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	<title>Christina Schwalbe &#187; partizipation</title>
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		<title>Social Media &#8211; Demokratie, Partizipation, Manipulation?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 15:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diskussions- und Informationsabend
Freitag, 4. November 2011, 18-21 Uhr
VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstraße 75
Social Media-Anwendungen wie Twitter, Facebook, Blogs, Wikis &#38; Co. verändern die Formen von Kommunikation und Information – und damit auch die Formen gesellschaftlicher Willensbildung, der Grundlage demokratischer Prozesse. Statt Top-Down, also der Kontrolle medialer Kommunikation „von oben“ in Form redaktionell gesteuerter Massenmedien, gestaltet sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diskussions- und Informationsabend<br />
Freitag, 4. November 2011, 18-21 Uhr<br />
VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstraße 75</strong></p>
<p>Social Media-Anwendungen wie Twitter, Facebook, Blogs, Wikis &amp; Co. verändern die Formen von Kommunikation und Information – und damit auch die Formen gesellschaftlicher Willensbildung, der Grundlage demokratischer Prozesse. Statt Top-Down, also der Kontrolle medialer Kommunikation „von oben“ in Form redaktionell gesteuerter Massenmedien, gestaltet sich das Netz als ein Medium, dass dem Bottom-Up-Prinzip folgt: Es eröffnen sich potentiell jedem Bürger zahlreiche Chancen der Artikulation. Kommunikation verläuft im Netz ungesteuert, unkontrollierbar, vernetzt, schnell, direkt – und vor allem nicht notwendigerweise abhängig von Parteien, Institutionen, Massenmedien und deren Filtermechanismen. Die Offenheit von Information und Kommunikation könnte die Chance bieten auf einfache politische Partizipation für Jedermann. Das Social Web verspricht Transparenz, Freiheit, Ermächtigung und eine neue Form kollektiver Entscheidungsfindung – einige sogenannte Netcitizens beschwören hier einen Siegeszug basisdemokratischer Strukturen. Aber wie zuverlässig sind die Informationen, auf die wir permanent und überall Zugriff haben, als Grundlage politischer Meinungsbildung, wenn tradierte Filtermechanismen ins Wanken geraten? Wie stark beeinflussen kollektive Prozesse die individuelle Meinungsbildung? Entwickelt sich tatsächliche eine kollektive Intelligenz, oder ist es doch eher „mob stupidity“? Und welche Rolle spielt Bildung für Orientierung, Mündigkeit und Partizipation in den komplexen Informationsstrukturen des Social Web?</p>
<p>Zu diesem Thema veranstaltet die VHS Hamburg am <strong>Freitag, den 4. November 2011 | 18 &#8211; 21 Uhr  im VHS-Mitte </strong>einen Informations- und Diskussionsabend  &#8211; als Fortsetzung der  <a title="Mehr Demokratie mit Web 2.0?" href="http://www.vhs-hamburg.de/ueber-uns/ueber-uns/leitbild/demokratie-20-689">letztjährigen Diskussionsrunde zum Thema &#8220;Mehr Demokratie mit Web 2.0?&#8221;</a></p>
<p>Nach einem einleitenden <em>Vortrag von Prof. Dr. Torsten Meyer</em> zum medienkulturellen Wandel wollen wir Chancen und Risiken des Social Web als Medium politischer Partizipation und als Herausforderung für die politische Bildungsarbeit diskutieren.</p>
<p><em><strong>Es diskutieren:</strong></em></p>
<p>Guido Brombach (DGB Bildungswerk, pb21)<br />
Agnieszka Krzeminska (Social Media Führerschein)<br />
Dr. Jan Schmidt (Hans-Bredow-Institut Hamburg)<br />
Wey-Han Tan (Universität Hamburg)<br />
Henning Wötzel-Herber (ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V.)</p>
<p><strong><em>Moderation:</em></strong> Christina Schwalbe (Universität Hamburg)</p>
<p><em><strong>Vortrag: </strong></em>Prof. Dr. Torsten Meyer (Universität Köln)</p>
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		<title>Das Internet &#8211; ein Bildungsraum?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 10:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim EduCamp im Februar hier in Hamburg wird es, wie angekündigt, eine Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Das Internet &#8211; ein Bildungsraum?&#8221; geben. Die Diskussion wird am Samstag, den 6. Februar 2010 um 11 Uhr an der Universität Hamburg, Fakultät EPB im Von-Melle-Park 8 stattfinden.
