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	<title>Christina Schwalbe &#187; medien</title>
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	<description>Nachgedacht statt nachgemacht!</description>
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		<title>Christina Schwalbe</title>
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	<itunes:author>Christina Schwalbe</itunes:author>
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		<title>Auch mal wieder was auf Papier&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 21:21:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Veröffentlichungstermine sind zwar schon etwas her, dennoch möchte ich noch auf zwei Publikationen hinweisen, die kürzlich beim VS Verlag in der Reihe &#8220;Medienbildung &#38; Gesellschaft&#8221; erschienen sind und an deren Herausgabe ich beteiligt war:
Kontrolle und Selbstkontrolle &#8211; Zur Ambivalenz von E-Portfolios in Bildungsprozessen
Hrsg: Meyer, Torsten; Mayrberger, Kerstin; Münte-Goussar, Stephan; Schwalbe, Christina
E-Portfolios und digitale Lerntagebücher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Veröffentlichungstermine sind zwar schon etwas her, dennoch möchte ich noch auf zwei Publikationen hinweisen, die kürzlich beim VS Verlag in der Reihe &#8220;Medienbildung &amp; Gesellschaft&#8221; erschienen sind und an deren Herausgabe ich beteiligt war:</p>
<p><strong>Kontrolle und Selbstkontrolle &#8211; Zur Ambivalenz von E-Portfolios in Bildungsprozessen<br />
</strong><em>Hrsg: Meyer, Torsten; Mayrberger, Kerstin; Münte-Goussar, Stephan; Schwalbe, Christina</em></p>
<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2011/04/portfolio.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-181" title="Kontrolle und Selbstkontrolle" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2011/04/portfolio-209x300.png" alt="" width="209" height="300" /></a>E-Portfolios und digitale Lerntagebücher, Social Networks und  Bewertungs-Plattformen für Schulen, Lehrer und Lehrveranstaltungen – die  aktuellen Entwicklungen der Medientechnologie fördern Transparenz und  Öffentlichkeit. Durch die damit zusammenhängenden Kulturtechniken  entwickeln sich neue Formen von Kontrolle und Selbstkontrolle. Die  Individuen übernehmen selbst die Verantwortung für ihre Bildung. Durch  freiere Wahl der Lernwege und -ziele verlieren traditionelle Verfahren  der Leistungsmessung und Zugangsberechtigung an Bedeutung. Lernende  können für ihre Kompetenzen und Talente direkt um Anerkennung werben.  Die Liberalisierung von Bildung geht aber mit ihrer Ökonomisierung  einher. Der Gegenstand der bildenden Bemächtigung ist nicht mehr die  Welt, sondern die eigene Vita.<br />
Vor dem Hintergrund der ambivalenten Mechanismen von Kontrolle und  Selbstkontrolle eröffnen die Beiträge in diesem Band ebenso weite wie  fokussierte Perspektiven auf neue Medientechnologie und die Konjunktur  des Portfolios in der Bildung.</p>
<p><a title="http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17683-3/Kontrolle-und-Selbstkontrolle.html" href="http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17683-3/Kontrolle-und-Selbstkontrolle.html">http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17683-3/Kontrolle-und-Selbstkontrolle.html</a></p>
<p><strong>Medien &amp; Bildung &#8211; Institutionelle Kontexte und medialer Wandel<br />
</strong><em>Hrsg: Meyer, Torsten; Tan, Wey-Han; Schwalbe, Christina; Appelt, Ralf</em></p>
<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2011/04/medien_bildung.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-184" title="Medien &amp; Bildung" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2011/04/medien_bildung-210x300.png" alt="" width="210" height="300" /></a>Medien und Bildung hängen auf vielfältige Weise zusammen, auch  wenn der Medienbegriff nicht auf ›Neue‹ oder ›elektrische‹ Medien  verkürzt wird. Vor dem Hintergrund der aktuellen medientechnologischen  Entwicklungen und der damit zusammenhängenden kulturellen Veränderungen  sind (neue) Medien zu einem ›prioritären Thema‹ geworden, das die  Bildungswissenschaften in ihrem institutionellen und disziplinären  Selbstverständnis betrifft. Dieser Band dokumentiert ein  interdisziplinäres Diskussionsfeld, das von der Philosophie und  Soziologie über die Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaften bis zur  Informatik reicht und den Raum für ein breit angelegtes Nachdenken über  pädagogisch-praktische wie bildungstheoretische Implikationen des  medienkulturellen Wandels für Schule und Hochschule im Rahmen einer  weltweit werdenden ›Wissensgesellschaft‹ öffnet.</p>
