Reading Components – Projekt

Durch die Auswertung der im Rahmen der PIAAC- und CiLL-Studien gewonnenen Daten zu Lesekomponenten (Reading Components) soll Aufschluss über das niedrigste Kompetenzniveau in Deutschland gewonnen werden. Die Daten werden im Licht des nationalen und internationalen Forschungsstandes diskutiert und mit den Ergebnissen anderer Länder verglichen. Weiterhin werden mithilfe der statistischen Methode der Analyse latenter Klassen (LCA) Untergruppierungen beleuchtet. Die Ergebnisse werden in Workshops für die Praxis und Politik zur Diskussion gestellt, auf Tagungen vorgetragen, in Journalen und auf diesem Blog dokumentiert.

Newsletter 04 – Lesekomponenten, Erstsprache und Weiterbildungsteilnahme

In der PIAAC-Reading-Components-Stichprobe ist die Teilnahmequote von Erst- und Zweitsprachler_innen für non-formale Weiterbildung in etwa gleich groß (ca. 25 Prozent). Allerdings haben die Zweitsprachler_innen zu einem größeren Anteil Schwierigkeiten mit den Aufgaben zum verstehenden Lesen von Sätzen und sie besuchen häufig stundenintensive Kurse. Wahrscheinlich handelt es sich dabei häufig um Deutschsprachkurse.

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Praxisheft 02 – Erreichbarkeit und Kompetenznutzung

Aus dem Projekt „Reading Components“ (FKZ: PIAACRC2) veröffentlichen Dr. Barbara Nienkemper und Prof. Dr. Anke Grotlüschen für die Universität Hamburg, Arbeitsbereich Lebenslanges Lernen eigene Analysen aus dem deutschen PIAAC-Datensatz.

Das Heft beinhaltet sowohl Ergebnisse zur Erreichbarkeit und Kompetenznutzung von Erwachsenen mit niedrigerer Lesekompetenz als auch darauf aufbauende Handlungsempfehlungen für Bildungspolitik und -praxis .

Das Praxisheft steht hier zum kostenlosen Download bereit: piaac-rc-heft02-uhh-erreichbarkeit-und-kompetenznutzung

Gedruckte Exemplare können angefordert werden unter: barbara.nienkemper(at)uni-hamburg.de (solange der Vorrat reicht).

Praxisheft 01 – Lebensumstände

Aus dem Projekt „Reading Components“ (FKZ: PIAACRC1), veröffentlichen Britta Gauly, Dr. Anja Perry und Prof. Dr. Beatrice Rammstedt für das GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften nunmehr interessante Erkenntnisse aus dem deutschen Datensatz über „grundlegende Lesekomponenten“ (Worterkennung, Satzverarbeitung und Textverständnis).

Das Praxisheft steht hier zum kostenlosen Download bereit: piaac-reading-components-heft-1-gesis-lebensumstaende-personen-mit-niedrigen-lesekompetenzen

Newsletter 03 – Reading Components und Bildungsabschlüsse

Die Reading-Components-Analysen bestätigen die aus anderen Studien bekannte Annahme, dass höhere Bildung mit höherer Lesekompetenz einhergeht. Personen mit tertiärem Bildungsabschluss sind meist vom Lesetyp des „flüssigen Lesens“, während Personen ohne Bildungsabschluss meist dem Lesetyp des „wenig kompetenten Lesens“ zugeordnet sind. Wenn wenig kompetentes Lesen und tertiäre Bildungsabschlüsse gemeinsam auftreten, so ist dies zumeist darauf zurückzuführen, dass der Bildungsabschluss im Ausland erworben wurde und die Lesekompetenz in PIAAC ausschließlich in der deutschen Sprache getestet wird.

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Newsletter 02 – Reading Components und Erstsprache

Unsere Auswertungen der „Reading Components“ Daten zeigen, dass nicht nur die Akkuratesse des Lesens, sondern auch die Geschwindigkeit ganz unterschiedlich ausfallen können. Dabei lässt sich zwischen Erst- und Zweitsprache Deutsch unterscheiden. Die Ergebnisse finden Sie im zweiten Newsletter.

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Newsletter 01 – Was sind Reading Components?

Im Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC) werden die Grundkompetenzen der Erwachsenenbevölkerung untersucht. Mit den Reading Components Aufgaben werden die grundlegenden Komponenten der Lesefähigkeit gemessen, um die Erwachsenen am unteren Ende der Lesekompetenzskala besser differenzieren zu können. Im ersten Newsletter des Projekts wird erklärt, was Reading Components sind.

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