<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
		xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
	xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
>

<channel>
	<title>Christina Schwalbe &#187; Kommunikation</title>
	<atom:link href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/tag/kommunikation/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe</link>
	<description>Nachgedacht statt nachgemacht!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Apr 2012 21:17:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
	<copyright>Copyright &#xA9; Christina Schwalbe 2010 </copyright>
	<managingEditor>christina.schwalbe@uni-hamburg.de (Christina Schwalbe)</managingEditor>
	<webMaster>christina.schwalbe@uni-hamburg.de (Christina Schwalbe)</webMaster>
	<image>
		<url>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress.jpg</url>
		<title>Christina Schwalbe</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe</link>
		<width>144</width>
		<height>144</height>
	</image>
	<itunes:subtitle></itunes:subtitle>
	<itunes:summary>Nachgedacht statt nachgemacht!</itunes:summary>
	<itunes:keywords></itunes:keywords>
	<itunes:category text="Society &#38; Culture" />
	<itunes:author>Christina Schwalbe</itunes:author>
	<itunes:owner>
		<itunes:name>Christina Schwalbe</itunes:name>
		<itunes:email>christina.schwalbe@uni-hamburg.de</itunes:email>
	</itunes:owner>
	<itunes:block>no</itunes:block>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/wp-content/plugins/podpress/images/powered_by_podpress_large.jpg" />
		<item>
		<title>Neue digitale Kultur- und Bildungsräume</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/10/16/neue-digitale-kultur-und-bildungsraume/</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/10/16/neue-digitale-kultur-und-bildungsraume/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 17:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsraum]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[linearität]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediologie]]></category>
		<category><![CDATA[publikation]]></category>
		<category><![CDATA[universität]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/?p=89</guid>
		<description><![CDATA[
Heute lag er druckfrisch in der Post: der neue Band aus der Reihe &#8220;Medienbildung und Gesellschaft&#8221;. Unter dem Titel &#8220;Neue digitale Kultur- und Bildungsräume&#8221; (herausgegeben von Petra Grell, Winfried Marotzki und Heidi Schelhowe) werden verschiedene Sichtweisen auf das Internet als Kultur- und Bildungsraum zusammengetragen. Der Band ist eine Dokumentation der gleichnamigen Ringvorlesung an der Universität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2009/10/kulturundbildungsraeume.jpg" alt="Neue digitale Kultur- und Bildungsräume" /></p>
<p>Heute lag er druckfrisch in der Post: der neue Band aus der Reihe &#8220;Medienbildung und Gesellschaft&#8221;. Unter dem Titel <a title="Neue digitale Kultur- und Bildungsräume" href="http://www.vs-verlag.de/index.php;do=show/site=w/book_id=19123/sid=17485756264ad86d8b20db3904200980#cnt">&#8220;Neue digitale Kultur- und Bildungsräume&#8221;</a> (herausgegeben von Petra Grell, Winfried Marotzki und Heidi Schelhowe) werden verschiedene Sichtweisen auf das Internet als Kultur- und Bildungsraum zusammengetragen. Der Band ist eine Dokumentation der gleichnamigen <a title="Neue digitale Kultur- und Bildungsräume" href="http://www.uni-magdeburg.de/iniew/?q=lehrveranstaltungen/marotzki/kulturundbildungsraeume07w">Ringvorlesung an der Universität Magdeburg</a>.</p>
<p>Der Beitrag &#8220;Umbauten im und am Bildungsraum &#8211; Zum medieninduzierten Wandel der Kommunikationsstrukturen in der Hochschule&#8221;, den ich gemeinsam mit <a title="Torsten Meyer" href="http://mms.uni-hamburg.de/meyer">Torsten Meyer</a> geschrieben habe, befasst sich aus einer mediologischen Perspektive mit der Frage, wie sich die offenen Kommunikationsstrukturen eines digital-vernetzten Mediums auf die Universität als traditionell linear und hierarchisch organisierte Institution auswirken.</p>