Auf dem Podium diskutieren miteinander und auch mit dem Publikum Prof. Dr. Petra [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim <a title="EduCamp Hamburg" href="http://educamp.mixxt.de">EduCamp im Februar hier in Hamburg</a> wird es, wie angekündigt, eine <a title="Podiumsdiskussion &quot;Das Internet - ein Bildungsraum?&quot;" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/2009/12/15/podiumsdiskussion-das-internet-ein-bildungsraum/">Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Das Internet &#8211; ein Bildungsraum?&#8221; </a>geben. Die Diskussion wird am <em>Samstag, den 6. Februar 2010 um 11 Uhr an der Universität Hamburg, Fakultät EPB im Von-Melle-Park 8</em> stattfinden.</p>
<p>Auf dem Podium diskutieren miteinander und auch mit dem Publikum <a title="Prof. Dr. Petra Grell" href="http://www.uni-potsdam.de/db/grellblog/">Prof. Dr. Petra Grell</a>, <a title="Prof. Dr. Benjamin Jörissen" href="http://joerissen.name/">Prof. Dr. Benjamin Jörissen</a>, <a title="Lisa Rosa" href="http://shiftingschool.wordpress.com/">Lisa Rosa</a> und <a title="Prof. Dr. Rolf Schulmeister" href="http://www.zhw.uni-hamburg.de/zhw/?page_id=148">Prof. Dr. Schulmeister</a></p>
<p><a href="http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2007/07/fishbowl.jpg"><img class="alignnone" src="http://www.medialogy.de/blog/wp-content/uploads/2007/07/fishbowl.jpg" alt="" width="339" height="320" /></a></p>
<p>Wir haben nun aufgrund der <a title="Form follows function!" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/2009/12/02/form-follows-function/">Erfahrungen der Podiumsdiskussion bei der Campus Innovation</a> für die <a title="Podiumsdiskussion &quot;Das Internet - ein Bildungsraum?&quot;" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp/2009/12/15/podiumsdiskussion-das-internet-ein-bildungsraum/">Podiumsdiskussion beim EduCamp</a> eine Entscheidung getroffen, wie wir mit <a title="http://twitter.com" href="http://www.twitter.com">Twitter</a> umgehen wollen bzw. wie wir die Diskussionsrunde öffnen wollen: Es ist uns wichtig, dass wir nicht nur eine Expertenrunde auf ein Podium zu setzen, die eine Schaudiskussion machen und das Publikum keine Möglichkeit hat, Fragen zu stellen und so die Diskussionsrunde thematisch auch mit zu gestalten. Allerdings bietet <a title="http://twitter.com" href="http://www.twitter.com/">Twitter</a> aufgrund des geringen <a title="Signal-Rausch-Abstand" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Signal-Rausch-Verh%C3%A4ltnis">&#8220;Signal-Rauschabstandes&#8221;</a> hier nicht die Möglichkeit, dass sich das Publikum wirklich mit einbringt &#8211; es scheint eher nur so, als ob es tatsächlich Partizipationsmöglichkeiten hätte. Daher möchten wir nicht selber die Nachfragen und Anmerkungen aus dem Publikum aus <a title="http://twitter.com" href="http://www.twitter.com/">Twitter</a> herausfiltern und in die Diskussion mit einbringen, sondern eine Möglichkeit bieten, sich auch mit komplexeren Fragen und auch Statements an der Diskussion zu beteiligen und diese damit auch thematisch etwas mitlenken zu können. Wir haben uns dafür entschieden, auf eine Twitterwall im Raum verzichten, um die Konzentration auf der Diskussion zu halten. Um die Diskussion zu öffnen und Partizipation zu ermöglichen, werden wir die Diskussion nach der <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl">Fishbowl-Methode </a>durchführen: Auf dem Podium steht ein zusätzlicher freier Stuhl, der für Nachfragen und Beiträge aus dem Publikum bereit steht. Dieser kann dann natürlich auch genutzt werden, um interessante Fragen auch aus dem Twitterstream in die Diskussion mit einzubringen &#8211; aber man hat doch etwas mehr Raum zum ausformulieren von Fragen, Statements etc.</p>