<p><a title="http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17708-3/Medien---Bildung.html" href="http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17708-3/Medien---Bildung.html">http://www.vs-verlag.de/Buch/978-3-531-17708-3/Medien&#8212;Bildung.html</a></p>
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		<title>Netbook-Stipendium für Studierende</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/03/20/netbook-stipendium-fur-studierende/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 13:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
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		<category><![CDATA[life]]></category>
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		<description><![CDATA[
Studieren ohne Computer ist in der heutigen Zeit kaum noch möglich. Studienmaterialien werden z.B. über EduCommSy verteilt, die Kommunikation läuft über Email oder Plattformen wie z.B. life, Präsentationen werden mit Unterstützung von digitalen Folien gehalten, für Literaturverwaltung, statistische Auswertungen etc. gibt es Programme, im Web 2.0 gibt es zahlreiche Anwendungen, über die sich Studierende vernetzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2009/03/netbook-stipendium.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-49" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2009/03/netbook-stipendium.jpg" alt="Netbook-Stipendium" width="455" /></a></p>
<p>Studieren ohne Computer ist in der heutigen Zeit kaum noch möglich. Studienmaterialien werden z.B. über <a title="EduCommSy" href="http://www.educommsy.uni-hamburg.de">EduCommSy</a> verteilt, die Kommunikation läuft über Email oder Plattformen wie z.B. <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a>, Präsentationen werden mit Unterstützung von digitalen Folien gehalten, für Literaturverwaltung, statistische Auswertungen etc. gibt es Programme, im Web 2.0 gibt es zahlreiche Anwendungen, über die sich Studierende vernetzen und austauschen&#8230; diese Liste ließe sich noch um einiges erweitern. Die Bedeutung insbesondere mobil zu nutzender Computer wird immer größer.</p>
<p>Daher haben wir im Medienzentrum der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft an der Universität Hamburg beschlossen, <a title="Netbook-Stipendium" href="http://tr.im/netbookstipendium">in einem Pilotprojekt ausgewählten Studierenden für einen begrenzten Zeitraum ein Netbook zur Verfügung zu stellen</a>. Damit sollen außergewöhnliche Projekte oder Studienarbeiten, Auslandsaufenthalte, Praktika etc. unterstützt werden. Das Netbook-Stipendium soll durch Berichte in einem Blog in <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a>, dem partizipativen Webmagazin der Fakultät, begleitet werden, um so z.B. Kommilitonen an den Erfahrungen teilhaben zu lassen.</p>
<p>Interessierte Studierende können sich bis zum 15. April unter <a title="life.epb@uni-hamburg.de" href="mailto:life.epb@uni-hamburg.de">life.epb@uni-hamburg.de</a> bewerben.</p>
<p><a title="Netbook-Stipendium" href="http://http://tr.im/netbookstipendium">Weitere Informationen zum Netbook-Stipendium auf life</a>.</p>
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		<title>ePedagogy Design &#8211; Bewerbungsphase startet</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 10:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ferner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Bewerbungsphase für den internationalen Masterstudiengang &#8220;ePedagogy Design &#8211; Visual Knowledge Building&#8221; hat begonnen. Hier geht es zum Formular für die erste Registrierung