<p>Weitere Beiträge: A new education for a new educational digital age? &#8211; Von der &#8216;kalifornischen Ideologie&#8217; zur &#8216;Folksonomy&#8217;: die Entwicklung der Internetkultur &#8211; Digitale Medien und Transkulturalität &#8211; Digitale Kulturen und Ethnizität &#8211; Virtuelle Räume und Hybridisierung der Alltagswelt &#8211; Avatare: Körperinszenierungen in virtuellen Welten zwischen Tentativität und Normierung &#8211; Virtuelle Konsumwelten: Internetalltag zwischen Markt und Gemeinschaft &#8211; Digital Game Studies und das Problem der Realität &#8211; Medienkunst in digitalen Bildungsräumen</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/10/16/neue-digitale-kultur-und-bildungsraume/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Transmission und Kommunikation</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/04/16/transmission-und-kommunikation/</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/04/16/transmission-und-kommunikation/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 10:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[baecker]]></category>
		<category><![CDATA[bildungsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[debray]]></category>
		<category><![CDATA[dissertation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[kulturwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[mcluhan]]></category>
		<category><![CDATA[medienentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[mediengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[medientheorie]]></category>
		<category><![CDATA[transmission]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/?p=51</guid>
		<description><![CDATA[Bisher war die inhaltliche Planung meiner Dissertation immer noch extrem weit gefasst &#8211; aus einer kulturwissenschaftliche Perspektive möchte ich den Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Medientechnologien und (institutionalisierten) Prozessen der Übermittlung von Wissen, kulturellen Bedeutungen, Ideen etc. untersuchen. Also medientheoretisch basierte Fragen nach Kommunikationsstrukturen, dem Konzept von Wissen, Darstellung und Darstellbarkeit von Wissen und nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher war die inhaltliche Planung meiner Dissertation immer noch extrem weit gefasst &#8211; aus einer kulturwissenschaftliche Perspektive möchte ich den Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Medientechnologien und (institutionalisierten) Prozessen der Übermittlung von Wissen, kulturellen Bedeutungen, Ideen etc. untersuchen. Also medientheoretisch basierte Fragen nach Kommunikationsstrukturen, dem Konzept von Wissen, Darstellung und Darstellbarkeit von Wissen und nach sich historisch verändernden Strukturen und Bedeutungen von Bildungsinstitutionen.</p>
<p>So langsam beginnt sich nun ein Fokus herauszubilden, der sich am mediologischen Ansatz nach Régis Debray orientiert. Kommentare zu dieser kurzen Skizze meines Themas sind herzlich willkommen.</p>
<blockquote><p>Die geplante Dissertation beschäftigt sich also im großen und ganzen mit dem Zusammenhang von Medientechnologien und Bildungssystemen. Betrachtungsraum sind Prozesse medialer Umbrüche und damit zusammenhängende kulturelle Veränderungen. Hier schlage ich einen Bogen vom Übergang der oralen Kultur der Stammesgesellschaft zur Schriftkultur der antiken Gesellschaft die sich dann weiterentwickelte zur Buchkultur der modernen Gesellschaft (McLuhan, Baecker). Hauptgegenstand der Untersuchung soll jedoch der aktuell zu beobachtende Übergang von der Buchkultur der modernen Gesellschaft zu einer noch zu benennenden digital-vernetzten Kultur der ‚Äûnächsten Gesellschaft« (Baecker) sein.</p>
