Referentinnen und Referenten

 

ReferentInnenliste A-Z

Dr. med. Bachmann, Miriam

Prof. Dr. Fischer, Christian

Prof. Dr. Fritzlar, Thorsten

Prof. Dr. GrĂŒner, Florian

Prof. Dr. Krauthausen, GĂŒnter

Kwietniewski, Jan

Prof. Dr. Nolte, Marianne

Oppermann, Ulrike

Schiemann, Stephanie

Schmack, Stefan

Prof. Dr. med. Schulte-Markwort, Michael

Prof. Dr. Trautmann, Thomas

Trawny, Claudia

Prof. Dr. Wember, Franz

Prof. Dr. Dr. Ziegler, Albert

Dr. Ziesenitz, Anne

 


 

 

Miriam Bachmann.Pass.kl 100kb

Dr. med. Miriam Bachmann

Dr. med. Miriam Bachmann, seit 2003 FachĂ€rztin fĂŒr Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie und analytische Paar- und Familientherapeutin. Studium der Humanmedizin in MĂŒnchen und LĂŒbeck, Promotion 1995 in der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilian-UniversitĂ€t MĂŒnchen unter Prof. Engel und Prof. Hippius. Assistenzarztzeit in den Kliniken fĂŒr Kinder- und Jugendpsychiatrie der UniversitĂ€t LĂŒbeck und der UniversitĂ€tsklinik Hamburg Eppendorf. 2003 Aufbau und Ă€rztliche Leitung sowie wissenschaftliche Begleitung des Hochbegabten-Zentrums des UniversitĂ€tsklinikums Hamburg Eppendorf im Rahmen eines weiterbildenden Studiums (Organisationsentwicklung und Projektmanagement in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung). Seit 2003 Lehrauftrag an der UniversitĂ€t Hamburg. Seit 2005 in eigener Praxis in Hamburg mit den Schwerpunkten ADHS, Autismus und Hochbegabung niedergelassen. GrĂŒndungs- und ehem. Vorstandsmitglied Netzwerk Begabtenförderung Hamburg e.V.. Mitglied im Ă€rztlichen Beirat des Uni-Med Verlages seit 1996. Mitglied der Wissenschafltichen Gesellschaft Autismusspektrum WGAS sowie in weiteren BerufsverbĂ€nden. Kooperationspartner Psychotherapeutischer Ausbildungsinstitute in Hamburg und Norddeutschland seit 2005. Einzel- und Gruppensupervision, Fortbildungen, VortrĂ€ge, Gutachterliche TĂ€tigkeit.
NĂ€here Informationen unter: Miriam Bachmann

Hochbegabung-Sonderbegabung-Autismus. Die Lust am Detail

Sich lustvoll einer Sache hinzugeben – einzutauchen in eine andere Welt, sei es gedanklich oder im Handeln, das ist ein großartiges Erlebnis. Flow, Hyperfokussierung, Begeisterung. Diese Erfahrungen wĂŒnschen wir unseren Kindern und wir sind selbst auf der Suche danach, weil dieses Feuer fĂŒr ein Thema unglaublich motivations- und damit auch leistungssteigernd ist und weil wir die MĂŒhe und Anstrengung darĂŒber völlig vergessen können. Hochbegabte Kinder und Jugendliche haben hĂ€ufig, nicht immer, bestimmte Interessensgebiete in denen sie ihren Enthusiasmus ausleben können.

Manchmal drĂŒcken sich die aus dem großen Interesse resultierenden Fertigkeiten auch als Sonderbegabung aus ohne dass eine allgemeine kognitive Hochbegabung vorhanden ist. Dann kann  es zu FehleinschĂ€tzungen der beurteilenden Erwachsenen kommen. Gelegentlich fĂŒhrt eine zu starke Fixierung auf ein Thema auch dazu, dass wichtige andere Bereiche vernachlĂ€ssigt werden. Die Lust am Detail kann dazu fĂŒhren, das ĂŒbergeordnete Ganze zu ĂŒbersehen und den etwaigen Arbeitsauftrag aus dem Blick zu verlieren.

