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	<title>Christina Schwalbe &#187; Tagung</title>
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	<description>Nachgedacht statt nachgemacht!</description>
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		<title>Christina Schwalbe</title>
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	<itunes:author>Christina Schwalbe</itunes:author>
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		<title>EduCamp 2010 :: (kl)eine Nachlese</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2010/02/09/educamp-2010-kleine-nachlese/</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2010/02/09/educamp-2010-kleine-nachlese/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 18:48:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsraum]]></category>
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		<description><![CDATA[Da ja bereits zahlreiche Berichte zum EduCamp erschienen sind, möchte ich nur ganz kurze Schlaglichter auf zwei Elemente werfen, die mir persönlich besonders wichtig erscheinen.
Diskussionsrunde &#8220;Das Internet &#8211; ein Bildungsraum?&#8221;


Foto: Ralf Appelt, CC-Lizenz by-nc-sa 2.0
Für den Samstagvormittag hatten wir eine Diskussionsrunde mit vier eingeladenen Gästen und einem zusätzlichen freien Platz für Statements, Fragen, Meinungen, Widersprüche, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ja bereits <a title="Nachlese zum EduCamp" href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.ec10hh_Nachlese">zahlreiche Berichte zum EduCamp erschienen sind,</a> möchte ich nur ganz kurze Schlaglichter auf zwei Elemente werfen, die mir persönlich besonders wichtig erscheinen.</p>
<p><strong>Diskussionsrunde &#8220;Das Internet &#8211; ein Bildungsraum?&#8221;</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone" title="Das Internet - ein Bildungsraum?" src="http://www.sebastian-ploenges.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/diskussion.jpg" alt="" width="460" height="175" /><br />
</strong></p>
<p><em>Foto: <a title="Foto von Ralf Appelt" href="http://www.flickr.com/photos/adesigna/4339443541/">Ralf Appelt</a>, <a title="CC-Lizenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">CC-Lizenz by-nc-sa 2.0</a></em></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal">Für den Samstagvormittag hatten wir eine Diskussionsrunde mit vier eingeladenen Gästen und einem zusätzlichen freien Platz für Statements, Fragen, Meinungen, Widersprüche, Gegenperspektiven&#8230; aus den Reihen der anderen Teilnehmenden eingeplant. <a title="&quot;Das Internet - ein Bildungsraum?&quot;" href="http://bit.ly/aHpPyI">[zur Videoaufzeichnung der Diskussionsrunde]</a> Bereits im <a title="Podiumsdiskussion &quot;Das Internet - ein Bildungsraum?&quot;" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/2009/12/15/podiumsdiskussion-das-internet-ein-bildungsraum/">Vorfeld</a>, während der Diskussionsrunde über Twitter und auch im Nachklang des EduCamps gab es viel Diskussionsbedarf rund um dieses (für ein BarCamp doch eher ungewöhnliche) Format. Die Diskussionen werden dabei sowohl inhaltlich als auch auf formaler Ebene geführt. Benjamin Jörissen hat bereits <a title="Nachgedanken zum EduCamp" href="http://joerissen.name/allgemein/nachgedanken-zum-educamp-2010-hamburg/">eine sehr gute Analyse der unterschiedlichen Kritiklinien verfasst</a>, die ich voll und ganz unterstützen kann und daher hier auch auf viele weitere Worte zur Podiumsdiskussion verzichten kann &#8211; sie war schließlich nur ein Angebot auf dem EduCamp neben insgesamt 55 spannenden Sessions. Ich möchte allerdings doch ergänzend hinzufügen, dass ich es etwas schade finde, dass die Diskussion über die Form verhältnismäßig &#8220;laut&#8221; und auch teilweise auf eine ausgrenzende, negative Art und Weise und nicht integrativ und konstruktiv geführt wird &#8211; und damit die etwas leiseren Töne ¬†der inhaltlichen Auseinandersetzung leider etwas aus dem Fokus der Aufmerksamkeit drängt. Obwohl sie eigentlich nicht minder spannend ist (exemplarisch hierzu die <a title="#ec10hh. Das Hamburger EduCamp - ex post." href="http://autopoiet.de/post/379677599/ec10hh">Retrospektive von Sebastian</a>).¬†Als kurzes Fazit aus meiner Sicht:¬†Es war eine &#8211; zumindest zum Ende hin &#8211; kontrovers und lebhaft geführte Diskussion, in der deutlich wurde, dass wir aus sehr unterschiedlichen Richtungen auf das Thema &#8220;Medien &amp; Bildung&#8221; schauen und auch sehr unterschiedlichen Erwartungen an das Format EduCamp haben. Das alleine zeigt der Wirbel, den diese Diskussionsrunde ausgelöst hat. Und ich schließe in diesem Sinne mit: gut, dass wir dieses Experiment einer offen gestalteten Podiumsdiskussion auf dem EduCamp gewagt haben!</span></strong></p>
<p><strong>Das Portfolio-Paradox<br />
<span style="font-weight: normal">Ebenfalls am Samstag haben wir (<a title="Christian Beermann" href="http://espressodoppio-blog.de/2010/02/das-portfolioparadox-ec10hh/">Christian Beermann</a>, <a title="Kerstin Mayrberger" href="http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=189">Kerstin Mayrberger</a>,¬†<a title="Sebastian Plönges" href="http://autopoiet.de/post/379677599/ec10hh">Sebastian Plönges</a> &amp; ich) noch eine <a title="Das Portfolio-Paradox" href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.ec10hh_portfolio">Session zu (e)Portfolios</a> angeboten. Der Fokus der (erfreulicherweise recht großen) Diskussionsrunde lag auf dem ambivalenten, zuweilen gar paradoxen Charakter von Portfolios als Reflexions- und Lernentwicklungsinstrumenten. Fragen, die dabei aufkamen, waren z.B. wie man es schafft, den Lerngegenstand stärker ins Zentrum der Portfolioarbeit zu rücken und nicht in erster Linie das Identitätsmanagement zu fördern (aus der Ecke der Neoliberalismuskritik) oder wie mit dem klassischen pädagogischen Paradox des Zwanges zu freiwilligem und selbstbestimmtem Handeln umgegangen werden kann (aus einer eher an der Lehrpraxis orientierten Perspektive). <a title="Das Portfolio-Paradox" href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.ec10hh_portfolio">Eine Doku der Session findet sich im EduCamp-Wiki</a>. Was für mich besonders fruchtbar war: Es haben einige Studierende an der Session teilgenommen, die sehr offen aus ihrer Perspektive berichtet haben. Auch die Erfahrungen anderer Lehrender, die sich mit ähnlichen Fragen in der Praxis der Lehre befassen, haben mir doch ein paar Anregungen verschafft. Danke in diesem Sinne an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Session! <em>Die</em><em> Diskussion soll noch weiter geführt werden, </em><em><span style="text-decoration: line-through">aktuell ist Google Wave im Gespräch &#8211; ich werde darüber informieren, Interessierte herzlich willkommen! </span> &#8211; dazu wurde eine Google Wave eingerichtet. Bei Interesse bitte melden! (Eine letzte Chance für Google Wave &#8211; oder: Totgesagte leben länger <img src='http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ?)</em></span></strong></p>
<p><strong>Danke!<br />
<span style="font-weight: normal">Abschließend noch ganz kurz ein Dankeschön in die Runde, es macht Spaß, ein EduCamp zu organisieren, wenn dabei wirklich viele interessierte Menschen zusammen kommen und gemeinsam an unterschiedlichen Themen arbeiten. Besonders gefreut hat es mich, dass sich doch auch einige aus dem Wissenschaftssystem diesem unkonventionellen Tagungsformat gegenüber offen gezeigt haben (mir schien es mehr als bei vorherigen EduCamps) und als aktive, vorurteilsfreie Teilnehmer dabei waren &#8211; auch wenn es eben nicht die im Wissenschaftssystem so wichtige Reputation bringt.</span></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Internet &#8211; ein Bildungsraum?</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/12/16/das-internet-ein-bildungsraum/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 10:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim EduCamp im Februar hier in Hamburg wird es, wie angekündigt, eine Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Das Internet &#8211; ein Bildungsraum?&#8221; geben. Die Diskussion wird am Samstag, den 6. Februar 2010 um 11 Uhr an der Universität Hamburg, Fakultät EPB im Von-Melle-Park 8 stattfinden.
