Besondere mathematische Begabung

 

Besondere mathematische Begabungen im Grundschulalter – ein Forschungs- und Förderprojekt

Mit einer Pilotphase, die 1995 an einer Hamburger Grundschule begann, befassen wir uns mit der Fragen zur Förderung und Erforschung mathematischer Begabung im Grundschulalter.
Das Projekt ist als Weiterführung des Hamburger Modells der William-Stern-Gesellschaft (siehe auch  http://www.williamsterngesellschaft.de/) entstanden, in dem unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. K. Kießwetter seit mehr als 20 Jahren Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse bis zum Abitur gefördert werden.
Seit 1999 ist dieses Projekt ein Teilprojekt der MaĂźnahme PriMa.

PriMa – Kinder der Primarstufe auf verschiedenen Wegen zur Mathematik

PriMa ist die Abkürzung für „Kinder der Primarstufe auf unterschiedlichen Wegen zur Mathematik“.  Im Rahmen dieser Maßnahme arbeiten wir an der Universität Hamburg mit mathematisch besonders begabten Grundschulkindern der dritten und vierten Grundschulklassen. Diese  Maßnahme wurde von der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) gemeinsam mit der William-Stern-Gesellschaft (WSG) und einer Arbeitsgruppe der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg 1999 ins Leben gerufen,  um zur Steigerung der Effizienz des Mathematikunterrichts in der Grundschule beizutragen. Zu weiteren Informationen siehe http://(http://bildungsserver.hamburg.de/00-np-prima/).

Forschungsschwerpunkte:

  1. Identifikation (Talentsuche)
  2. Förderkonzeptentwicklung
  3. Problementwicklung
  4. Vorschulische Entwicklung und mathematische Begabung
  5. Barrieren und besondere Begabungen (Twice Exceptional)
  6. Kognitive Komponenten des Problemlösens
  7. Aufgabenvariation und Effekte in Problemlöseprozessen
  8. Interessen mathematisch besonders begabter Kinder
  9. Metakognition und mathematische Hochbegabung

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Prof. Dr. Marianne Nolte (Projektleitung)

Kirsten Pamperien (Projektkoordinatorin)

Ulla Heddewig (Doktorandin)

Zu unseren weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören MathematikerInnen, Lehrkräfte, Studierende der Mathematik und der Physik sowie des Lehramts.

Anton Amchislavski

Jette Heyer

Pakize Kaya-

Sarina Lux

Svetlana März

Malte Pamperien

Nils Pietrusska

Arne Pöhls

Katrin Rohde

Dr. Bettina Srocke

Jan Henrik Sylvester

Sophie Weise

Anna Welge

 

Veröffentlichungen und Berichte

Nolte, M. (erscheint vorr. 2017). Twice exceptional children – Mathematically promising children with special needs. In: Singer, M. & Sheffield, L. (Eds.). ICME Monograph, Springer

Nolte, M., & Pamperien, K. (erscheint vorr. 2017). Mathematisch besonders begabte Kinder. Förderung im inklusiven Unterricht mit progressiven Forscheraufgaben. In: Häsel-Weide, U.  & Nührenbörger, M. Hrsg., Gemeinsam Mathematik lernen.

Nolte, M., & Pamperien, K. (2017). Challenging problems in a regular classroom setting and in a special foster programme. ZDM, 49(1), 121-136. doi:10.1007/s11858-016-0825-5

Nolte, M. (2017). Questions about identifying twice exceptional students in a talent search process. Paper presented at the MCG 10: 10th international conference mathematical creativity and giftedness, Nikosia.

Nolte, M. (2016). „Twice exceptional“ – Mathematisch besonders begabte Kinder mit besonderem Förderbedarf. In C. Fischer, C. Fischer-Ontrup, F. Käpnick, F. Mönks, N. Neuber, & C. Solzbacher (Eds.), Begabungsförderung: Individuelle Förderung und Inklusive Bildung. Münster: Waxmann-Verlag.

Karp, A., & Nolte, M. (2015). Symposia Reports: Research on Mathematical Creativity and Giftedness. Newsletter of the International Group for Mathematical Creativity and Giftedness.