<p>Im Zentrum steht die Frage, wie sich mit der Entwicklung der Medien und damit der kulturellen Rahmenbedingungen der Umgang mit Wissen und Information jeweils verändert hat bzw. sich aktuell verändert. Gegenstand der Untersuchung ist hierbei das Verhältnis der Weitergabe von Informationen im Raum (Kommunikation) und der Weitergabe von Informationen in der Zeit (Transmission im Sinne Debrays). Neben unterschiedlichen Transmissions- und Kommunikationsformen, haben sich auch je unterschiedliche Institutionen als Medien der Transmission und Kommunikation herausgebildet. Eine Funktion der Medien der Transmission ist die Archivierung, das heißt die langfristige Speicherung von Wissen sowie dessen kulturelle Kontextualisierung und Indexierung. Bildungsinstitutionen (Schule, Museum, Universität etc.) sind Medien der Transmission. Sie greifen dabei auf technische Transmissionsgeräte (Bücher, Bilder, Datenbanken etc.) sowie auf Archive zurück und binden das gespeicherte Wissen in jeweils aktuelle Kontexte ein.</p>
<p>Das Verhältnis von Kommunikation und Transmission wird zunehmend prekär. Es deutet sich an, dass sich ‚Äì im Unterschied zu bisherigen Medienumbrüchen ‚Äì in einer hochgradig konvergierenden digital-vernetzten Mediosphäre (im Sinne Debrays) weder die Prozesse von Transmission und Kommunikation noch deren Formen weiterhin so deutlich differenzieren lassen. Das Internet ist gleichzeitig Archiv (und damit Transmissionsmedium) und Kommunikationsmedium. Diese These soll im Dissertationsvorhaben untersucht werden.</p>
<p>Was bedeutet es für Bildungsinstitutionen, die traditionell Funktionen der Transmission übernehmen, wenn kommunikative Elemente die Prozesse der Transmission überlagern? Welche Prozesse der Transmission entwickeln sich außerhalb institutioneller Grenzen? Was müssen Ziele von Bildungsprozessen sein, um Transmissionsprozesse in einer flüchtigen Welt zu erhalten?</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/04/16/transmission-und-kommunikation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Universitäten im digitalen Medium</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/03/17/universitaten-im-digitalen-medium/</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/03/17/universitaten-im-digitalen-medium/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 10:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[buchkultur]]></category>
		<category><![CDATA[debray]]></category>
		<category><![CDATA[giesecke]]></category>
		<category><![CDATA[hochschulentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[linearität]]></category>
		<category><![CDATA[transmission]]></category>
		<category><![CDATA[übermittlung]]></category>
		<category><![CDATA[universität]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/?p=46</guid>
		<description><![CDATA[
Mit Freude habe ich erfahren, dass mein Vortragsvorschlag für die Tagung &#8220;Web as Culture&#8221; (16.-18. Juli 2009) an der Justus-Liebig-Universität Gießen angenommen wurde. Der Titel des Vortrags lautet: Die Universität der Buchkultur im digital-vernetzten Medium &#8211; Von der Linearität zu verteilten Strukturen

Für Interessierte möchte ich hier den Abstract zur Verfügung stellen:
Der Vortrag soll die Frage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2009/03/webasculture.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-47" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2009/03/webasculture.png" alt="" width="455" /></a></p>
<p>Mit Freude habe ich erfahren, dass mein Vortragsvorschlag für die Tagung <a title="http://www.webasculture.de/" href="http://www.webasculture.de/">&#8220;Web as Culture&#8221; (16.-18. Juli 2009)</a> an der Justus-Liebig-Universität Gießen angenommen wurde. Der Titel des Vortrags lautet:<strong> Die Universität der Buchkultur im digital-vernetzten Medium &#8211; Von der Linearität zu verteilten Strukturen<br />
</strong></p>
<p>Für Interessierte möchte ich hier den Abstract zur Verfügung stellen:</p>
<blockquote><p>Der Vortrag soll die Frage thematisieren, wie sich angesichts aktueller medientechnologischer Entwicklungen die Prozesse der Übermittlung und Kommunikation und damit der sozialen Konstruktion und Organisation von Wissen verändern. Übermittlung wird hierbei im Sinne Régis Debrays verwendet als die Weitergabe und Verbreitung von Wissensinhalten und kulturellen Bedeutungen über die Zeit. Kommunikation hingegen betrachtet Debray als Weitergabe von Informationen im Raum &#8211; wobei sich Kommunikation und Übermittlung nicht gegenseitig ausschließen. Die Strukturen der Übermittlung und Kommunikation sind nicht getrennt von den jeweils kulturell vorherrschenden Medien zu sehen. Doch mit technischen Medien als Trägern der zu übermittelnden Information allein erreicht man keine Übermittlung. Zur Überwindung der Zeit braucht man zusätzlich eine soziale Institution zur inneren Übermittlung. Bildungsinstitutionen erfüllen diese Funktion der Vermittlung zwischen den Medien der Übermittlung und der kulturellen und symbolischen Bedeutung.</p>