ePedagogy Design ist eine Kooperationsprojekt von zwei Hochschulen in Europa &#8211; University of Art and Design Helsinki und Universität Hamburg. Im Rahmen des Studiums behandeln Studierende Themen die sich mit Medien und Bildung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/11/register.png"><img class="size-medium wp-image-25" style="border: 1px solid black" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/11/register.png" alt="" /></a></p>
<p>Die Bewerbungsphase für den internationalen Masterstudiengang <a title="ePedagogy Design" href="http://epedagogydesign.uiah.fi">&#8220;ePedagogy Design &#8211; Visual Knowledge Building&#8221;</a> hat begonnen. <a title="Registrierung ePedagogy Design" href="http://epedagogydesign.uiah.fi/?p=96">Hier</a> geht es zum Formular für die erste Registrierung</p>
<p><a title="ePedagogy Design" href="http://epedagogydesign.uiah.fi/">ePedagogy Design</a> ist eine Kooperationsprojekt von zwei Hochschulen in Europa &#8211; <a title="University of Art and Design Helsinki" href="http://www.taik.fi/">University of Art and Design Helsinki</a> und Universität Hamburg. Im Rahmen des Studiums behandeln Studierende Themen die sich mit Medien und Bildung im weitesten Sinne beschäftigen &#8211; technologische, gesellschaftliche, kulturelle, soziale, bildungspolitische, gestalterische, epistemologische etc. Aspekte der Medienentwicklung und deren Bedeutung und Auswirkungen für und auf pädagogische Prozesse werden sowohl theoretisch als auch praktisch beleuchtet.</p>
<p>Das Studium findet sowohl über das Internet statt, als auch in Präsenzveranstaltungen in den teilnehmenden Hochschulen. Zudem gibt es jährlich internationale Seminare, bei denen alle Studierenden gemeinsam zusammen kommen. Diese Seminare werden dazu genutzt, gemeinsame Projektarbeiten anzustoßen, die im Laufe der Semester auch ohne face-to-face Kontakt weiter geführt werden.</p>
<p>Aufgrund der sehr flexiblen und projektorientierten Struktur des Studiums lässt es sich sehr gut mit eigenen beruflichen Interessen verbinden.</p>
<p>Im gemeinsamen <a title="Weblog ePedagogy Design" href="http://eped.loveitorchangeit.com/">Weblog aller Studierenden </a> erhalten Sie einen Einblick in die verschiedenen Projekte, Fragen und Diskussionen.</p>
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		</item>
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		<title>GMW-Tagung: live-Bericht</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 12:26:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ferner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[

Nach langer Pause hier im Blog (Urlaub und Vor-Urlaubs-Termindruck) berichte ich nun live von der GMW-Tagung in Krems. Gemäß dem aktuellen Trend natürlich ein Blogbeitrag &#8216;under construction&#8217;.
Begonnen hat die Tagung mit den ogligatorischen Grußworten und der Keynote von Robin Mason: &#8220;The impact of Social Networking on Higher Education&#8221; &#8211; spannender Titel, schade, dass jedoch kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/09/poster_gmw.png"><br />
</a></p>
<p>Nach langer Pause hier im Blog (Urlaub und Vor-Urlaubs-Termindruck) berichte ich nun live von der <a title="GMW 08" href="http://www.gmw08.at">GMW-Tagung in Krems</a>. Gemäß dem aktuellen Trend natürlich ein Blogbeitrag &#8216;under construction&#8217;.</p>
