Rasen mäht&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Stefan, ich frage mich gerade was Du uns mit diesen Zeilen sagen möchtest, bzw. wie diese Zeilen es in Dein Blog schaffen. Für mich wirkt es fast so, als würde jemand mitteilen, dass er gerade <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/muente/2008/08/13/hier-ist-ein-wichtiges-argument/" rel="nofollow">Rasen mäht</a>.</p>
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