Nolte, M. (2015). 15-Jahre PriMa – Kinder der Primarstufe auf verschiedenen Wegen zur Mathematik. Mitteilungen der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik.  http://didaktik-der-mathematik.de/pdf/gdm-mitteilungen-98.pdf

Nolte, M., & Pamperien, K. (2015). Hochbegabung. Hamburg: Fernstudienzentrum Hamburg.

Nolte, M., & Pamperien, K. (2014). Conditions of  Success of  Mathematically  Gifted Young Children With Migration Backround in a Talent Search Process. Paper presented at the The 8th Conference of MCG. Interantional Group of Creativity and Giftedness. 28, 29, 30 of July, 2014. University of Denver. MCG Conference, Denver:91-96  https://drive.google.com/file/d/0B1W-oFlzfvpobU5Ma0g5RjZPRWc/view

Nolte, M. (2013). Twice-Exceptional Children – Mathematically Gifted Children in Primary School With Special Needs. Congress of European Research in Mathematics Education CERME 8, Antalya – Turkey. 1225-1234 http://www.mathematik.uni-dortmund.de/~erme/doc/CERME8/CERME8_2013_Proceedings.pdf

Nolte, M. (2012). Zur Förderung mathematisch besonders begabter Kinder im Grundschulalter. Individuelle Förderung multipler Begabungen. Fachbezogene Forder- und Förderkonzepte. C. Fischer, C. Fischer-Ontrup, F. Käpnicket al. Münster, LiT Verlag. 13: 173-184.

Nolte, M. (2012). „A new view on giftedness? .“ High Ability Studies 23 No.1: 85-87.

Nolte, M. (2012). Mathematically gifted young children – questions about the development of mathematical giftedness. Talent development and excellence. H. Stöger, A. Aljughaiman and B. Harder. Berlin, London, Lit Verlag: 155 -176.

Nolte, M. (2012). „HIGH IQ AND HIGH MATHEMATICAL TALENT!“ RESULTS FROM NINE YEARS TALENT SEARCH IN THE PRIMA-PROJECT HAMBURG. 12th International Congress on Mathematical Education, 8 July – 15 July, 2012, COEX, Seoul, Korea.

Nolte, M. (2012). Du Papa, die interessieren sich fĂĽr das, was ich denke! Zur Arbeit mit mathematisch besonders begabten Grundschulkindern. W. Manke, Beltz Verlag.

Nolte, M. (2012). Challenging math problems for mathematically gifted children. The 7th Mathematical Creativity and Giftedness International Conference, Busan, SĂĽdkorea. 0077_F Vortrag final

Käpnick, F. and M. Nolte (2012). „Adelina und Johannes. Vorschulkinder mit erstaunlichen mathematischen Fähigkeiten.“ Die GRUNDSCHULZEITSCHRIFT. Friedrich Verlag GmbH Juli 10-13.

Nolte, M. (2011). „Zur Förderung mathematischer hochbegabter Grundschulkinder. Erfahrungen aus dem PriMa-Projekt Hamburg„. Vortrag am 20. Mai 2011 an der 3. Pädagogischen Tagung in Deegendorf des Begabtenzentrums Bayern. Präsentation

Nolte, M. (2011). Besondere mathematische Begabung im Grundschulalter – eine Herausforderung nicht nur für den Anfangsunterricht. Mathematischer Anfangsunterricht – Befunde und Konzepte für die Praxis. M. M. Lüken and A. P.-. Koop, Mildenberger Verlag: 153-161.

Käpnick, F., M. Nolte, et al. (2011). Mathematische Talente entdecken und unterstützen. Unterricht entwickeln mit SINUS. R. Demuth, G. Walter und M. Prenzel. Seelze, Kallmeyer in Verbindung mit Klett. Friedrich Verlag GmbH: 91-100.

Nolte, M. (2011). „Ein hoher IQ garantiert eine hohe mathematische Begabung! Stimmt das?“ – Ergebnisse aus neun Jahren Talentsuche im PriMa-Projekt Hamburg. Beiträge zum Mathematikunterricht 2011, Vorträge auf der 45. Tagung für Didaktik der Mathematik in Freiburg. Münster, WTM Verlag.