Im Rahmen autistischer Störungen (Autismus-Spektrum-Störung, Asperger-Syndrom) kommt es auch unabhĂ€ngig von besonderen Begabungen hĂ€ufig zu einer Detailfixierung. Sie ist Ausdruck der Schwierigkeiten im Bereich der zentralen KohĂ€renz. Sie kann beruhigend wirken und somit wichtig fĂŒr das Wohlbefinden sein. Sie kann aber auch dazu fĂŒhren, dass die Betroffenen große Schwierigkeiten haben komplexe Aufgabenstellungen zu verstehen.

Der Umgang mit der Lust am Detail sollte also auch sehr davon abhÀngen vor welchem Hintergrund dieses PhÀnomen zu verstehen ist. Der Vortrag soll hierzu einige Grundlagen und Anregungen vermitteln.

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Fischer_Christian - Foto

Prof. Dr. Christian Fischer

Christian Fischer hat zum Thema: Hochbegabung und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) promoviert und ist aktuell Professor fĂŒr Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt SchulpĂ€dagogik: Begabungsforschung und Individuelle Förderung an der UniversitĂ€t MĂŒnster sowie Vorstandsvorsitzender des Internationalen Centrums fĂŒr Begabungsforschung (ICBF) der UniversitĂ€ten MĂŒnster, OsnabrĂŒck und Nijmegen.
NĂ€here Informationen unter: Christian Fischer

Besondere Begabungen und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS)

Im außerschulischen und schulischen Kontext fallen zunehmend Kinder auf, die neben besonderen Begabungen und Talenten auch spezielle Lese-Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) zeigen. Diese doppelt außergewöhnlichen Kinder weisen besondere Potenziale etwa im mathematischen Bereich auf, die zur BewĂ€ltigung spezieller Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens genutzt werden können.
In diesem Vortrag soll zunĂ€chst der Zusammenhang von besonderen Begabungen und Lese-Rechtschreibschwierigkeiten mit den einzelnen Bedingungsfaktoren skizziert werden. Daneben sollen konkrete Möglichkeiten der außerschulischen Einzelförderung und der schulischen Rechtschreibwerkstatt mit dem LegaOptima-Programm diskutiert werden, die an der UniversitĂ€t MĂŒnster entwickelt und evaluiert wurden.

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Torsten Fritzlar

Prof. Dr. Thorsten Fritzlar

Torsten Fritzlar ist Professor fĂŒr Mathematikdidaktik mit dem Schwerpunkt Grundschule an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet er förderpraktisch mit mathematisch begabten SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern verschiedener Altersstufen und setzt sich wissenschaftlich mit diesem Arbeitsgebiet auseinander.
NĂ€here Informationen unter: Torsten Fritzlar

Mathematisch begabte Grundschulkinder identifizieren und fördern

Im Mittelpunkt des Vortrags sollen Merkmale mathematischer Begabungen im Grundschulalter stehen. Dazu werden insbesondere ausgewÀhlte mathematische Problemstellungen aus der Förderpraxis und Eigenproduktionen von Grundschulkindern vorgestellt und analysiert. Auf dieser Grundlage sollen auch AnsÀtze einer kontinuierlichen Förderung von mathematisch interessierten und begabten Grundschulkindern zur Diskussion gestellt werden.

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Prof. Dr. Florian GrĂŒner

Florian GrĂŒner ist Professor fĂŒr Beschleunigerphysik an der UniversitĂ€t Hamburg (UHH) und leitet dort ein Team mit mehr als 30 Mitgliedern. Forschungsschwerpunkt ist die Entwicklung von laserbasierten Röntgenquellen, die u.a. neuartige medizinische Bildgebung erlauben. Weitere AktivitĂ€ten sind seine Mitgliedschaft im sog. Team-1 des Kompetenzzentrums fĂŒr Nachhaltige UniversitĂ€t (KNU) sowie die Position  als stellv. wiss. Leiter im UniversitĂ€tskolleg (UK). Im UK engagiert er sich insbesondere auch als Leiter des Handlungsfelds „Schulprojekte“. Insbesondere die Gewinnung von Nachwuchs fĂŒr naturwissenschaftliche FĂ€cher liegt ihm sehr am Herzen.
NĂ€here Informationen unter: Florian GrĂŒner

Vom Kindergarten bis zur Wissenschaft in einem Physiklabor – auf was kommt es dabei an?

