JÜL (meine Einschätzung)

Ich empfand das jahrgangsübergreifende Lernen als sehr chaotisch. Oftmals war es so, dass am Anfang der Stunde erst einmal geklärt werden musste, welcher Schüler jetzt wo sein muss. Dies kam vor allem daher, dass teilweise die 9. Klassenstufe zum Beispiel in MUG ein anderes Thema bei der zweiten Lehrperson der Klasse in einem Nebenraum behandelte. So hatten die Siebt- und Achtklässler in der IIId das Thema Globalisierung und die Neuntklässler im Nebenraum das Thema Drittes Reich und Holocaust. Dies resultiert daraus, dass das Thema der 9. Klasse für die jüngeren in dem Umfang nicht angemessen war, es für die älteren aber wichtig für die Hauptschulprüfungen und die allgemeine Bildung war.

Ehe diese Dinge geklärt waren gingen mindestens fünf Minuten Unterrichtszeit verloren. In einem Fall ging es sogar soweit, dass gar kein Unterricht möglich war, denn die Ältesten waren im anderen Raum und haben ihren Unterricht gemacht, die Achtklässler waren bei den Vergleichstests KERMIT und von den übrigen Siebtklässler waren vier Schüler krank. Somit blieben bei meinem ersten Kontakt mit dieser Klasse drei Schüler, die ich kennen lernen konnte. Ein Unterricht wurde nicht veranstaltet. Man hat die Zeit mit Beschäftigungen jeglicher Art überbrückt. Dies war auch die Klasse, in der ich später Unterrichtet habe.

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