Schülerfeedback

Um auch ein Feedback von den Schülern zu bekommen habe ich in der Klasse 9a ein Feedbackzettel ausgeteilt und die Schüler gebeten diesen Auszufüllen und mir zurückzugeben. Anschließend haben wir noch eine Feedbackrunde gemacht, in der die Schüler die Möglichkeit hatten mir persönlich ein Feedback zu geben. Im Folgenden möchte ich die Auswertung der Feedbackzettel aufzeigen.

Im ersten Teil zum Ankreuzen wurde ich in den Kategorien (die ich selber gewählt habe) Auftreten, Aussprache, Tafelbild/Schriftbild, Abwechslung/Methoden und Vermittlung des Unterrichtsinhaltes bewertet. Die Schüler hatten eine Spanne von sehr gut (1) bis schlecht (4).

In der Kategorie Auftreten bekam ich einen Mittelwert von 1,8 Punkten. Den Schülern gefiel also mein Auftreten gut mit einer Tendenz zu sehr gut. Die Kategorie Aussprache wurde mit einem Durchschnitt von 1,6 Punkten. Die Schüler gaben mir auch in der mündlichen Feedbackrunde, dass sie mich gut bis sehr gut verstanden haben. Mein Tafelbild bewerteten die Schüler mit 1,8 Punkten, also auch durchweg positiv. Bei der Abwechslung der Methoden bekam ich 1,7 Punkte und der Unterrichtsinhalt kam bei den Schülern auch gut an. Hier bewerteten die Schüler mich mit 1,3 Punkte.

Ich selber hatte ein ähnliches Gefühl für die Unterrichtsstunden in dieser Klasse. Jedoch habe ich nicht erwartet, dass das Feedback so positiv und durchweg im guten bis sehr guten Bereich ausfällt. Vor allem im Auftreten hatte ich das Gefühl, dass ich immer etwas unsicher und nervös auftrete. Dies haben jedoch nur wenige Schüler mitbekommen, wie sich in der mündlichen Feedbackrunde herausstellte.

Der zweite Teil des Feedbackbogens war etwas offener gehalten. Hier durften die Schüler schreiben. Was ihnen besonders gefallen hat, was ihnen gar nicht gefallen hat und was sie anders machen würden. Antworten, die häufig vorkamen oder die mir wichtig sind möchte ich hier gerne aufführen.

Besonders gut hat den Schülern gefallen, dass ein Thema (Datenschutz im Internet, besonders der Umgang mit Facebook) behandelt wurde, dass in ihrem Alter wichtig ist. Zudem kam die Einführung mit der Einverständniserklärung (vgl. Unterrichtsplanung (Datenschutz im Internet) sehr gut an. Die Schüler zeigten sofort Interesse an dem Thema und jeder war Aufmerksam und wollte im weiteren Verlauf die Hintergründe zu dieser Methode erfahren. Auch die genaue Begriffsklärung / Definition der Begriffe gefiel den Schülern. Somit hatten sie was zum Mitnehmen um das gelernte noch mal zu wiederholen. Besonders gefreut hat mich, dass ein Schüler schrieb, dass er oder sie etwas gelernt hat.

Bei der Kategorie, was den Schülern gar nicht gefallen hat, haben alle Schüler entweder einen Strich gemacht oder „mit hat alles gefallen“ geschrieben.

Was die Schüler anders gemacht hätten beantworteten sie mit: Ich solle den Unterricht an einigen Stellen interessanter machen, die Zeit im Auge behalten beziehungsweise die Zeit besser planen, sicherer werden, weil ich das gut mache und ein bisschen strenger sein. Über eine Antwort habe ich mich wieder besonders gefreut. Hier wurde geschrieben, dass ich doch ein längeres Praktikum machen solle.

Insgesamt haben die Schüler mich nach meinem eigenen Empfinden sehr gut eingeschätzt. Sie haben genau meine Stärken und Schwächen erkannt, die ich auch an mir selber feststelle und auch von anderen Seiten öfters gesagt bekommen.

Da ich zunächst etwas unsicher war, ob ich diesen Feedbackbogen austeilen soll oder lieber nicht, bin ich jetzt umso glücklicher, dass ich es gemacht habe. Denn ein Feedback von Schülern ist mindestens genauso wichtig, wie ein Feedback einer erfahrenen Lehrperson. Das wichtigste ist jedoch, dass die Schüler ganz andere Kriterien haben und ihnen ganz andere Dinge auch auffallen. Ich würde so eine Art von Feedback immer wieder machen und auch Anderen dazu raten, dies einmal zu machen.

Unterrichtsplanung

Zunächst sollte man als Lehrer den Rahmenplan zu dem Fach kennen, in dem man unterrichten möchte. Jeder sollte die Vorgaben kennen, um dann auch in der Themenauswahl und Methodenauswahl die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Das ausgewählte Thema sollte anschließend auf Grundlage des Lehrplans ausreichend begründet werden. Dazu sollte man parallel sich den Stoff aneignen, um selber genug Kenntnis über das Thema zu gewinnen. Dabei ist es von großem Vorteil auch selber Interesse für das Thema zu entwickeln, denn nur so kann man später auch mit Freude und Begeisterung unterrichten. Darauf aufbauend sollten inhaltliche Schwerpunkte festgelegt werden, um dann die Lernziele formulieren zu können. Dabei sollte auch der Kenntnisstand der Schüler berücksichtigt werden. Zudem sollte man versuchen einzuschätzen, was die Schüler interessieren könnte. Anschließend geht es darum die Unterrichtsstunden konkret zu planen. Die Leitfrage wird formuliert und danach in Aufgabenstellungen umgesetzt. Dazu sollte man dann Methoden und Medien sinnvoll einbringen. Danach können gegebenenfalls Arbeitsblätter für die Stunde erstellt und die Materialien rausgesucht werden, wobei hier auch schon eine Zeitplanung von Vorteil sein kann.

Wichtig für mich ist zudem ein sich einen geeigneten und interessanten Einstieg in die Stunde zu überlegen. Zudem sollte man gute Methoden zur Ergebnissicherung und eine Möglichkeit des Feedbacks vorbereiten.

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