Man mag sich fragen, welche „Zutaten“ benötigt werden, damit einerseits Interesse und Motivation fĂŒr eine kĂŒnftige Arbeit in einem Physiklabor geweckt und andererseits die hierfĂŒr nötigen Kenntnisse erworben werden können. Damit unmittelbar verbunden ist auch die Frage nach dem Zeitpunkt – kann man das Interesse schon im Kindergarten hervorrufen und gibt es andererseits einen Zeitpunkt, der „zu spĂ€t“ ist? Eine weitere zentrale Frage ist die nach den wirklich grundlegenden Voraussetzungen. Eine moderne Gesellschaft benötigt Innovationen und eine naturwissenschaftliche Ausbildung bildet hierfĂŒr eine Basis. In Zukunft könnte aber gerade in diesem Ausbildungsbereich eine LĂŒcke entstehen und den FachkrĂ€ftemangel verstĂ€rken – umso wichtiger erscheinen dann die eingangs gestellten Fragen. In diesem Vortrag werde ich zunĂ€chst aus eigener Erfahrung berichten und eventuell bestehende Vorurteile, gerade im Hinblick auf die nötigen Voraussetzungen, behandeln.

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GKr 2007

Prof. Dr. GĂŒnter Krauthausen

Nach 10 Jahren Grundschullehrer und 11 Jahren Fachseminarleiter in NRW seit 1996 Professor fĂŒr Mathematikdidaktik/Schwerpunkt Grundschule an der UniversitĂ€t Hamburg.
NĂ€here Informationen unter: GĂŒnter Krauthausen

VT: Mathematik verstehen – Kinder verstehen – Mathematikunterricht verstehen

Das Bild von Mathematik in der Gesellschaft ist durchaus ambivalent, wie an einigen Beispielen gezeigt werden soll. Das hat auch Auswirkungen darauf, ob und wie man Mathematikunterricht und Mathematik betreibende Kinder versteht. Die Erinnerungen Erwachsener an die eigenen Schulerfahrungen passen nicht immer problemlos zum SelbstverstĂ€ndnis des heutigen, zeitgemĂ€ĂŸen Mathematikunterrichts. Die formalen Vorgaben der BildungsplĂ€ne aller BundeslĂ€nder orientieren sich an einem SelbstverstĂ€ndnis des Faches als â€șWissenschaft der Musterâ€č. Was so theoretisch klingt, eröffnet in Wirklichkeit den Kindern (und interessierten Erwachsenen gleichermaßen!) ganz konkrete Möglichkeiten fĂŒr lernwirksame und motivierende AktivitĂ€ten sowie fĂŒr wirkliches Be-greifen und Verstehen.

WS: Wie Kinder Mathematik betreiben – Einblicke und Selbsterfahrungen fĂŒr Eltern

In diesem Workshop, der sich in erster Linie an interessierte Eltern richtet, können Sie selbst konkrete Erfahrungen mit Grundschulaufgaben gewinnen, wie sie in vielen SchulbĂŒchern und in einem zeitgemĂ€ĂŸen Mathematikunterricht zu finden sind. An ausgewĂ€hlten Aufgabenformaten lĂ€sst sich unmittelbar erfahren, dass Mathematik nicht nur Rechnen bedeutet (obwohl dieses gleichwohl auch immer wieder mit geĂŒbt wird!). Das Erkunden, Entdecken, Beschreiben und BegrĂŒnden von Mustern ist motivierend und zugleich nahe an dem, was Mathematik eigentlich ausmacht. Der Vergleich der eigenen Vorgehensweisen mit originalen Bearbeitungswegen von Kindern ist zudem geeignet, berechtigte Achtung vor dem Denken der Kinder zu gewinnen.

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Jan Kwietniewski

Jan Kwietniewski, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut.
Er leitet die Beratungsstelle besondere Begabungen – BbB- des Landesinstituts fĂŒr Lehrerbildung und Schulentwicklung in Hamburg. TĂ€tigkeitsschwerpunkte: Beratung und Fortbildung der LehrkrĂ€fte, Diagnostik der Lern- und Leistungsentwicklung, Hochbegabung, QualitĂ€tssicherung in der Schule.
NĂ€here Informationen unter: Jan Kwietniewski