Auf dem Podium diskutieren miteinander und auch mit dem Publikum Prof. Dr. Petra [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim <a title="EduCamp Hamburg" href="http://educamp.mixxt.de">EduCamp im Februar hier in Hamburg</a> wird es, wie angekündigt, eine <a title="Podiumsdiskussion &quot;Das Internet - ein Bildungsraum?&quot;" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/2009/12/15/podiumsdiskussion-das-internet-ein-bildungsraum/">Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Das Internet &#8211; ein Bildungsraum?&#8221; </a>geben. Die Diskussion wird am <em>Samstag, den 6. Februar 2010 um 11 Uhr an der Universität Hamburg, Fakultät EPB im Von-Melle-Park 8</em> stattfinden.</p>
<p>Auf dem Podium diskutieren miteinander und auch mit dem Publikum <a title="Prof. Dr. Petra Grell" href="http://www.uni-potsdam.de/db/grellblog/">Prof. Dr. Petra Grell</a>, <a title="Prof. Dr. Benjamin Jörissen" href="http://joerissen.name/">Prof. Dr. Benjamin Jörissen</a>, <a title="Lisa Rosa" href="http://shiftingschool.wordpress.com/">Lisa Rosa</a> und <a title="Prof. Dr. Rolf Schulmeister" href="http://www.zhw.uni-hamburg.de/zhw/?page_id=148">Prof. Dr. Schulmeister</a></p>
<p><a href="http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2007/07/fishbowl.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2007/07/fishbowl.jpg" alt="" width="339" height="320" /></a></p>
<p>Wir haben nun aufgrund der <a title="Form follows function!" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/12/02/form-follows-function/">Erfahrungen der Podiumsdiskussion bei der Campus Innovation</a> für die <a title="Podiumsdiskussion &quot;Das Internet - ein Bildungsraum?&quot;" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/2009/12/15/podiumsdiskussion-das-internet-ein-bildungsraum/">Podiumsdiskussion beim EduCamp</a> eine Entscheidung getroffen, wie wir mit <a title="http://twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> umgehen wollen bzw. wie wir die Diskussionsrunde öffnen wollen: Es ist uns wichtig, dass wir nicht nur eine Expertenrunde auf ein Podium zu setzen, die eine Schaudiskussion machen und das Publikum keine Möglichkeit hat, Fragen zu stellen und so die Diskussionsrunde thematisch auch mit zu gestalten. Allerdings bietet <a title="http://twitter.com" href="http://www.twitter.com/">Twitter</a> aufgrund des geringen <a title="Signal-Rausch-Abstand" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Signal-Rausch-Verh%C3%A4ltnis">&#8220;Signal-Rauschabstandes&#8221;</a> hier nicht die Möglichkeit, dass sich das Publikum wirklich mit einbringt &#8211; es scheint eher nur so, als ob es tatsächlich Partizipationsmöglichkeiten hätte. Daher möchten wir nicht selber die Nachfragen und Anmerkungen aus dem Publikum aus <a title="http://twitter.com" href="http://www.twitter.com/">Twitter</a> herausfiltern und in die Diskussion mit einbringen, sondern eine Möglichkeit bieten, sich auch mit komplexeren Fragen und auch Statements an der Diskussion zu beteiligen und diese damit auch thematisch etwas mitlenken zu können. Wir haben uns dafür entschieden, auf eine Twitterwall im Raum verzichten, um die Konzentration auf der Diskussion zu halten. Um die Diskussion zu öffnen und Partizipation zu ermöglichen, werden wir die Diskussion nach der <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl">Fishbowl-Methode </a>durchführen: Auf dem Podium steht ein zusätzlicher freier Stuhl, der für Nachfragen und Beiträge aus dem Publikum bereit steht. Dieser kann dann natürlich auch genutzt werden, um interessante Fragen auch aus dem Twitterstream in die Diskussion mit einzubringen &#8211; aber man hat doch etwas mehr Raum zum ausformulieren von Fragen, Statements etc.</p>
<p>Zusätzlich werde ich als Moderatorin versuchen, den Twitterstream im Auge zu haben auf einem kleinen Monitor, um ggf. darauf reagieren zu können und den Diskussionsverlauf entsprechend lenken zu können.</p>
<p><strong>Zum Thema der Podiumsdiskussion</strong></p>
<blockquote><p>Die aktuellen medientechnologischen Entwicklungen, häufig subsumiert unter dem Schlagwort ‚ÄûWeb 2.0«, werden insbesondere in Hinblick auf ihre Bedeutung für die pädagogische Praxis sowie hinsichtlich neuer Bildungsherausforderungen vielfältig und auch kontrovers diskutiert. Die Spannweite der Positionen ist hier sehr weit gefasst. Auf der einen Seite finden sich einige eher als optimistisch zu bezeichnende Einschätzungen der Möglichkeiten des Web 2.0 für neue Formen des Lehrens und Lernens. Dabei werden insbesondere die Potentiale von Social Software zur Kollaboration, zur Vernetzung und zur Selbstorganisation im Netz hervorgehoben. Häufig wird in diesem Zusammenhang eine sich gerade neu herausbildende Generation von Lernenden beschrieben, die verstärkt partizipative, vernetzte und selbstorganisierte Kommunikationsformen als selbstverständlich auch in Bildungsinstitutionen ansehen. Das Konzept dieser so genannten ‚ÄûNet Generation« ist jedoch nicht unumstritten. Einige Kritiker des Konzeptes bestreiten die Existenz einer ganzen Generation netzaffiner Jugendlicher und sehen die Aktivität im Web 2.0 nur als Phänomen von Minderheiten an. Ebenfalls sehr unterschiedlich bewertet wird in diesem Kontext die Frage danach, wie sehr sich die neuen medialen Umwelten und die damit zusammenhängenden neuen Kommunikations- und Kooperationsformen auf Lern- und Bildungsprozesse tatsächlich auswirken.</p>
<p>Im Rahmen der Podiumsdiskussion sollen unterschiedliche Positionen und Einschätzungen hinsichtlich der Bedeutung des Netzes für Bildungsprozesse zur Sprache gebracht und diskutiert werden. Dabei steht die Frage nach dem Verständnis des Internets als (Bildungs-)Medium im Zentrum der Diskussion: Erleben wir aktuell die Entwicklung eines neuen Leitmediums? Und wenn ja, in welchem kulturellen und zeitlichen Horizont ist dieser Wechsel des Leitmediums zu sehen? Könnte man annehmen, dass dem aktuellen medialen Umbruch ähnliche Wirkungen auf kulturelle, soziale und evtl. sogar kognitive Prozesse zugeschrieben werden können wie der Erfindung des Buchdrucks? Oder ist das Phänomen des Web 2.0 mit den damit in Verbindung stehenden neuen Formen der Kommunikation und Kollaboration nur ein Hype, der letztendlich auf Prozesse des Lehrens und Lernens in Bildungsinstitutionen nur geringe Auswirkungen haben wird? Verstehen wir damit Computer und Internet bzw. allgemein die aktuellen digital-vernetzten Medien nur als neue (technische) Geräte, die im Prozess der Wissensvermittlung in pädagogischen Umgebungen Verwendung finden können und sollen, denen aber keine oder nur geringe Prägekraft für Verhalten und Einstellungen der Lernenden und Lehrenden zugeschrieben werden?</p>