<p>Aus der Tradition der Buchkultur hat sich ein sehr linear organisierter Umgang mit Wissen entwickelt. Die lineare Struktur von Produktion und Übermittlung von Wissen in typographischer Form ermöglicht es dem Leser eines Buches, den Gedankengang des Autors nachzuvollziehen, er folgt der Perspektive des Verfassers. Michael Giesecke bezeichnet diese Art der Kommunikation als interaktionsfreie soziale Informationsverarbeitung. Wissen wird akkumuliert und weiter entwickelt, auf Basis vorhandenen Wissens wird neues erzeugt. Die Kommunikationsstrukturen in Bildungsinstitutionen der buchkulturellen Tradition folgen ähnlich linearen Strukturen ‚Äì zum einen wird der reflexive Umgang mit Texten gefördert, zum anderen wird das Wissen in Form von zentral organisierten Vorträgen nach dem one-to-many Prinzip weitergegeben. Die Rollenverteilungen bei der Produktion und Organisation von Wissen sind hierarchisch organisiert. Durch organisierte Prozesse der Filterung z.B. akademischer Publikationsmechanismen werden Informationen «vorsortiert‚Äù und ausgewählt, prämiert und kritisiert.</p>
<p>Im Web deutet sich aktuell das Entstehen neuer kultureller Prozesse des Umgangs mit Wissen an. Die Medien der Verbreitung von Information im Raum verdrängen die Medien der Verbreitung von Wissen in der Zeit. Durch ein sich veränderndes Verhältnis von Übermittlung und Kommunikation nimmt der direkte Informationsfluss deutlich zu. Die tradierten Filtermechanismen geraten ins Wanken, neue Strukturen der Organisation von Wissen entstehen, die geprägt sind von Partizipation. Statt linear organisierter Akkumulation von Wissen auf Basis interaktionsfreier sozialer Informationsverarbeitung entwickeln sich vernetzt agierende Kollektive, die Informationen produzieren, akkumulieren und permanent de- und rekontexualisieren und dabei versuchen, der zunehmenden Kommunikation durch neue Ordnungsmechanismen zu begegnen.</p>
<p>Der zu beobachtende Wandel der Formen von Kommunikation, Übermittlung, sozialer Konstruktion und Ordnung von Wissen wirft die Frage auf, wie sich traditionelle Rollenverständnisse hinsichtlich der Produktion und Weitergabe kulturellen Wissens verändern ‚Äì und wie sich dies auf die Strukturen von Universitäten als Orten der Wissensproduktion und Übermittlung auswirken wird.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/03/17/universitaten-im-digitalen-medium/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Call for Papers: Web as Culture</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/12/08/call-for-papers-web-as-culture/</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/12/08/call-for-papers-web-as-culture/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 17:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Call for Papers]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[lehr- und lernkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Mediologie]]></category>
		<category><![CDATA[transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[world wide web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/ferner/?p=30</guid>