Begabtenförderung als Schulentwicklungsaufgabe

Die Förderung von besonders begabten und hochbegabten SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern ist eine schulische Querschnittsaufgabe. Sie kann nur erfolgreich bestritten werden, wenn sie als Teil eines Schulentwicklungsprozesses verstanden wird. Einerseits wird sie durch die Bereitstellung eines entsprechenden Förderangebotes realisiert, andererseits zeigt sie sich in der Förderkultur einer Schule.
In dem Vortrag werden schulisch relevante Dimensionen dieser Querschnittsaufgabe aufgezeigt. Des Weiteren werden praktische Konsequenzen fĂŒr die Unterrichts- und Schulentwicklung, Team- und Kommunikationsprozesse sowie die QualitĂ€tssicherung auf diesem Feld skizziert.
Der Vortrag wendet sich v.a. an die schulischen FachkrÀfte, die durch ihre Funktion das Schulleben und die Schulorganisation gestalten.

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Prof. Dr. Marianne Nolte

Dr. Marianne Nolte ist Mathematikdidaktikerin und Mathematiklehrerin und bereitet als Professorin an der UniversitĂ€t Hamburg zukĂŒnftige Grund- und MittelstufenlehrkrĂ€fte sowie SonderpĂ€dagogInnen auf ihre TĂ€tigkeiten im Mathematikunterricht vor. Seit Beginn der 90ger Jahre gehört das Thema „Besondere mathematische Begabungen im Grundschulalter“ zu ihren Forschungsschwerpunkten. Gemeinsam mit Kirsten Pamperien und mit UnterstĂŒtzung von Prof. Dr. Karl Kießwetter entwickelte sie ein Konzept fĂŒr die Förderung mathematisch besonders begabter Grundschulkinder. Mit dem Schuljahr 1999/2000 wurde daraus ein Kooperationsprojekt – die Maßnahme PriMa, mit der unter ihrer Leitung mathematisch hochbegabte Dritt- und ViertklĂ€ssler an der UniversitĂ€t gefördert werden.
NĂ€here Informationen unter: Marianne Nolte

15 Jahre PriMa – Von den AnfĂ€ngen bis heute

– Nach einigen Vorstudien war es soweit: wir hatten genĂŒgend Aufgaben erprobt, die verschiedenen Phasen der Talentsuche entwickelt und viele Helfer unterwiesen, die mit uns die ersten Kinder an der UniversitĂ€t empfangen haben. Wir waren sicher mindestens so aufgeregt wie die Kinder, die zu unserem ersten Mathe-Treff fĂŒr Mathe-Fans damals noch ins WerkstattgebĂ€ude kamen. Es waren noch nicht so viele Kinder und Eltern. Wir konnten unsere Ansagen ungestört im Treppenhaus machen. Beim Intelligenztest saß Herr Dr. Quitmann, der damals die Beratungsstelle besondere Begabungen leitete, auf dieser Treppe und half bei der Organisation.
Inzwischen haben wir viel gelernt, wir haben die Talentsuche evaluiert, neue Aufgaben entwickelt und erprobt, ausprobiert, wie diese im ĂŒblichen Schulunterricht eingesetzt werden können und vieles andere. Von einigen unserer Erfahrungen in diesen 15 Jahren handelt dieser Vortrag.
Abstract

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Oppermann_Ulrike - Foto

Ulrike Oppermann

Ulrike Oppermann, SonderpÀdagogin, seit 1998 TÀtigkeit in der BbB im Bereich Beratung und Diagnostik; Vernetzung mit dem PriMa-Projekt.
NĂ€here Informationen unter: Ulrike Oppermann

Wie war es heute? L a n g w e i l i g !

Diese hĂ€ufig gebrauchte Beschreibung des Schultages oder des Nachmittags kennen viele Eltern und LehrkrĂ€fte von besonders und hoch begabten Kindern. Was steckt hinter dieser Klage? Welche Reaktionen löst sie bei Eltern und LehrkrĂ€ften aus? Welche Angebote brauchen besonders und hoch begabte Kinder? Wie gefĂ€hrlich ist Langeweile? Welchen Nutzen hat Langeweile? Welche Übersetzungen können sich hinter „Langeweile“ verbergen? Wer hat „Schuld“ an Langeweile?
Diesen und weiteren Fragen wollen wir in unserem Workshop nachgehen. Ziel ist es, das Verhalten und die Nöte von besonders und hoch begabten Kindern besser oder anders zu verstehen und ĂŒber die eigenen Reaktionsmuster / das eigene Verhalten / den eigenen Umgang mit den Kindern zu reflektieren.
Wir geben einen kurzen Abriss ĂŒber entwicklungspsychologische Aspekte der Lernmotivation und wollen mit Ihnen erarbeiten, wie Stolpersteine auf dem Weg zu guten schulischen Leistungen entstehen und aus dem Weg gerĂ€umt werden können.