<p>Ob wir uns nun jedoch als Web-Enthusiasten oder als Kritiker bezeichnen würden, eine zentrale Frage dürfen wir angesichts des rasanten technologischen Fortschritts nicht unbedacht lassen: Welche Herausforderungen stellen sich durch die aktuellen medientechnologischen Entwicklungen für die pädagogische Praxis und auch für erziehungswissenschaftliche Theoriebildung?</p></blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Form follows function!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 14:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagung]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Nachklang zur Campus Innovation bzw. insbesondere im Nachklang zur Podiumsdiskussion zu ePortfolios, möchte ich noch einmal einen kritischen Blick auf unseren dort gestarteten Versuch zur Öffnung der Diskussion werfen ‚Äì insbesondere auch, um diese Erfahrungen in die Planung für die Podiumsdiskussion auf dem EduCamp im Februar hier in Hamburg mit einfliessen lassen zu können. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Nachklang zur <a href="http://www.campus-innovation.de/node/628">Campus Innovation</a> bzw. insbesondere im Nachklang zur Podiumsdiskussion zu ePortfolios, möchte ich noch einmal einen kritischen Blick auf unseren dort gestarteten Versuch zur Öffnung der Diskussion werfen ‚Äì insbesondere auch, um diese Erfahrungen in die Planung für die Podiumsdiskussion auf dem <a title="http://educamp.mixxt.de/" href="http://educamp.mixxt.de/">EduCamp im Februar hier in Hamburg</a> mit einfliessen lassen zu können. Die Diskussionsrunde (insgesamt acht Teilnehmer auf dem Podium) wurde durch einen Backchannel auch für Rückmeldungen aus dem Publikum geöffnet und gleichzeitig für nicht physisch anwesende Interessierte <a title="http://twitter.com/eportfolio_ci09" href="http://twitter.com/eportfolio_ci09">per Twitter zusammengefasst</a> &#8211; so dass sich damit auch potentiell der Kreis der Mitdiskutanten im Backchannel vergrößerte.</p>
<p>Der Grund, dass wir diesen Versuch gestartet hatten, war die Diskussion zur Integration von Twitter auf Tagungen bzw. bei Podiumsdiskussionen nach der GMW-Tagung (nachzulesen z.B. bei <a href="http://konzeptblog.joachim-wedekind.de/?p=381">Joachim Wedekind</a>, <a href="http://blog.kerres.name/2009/09/gedanken-zu-bel09.html">Michael Kerres</a> oder <a href="http://2headz.ch/blog/2009/09/gmw-09-blicke-zurueck/">Mandy Schiefner &amp; Matthias Rohs</a>).</p>
<p>Zur Orientierung möchte ich ganz kurz skizzieren, wie genau diese Öffnung gestaltet wurde:</p>
<ul>
<li>Die      Podiumsdiskussion wurde moderiert von <a href="http://kerstin.mayrberger.de/blog/">Kerstin Mayrberger</a>, die auch schon      einen <a href="http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=153">Kommentar      zu diesem Versuch</a> verfasst hat. <a href="http://appelt.net/">Ralf      Appelt </a>protokollierte <a href="http://twitter.com/eportfolio_ci09">die gesamte Diskussion      öffentlich auf Twitter</a> und sorgte damit für den Kommunikationsfluss von      <em>innen </em>nach <em>außen</em>. Ich hielt als Co-Moderation den Backchannel im Auge und      brachte ausgewählte Kommentare und Fragen dann in die Diskussion auf dem      Podium mit ein &#8211; und sorgte damit für den Kommunikationsfluss von <em>außen </em>nach <em>innen.</em></li>
<li>Per <a href="http://twitter.com/#search?q=ci09">Twitter</a> oder <a href="http://backnoise.com/?ci09">backnoise.com</a> konnten die Zuhörer      eigene Kommentare und Fragen mit in die Diskussionsrunde einbringen      (<a href="http://backnoise.com/?ci09">backnoise.com</a> ermöglicht die Partizipation am Backchannel auch ohne      eigenen Twitteraccount). Über eine Twitterwall, die auf eine Leinwand im      Rücken der Podiumsteilnehmer projiziert wurde, konnten alle Zuhörer      zeitgleich die Diskussion auf dem Podium verfolgen und die Kommentare und      Nachfragen des Publikums verfolgen. Dieses Vergnügen hatten aufgrund der      räumlichen Anordnung nur einige wenige der Podiumsteilnehmer, die aufgrund      ihrer Sitzposition am Rand auch einmal einen Blick zur Seite auf die      Twitterwall wagen konnten &#8211; was dann auch dazu geführt hat, dass auch aus      der Diskussionsrunde direkt getwittert wurde.</li>
<li>Zusätzlich zu      Rückfragen per <a href="http://twitter.com/#search?q=ci09">Twitter</a> und <a href="http://backnoise.com/?ci09">backnoise.com</a> konnten auch mündliche Nachfragen      direkt aus dem Publikum gestellt werden.</li>
</ul>
<p><strong>Kritik &#8220;von innen&#8221;</strong></p>
<p>Ich möchte kurz einige wichtige Kritikpunkte ausführen, warum aus meiner Sicht als Co-Moderation die Öffnung dieser Podiumsdiskussion für die Partizipation des Publikums nicht unbedingt gewinnbringend war. Das ist natürlich aufgrund der subjektiven Perspektive nur eine fragmentarische Beurteilung eines doch sehr komplexen Settings. Ich freue mich über weitere Perspektiven und Einschätzungen zu diesem Versuch als Kommentare zu diesem Beitrag.<strong></strong></p>
<p><strong>a. Zeitlicher Versatz &amp; inhaltliche Passung</strong></p>
<ul>
<li> Aus Sicht der Co-Moderation fand ich es sehr schwierig, dem Anspruch gerecht zu werden, die vielen interessanten Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum ausreichend zu würdigen und auch mit in die Podiumsdiskussion einzubringen. Ich hatte mehrmals einige interessante Fragen herausgesucht, die ich dann insgesamt drei Mal mit in die laufende Diskussion einbringen konnte &#8211; doch genau hier lag das größte Problem: die Diskussion auf dem Publikum wurde natürlich durch die Podiumsteilnehmer und die Moderatorin inhaltlich geleitet, und ich wollte hier nicht durch das Publikum die inhaltliche Lenkung übernehmen lassen und konnte damit nur Fragen mit einbringen, die auch in dem &#8220;Moment der Öffnung&#8221; zum Diskussionverlauf passten. Dadurch wurden einige sehr interessante Fragen leider zurück gestellt, die zu dem Zeitpunkt, als sie im Backchannel geschrieben wurden, sehr passend gewesen wären &#8211; einige Statements später jedoch den Diskussionsverlauf auf dem Podium wieder auseinander gerissen hätten.</li>
<li>Sinnvoller im Sinne eines gut aufgebauten Diskussionsverlaufs wäre es, wenn die Moderation des Podiums und die Integration des Backchannels durch ein und die selbe Person übernommen würde ‚Äì was dann aber wohl wieder zu Lasten der Konzentration der Moderation ginge und damit vermutlich auch hier wieder kein Mehrwert für die inhaltliche Gestaltung der Diskussion durch die Integration eines Backchannels zu erwarten wäre.</li>
</ul>
<p><strong>b. Reizüberflutung &amp; Konzentration</strong></p>
<ul>
<li> Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass die Konzentration sowohl der Podiumsteilnehmer als auch des Publikums sehr stark auf den Backchannel gerichtet war, und damit eine wirklich kontroverse inhaltliche Diskussion auf dem Podium erschwert wurde. Die Twitterwall direkt hinter den Diskutanten sorgte immer wieder für einige auch etwas lautere Reaktionen aus dem Publikum wie Gemurmel oder Gelächter. Aus dem nicht hörbaren <a title="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/01/09/gefangen-im-gezwitscher/" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/01/09/gefangen-im-gezwitscher/">&#8220;Rauschen des Backchannels&#8221;</a> wurde damit zusätzlich ein deutlich hörbares &#8220;Rauschen des Publikums&#8221; ‚Äì was dann auch zu Irritationen und Ablenkungen auf dem Podium führte.</li>
</ul>
<p><strong>c. Form &amp; Inhalt</strong></p>
<ul>
<li> Zudem schien mir die Form teilweise fast wichtiger zu sein als der Inhalt &#8211; viele der Kommentare im Backchannel befassten sich mit der Kommunikationssituation und nicht mit dem Diskussionsthema.</li>
