Gewaltprävention

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Proaktive/Präventive Strategien:

Handlungsmuster nach Wolters (2008):

1. Versachlichende Entschulung
2. Adressatengerechte und differenzierte Unterrichtsplanung
3. Positive Beziehungsgestaltung
4. Effektives Konfliktmanagement

 

Techniken der Klassenführung nach Kounin (1976):
1. Allgegenwärtigkeit und Überlappung
2. Reibungslosigkeit und Schwung
3. Gruppenmobilisierung, Wahrung eines Gruppenfokus
4. Intellektuelle Herausforderung durch Inhalt und Art des Unterrichts
5. Abwechslung und Herausforderung bei der Stillarbeit

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Reaktive Handlungsmuster der Lehrkraft

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Proaktive Maßnahmen: Definition „Kooperatives Lernen“

Kooperatives Lernen als Unterrichtsmethode zeichnet sich dadurch aus, dass „Schüler in kleineren Gruppen arbeiten, um sich beim Lernen des Stoffes gegenseitig zu helfen“

(Slavin, 1989)

Heutzutage sollen SuS folgenden Ansprüchen nachkommen:

1. der Anspruch der Gesellschaft ist, dass man soziale und methodische Kompetenzen nachweisen kann

2. der Anspruch der Wirtschaft ist, dass nachdie SuS nach ihrem Schulabschluss über bestimmte Schlüsselqualifikationen (bspw. eigenvernatwortliches Handeln, flexibilität, etc.) verfügen.

Um SuS auf diese Ansprüche vorzubereiten gibt es verschiedene Methoden. Eine erfogsversprechende Methode ist das sogenannte Kooperative Lernen. Dieses verbessert nachweislich soziale und methodische Kompetenzen und weist nachhaltigere und bessere transferierbare Lernergebnisse auf. Aber man sollte beachten, dass es eine sehr anspruchsvolle Methode ist welche erst von den SuS und den Lehrkräften erlernt werden muss und das diese Methode immer wieder neu konzipiert werden muss um die Individualität der Klassen bzw. ihre Probleme zu berücksichtigen.

Aber gerade der Sportunterricht bietet sich für koopertive Lerngelegenheiten an, da er im Gegensatz zu den anderen Fächer nicht nur die sprachliche Ebene sondern auch die leibliche, unmittelbare Ebene anspricht.

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Proaktive Maßnahmen: Definition „Soziales Lernen“

„ […] Soziales Lernen im Sport heißt Erfahrungen und Qualifikationen im Umgang mit anderen Menschen zu erwecken, die persönlichkeitsbildend sein können und im täglichen Leben vieler Jugendlicher immer weniger möglich sind […]“

(Phüse, 1998)

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Anforderungsdimensionsebenen an Lehrende

Es gibt laut Lohmann drei Anforderungsdimensionsebenen. Diese beinhalten „Beziehung aufbauen“: auf dieser Ebene tritt der Lehrende als Person oder „Sozialpädagoge“ auf. Das Ziel ist es Beziehungen zu stiften, sodass ein angenehmes Verhältnis in der Klasse entsteht. Diese Beziehungen beziehen sich allerdings nicht nur auf Schüler-Lehrer-Beziehungen, sondern auch auf Schüler-Schüler-Beziehungen. Wichtig ist zu beachten, dass es unterschiedliche Typen gibt. Einige Personen sind Nähe nicht gewohnt und fühlen sich bedrängt, wenn ein Gespräch zu persönliche Züge aufweist. Andere widerrum suchen gerade die Nähe und fühlen sich in distanzierteresn Beziehungen einsam. Es ist auf dieser Ebene sehr wichtig den SuS mit günstigen Kommunikationsformen zu begegnen. Ein Beispiel hierfür ist, wenn einige SuS aus der Klasse den adipösen Schüler „Tim“ immer wieder aufgrund seines Gewichts „hänseln“. Hier ist es angebracht, dass man die betreffenden SuS nicht unbedingt zurechtweist mit dem Satz „So etwas sagt man nicht“ sondern an ihre Empathie appelliert und bspw. mit der Frage „Versetz dich doch mal in die Lage von „Tim“, wie würdest du dich nun fühlen?“ kontert.

Die zweite Ebene umfasst die Organisation. Der Lehrende tritt hier oftmals als Manager oder sogar „Dompteur“ auf. Die Aufgabe hier ist es, dass das Verhalten der SuS kontrolliert wird. Zur Unterstützung und um kleine „nervige“ immer wiederkehrende Situationen zu vermeiden kann es von Vorteil sein, Routine in den Unterricht einzubauen und Regeln – welche refelktiert und gemeinsam erarbeitet sind – aufzustellen.

Die letzte Ebene ist die des Unterrichts. Es geht in der Schule auch um die Vermittlung von Wissen, daher sollte der Lehrer hin und wieder auch mal als Lehrender bzw. „Fachexperte“ auftreten. Wichtig ist hier, dass man eine gute Unterrichtsgestaltung vornimmt und um ein gutes Klima aus ist, Sinn und Werte vermittelt und Anforderungen/Erwartungen berücksichtigt. Die SuS sollen allerdings auch auf dieser Ebene lernen alleine zu arbeiten.

 

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Ursachen von Störungen (Lehrerperspektive)

Lehrer uns SuS haben oftmals ganz unterschiedliche Empfindungen was Störungen betrifft. Die folgende Tabelle zeigt daher einmal die Perspektive aus der Sicht der Lehrkraft:

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Schaubild: Ursachen von Störungen (Schülerperspektive)

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Ursachen von Störungen (Schülerperspektive)

Die Ursache von Störungen kann ganz unterschiedliche Wurzeln haben. Laut Tymister (2008) sollte nicht vorrangig nach der Ursache gesucht werden, sondern besser nach der Motivation und den beabsichtigten Zielen einer Störung. Die Begründung liegt darin, dass man nicht immer nur „Ausreden“ aufgrund der Vergangenheit hat, sondern zukunftsorientierter sind und die Ziele/Motive sind meist leichter zu beeinflussen. Aber die Basis sollte trotzalledem immer eine Reflexion aus der Position des Beobachtenden sein.

Mögliche Ursachen werden in der folgenden Grafik aufgelistet:

 

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Situationswahrnehmung

Auf der Basis des Artikels Definition Störungen geht es nur um die Situationswahrnehmung. Diese Thematik ist sehr schwer einzuordnen, da sie höchst subjektive Ansichten in sich hat. Es gibt sogenannte „subjektive Theorien“:  Wissensstrukturen über Unterricht, Erziehung und Disziplinkonflikte (Lohmann, 2005), doch meiner Meinung nach ist es zwar gut viel über Situationen zu lesen, aber die Reaktion in einer bestimmten Situation ist meist anders, als man es gelesen hat. Was auf jeden Fall ein wichtiger Aspekt für angehende Lehrer sein sollte ist, dass eine differenzierte Situationsauffassung vorgenommen werden muss, um Handlungsmöglichkeiten zu haben. Zu diesem Aspekt ist nach Lohmann (2005) zu beachten, dass negative Emotionen Handlungsmöglichkeiten mindern!
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