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Schiemann_Stephanie - Foto

Stephanie Schiemann

Stephanie Schiemann, Jahrgang 1965, studierte Mathematik und Sport sowie Erziehungswissenschaft auf Gymnasiallehramt an der UniversitĂ€t Hamburg. Nach dem Referendariat in Hamburg in Hamburg war sie 16 Jahre als Lehrerin an verschiedenen Schulformen (Orientierungsstufe, Realschule und Gymnasium) in Niedersachsen tĂ€tig. Bereits neben dem Studium fing sie an, in Hamburg das sogenannte „Hamburger Modell“ und die Talentförderung Mathematik im Regierungsbezirk LĂŒneburg mitaufzubauen. Eine Ausbildung als Fachberaterin fĂŒr Begabungsfragen ergĂ€nzte ihr TĂ€tigkeitsfeld. Außerdem arbeitete sie nebenberuflich als Autorin beim Westermann Verlag in der gymnasialen Schulbuchreihe MatheNetz mit und hielt bundesweit zahlreiche VortrĂ€ge und Lehrerfortbildungen. Heute leitet sie das NetzwerkbĂŒro Schule-Hochschule der Deutschen Mathematiker-Vereinigung an der Freien UniversitĂ€t Berlin und ist dort bundesweit fĂŒr Mathematiklehrer und verschiedene mathematische Schulprojekte, wie „Mathe im Advent“, die Mathematik-Rundmail oder den Abiturpreis Mathematik zustĂ€ndig. 2014 erschienen zwei BĂŒcher zur Mathematikförderung von ihr: „Die Mathe-Wichtel Bd. 1 und 2“, die sich an SchĂŒler und Lehrer der JahrgĂ€nge 4 bis 6 (Bd. 1) und 7 bis 9 (Bd. 2) richten.
NĂ€here Informationen unter: Stephanie Schiemann

Mit den Mathe-Wichteln durch das Jahr

Vor 6 Jahren – im Jahr der Mathematik – hat die Deutsche Mathematiker-Vereinigung unter der Leitung von Prof. GĂŒnter M. Ziegler angefangen, spannende Mathematikangebote fĂŒr die Öffentlichkeit, SchĂŒler und Lehrer anzubieten. Und dazu gehören auch die Mathematik-Adventskalender! Im Dezember 2013 nahmen an dem beliebten kostenlosen online-Spiel 164.372 Personen teil: SchĂŒler der Klassenstufen 2 bis 9, Lehrer der Grund- und Mittelstufe sowie Spaßspieler – mehr als je zuvor. Aus den schönsten Aufgaben sind kĂŒrzlich zwei Mathe-Wichtel-BĂŒcher entstanden (Bd. 1 fĂŒr Kl. 4-6 und Bd. 2 fĂŒr Kl. 7-9), die hier ausschnittsweise vorgestellt werden: Aufgaben, Lösungen, Blicke ĂŒber den Tellerrand und Ideen zum Weiterdenken können Ihren Kindern das ganze Jahr Spaß machen und den Mathematik-Unterricht bereichern. Sie können auch als Fundgrube fĂŒr Projektwochen, Mathematik-AGs oder Mathefahrten oder als UrlaubslektĂŒre dienen. Auf humorvolle Art gewĂ€hren die Aufgaben einen Einblick in die Vielfalt der Mathematik. Sie fördern den Entdeckungsdrang und das kreative Weiterdenken auf spielerische Weise. Die Autorin stellt sie Ihnen persönlich vor und ist offen fĂŒr Fragen und Anregungen.