</ul>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>In Bezug auf die Podiumsdiskussion auf der Campus Innovation würde ich mich hier Kerstin Mayrberger anschließen, die ihren Kommentar betitelte mit <a title="&quot;weniger ist manchmal mehr...&quot;" href="http://kerstin.mayrberger.de/blog/?p=153">‚Äûweniger ist manchmal mehr&#8230;«</a>. Da das Podium mit insgesamt acht geladenen Teilnehmern schon sehr gut besetzt war, war die Integration der Stimmen aus dem Backchannel dann doch zu viel und führte nicht zu weiteren Anreizen für den Diskussionsverlauf. Vielleicht ist es mit weniger Diskutanten auf einem Podium besser zu bewältigen und kann damit dann auch einen tatsächlichen Gewinn für die Diskussion bedeuten.</p>
<p>Hinsichtlich der <a title="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.ec10hh_info" href="http://educamp.mixxt.de/networks/wiki/index.ec10hh_info">Podiumsdiskussion beim EduCamp </a>werden wir wohl noch einmal intensiv darüber nachdenken, wie wir diese Diskussionrunde gestalten wollen. Daran hängt natürlich die Frage, welche Bedeutung einer Podiumsdiskussion zukommt: Ist es eine Expertenrunde, die sich intensiv mit einem Thema befasst und dabei in einem kleinen Kreis sehr konzentriert Argumentationsstränge entwickelt und gegenübergestellt werden ‚Äì wobei dem Publikum dabei in Bezug auf die Beteiligung an der Diskussion eine eher passive Empfängerrolle zukommt und die Diskussion damit in erster Linie als Anregung zum Nach- und Weiterdenken anregt? Oder soll es eine offene Diskussion sein, in der sich einige wenige Experten unter anderem auch den Fragen aus dem Publikum stellen und damit vielleicht Aspekte mit in die Diskussion einfließen, die evtl. näher an einer alltäglichen Praxis sind, dafür aber vielleicht nicht so intensiv Argumentationen aufgebaut und miteinander konfrontiert werden können? Hier würde dann der Aspekt der Partizipation im Vordergrund stehen. Auch für die Einbindung neuer, innovativer Verfahren in traditionelle Formen der Kommunikation sollte meiner Meinung nach der Grundsatz &#8220;Form follows function!&#8221; gelten &#8211; was eine kritische und reflektierte Haltung und die Überlegung nach dem Sinn der verwendeten Methoden voraussetzt. Auch unabhängig von den jeweils aktuellen Trends.</p>
<p>Diese Überlegungen könnte man in einem größeren Kontext weiterdenken, denn sie erscheinen mir als ein Teil der Frage nach den Auswirkungen einer zunehmenden Öffnung von Kommunikationsprozessen für Einflüsse und Irritationen aus einem allgegenwärtig vernetzten Medium heraus. Dies ist meines Erachtens nach eine zentrale Frage, die wohl noch in einigen Bereichen die traditionellen Kommunikationsformen des Wissenschaftssystems mit den zugehörigen spezifischen Rollenverteilungen herausfordern und sicher auch teilweise in Frage stellen wird.</p>
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		<title>Weitersagen: Ein EduCamp in Hamburg</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/10/16/weitersagen-ein-educamp-in-hamburg/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 09:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[podiumsdiskussion]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit ist es beschlossene Sache: es wird am 5./6. Februar 2010 ein EduCamp hier bei uns in Hamburg geben. Nun sind die Vorbereitungen auf Hochtouren angelaufen und wir haben jetzt auch das Konzept für dieses EduCamp veröffentlicht:
Das kommende Hamburger EduCamp wird am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg stattfinden. Damit soll neben dem Lehrbetrieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit ist es beschlossene Sache: es wird am <a title="EduCamp Hamburg" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/">5./6. Februar 2010 ein EduCamp hier bei uns in Hamburg</a> geben. Nun sind die Vorbereitungen auf Hochtouren angelaufen und wir haben jetzt auch <a title="Zur Idee des EduCamps in Hamburg" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/2009/10/15/zur-idee-des-educamp-in-hamburg/">das Konzept für dieses EduCamp veröffentlicht</a>:</p>
<blockquote><p>Das kommende Hamburger EduCamp wird am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg stattfinden. Damit soll neben dem Lehrbetrieb auch im Rahmen des EduCamps ein Raum entstehen, um aktuelle pädagogische Fragestellungen zu diskutieren und zu bearbeiten. Wir möchten explizit auch Interessierte zur Teilnahme einladen, die sich bisher vielleicht (noch) nicht so intensiv mit dem Thema Medien &amp; Bildung bzw. mit Bildung und Lernen im Web 2.0 auseinander gesetzt haben. Wir freuen uns daher über Themenvorschläge und Sessions zu Fragen der Mediendidaktik, Web 2.0, Lernen ‚Äì Bildung ‚Äì Wissenschaft im Netz, Workshops zum Einsatz digitaler Werkzeuge in Lehr- und Lernprozessen etc. aber auch über Ideen, die sich mit eher klassischen Fragen des Lehrens und Lernens auseinandersetzen, auch jenseits von Wikis, Blogs, Twitter &amp; Co.</p>
<p style="text-align: left">Für die Sessions stehen daher in der bisherigen Planung vier thematische Säulen zur Verfügung, die wir im Laufe des Camps gemeinsam mit Inhalten füllen können:</p>
<p><img src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/files/2009/10/4tracks.jpg" alt="Struktur EduCamp Hamburg" width="385px" /></p>
<p style="text-align: left">Als Ergänzung zur Auseinandersetzung mit den diversen Fragestellungen in den Sessions möchten wir ein für uns sehr zentrales Thema in einer offen gestalteten Podiumsdiskussion zur Sprache bringen: Vier Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher Positionen diskutieren untereinander und gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen des EduCamps zu der Frage «Das Internet ‚Äì ein Bildungsraum?‚Äù Wir möchten im Rahmen der Diskussionsrunde unterschiedliche und auch kontroverse Sichtweisen und Meinungen hinsichtlich der Bedeutung des Netzes für Bildungsprozesse zur Sprache bringen. Wir hoffen, damit viele interessante Anregungen und Denkanstöße für die Arbeit in den Sessions und natürlich auch für die Diskussionen «zwischendurch‚Äù zu erhalten.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left">Weitere und immer aktuelle Informationen zum Stand der Planung finden sich unter <a title="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/</a></p>
<p style="text-align: left">Die wichtigsten Infos werden natürlich auch auf dem offiziellen <a title="http://educamps.elearning2null.de/" href="http://educamps.elearning2null.de/">EduCamp Blog</a> veröffentlicht.</p>
<p style="text-align: left">In diesem Sinne: <strong>Spread the word!</strong> Wir freuen uns auf zahlreiche, interessierte Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim ersten EduCamp in Hamburg&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Manifest für das EduCamp?</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/09/10/ein-manifest-fur-das-educamp/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 12:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[educamp]]></category>
		<category><![CDATA[manifest]]></category>
		<category><![CDATA[partizipation]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem vor einigen Tagen ein Internet-Manifest herausgegeben und auch zahlreich diskutiert wurde, gibt es nun auch aus den Reihen der EduCamper Bestrebungen, ein gemeinsames Manifest zu erstellen.