		<description><![CDATA[Soeben bin ich über den Call for Papers zu einem Internationalen Symposium zum Thema Web as Culture. Ethnographische, linguistische und didaktische Perspektiven an der Universität Gießen im nächsten Jahr gestoßen. Das Thema ist quasi maßgeschneidert für mein Dissertationsvorhaben, dass sich im Moment (noch) in den Startlöchern befindet: Wie hängen Medien, Kultur und Prozesse der Kommunikation, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben bin ich über den Call for Papers zu einem Internationalen Symposium zum <a title="Web as Culture" href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=10528">Thema Web as Culture. Ethnographische, linguistische und didaktische Perspektiven</a> an der Universität Gießen im nächsten Jahr gestoßen. Das Thema ist quasi maßgeschneidert für mein Dissertationsvorhaben, dass sich im Moment (noch) in den Startlöchern befindet: Wie hängen Medien, Kultur und Prozesse der Kommunikation, Übertragung und Speicherung von Wissen zusammen &#8211; und wie verändert sich die institutionelle Verankerung dieser Übertragungsprozesse bzw. von Bildungsprozessen?</p>
<p>Aus dem Call for Papers:</p>
<blockquote><p>Das World Wide Web ist ein kultureller Handlungsraum in dem sich neue Formen der sozialen Vernetzung, der Wissenserzeugung, -vermittlung und -aneignung sowie der Konstruktion personaler und kultureller Identitäten herausbilden. Die Tagung ‚ÄûWeb as Culture« will die Prozesse und Praktiken der Konstruktion und Tradierung von sozialen Strukturen, kulturellen Narrativen, Erinnerungen, Wissen und Sprache im World Wide Web in den Blick nehmen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei soziokulturellen Transformationsprozessen wie dem Wandel sozialer Organisations- und Vernetzungsformen, dem Wandel von Lehr- und Lernkulturen und dem Sprachwandel.</p></blockquote>
<p>Abstracts können bis Ende Januar 2009 eingereicht werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/12/08/call-for-papers-web-as-culture/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sinn und Unsinn von Twitter</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/10/30/sinn-und-unsinn-von-twitter/</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/10/30/sinn-und-unsinn-von-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 11:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Mediologie]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[debray]]></category>
		<category><![CDATA[medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[mikrobloggen]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[übermittlung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/ferner/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[
Vor Kurzem habe ich mich mit Ralf Appelt, einem begeisterten Twitterer, über den Sinn und Unsinn von Twitter diskutiert. Das möchte ich hier einmal kurz zusammenfassen.
Ich persönlich bin noch nicht ganz überzeugt vom Konzept des Microbloggings, d.h. davon, permanent kurze Gedanken, Statusnachrichten, Informationen über Twitter zu kommunizieren und diese Nachrichten von anderen zu abonnieren. Meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/10/twitter.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-23" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/10/twitter.png" alt="Twitter" width="455" /></a></p>
<p>Vor Kurzem habe ich mich mit <a title="Ralf Appelt" href="http://appelt.net">Ralf Appelt</a>, einem begeisterten Twitterer, über den Sinn und Unsinn von <a title="Twitter" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> diskutiert. Das möchte ich hier einmal kurz zusammenfassen.</p>
<p>Ich persönlich bin noch nicht ganz überzeugt vom Konzept des Microbloggings, d.h. davon, permanent kurze Gedanken, Statusnachrichten, Informationen über <a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> zu kommunizieren und diese Nachrichten von anderen zu abonnieren. Meine Kritik würde ich untermauern mit der Unterscheidung zwischen Übermittlung und Kommunikation des Mediologen Régis Debray. Debray betrachtet die Übermittlung als die Weitergabe und Verbreitung von Informationen über die Zeit. D.h. Ideen, Wissens- und Glaubensinhalte und kulturelle Bedeutungen werden über Generationen hinweg weitergegeben. Dazu werden die technischen Medien der Übermittlung genutzt, also z.B. Bücher. Das Fortbestehen und die Weiterentwicklung von Kultur ist gekoppelt an die Übermittlung. Kommunikation hingegen ist die Weitergabe von Informationen im Raum, also dem direkten Austausch von Informationen &#8211; wobei sich Kommunkation und Übermittlung nicht unbedingt ausschließen. Nach Debray ist &#8220;Kommunikation [‚Ä¶] die notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für Übermittlung.&#8221; (Einführung in die Mediologie, 2003: 23)</p>