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Stefan Schmack

Stefan Schmack ist seit 17 Jahren im Hamburger Schuldienst tĂ€tig. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Grundschulmathematik. Als PriMa-Moderator leitet er seit 10 Jahren einen SchĂŒlerzirkel-Mathematik und bildet Kolleginnen im Bereich Fördern im Mathematikunterricht fort. Außerdem ist Herr Schmack als Leiter des Organisationskomitees fĂŒr die Ausrichtung der Mathematik-Olympiade an Hamburger Grundschulen zustĂ€ndig. FĂŒr den Verein Mathematik-Olympiade e.V. arbeitet er als Vorsitzender des bundesweiten Aufgabenausschusses fĂŒr die Klassen 3 und 4.
NĂ€here Informationen unter: Stefan Schmack

Der SchĂŒlerzirkel Mathematik in der Praxis Louise-Schröder-Schule

Am Beispiel meines SchĂŒlerzirkels an der Louise Schroeder Schule, werde ich in dieser Veranstaltung die Arbeit in einem Mathematik-Zirkel veranschaulichen. Dabei werde ich auf organisatorische Fragen ebenso eingehen, wie auf die inhaltliche Arbeit mit den Kindern. Die Workshop-Teilnehmer erhalten außerdem Gelegenheit, an verschiedenen Beispielen ihre eigenen mathematischen Lösungsstrategien zu erproben.
Die Mathematik-Olympiade als weiteres Angebot fĂŒr mathematisch interessierte und begabte Kinder wird am Ende der Veranstaltung vorgestellt.

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28.12.2013; Prof. Michael Schulte-Markwort; Kinder- und Jugendpsychatrie

Prof. Dr. med. Michael Schulte-Markwort

Prof. Dr. med. Michael Schulte-Markwort ist Kinder- und Jugendpsychiater und leitet die Kinder- und Jugendpsychiatrie -psychotherapie und -psychosomatik am UniversitÀtsklinikum Hamburg-Eppendorf und die Kinder- und Jugendpsychosomatik am Altonaer Kinderkrankenhaus.

Expertise
Ausbildung in Psychodrama am Moreno-Institut Überlingen (1982-1987) sowie Psychoanalyse am DPG-Institut Hamburg (1992-2001). Seit 1990 Ausbilder fĂŒr Psychodrama. Zahlreiche Seminare bei verschiedenen Psychotherapietagen fĂŒr Ärzte und Psychologen sowie Fortbildungen fĂŒr Manager. Seit 2003 GrĂŒnder und wissenschaftlicher Leiter der Langeooger Psychotherapietage des Kindes- und Jugendalters mit 500 Teilnehmern jĂ€hrlich. Umfangreiche VortragstĂ€tigkeit mit etwa 500 VortrĂ€gen. Mitautor und Herausgeber von vier LehrbĂŒchern, drei Buchreihen sowie zahlreichen EinzelbĂŒchern. Über 200 wissenschaftliche Publikationen. Klinische Schwerpunkte sind Depressionen und affektive Dysregulation, ADHS sowie Essstörungen und Angsterkrankungen. Organisationstheoretisch steht die selbstregulative Struktur von Arbeitsbereichen im Vordergrund. Zu den wissenschaftlichen Schwerpunkten gehören Lichtforschung, Epidemiologie und Knowledge Management.
NĂ€here Informationen unter: Michael Schulte-Markwort

Hochbegabung und Rezilienz

Es ist eine weit verbreitete Annahme, dass hochbegabte Kinder auf Grund dieser besonderen Ausstattung auch „besonders gesund“ und erfolgreich durchs Leben gehen wĂŒrden. Auch die Resilienzforschung hat sich dieses Themas immer wieder angenommen. Schon aus der Hochbegabtenforschung wissen wir, dass diese Kinder eher zu den Risikogruppen fĂŒr die Entwicklung einer psychischen Störung zu zĂ€hlen sind. Dennoch ist das Feld Hochbegabung und Resilienz interessant, weil der Frage nachgegangen wird, wie weit und mit welchen Faktoren Hochbegabung zu erhöhter WiderstandsfĂ€higkeit fĂŒhren kann, weil dies dann auch in pĂ€dagogische Maßnahmen einfließen könnte.“