Ich persönlich finde die Idee des EduCamps &#8211; einer partizipativ organisierten Tagung zu aktuellen pädagogischen Fragestellungen &#8211; sehr sympathisch und habe mich auch gerne schon als Teilnehmerin aktiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem vor einigen Tagen ein <a title="Internet Manifest" href="www.internet-manifest.de/">Internet-Manifest</a> herausgegeben und auch zahlreich diskutiert wurde, gibt es nun a<a title="EduCamp Manifest" href="http://educamps.elearning2null.de/2009/09/08/ein-educamp-manifest/">uch aus den Reihen der EduCamper Bestrebungen, ein gemeinsames Manifest zu erstellen</a>.<br />
<img src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2009/09/educamp_manifest.gif" alt="" /><br />
Ich persönlich finde die Idee des EduCamps &#8211; einer partizipativ organisierten Tagung zu aktuellen pädagogischen Fragestellungen &#8211; sehr sympathisch und habe mich auch gerne schon als Teilnehmerin aktiv mit eingebracht. Außerdem haben wir gerade mit der Planung für ein <a title="EduCamp Hamburg" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp">EduCamp im Februar hier in Hamburg</a> begonnen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ein EduCamp Manifest für dieses schöne, offene Projekt der richtige Weg ist. Ich möchte das einmal versuchen, zu begründen:</p>
<ol>
<li>EduCamps zeichnen sich meiner Meinung nach dadurch aus, dass durch eine gemeinsame Initiative offene Räume geschaffen werden, sich intensiv mit aktuellen Fragestellungen im Bildungsbereich auseinanderzusetzen und durch genau diese gemeinsame Initiative an manchen Stellen auch im pädagogischen Denken etwas bewegen zu können.<br />
Ein Manifest ist eine Veröffentlichung von gemeinsamen Zielen und hat damit automatisch einen stark normativen Charakter. Und mit einer Formulierung von Forderungen legt man sich meiner Meinung nach zu stark fest und gibt damit genau das auf, was das EduCamp so besonders macht: die Offenheit im Denken, die Offenheit für Interessierte, die Offenheit für Neues.<br />
Ich fände es sympathischer und auch sinnvoller, eine Leit<strong>idee</strong> zu formulieren. Es mag vielleicht nur eine kleine sprachliche Spitzfindigkeit sein, aber wie ich finde eine sehr bedeutende. Es wirkt offener, wenn man keine festen Forderungen aufstellt, sondern eben nur eine Idee &#8211; denn der Begriff Idee vermittelt, dass man hier an etwas weiter denken und weiter arbeiten möchte.</li>
<li>Ich sehe es auch kritisch, Forderungen aufzustellen und damit mit erhobenem Zeigefinger nach &#8220;außen&#8221; zu kommunizieren, dass wir EduCamper wissen, wie Bildung/Pädagogik im digitalen Zeitalter &#8220;richtig funktioniert&#8221; bzw. wie Bildung zu verstehen ist und welche Bildungspraxis die richtige ist. Ich für meinen Teil möchte dies nämlich für mich nicht beanspruchen, sondern ich versuche zu erforschen, wie sich Medien, Kultur und Gesellschaft aktuell veränderen und was das für das Bildungssystem bedeutet.<br />
Mit dem wohl allen Aktiven aus dem Dunstkreist des EduCamp gemeinsamen Anliegen, auch Pädagogen, Erziehungswissenschaftler&#8230; für die aktuellen Herausforderungen zu sensibilisieren und das Thema &#8220;digitale Medien&#8221; stärker in den Fokus von pädagogischer Theorie und Praxis zu rücken, halte ich es für notwendig, sensibel und integrativ zu handeln. Sich mit Forderungen und Festlegungen zu positionieren, die von Personen, die diesem Thema eh schon kritisch gegenüber stehen, als überheblich aufgefasst werden können, scheint mir doch eher exklusiv und damit nicht zielführend zu sein.</li>
<li>Mir persönlich ist insbesondere der Fokus auf Bildung im EduCamp wichtig.  Selbstverständlich stehen aktuelle Medien stark im Fokus, wenn man sich Gedanken über Veränderungen von Bildungskonzepten in Theorie und Praxis macht &#8211; denn die medialen Veränderungen wirken sich auf Prozesse der Kommunikation und Zusammenarbeit aus. Damit sind im Kern natürlich auch pädagogische Fragen betroffen &#8211; ohne Medien und ohne Kommunikation keine Pädagogik.  Keine Frage, es ist ein wichtiges Thema, aber es sind eben auch grundsätzliche erziehungswissenschaftliche und auch bildungstheoretische Fragen hier mit zu bedenken &#8211; und das Mitdenken und Einbeziehen dieser grundlegenden Fragen bringt einen auch in Fragen der (medien-)pädagogischen Praxis weiter.</li>
</ol>
<p>Weitere Meinungen und Diskussionsbeiträge zu diesem Thema können im <a title="EduCamp Forum" href="http://educamp.mixxt.de/networks/forum/thread.17358:1">Forum der EduCamp-Community</a> verfolgt werden.</p>
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		<title>Universitäten im digitalen Medium</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 10:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Mit Freude habe ich erfahren, dass mein Vortragsvorschlag für die Tagung &#8220;Web as Culture&#8221; (16.-18. Juli 2009) an der Justus-Liebig-Universität Gießen angenommen wurde. Der Titel des Vortrags lautet: Die Universität der Buchkultur im digital-vernetzten Medium &#8211; Von der Linearität zu verteilten Strukturen

Für Interessierte möchte ich hier den Abstract zur Verfügung stellen:
Der Vortrag soll die Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2009/03/webasculture.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-47" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2009/03/webasculture.png" alt="" width="455" /></a></p>
<p>Mit Freude habe ich erfahren, dass mein Vortragsvorschlag für die Tagung <a title="http://www.webasculture.de/" href="http://www.webasculture.de/">&#8220;Web as Culture&#8221; (16.-18. Juli 2009)</a> an der Justus-Liebig-Universität Gießen angenommen wurde. Der Titel des Vortrags lautet:<strong> Die Universität der Buchkultur im digital-vernetzten Medium &#8211; Von der Linearität zu verteilten Strukturen<br />
</strong></p>
<p>Für Interessierte möchte ich hier den Abstract zur Verfügung stellen:</p>
<blockquote><p>Der Vortrag soll die Frage thematisieren, wie sich angesichts aktueller medientechnologischer Entwicklungen die Prozesse der Übermittlung und Kommunikation und damit der sozialen Konstruktion und Organisation von Wissen verändern. Übermittlung wird hierbei im Sinne Régis Debrays verwendet als die Weitergabe und Verbreitung von Wissensinhalten und kulturellen Bedeutungen über die Zeit. Kommunikation hingegen betrachtet Debray als Weitergabe von Informationen im Raum &#8211; wobei sich Kommunikation und Übermittlung nicht gegenseitig ausschließen. Die Strukturen der Übermittlung und Kommunikation sind nicht getrennt von den jeweils kulturell vorherrschenden Medien zu sehen. Doch mit technischen Medien als Trägern der zu übermittelnden Information allein erreicht man keine Übermittlung. Zur Überwindung der Zeit braucht man zusätzlich eine soziale Institution zur inneren Übermittlung. Bildungsinstitutionen erfüllen diese Funktion der Vermittlung zwischen den Medien der Übermittlung und der kulturellen und symbolischen Bedeutung.</p>
<p>Aus der Tradition der Buchkultur hat sich ein sehr linear organisierter Umgang mit Wissen entwickelt. Die lineare Struktur von Produktion und Übermittlung von Wissen in typographischer Form ermöglicht es dem Leser eines Buches, den Gedankengang des Autors nachzuvollziehen, er folgt der Perspektive des Verfassers. Michael Giesecke bezeichnet diese Art der Kommunikation als interaktionsfreie soziale Informationsverarbeitung. Wissen wird akkumuliert und weiter entwickelt, auf Basis vorhandenen Wissens wird neues erzeugt. Die Kommunikationsstrukturen in Bildungsinstitutionen der buchkulturellen Tradition folgen ähnlich linearen Strukturen ‚Äì zum einen wird der reflexive Umgang mit Texten gefördert, zum anderen wird das Wissen in Form von zentral organisierten Vorträgen nach dem one-to-many Prinzip weitergegeben. Die Rollenverteilungen bei der Produktion und Organisation von Wissen sind hierarchisch organisiert. Durch organisierte Prozesse der Filterung z.B. akademischer Publikationsmechanismen werden Informationen «vorsortiert‚Äù und ausgewählt, prämiert und kritisiert.</p>