<p><a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> ist ein Beispiel für Kommunikation im Sinne Debrays: Die Informationen werden aktuell über das Netz verbreitet und erreichen unter Umständen (je nach der Zahl und Verbreitung der Follower) eine große räumliche Reichweite &#8211; jedoch kaum eine zeitliche Reichweite. Sehr schnell gehen die Informationen unter in der großen Anzahl der Nachrichten, die insgesamt über <a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> permanent gesendet werden. <a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> ist also quasi ein permanentes Gemurmel im Netz.</p>
<p>Die Gefahr die ich dabei sehe, ist dass das Verhältnis von Übertragung und Kommunikation aus dem Gleichgewicht gerät. Die Kommunikation, also der permanente Austausch von Informationen im Hier und Jetzt, schiebt sich vor die Übermittlung, längerfristige Prozesse der Speicherung und Weitergabe von Wissensinhalten geraten ins Hintertreffen &#8211; bei mir persönlich würde einfach die Zeit für eine reflektierte Auseinandersetzung mit Themen nicht mehr ausreichen, wenn ich permanent meine spontanten Gedanken veröffentliche.</p>
<p>Ralfs Argument war, dass <a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> als eine Art direktes digitales Notiz&#8221;buch&#8221; genutzt werden kann, wie es z.B. Thomas Bernhardt tut, der <a title="Twitter im Blog" href="http://www.elearning2null.de/2008/10/22/rechtsfragen-im-web-20/">während eines Vortrags seine Kommentare getwittert hat und diese im Nachhinein in einem Blogbeitrag anderen zur Verfügung stellt</a>. Ich muss Ralf zustimmen, dass dies durchaus eine sinnvolle Nutzung von <a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> ist: durch die weitere Verarbeitung der Twitternachrichten in einem Blogbeitrag ist auch die längerfristige und in einen Kontext eingebundene Weitergabe der Informationen gegeben. Leider jedoch ein sehr rar gesätes Nutzungsverhalten. Es ist also hier wieder die Kompetenz im Umgang mit dem Medium nötig, um eben das Verhältnis von Übermittlung und Kommunikation nicht kippen zu lassen &#8211; womit wir wieder bei dem Thema Bildung wären: Bildungsinstitutionen müssen sich auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen, die Charakteristika des Mediums (an-)erkennen und einen reflexiven und sinnvollen Umgang fördern. Sowie man Lernen muss, einen Text zu lesen, zu verstehen, zusammen zu fassen und weiter zu verarbeiten, muss man auch Lernen, kommunikationsfreudige Medien wie z.B. <a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> sinnvoll zu nutzen.</p>
<p>Allerdings habe ich auch bei dieser Nutzung einen Kritikpunkt an <a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a>: die Zeichenbegrenzung auf 140 Zeichen zwingt war dazu, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, manchmal kann man jedoch komplexe Gedanken nicht ganz so sehr einschnüren, ohne dass der Kern verloren geht. Ich selber hatte große Probleme damit, als ich auf der GMW-Tagung twittern wollte, um den zu Hause gebliebenen Ralf schnell über die Diskussionen vor Ort zu informieren, so dass ich dann einen Link zu meinem <a title="Live-Bericht" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/ferner/2008/09/17/gmw-tagung-live-bericht/">Blogbeitrag</a> twitterte.</p>
<p>Meine Erwartung, eventuell über <a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> direkt mit anderen während der Vorträge schon Gedanken austauschen zu können, in dem ich den <a title="http://twemes.com/gmw08" href="http://twemes.com/gmw08">Twitter-Stream zur GMW-Tagung</a> verfolgte, wurde leider enttäuscht, da doch vor allem Beschwerden über die Technik und kurze Statusnachrichten über den jeweiligen Aufenthaltsort gepostet wurden.</p>