Nolte, M., Ed. (2010). Was macht Mathematik aus? Nachhaltige paradigamatische Ansätze für die Förderung mathematisch besonders begabter Schülerinnen und Schüler. Festschrift aus Anlass des 80. Geburtstages von Prof. Dr. Karl Kießwetter. Schriften zur mathematischen Begabungsforschung Band 1. Münster, WTM Verlag für wissenschaftliche Texte und Medien.

Nolte, M. und K. Pamperien (2010). Bausteine zur Konzeption eines Förderkonzepts – Aufgabengestaltung und Anregungen zum propadeutischen forschenden Lernen. Was macht Mathematik aus? Nachhaltige paradigmatische Ansätze für die Förderung mathematische besonders begabter Schüler. M. Nolte. Münster, WTM. Verlag für wissenschaftliche Texte und Medien. 1: 67-78.

Nolte, M. (2009). Hochbegabte Kinder im Mathematikunterricht. Mathematiklernen vom Kindergarten bis zum Studium. Kontinuität und Kohärenz als Herausforderung für den Mathematikunterricht A. Heinze, M. Grüßing and (Hrsg.). Münster, Waxmann Verlag: 103-114.

Nolte, M. (2008). Herausfordernde und fördernde Aufgaben für alle? Teil 1 Überlegungen zu unserem Förderkonzept. Mathematisch begabte Kinder. Eine Herausforderung für Schule und Wissenschaft. M. Fuchs and F. Käpnick. Berlin, LIT Verlag.

Nolte, M. (2008). „Mathematik ist „PriMa“ Zur Förderung besonderer mathematischer Begabung in Hamburg.“ Hamburg macht Schule.

Nolte, M. (2008). Zur Förderung mathematisch besonders begabter Grundschulkinder im Rahmen des PriMa-Projekts in Hamburg. Individuelle Förderung: Begabungen entfalten – Persönlichkeit entwickeln. C. Fischer, F. J.Mönks and U. Westphal. Berlin, LIT Verlag: 46-60.

Nolte, M. (2007). Kinder mit besonderen Begabungen fordern uns heraus. Kinder fördern – Kinder fordern. Festschrift für Jens Holger Lorenz zum 60. GeburtstagA. Filler and S. Kaufmann. HIldesheim, Franzbecker: 77-88.

Nolte, M. (2006). Waben, Sechsecke und Palindrome. Zur Erprobung eines Problemfelds in unterschiedlichen Aufgabenformaten. Wie fördert man mathematisch besonders begabte Kinder? – Ein Buch aus der Praxis für die Praxis –. H. Bauersfeld and K. Kießwetter. Offenburg, Mildenberger Verlags GmbH: 93-112.

Nolte, M. und K. Pamperien (2006). Besondere mathematische Begabung im Grundschulalter – ein Forschungs- und Förderprojekt. Wie fördert man mathematisch besonders begabte Kinder? H. Bauersfeld and K. Kießwetter. Offenburg, Mildenberger Verlags GmbH: 60-72.

Nolte, M. (2005). Der Mathe-Treff  für Mathe-Fans. Fragen zu einer prozessorientierten Diagnostik und zur Förderung. „Die Forscher/innen von morgen“. Bericht des 4. internationalen Begabtenkongresses in Salzburg. Innsbruck, Österreichisches Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung: 52-57.

Nolte, M. (2005). Der Mathe-Treff für Mathe-Fans. Fragen zu einer prozessorientierten Diagnostik und zur Förderung. Die Forscher/innen von Morgen. Bericht des 4. Internationalen Begabtenkongresses in Salzburg. Ö. Z. f. B. u. Begabtenforschung. Innsbruck, Studienverlag.

Nolte, M. (2005). Fragen zur Problematik von Talentsuchen bei mathematisch besonders begabten Grundschulkindern. Beiträge zum Mathematikunterricht 2004, Vorträge auf der 38. Tagung für Didaktik der Mathematik in Augsburg. Hildesheim, franzbecker: 413-416.

Käpnick, F., M. Nolte, et al. (2005). „Talente entdecken und unterstützen.“ Sinus-Transfer Grundschule G5.