<p>Im Web deutet sich aktuell das Entstehen neuer kultureller Prozesse des Umgangs mit Wissen an. Die Medien der Verbreitung von Information im Raum verdrängen die Medien der Verbreitung von Wissen in der Zeit. Durch ein sich veränderndes Verhältnis von Übermittlung und Kommunikation nimmt der direkte Informationsfluss deutlich zu. Die tradierten Filtermechanismen geraten ins Wanken, neue Strukturen der Organisation von Wissen entstehen, die geprägt sind von Partizipation. Statt linear organisierter Akkumulation von Wissen auf Basis interaktionsfreier sozialer Informationsverarbeitung entwickeln sich vernetzt agierende Kollektive, die Informationen produzieren, akkumulieren und permanent de- und rekontexualisieren und dabei versuchen, der zunehmenden Kommunikation durch neue Ordnungsmechanismen zu begegnen.</p>
<p>Der zu beobachtende Wandel der Formen von Kommunikation, Übermittlung, sozialer Konstruktion und Ordnung von Wissen wirft die Frage auf, wie sich traditionelle Rollenverständnisse hinsichtlich der Produktion und Weitergabe kulturellen Wissens verändern ‚Äì und wie sich dies auf die Strukturen von Universitäten als Orten der Wissensproduktion und Übermittlung auswirken wird.</p></blockquote>
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		<title>EduCamp &#8211; Nord-Süd-Gipfel</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 15:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ferner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[educamp]]></category>
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		<description><![CDATA[
Das übernächste EduCamp befindet sich gerade in der Planung &#8211; und es gibt Überlegungen, ob es, wie bisher geplant, nur in Graz stattfindet, oder ob das EduCamp diesmal aus zwei parallelen Veranstaltungen (in Graz und bei uns in Hamburg) bestehen soll. Siehe hierzu den Beitrag auf der offiziellen Seite des EduCamps.
Die Frage, ob ein Nord-Süd-Gipfel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/12/educamp.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-33" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/12/educamp.png" alt="" width="455" /></a></p>
<p>Das übernächste EduCamp befindet sich gerade in der Planung &#8211; und es gibt Überlegungen, ob es, wie bisher geplant, nur in Graz stattfindet, oder ob das EduCamp diesmal aus zwei parallelen Veranstaltungen (in Graz und bei uns in Hamburg) bestehen soll. Siehe hierzu den<a title="EduCamp - Nord-Süd-Gipfel" href="http://educamps.elearning2null.de/2008/12/12/educamp-nord-sued-gipfel/"> Beitrag auf der offiziellen Seite des EduCamps</a>.</p>
<p>Die Frage, ob ein Nord-Süd-Gipfel Sinn macht und eine Bereicherung ist, oder ob die Zweiteilung nur dazu führt, dass sich die Veranstaltungen gegenseitig die Teilnehmer abgraben, wird nun &#8211; entsprechend der <a title="EduCamp" href="http://educamps.elearning2null.de/">EduCamp</a> Philosophie &#8211; unter allen Teilnehmern geführt, und es gibt eine Abstimmung hierzu. Wenn Ihr Euch auch an der Abstimmung beteiligen wollt, könnt Ihr dies entweder auf der<a title="EduCamp" href="http://educamps.elearning2null.de/"> EduCamp-Seite</a> tun oder auch hier: die neben stehende Umfragebox greift auf die gleiche Umfrage zu, die Ergebnisse werden also zentral gezählt.</p>
<p><strong>Was ist ein EduCamp?</strong></p>
<p>Für alle, die noch nie auf einem <a title="EduCamp" href="http://educamps.elearning2null.de/">EduCamp</a> waren bzw. noch nie etwas davon gehört haben: Das Prinzip des <a title="EduCamp" href="http://educamps.elearning2null.de/">EduCamps</a> beruht auf der<a title="BarCamp" href="http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp"> BarCamp-Philosophie</a> und ist eine Konferenz zum Mitmachen. Thematisch steht das Thema Medien &amp; Bildung mit einem speziellen Fokus auf Lernen und Lehren im Web im Zentrum. Interessierte aus dem Bildungs- und Medienbereich treffen sich und stellen gemeinsam eine Konferenz auf die Beine &#8211; die Inhalte und das Tagungsprogramm werden nicht vorher bestimmt sondern von den Teilnehmern vor Ort gemeinsam entschieden.</p>
<p><a title="Über das EduCamp" href="http://educamps.elearning2null.de/ueber-das-educamp/">Weitere Infos dazu auf der Seite zum EduCamp</a></p>
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		<title>Call for Papers: Web as Culture</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 17:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Call for Papers]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Soeben bin ich über den Call for Papers zu einem Internationalen Symposium zum Thema Web as Culture. Ethnographische, linguistische und didaktische Perspektiven an der Universität Gießen im nächsten Jahr gestoßen. Das Thema ist quasi maßgeschneidert für mein Dissertationsvorhaben, dass sich im Moment (noch) in den Startlöchern befindet: Wie hängen Medien, Kultur und Prozesse der Kommunikation, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben bin ich über den Call for Papers zu einem Internationalen Symposium zum <a title="Web as Culture" href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=10528">Thema Web as Culture. Ethnographische, linguistische und didaktische Perspektiven</a> an der Universität Gießen im nächsten Jahr gestoßen. Das Thema ist quasi maßgeschneidert für mein Dissertationsvorhaben, dass sich im Moment (noch) in den Startlöchern befindet: Wie hängen Medien, Kultur und Prozesse der Kommunikation, Übertragung und Speicherung von Wissen zusammen &#8211; und wie verändert sich die institutionelle Verankerung dieser Übertragungsprozesse bzw. von Bildungsprozessen?</p>
<p>Aus dem Call for Papers:</p>
<blockquote><p>Das World Wide Web ist ein kultureller Handlungsraum in dem sich neue Formen der sozialen Vernetzung, der Wissenserzeugung, -vermittlung und -aneignung sowie der Konstruktion personaler und kultureller Identitäten herausbilden. Die Tagung ‚ÄûWeb as Culture« will die Prozesse und Praktiken der Konstruktion und Tradierung von sozialen Strukturen, kulturellen Narrativen, Erinnerungen, Wissen und Sprache im World Wide Web in den Blick nehmen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei soziokulturellen Transformationsprozessen wie dem Wandel sozialer Organisations- und Vernetzungsformen, dem Wandel von Lehr- und Lernkulturen und dem Sprachwandel.</p></blockquote>
<p>Abstracts können bis Ende Januar 2009 eingereicht werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Workshop &#8220;Wissen im Druck&#8221;</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/12/01/workshop-wissen-im-druck/</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/12/01/workshop-wissen-im-druck/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 15:32:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
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		<category><![CDATA[typographische Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaftsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensformation]]></category>
		<category><![CDATA[workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am 12. Dezember findet im Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin ein Workshop statt zu dem sehr interessanten Thema: &#8220;Wissen im Druck&#8221;.