<p>FAZIT: Ich könnte mich überzeugen lassen, Microblogging-Tools wie <a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> tatsächlich auch zu nutzen, wenn ich es schaffe, mein persönliches Zeit- und Gedankenmanagement auf die <a title="http://www.twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> eigene Geschwindigkeit und Aktualität einzustellen, ohne dass dabei auch das intensive Nachdenken nicht zu kurz kommt (selbst bei Blogbeiträgen komme ich nicht immer hinterher, meine Gedanken in der Geschwindigkeit in Worte zu fassen und auch fundiert zu begründen <img src='http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ). Und auf jeden Fall muss Microblogging in Bildungsprozessen Berücksichtigung finden, damit wir nicht langfristig in einer riesengroßen Flut an permanenter Kommunikation ertrinken, sonder über eigene Mechanismen zur Reduktion der Komplexität auch die Übermittlung erhalten bleibt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/10/30/sinn-und-unsinn-von-twitter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Just another Social Network?</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/10/12/just-another-social-network/</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/10/12/just-another-social-network/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 09:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lehr- und Lernformen]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[community building]]></category>
		<category><![CDATA[ec08]]></category>
		<category><![CDATA[educamp]]></category>
		<category><![CDATA[educamp2008]]></category>
		<category><![CDATA[epush]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[life]]></category>
		<category><![CDATA[social networks]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/ferner/?p=18</guid>
		<description><![CDATA[
Gestern war ich auf dem EduCamp 2008 in Berlin. Dort habe ich eine Session zum Thema &#8220;Just another Social Network? &#8211; (Warum) brauchen Universitäten Social Networks?&#8221; angeboten. Im Rahmen einer kurzen Vorstellung unseres neuen Social Netzwerks von life an der Uni Hamburg und unserer Ideen, die dahinter stehen, hatte ich einige der Fragen aufgeworfen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/10/educamp.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-19" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/10/educamp.png" alt="educamp 2008" width="455" /></a></p>
<p>Gestern war ich auf dem <a title="educamp" href="http://educamp.mixxt.de/">EduCamp 2008</a> in Berlin. Dort habe ich eine Session zum Thema &#8220;Just another Social Network? &#8211; (Warum) brauchen Universitäten Social Networks?&#8221; angeboten. Im Rahmen einer kurzen Vorstellung unseres neuen Social Netzwerks von <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a> an der Uni Hamburg und unserer Ideen, die dahinter stehen, hatte ich einige der Fragen aufgeworfen und zur Diskussion gestellt, an denen ich selber immer wieder hängen bleibe. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der sich daraus ergebenden Diskussion.</p>
<p>Eine der Grundfragen, die immer wieder im Raum stand, war: Was genau will man erreichen mit einem Social Network, dass von einer Universität bereit gestellt wird? Immer wieder ging es um den Mehrwert einer eigens implementierten Plattform und um die Frage, wieso man nicht auf vorhandene Plattformen zurückgreift. Meiner Meinung nach sollte man sich jedoch als Bildungsinstitution nicht auf Angeboten kommerzieller Anbieter ausruhen, sondern im Gegenteil gerade im derzeitigen Stadium der technischen/kulturellen Entwicklung das Experimentierfeld Web 2.0 auch als universitäres Forschungsfeld begreifen und versuchen herauszufinden, welche Möglichkeiten Social Networking zur Studienunterstützung bietet und eigene Ideen zu entwickeln und auch umzusetzen. Dies wäre, so einer der Einwände, auch möglich durch die Entwicklung von facebook-Applikationen &#8211; allerdings würde man dann in einem extrem durch Inforauschen geprägten Umfeld versuchen, eine (wenn auch informelle) Lernumgebung zu gestalten, was konzentriertem, fokussierten Lernen, Arbeiten und Studieren nicht unbedingt zuträglich ist. Zum anderen ist zu Bedenken, dass man bei der Nutzung kommerzieller Angebote auch seine Daten bei einem kommerziellen Unternehmen speichert</p>