<p>Begonnen hat die Tagung mit den ogligatorischen Grußworten und der Keynote von <a title="Robin Masion" href="http://www.gmw08.at/programm/key-notes/robin-mason">Robin Mason:</a> &#8220;The impact of Social Networking on Higher Education&#8221; &#8211; spannender Titel, schade, dass jedoch kaum Neues dabei war. Da mich das Thema Social Networking in Bildungsprozessen gerade in Bezug auf meine Arbeit an <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a> im Projekt <a href="http://mms.uni-hamburg.de/epush">ePUSH</a> sehr interessiert, hatte ich gehofft, neue Aspekte zu hören. Doch es ging nicht speziell um Social Networking sondern in erster Linie allgemein um Social Software, das Mitmach-Web und insbesondere um User Generated Content. Die Betrachtungen hielten sich eher auf sehr stark anwendungsbezogenen Ebene, tiefer gehende Überlegungen, wie sich die aktuellen sozio-technologischen Veränderungen auf Bildungsinstitutionen insgesamt auswirken blieben leider aus. Angenehm fand ich jedoch die Fokussierung auf veränderte Mediennutzungsgewohnheiten Studierender und welche Herausforderungen sich konkret für Lehrende dabei ergeben. Ein wichtiger Aspekt, den Robin Mason dabei herausstellte, war die sich verändernde Rolle der Lehrenden: Es geht nicht mehr so sehr darum, Wissen weiter zu geben, sondern Fähigkeiten zur Reflexion und zum Umgang mit vielfältigen Informationen und einem komplexen Medium aufzubauen. Aufgrund der überall vorhanden Informationen zu verschiedensten Themen ist es kaum noch möglich, als Lernziel eines Seminars einen vorher definierten Wissenserwerb zu formulieren, sondern Studierende sollen eher dazu ermutigt werden sich selber durch vorhandene Informationen &#8220;zu wühlen&#8221; und diese in eigene Kontexte zu bringen.</p>
<p>Nun geht es weiter zu <a title="Klaus Wannemacher" href="http://www.gmw08.at/programm/abstracts/wikipedia-stoerfaktor-oder-impulsgeber-fuer-die-lehre/abstract">Klaus Wannemacher: Wikipedia &#8211; Störfaktor oder Impulsgeber für die Lehre?</a></p>
<p><span style="text-decoration: line-through">Ein ganz kurzes Update (der Akku war leer, alle Steckdosen besetzt und die Pausen wurden für Gespräche genutzt, gleich geht es weiter zum Abendprogramm&#8230;): Vorträge sehr durchwachsen, Infos dazu folgen später. Aber die Postersession war sehr erfolgreich, interessante Diskussionen zu <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a>. Auch dazu später mehr.</span></p>
<p>Der Vortrag von Klaus Wannemacher, übrigens nominiert für den LPlus-Best Paper Award (aber nicht der Gewinner), war insgesamt eine sehr solide Darlegung der Vorbehalte gegenüber Wikipedia, die er dann diskutiert hat. Insbesondere das Thema Plagiarismus wurde diskutiert &#8211; das Problem der Hausarbeiten, die per Copy&amp;Paste aus Wikipedia-Artikeln zusammengeschraubt werden. Gut fand ich, dass Plagiatsfindungsprogramme eher nicht als Lösung genannt wurden, sondern Wannemacher stellte die Frage in den Raum, ob &#8211; wenn es möglich ist, teils auch gute Hausarbeiten einfach mit Hilfe von frei verfügbarem Wissen aus Wikipedia zusammenzustellen &#8211; man sich nicht überlegen müsste, ob dann die Prüfungsformen sich verändern müssten. Interessante Anregungen, wie Wikipedia nicht als Störfaktor sondern als Impulsgeber für die Lehre genutzt werden kann findet man evtl. in der Linkliste zu ca. 80 Projekten und Seminarkonzepten, die den Mythos Wikipedia in Praxis und Theorie behandeln, leider hat die Zeit nicht ausgereicht, das wirklich zu vertiefen. Sobald diese Liste zur Verfügung steht werde ich sie hier verlinken, ebenso wie auch die Präsentation.</p>
<p>Isa Jahnkes Vortrag<a title="Isa Jahnke" href="http://www.gmw08.at/programm/abstracts/integration-informeller-lernwege-in-formale-universitaetsstrukturen-das-modell-sozio-technische-communities/abstract"> Integration informeller Lernwege in formale Universitätsstrukturen: Vorgehensmodell ‚ÄûSozio-technische Communities« </a>klang für mich sehr spannend und ich hatte mir Anregungen für <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a> erwartet &#8211; leider ging es nur um ein Forum, was seit einigen Jahren an der TU Dortmund für Studierende eingerichtet wurde um Fragen zur Studienorganisation zu klären. Die &#8220;informellen Lernwege&#8221; waren für mich so nicht ersichtlich. Schade!</p>