Aus dem Ankündigungstext:
Der Workshop möchte [‚Ä¶] die Frage nach der Bedeutung druckgraphischer Aspekte von Büchern, Journalen, Zeitschriften etc. für die Hervorbringung wissenschaftlichen Wissens stellen. So rückt die epistemische Funktion des Textäußeren (z.B. typographische Merkmale, Formatfragen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/12/wissen_druck_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-27" style="vertical-align: top" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/12/wissen_druck_klein.jpg" alt="Wissen im Druck" /></a></p>
<p>Am 12. Dezember findet im Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin ein <a title="Workshop " href="http://knowledge-in-the-making.mpiwg-berlin.mpg.de/knowledgeInTheMaking/de/index/Veranstaltungen/WissenDruck.html">Workshop statt zu dem sehr interessanten Thema: &#8220;Wissen im Druck&#8221;</a>.</p>
<p>Aus dem Ankündigungstext:</p>
<blockquote><p>Der Workshop möchte [‚Ä¶] die Frage nach der Bedeutung druckgraphischer Aspekte von Büchern, Journalen, Zeitschriften etc. für die Hervorbringung wissenschaftlichen Wissens stellen. So rückt die epistemische Funktion des Textäußeren (z.B. typographische Merkmale, Formatfragen, Farbgebungen, Umschlaggestaltungen, Titelblätter, Reihenprofile oder Markenzeichen) in den Vordergrund: Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen der papiernen Realität einer Drucksache und dem Leseverhalten? Inwieweit können buchgestalterische Strategien als Agenten des Wissens betrachtet werden? Vermag die visuelle Dimension des Drucks eine aktive und/oder strukturierende Rolle in der Wissensproduktion spielen?</p></blockquote>
<p>Spannende Fragen &#8211; zum Weiterdenken kann sich dann die Frage anschließen, welche Wechselwirkungen zwischen digital-vernetzten Medien und der Formation und Formatierung von Wissen zu beobachten sind. Fragen, die im <a title="MultiMedia Studio" href="http://mms.uni-hamburg.de">MultiMedia Studio</a> und insbesondere von <a title="Torsten Meyer" href="http://mms.uni-hamburg.de/meyer">Torsten Meyer </a>schon seit längerem diskutiert und behandelt werden (siehe hierzu u.a. <a title="Bildung im Neuen Medium" href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/meyer/blog/2007/12/27/bildung-im-neuen-medium/">Symposium &#8220;Bildung im Neuen Medium&#8221;</a>, das Seminar <a title="Knowledge Formation" href="http://epedagogydesign.uiah.fi/?page_id=32">&#8220;Knowledge Formation&#8221;</a> im Rahmen des Masterstudiengangs <a title="ePedagogy Design" href="http://epedagogydesign.uiah.fi/">ePedagogy Design</a>).</p>
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		<title>GMW-Tagung: live-Bericht</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 12:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[gmw08]]></category>
		<category><![CDATA[hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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Nach langer Pause hier im Blog (Urlaub und Vor-Urlaubs-Termindruck) berichte ich nun live von der GMW-Tagung in Krems. Gemäß dem aktuellen Trend natürlich ein Blogbeitrag &#8216;under construction&#8217;.
Begonnen hat die Tagung mit den ogligatorischen Grußworten und der Keynote von Robin Mason: &#8220;The impact of Social Networking on Higher Education&#8221; &#8211; spannender Titel, schade, dass jedoch kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/09/poster_gmw.png"><br />
</a></p>
<p>Nach langer Pause hier im Blog (Urlaub und Vor-Urlaubs-Termindruck) berichte ich nun live von der <a title="GMW 08" href="http://www.gmw08.at">GMW-Tagung in Krems</a>. Gemäß dem aktuellen Trend natürlich ein Blogbeitrag &#8216;under construction&#8217;.</p>
<p>Begonnen hat die Tagung mit den ogligatorischen Grußworten und der Keynote von <a title="Robin Masion" href="http://www.gmw08.at/programm/key-notes/robin-mason">Robin Mason:</a> &#8220;The impact of Social Networking on Higher Education&#8221; &#8211; spannender Titel, schade, dass jedoch kaum Neues dabei war. Da mich das Thema Social Networking in Bildungsprozessen gerade in Bezug auf meine Arbeit an <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a> im Projekt <a href="http://mms.uni-hamburg.de/epush">ePUSH</a> sehr interessiert, hatte ich gehofft, neue Aspekte zu hören. Doch es ging nicht speziell um Social Networking sondern in erster Linie allgemein um Social Software, das Mitmach-Web und insbesondere um User Generated Content. Die Betrachtungen hielten sich eher auf sehr stark anwendungsbezogenen Ebene, tiefer gehende Überlegungen, wie sich die aktuellen sozio-technologischen Veränderungen auf Bildungsinstitutionen insgesamt auswirken blieben leider aus. Angenehm fand ich jedoch die Fokussierung auf veränderte Mediennutzungsgewohnheiten Studierender und welche Herausforderungen sich konkret für Lehrende dabei ergeben. Ein wichtiger Aspekt, den Robin Mason dabei herausstellte, war die sich verändernde Rolle der Lehrenden: Es geht nicht mehr so sehr darum, Wissen weiter zu geben, sondern Fähigkeiten zur Reflexion und zum Umgang mit vielfältigen Informationen und einem komplexen Medium aufzubauen. Aufgrund der überall vorhanden Informationen zu verschiedensten Themen ist es kaum noch möglich, als Lernziel eines Seminars einen vorher definierten Wissenserwerb zu formulieren, sondern Studierende sollen eher dazu ermutigt werden sich selber durch vorhandene Informationen &#8220;zu wühlen&#8221; und diese in eigene Kontexte zu bringen.</p>
<p>Nun geht es weiter zu <a title="Klaus Wannemacher" href="http://www.gmw08.at/programm/abstracts/wikipedia-stoerfaktor-oder-impulsgeber-fuer-die-lehre/abstract">Klaus Wannemacher: Wikipedia &#8211; Störfaktor oder Impulsgeber für die Lehre?</a></p>
<p><span style="text-decoration: line-through">Ein ganz kurzes Update (der Akku war leer, alle Steckdosen besetzt und die Pausen wurden für Gespräche genutzt, gleich geht es weiter zum Abendprogramm&#8230;): Vorträge sehr durchwachsen, Infos dazu folgen später. Aber die Postersession war sehr erfolgreich, interessante Diskussionen zu <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a>. Auch dazu später mehr.</span></p>