<p><a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a> ist nun ein Versuch, ob ein neues, eigens nur für eine Fakultät eingerichtetes Netzwerk so angenommen wird, oder ob es doch nur zu der Reaktion führt: &#8220;Wieso sollen wir uns schon wieder bei etwas Neuem anmelden?&#8221; Diese Diskussion im Vorfeld intensiv zu führen, wie es gestern immer wieder begonnen wurde, finde ich jedoch schwierig, nur wenn man es versucht und auch die Reaktionen, das Nutzungsverhalten, die Akzeptanz und Vorbehalte evaluiert, kann man diese Frage auch beantworten &#8211; hinterher ist man immer schlauer!</p>
<p>Eine Frage, die ich als schwierig empfinde, ist, ob ein derartiges Netzwerk als informelle Lernumgebung für Studierende funktionieren kann und soll, oder ob man die Möglichkeiten des Social Networks zur Unterstützung institutioneller Lehr- und Lernprozesse, z.B. als Plattform für Seminarblogs nutzt? Die Diskussionen hier drehten sich um den Unterschied zwischen Lernmanagementsystemen und dem Netwerksystem hinter <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a> &#8211; es soll jedoch absichtlich keine Konkurrenz zu Blackboard, CommSy etc. darstellen, sondern als eine Ergänzung funktionieren, die eher zu informellen Kommunikation und damit zum informellen Lernen genutzt werden soll. Ein integriertes System, das die unterschiedlichen Bedürfnisse aller abdeckt und Informelles und Institutionelles ohne Widersprüche in sich vereint ist kaum möglich aufzubauen &#8211; langfristig muss man sich jedoch überlegen, wie man damit umgeht, dass immer mehr Insellösungen geschaffen werden, und wie man diese zumindest durch Bestrebungen wir Open ID einfacher zugänglich macht. Doch bei der Entwicklung von life geht es nicht um die grundsätzliche Entwicklung der digitalen Infrastrukturen für Studierende, sondern eben genau um die Frage, wie das Phänomen Social Networking auch im universitären Kontext Anwendung finden kann und soll.</p>
<p>Spannend in diesem Kontext war die darauffolgende Session von <a title="Philipp Schuch" href="http://www.philipp-schuch.de/">Philipp Schuch,</a> der das Projekt <a title="opennetworx.org" href="http://www.opennetworx.org">opennetworx.org </a>vorstellte &#8211; eine vor kurzem gegründete gemeinnützige Stiftung die (Open Source) Social Networks für Vereine, Institutionen, NGOs etc. mit nicht-kommerziellem Interesse anzubieten, ähnlich wie z.B. <a title="ning.com" href="http://www.ning.com/">ning.com</a>, jedoch eben nicht-kommerziell. Ziel von <a title="opennetworx.org" href="http://www.opennetworx.org">opennetworx </a>ist es, eine Art Wikipedia der Social Networks zu werden. Dennoch haben wir mit <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a> eben die Idee, durch die Möglichkeit, Literaturlisten zu pflegen, kollaborativ an Texten zu Arbeiten, Hausarbeiten zur Verfügung zustellen etc. Social Networks mit wissenschaftlichem Arbeiten zu verbinden und nicht nur Vernetzung und Kommunikation zu fördern.</p>
<p>Worüber wir auf jeden Fall noch einmal intensiv nachdenken müssen, ist die Frage der Nachhaltigkeit &#8211; wie können die in life erstellen Inhalte auch nach Beendigung des Studiums &#8220;mitgenommen&#8221; werden. Dies haben wir zwar immer mit bedacht, dennoch ist es schwierig, zum einen etwas eigenes entwickeln zu wollen um die Freiheit für Experimente zu haben und sich nicht auf kommerzielle Anbieter zu verlassen, aber trotzdem die Daten so anzubinden, dass keine komplett abgeschlossene Insellösung besteht, die nach Ende des Studiums für den Nutzer quasi als verloren gilt.</p>
<p>Eine sehr grundsätzliche Fragen zu diesem Thema kamen auch auf: Was wollen die Leute, insbesondere die Jugendlichen, eigentlich alle in diesen Netzwerken, was tun sie da? Eventuell hilft die Metapher der Social Networks als neue digitale Bushaltestelle der Landjugend hier weiter zum Verständnis: Man trifft sich, präsentiert sich, tauscht sich aus, ist in Kontakt etc.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2008/10/12/just-another-social-network/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