<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2008/09/poster_gmw.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-9" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/ferner/files/2008/09/poster_gmw-212x300.png" alt="" width="212" height="300" /></a>Allerdings konnte ich in der später folgenden Postersession an einige der Diskussionen anschließen, die wir im Anschluss an diesen Vortrag begonnen hatten. <a title="ePUSH" href="http://mms.uni-hamburg.de/epush">ePUSH</a> und speziell life stießen insgesamt auf reges Interesse aus unterschiedlichen Richtungen. Es scheint, als stünden wir mit unserer Einschätzung nicht alleine da, dass Hochschulen als (nicht verpflichtendes!) Angebot für Studierende Kommunikations- und Informationsstrukturen anbieten sollten, die von den Studierenden genutzte Funktionen wie z.B. <a title="facebook" href="http://www.facebook.com">facebook</a> und <a title="studiVZ" href="http://www.studivz.de">studiVZ</a> bieten und zusätzlich Features zur Studienorganisation integrieren. Gerade das Argument, dass eben diese informellen Kommunikationswege als universitäres Angebot mit dazu beitragen können, einen reflektierten und sinnvollen Umgang mit digitalen Medien zu befördern wurde häufig genannt. Nicht nur ich bin also gespannt, ob wir damit auf das richtige Pferd gesetzt haben und <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de">life</a> von den Studierenden auch angenommen wird.</p>
<p>Vom zweiten Tag möchte ich nur kurz auf den <a title="Has the Net Generation Arrived at University?" href="http://elearningblog.tugraz.at/archives/1144">Vortrag von Martin Ebner</a> eingehen. Anschließend an <a title="Gibt es eine Net Generation" href="http://www.zhw.uni-hamburg.de/uploads/schulmeister-net-generation_v2.pdf">Rolf Schulmeisters Kritik</a> an der Unwissenschaflichkeit, mit der der Begriff &#8220;Net Generation&#8221; verwendet wird haben <a title="Martin Ebner" href="http://elearningblog.tugraz.at/">Martin Ebner</a> und <a title="Mandy Schiefner" href="http://www.mandyschiefner.ch">Mandy Schiefner</a> eine Studie durchgeführt um zu untersuchen, ob diese Net Generation tatsächlich so medienaffin ist. Dabei wurde vor allem die Nutzung von digitalen Medien überprüft: Welche Geräte besitzen Studierende? Nutzen sie das Internet? Kennen sie den Begriff Web 2.0? Was verstehen Sie darunter? Welche Applikationen nutzen sie in diesem Kontext? Als Ergebnis hielt Ebner fest, dass die Net Generation technisch besser ausgerüstet ist, Internetanschluss quasi flächendeckend vorhanden ist, digitale Kommunikationskanäle sich etabliert haben &#8211; Web 2.0 allerdings in erster Linie nur mit <a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org">Wikipedia</a> und <a title="YouTube" href="http://www.youtube.com">YouTube</a> gleichgesetzt wird. Er kommt am Ende zu dem Schluss, dass es die viel zitierte Net Generation nicht gibt, da nur sehr wenige tatsächlich aktiv im www Inhalte erstellen. Die Frage, die sich mir jedoch stellt: die Kommunikationsstrukturen verändern sich, das Internet als viel genutztes, allgegenwärtiges Kommunikationsmedium folgt einer anderen Logik als frühere Kommunikationsmedien, inbesondere Wikipedia wird als Informationsquelle sehr viel genutzt, der Status und die Verfügbarkeit von Wissen und Information ist spürbar im Wandel &#8211; das lässt sich auch aus den Zahlen der Studie herauslesen; lassen sich kulturelle Veränderungen und veränderte Kommunikationsgewohnheiten tatsächlich durch eine Studie bestätigen oder negieren, die ausschließlich auf die Quantisierung der Mediennutzung abzielt?</p>
<p>Als Gesamtfazit zur GMW 08 kann ich sagen, dass die meisten Vorträge, die ich gehört habe sehr auf die Praxis abzielen, Konzepte, die dahinter stehen hatten leider kaum Platz, teilweise auch wegen der Kürze der Zeit &#8211; das ist schade, da ich es sehr wichtig finde, praktische Umsetzung und theoretische Fundierung immer miteinander zu verknüpfen. Allerdings haben sich insbesondere in den Pausen sehr viele spannende Diskussionen ergeben (wie das ja meistens so ist auf Tagungen), ich konnte einige interessante und interessierte Leute kennen lernen, mich von anderen Projekten inspirieren lassen und fahre nun mit dem Gefühl nach Hause, zwei schöne, interessante Tage in Krems verbracht zu haben.</p>
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