<p>Der Vortrag von Klaus Wannemacher, übrigens nominiert für den LPlus-Best Paper Award (aber nicht der Gewinner), war insgesamt eine sehr solide Darlegung der Vorbehalte gegenüber Wikipedia, die er dann diskutiert hat. Insbesondere das Thema Plagiarismus wurde diskutiert &#8211; das Problem der Hausarbeiten, die per Copy&amp;Paste aus Wikipedia-Artikeln zusammengeschraubt werden. Gut fand ich, dass Plagiatsfindungsprogramme eher nicht als Lösung genannt wurden, sondern Wannemacher stellte die Frage in den Raum, ob &#8211; wenn es möglich ist, teils auch gute Hausarbeiten einfach mit Hilfe von frei verfügbarem Wissen aus Wikipedia zusammenzustellen &#8211; man sich nicht überlegen müsste, ob dann die Prüfungsformen sich verändern müssten. Interessante Anregungen, wie Wikipedia nicht als Störfaktor sondern als Impulsgeber für die Lehre genutzt werden kann findet man evtl. in der Linkliste zu ca. 80 Projekten und Seminarkonzepten, die den Mythos Wikipedia in Praxis und Theorie behandeln, leider hat die Zeit nicht ausgereicht, das wirklich zu vertiefen. Sobald diese Liste zur Verfügung steht werde ich sie hier verlinken, ebenso wie auch die Präsentation.</p>
<p>Isa Jahnkes Vortrag<a title="Isa Jahnke" href="http://www.gmw08.at/programm/abstracts/integration-informeller-lernwege-in-formale-universitaetsstrukturen-das-modell-sozio-technische-communities/abstract"> Integration informeller Lernwege in formale Universitätsstrukturen: Vorgehensmodell ‚ÄûSozio-technische Communities« </a>klang für mich sehr spannend und ich hatte mir Anregungen für <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a> erwartet &#8211; leider ging es nur um ein Forum, was seit einigen Jahren an der TU Dortmund für Studierende eingerichtet wurde um Fragen zur Studienorganisation zu klären. Die &#8220;informellen Lernwege&#8221; waren für mich so nicht ersichtlich. Schade!</p>
<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/09/poster_gmw.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-9" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/ferner/files/2008/09/poster_gmw-212x300.png" alt="" width="212" height="300" /></a>Allerdings konnte ich in der später folgenden Postersession an einige der Diskussionen anschließen, die wir im Anschluss an diesen Vortrag begonnen hatten. <a title="ePUSH" href="http://mms.uni-hamburg.de/epush">ePUSH</a> und speziell life stießen insgesamt auf reges Interesse aus unterschiedlichen Richtungen. Es scheint, als stünden wir mit unserer Einschätzung nicht alleine da, dass Hochschulen als (nicht verpflichtendes!) Angebot für Studierende Kommunikations- und Informationsstrukturen anbieten sollten, die von den Studierenden genutzte Funktionen wie z.B. <a title="facebook" href="http://www.facebook.com">facebook</a> und <a title="studiVZ" href="http://www.studivz.de">studiVZ</a> bieten und zusätzlich Features zur Studienorganisation integrieren. Gerade das Argument, dass eben diese informellen Kommunikationswege als universitäres Angebot mit dazu beitragen können, einen reflektierten und sinnvollen Umgang mit digitalen Medien zu befördern wurde häufig genannt. Nicht nur ich bin also gespannt, ob wir damit auf das richtige Pferd gesetzt haben und <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a> von den Studierenden auch angenommen wird.</p>
<p>Vom zweiten Tag möchte ich nur kurz auf den <a title="Has the Net Generation Arrived at University?" href="http://elearningblog.tugraz.at/archives/1144">Vortrag von Martin Ebner</a> eingehen. Anschließend an <a title="Gibt es eine Net Generation" href="http://www.zhw.uni-hamburg.de/uploads/schulmeister-net-generation_v2.pdf">Rolf Schulmeisters Kritik</a> an der Unwissenschaflichkeit, mit der der Begriff &#8220;Net Generation&#8221; verwendet wird haben <a title="Martin Ebner" href="http://elearningblog.tugraz.at/">Martin Ebner</a> und <a title="Mandy Schiefner" href="http://www.mandyschiefner.ch">Mandy Schiefner</a> eine Studie durchgeführt um zu untersuchen, ob diese Net Generation tatsächlich so medienaffin ist. Dabei wurde vor allem die Nutzung von digitalen Medien überprüft: Welche Geräte besitzen Studierende? Nutzen sie das Internet? Kennen sie den Begriff Web 2.0? Was verstehen Sie darunter? Welche Applikationen nutzen sie in diesem Kontext? Als Ergebnis hielt Ebner fest, dass die Net Generation technisch besser ausgerüstet ist, Internetanschluss quasi flächendeckend vorhanden ist, digitale Kommunikationskanäle sich etabliert haben &#8211; Web 2.0 allerdings in erster Linie nur mit <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a> und <a title="YouTube" href="http://www.youtube.com">YouTube</a> gleichgesetzt wird. Er kommt am Ende zu dem Schluss, dass es die viel zitierte Net Generation nicht gibt, da nur sehr wenige tatsächlich aktiv im www Inhalte erstellen. Die Frage, die sich mir jedoch stellt: die Kommunikationsstrukturen verändern sich, das Internet als viel genutztes, allgegenwärtiges Kommunikationsmedium folgt einer anderen Logik als frühere Kommunikationsmedien, inbesondere Wikipedia wird als Informationsquelle sehr viel genutzt, der Status und die Verfügbarkeit von Wissen und Information ist spürbar im Wandel &#8211; das lässt sich auch aus den Zahlen der Studie herauslesen; lassen sich kulturelle Veränderungen und veränderte Kommunikationsgewohnheiten tatsächlich durch eine Studie bestätigen oder negieren, die ausschließlich auf die Quantisierung der Mediennutzung abzielt?</p>
<p>Als Gesamtfazit zur GMW 08 kann ich sagen, dass die meisten Vorträge, die ich gehört habe sehr auf die Praxis abzielen, Konzepte, die dahinter stehen hatten leider kaum Platz, teilweise auch wegen der Kürze der Zeit &#8211; das ist schade, da ich es sehr wichtig finde, praktische Umsetzung und theoretische Fundierung immer miteinander zu verknüpfen. Allerdings haben sich insbesondere in den Pausen sehr viele spannende Diskussionen ergeben (wie das ja meistens so ist auf Tagungen), ich konnte einige interessante und interessierte Leute kennen lernen, mich von anderen Projekten inspirieren lassen und fahre nun mit dem Gefühl nach Hause, zwei schöne, interessante Tage in Krems verbracht zu haben.</p>
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