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Prof. Dr. Thomas Trautmann

Dr. Thomas Trautmann ist Professor fĂŒr GrundschulpĂ€dagogik und -didaktik an der UniversitĂ€t Hamburg. Er arbeitete 12 Jahre als Biologie- und Chemielehrer, promovierte 1990 und habilitierte sich 1996. Er forscht ĂŒber reformorientierte Unterrichtsmodelle und begleitet Schulentwicklungsprozesse wissenschaftlich. Weitere Arbeitsgebiete sind Spiel und Kommunikation, Hochbegabung und dessen schulische Förderung und pĂ€dagogische Kasuistik.
NĂ€here Informationen unter: Thomas Trautmann

Denken mit dem Kehlkopf? Wie Kinder ihre Lernergebnisse versprachlichen

Der Vortrag problematisiert die mögliche Differenz zwischen den DenkvollzĂŒgen und deren Versprachlichung. An Hand vielfĂ€ltiger Beispiele soll dargestellt werden, dass es sich lohnt, kindlichen Überlegungen ernsthaft und partnerschaftlich nachzugehen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Möglichkeiten, divergente Signale, Selbstzeugnisse und kommunikative Aspekte zu deuten.

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Claudia Trawny

Claudia Trawny ist seit 13 Jahren im Hamburger Schuldienst tĂ€tig. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Grundschulmathematik. Als PriMa-Moderatorin hat sie seit 2009 die Koordination der Mathe-Zirkel in Hamburg mit ĂŒbernommen. Im Rahmen des PriMa Projektes bildet sie Mathematik Moderatorinnen aus. Außerdem bietet sie regionale Fortbildungen im Bereich Fördern und Fordern im Mathematikunterricht an.

Organisation der Mathe-Zirkel an Grundschulen

An der Schule Turmweg findet seit Jahren erfolgreich der Mathe-Zirkel statt. So berichtet Louisa (9 Jahre) von diesem Zirkel: „Ich habe neue Freunde im Mathe-Zirkel gefunden und mein Kopf hat geraucht, weil ich soviel gedacht habe.“
In dieser Veranstaltung können sich Lehrer, Eltern und Kinder ĂŒber die Organisation und die Inhalte der Mathe-Zirkel in Hamburg informieren. Es wird ein Einblick gegeben, wie im Mathe-Zirkel gearbeitet wird, indem ausgewĂ€hlte Probleme des Monats und exemplarische Lösungen der Kinder vorgestellt werden.
Wer Lust hat, kann abschließend versuchen Louisas Lieblingsproblem zu lösen.

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Prof. Dr. Franz B. Wember

Prof. Dr. Franz B. Wember, geb. 1953 in Waltrop, arbeitete nach der Schulzeit als Zivildienstleistender in einem Projekt zur sozialpĂ€dagogischen Betreuung von Kindern in Sozialen Brennpunkten. Beeindruckt von der Not vieler dieser Kinder und Jugendlichen studierte er von 1975 bis 1980 SonderpĂ€dagogik an der UniversitĂ€t zu Köln sowie 1977 und 1978 an der University of Washington in Seattle. Er beendete seine Studien in den USA mit dem Master of Special Education Degree, legte in Köln die StaatsprĂŒfung fĂŒr das Lehramt an Sonderschulen ab und promovierte mit einer Arbeit zur Entwicklung des logischen Denkens bei Kindern und Jugendlichen mit Lernstörungen.
Nach einigen Jahren TÀtigkeit als Lehrer an Förderschulen arbeitete Franz Wember an der FernuniversitÀt Hagen beim Aufbau eines berufsbegleitenden Studienangebots zur sonderpÀdagogischen Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern mit. 1992 wurde er als Professor an die UniversitÀt Dortmund berufen, heute Technische UniversitÀt Dortmund. Dort bildet er angehende Lehrerinnen und Lehrer aus und forscht zu Fragen eines effektiven Unterrichts, vorrangig in den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen. Im Zentrum seiner Arbeit steht die intensive individuelle Förderung in Förderschulen und im integrativen Unterricht, die er einzelfallanalytisch zu konzipieren und empirisch zu evaluieren sucht.
Prof. Wember hat als Autor an der Erstellung von SchulbĂŒchern fĂŒr den Mathematikunterricht an Förderschulen mitgewirkt und war Herausgeber einer in Arbeit befindlichen Schulbuchreihe. Er hat BeitrĂ€ge in Fachzeitschriften und Sammelwerken veröffentlicht, zwei HandbĂŒcher herausgegeben, war als Herausgeber fĂŒr zwei Fachzeitschriften tĂ€tig und ist derzeit Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von drei sonderpĂ€dagogisch orientierten Fachzeitschriften.
NĂ€here Informationen unter: Franz Wember