Nolte, M. (2005). Bericht für die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) Stadt Hamburg 2005 Bericht PriMa

Nolte, M. (2004). Der Mathe-Treff für Mathe-Fans. Curriculum und Didaktik der Begabtenförderung. Begabungen fördern, Lernen individualisieren. C. Fischer, F. J. Mönks and E. Grindel. Münster, LIT Verlag: 356-366.

Nolte, M., Ed. (2004). Der Mathe-Treff für Mathe-Fans. Fragen zur Talentsuche im Rahmen eines Forschungs- und Förderprojekts zu besonderen mathematischen Begabungen im Grundschulalter. Hildesheim, franzbecker.

Nolte, M. (2004). Entdeckungsreisen im Land der Plus-Dreiecke. Der Mathe-Treff fĂĽr Mathe-Fans. M. Nolte. Hildesheim, Franzbecker: 82-116.

Nolte, M. (2004). Fragen zur Talentsuche. Der Mathe-Treff für Mathe-Fans. Fragen zur Talentsuche im Rahmen eines Forschungs- und Förderprojekts zu besonderen mathematischen Begabungen im Grundschulalter. M. Nolte. Hildesheim, Berlin, franzbecker.

Nolte, M. (2004). Zur Förderung mathematisch besonders begabter Kinder. Der Mathe-Treff für Mathe-Fans. M. Nolte. Hildesheim, Franzbecker.

Nolte, M. und K. Pamperien (2004). Bewertung der Mathe-Treffs. Der Mathe-Treff für Mathe-Fans. Fragen zur Talentsuche im Rahmen eines Forschungs- und Förderprojekts zu besonderen mathematischen Begabungen im Grundschulalter. M. Nolte. Hildesheim Berlin, franzbecker.

Hering, B. und M. Nolte (2003). „Projekt Primarstufen Mathematik.“ Hamburg macht Schule 1: 24-25.

Nolte, M. (2002). Förderansätze für mathematisch besonders begabte Grundschulkinder. Besondere Begabungen – eine Herausforderung für Lehrerinnen und Lehrer. Grundlagen – Förderkonzepte und Praxisbeispiele – Unterstützungsangebote. H. L. f. Pädagogik. Wiesbaden. 10.

Nolte, M. (1999). Are elementary school pupils already able to perform creatively substantial bricks of knowledge? – A report on first striking findings from working with smaller groups of highly gifted and motivated elementary school pupils aged 8-10. Creativity and Mathematics Education. Proceedings of the International Conference July 15-19, 1999 in Münster, Germany. H. Meissner, M. Grassmann and S. Mueller-Philipp. Münster, Westfälische Wilhelms-Universität Münster.

Nolte, M. und K. Kießwetter (1996). „Können und sollen mathematisch besonders befähigte Schüler schon in der Grundschule identifiziert und gefördert werden? Ein Bericht über einschlägige Überlegungen und erste Erfahrungen.“ ZDM Zentralblatt für Didaktik der Mathematik 5: 143-157.

Kießwetter, K. und M. Nolte (1996). „Analysen: Förderung von mathematisch begabten Grundschulkindern. Einführung.“ Zentralblatt für Didaktik der Mathematik (ZDM) Heft 5: 129-130.

Nolte, M. (1995). Die Faltaufgabe im Unterricht. Eine anspruchsvolle und reizvolle Aufgabe für alle? Kaleidoskop elementarmathematischen Entdeckens. Festschrift anläßlich der Pensionierung von Prof. Dr. Karl Kießwetter. B. Zimmermann. Hildesheim, franzbecker: 85-96.

Preise

  1. 2014: Auszeichnung „Mathemacherin des Monats August“ gemeinsam mit Kirsten Pamperien durch die Deutsche Mathematiker Vereinigung (DMV)

https://dmv.mathematik.de/index.php/133-aktivitaeten/mathemacher/der-letzten-jahre/ablage/514-mathemacher-des-monats-august-2014

2014 Nolte_Pamperien Logo Kirsten Pamperien und Marianne Nolte

2. 2015: Verleihung des Waxmann Poster-Preises auf der 49. Jahrestagung der GDM fĂĽr „PriMa – Kinder der Primarstufe auf verschiedenen Wegen zur Mathematik (zusammen mit Ulla Heddewig und Kirsten Pamperien)

 

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