Inklusiver Mathematikunterricht als Aufgabe der Unterrichtsentwicklung

In der inklusiven Schule lernen ohne Ausnahme alle SchĂŒlerinnen und SchĂŒler gemeinsam, miteinander und voneinander. Die Vielfalt der Lernvoraussetzungen reicht von Lernstörungen bis zu besonderen Begabungen. Zur Organisation des Unterrichts wird vorgeschlagen, das klassische Modell der sonderpĂ€dagogischen Förderung bei BedĂŒrftigkeit durch ein prĂ€ventives Modell der differenzierten Förderangebote bei Lern- und VerstĂ€ndnisschwierigkeiten zu ersetzen. FĂŒr die Planung, Analyse und Reflexion von Unterricht wird universelle ZugĂ€nglichkeit als das leitende Prinzip vorgeschlagen und exemplarisch konkretisiert.

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Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler

Prof. Drs. Albert Ziegler ist GeneralsekretĂ€r der internationalen Begabungsforschervereinigung (International Research Association for Talent Development and Excellence, IRATDE). Er ist Inhaber des Lehrstuhls fĂŒr PĂ€dagogische Psychologie an der UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg. Er war GrĂŒndungsdirektor und Leiter der Landesweiten Beratungs- und Forschungsstelle fĂŒr Hochbegabung (LBFH) an der UniversitĂ€t Ulm. Unter anderem war er Gastprofessor an der Columbia University in New York, der Academy of Sciences, Peking, sowie der University of British Columbia, Vancouver.
NĂ€here Informationen unter: Albert Ziegler

Begabungsförderung als Gestaltung individueller Aktiotope

Die internationale Begabungsforschung nahm in den letzten Jahren eine stĂŒrmische Entwicklung, die insbesondere fĂŒr LehrkrĂ€fte und Eltern zu einer FĂŒlle interessanter Anregungen fĂŒhrt. Beispielsweise verschmolzen Identifikation und Förderung der Begabten immer stĂ€rker in einen einzigen Prozess. Ferner wurden die Entwicklung und vor allem die Vermittlung eines anregenden Lernumfeldes, eines Aktiotops, zunehmend wichtiger, wĂ€hrend die sehr zeitintensive persönliche Förderung der Begabten allmĂ€hlich in den Hintergrund tritt. Schwerpunkt der PrĂ€sentation wird eine EinfĂŒhrung in Grundlagen und Gestaltung von individuellen Aktiotopen sein.

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Dr. Anne Ziesenitz

Dr. Anne Ziesenitz, Dipl. Psychologin und systemische Beraterin (DGSF), Beratungsstelle besondere Begabungen, TĂ€tigkeitsfelder: Fortbildung, Schulberatung und –vernetzung.
NĂ€here Informationen unter: Anne Ziesenitz

Wie war es heute? L a n g w e i l i g !

Diese hĂ€ufig gebrauchte Beschreibung des Schultages oder des Nachmittags kennen viele Eltern und LehrkrĂ€fte von besonders und hoch begabten Kindern. Was steckt hinter dieser Klage? Welche Reaktionen löst sie bei Eltern und LehrkrĂ€ften aus? Welche Angebote brauchen besonders und hoch begabte Kinder? Wie gefĂ€hrlich ist Langeweile? Welchen Nutzen hat Langeweile? Welche Übersetzungen können sich hinter „Langeweile“ verbergen? Wer hat „Schuld“ an Langeweile?
Diesen und weiteren Fragen wollen wir in unserem Workshop nachgehen. Ziel ist es, das Verhalten und die Nöte von besonders und hoch begabten Kindern besser oder anders zu verstehen und ĂŒber die eigenen Reaktionsmuster / das eigene Verhalten / den eigenen Umgang mit den Kindern zu reflektieren.
Wir geben einen kurzen Abriss ĂŒber entwicklungspsychologische Aspekte der Lernmotivation und wollen mit Ihnen erarbeiten, wie Stolpersteine auf dem Weg zu guten schulischen Leistungen entstehen und aus dem Weg gerĂ€umt werden können.

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