<p>Zusätzlich werde ich als Moderatorin versuchen, den Twitterstream im Auge zu haben auf einem kleinen Monitor, um ggf. darauf reagieren zu können und den Diskussionsverlauf entsprechend lenken zu können.</p>
<p><strong>Zum Thema der Podiumsdiskussion</strong></p>
<blockquote><p>Die aktuellen medientechnologischen Entwicklungen, häufig subsumiert unter dem Schlagwort ‚ÄûWeb 2.0«, werden insbesondere in Hinblick auf ihre Bedeutung für die pädagogische Praxis sowie hinsichtlich neuer Bildungsherausforderungen vielfältig und auch kontrovers diskutiert. Die Spannweite der Positionen ist hier sehr weit gefasst. Auf der einen Seite finden sich einige eher als optimistisch zu bezeichnende Einschätzungen der Möglichkeiten des Web 2.0 für neue Formen des Lehrens und Lernens. Dabei werden insbesondere die Potentiale von Social Software zur Kollaboration, zur Vernetzung und zur Selbstorganisation im Netz hervorgehoben. Häufig wird in diesem Zusammenhang eine sich gerade neu herausbildende Generation von Lernenden beschrieben, die verstärkt partizipative, vernetzte und selbstorganisierte Kommunikationsformen als selbstverständlich auch in Bildungsinstitutionen ansehen. Das Konzept dieser so genannten ‚ÄûNet Generation« ist jedoch nicht unumstritten. Einige Kritiker des Konzeptes bestreiten die Existenz einer ganzen Generation netzaffiner Jugendlicher und sehen die Aktivität im Web 2.0 nur als Phänomen von Minderheiten an. Ebenfalls sehr unterschiedlich bewertet wird in diesem Kontext die Frage danach, wie sehr sich die neuen medialen Umwelten und die damit zusammenhängenden neuen Kommunikations- und Kooperationsformen auf Lern- und Bildungsprozesse tatsächlich auswirken.</p>
<p>Im Rahmen der Podiumsdiskussion sollen unterschiedliche Positionen und Einschätzungen hinsichtlich der Bedeutung des Netzes für Bildungsprozesse zur Sprache gebracht und diskutiert werden. Dabei steht die Frage nach dem Verständnis des Internets als (Bildungs-)Medium im Zentrum der Diskussion: Erleben wir aktuell die Entwicklung eines neuen Leitmediums? Und wenn ja, in welchem kulturellen und zeitlichen Horizont ist dieser Wechsel des Leitmediums zu sehen? Könnte man annehmen, dass dem aktuellen medialen Umbruch ähnliche Wirkungen auf kulturelle, soziale und evtl. sogar kognitive Prozesse zugeschrieben werden können wie der Erfindung des Buchdrucks? Oder ist das Phänomen des Web 2.0 mit den damit in Verbindung stehenden neuen Formen der Kommunikation und Kollaboration nur ein Hype, der letztendlich auf Prozesse des Lehrens und Lernens in Bildungsinstitutionen nur geringe Auswirkungen haben wird? Verstehen wir damit Computer und Internet bzw. allgemein die aktuellen digital-vernetzten Medien nur als neue (technische) Geräte, die im Prozess der Wissensvermittlung in pädagogischen Umgebungen Verwendung finden können und sollen, denen aber keine oder nur geringe Prägekraft für Verhalten und Einstellungen der Lernenden und Lehrenden zugeschrieben werden?</p>
<p>Ob wir uns nun jedoch als Web-Enthusiasten oder als Kritiker bezeichnen würden, eine zentrale Frage dürfen wir angesichts des rasanten technologischen Fortschritts nicht unbedacht lassen: Welche Herausforderungen stellen sich durch die aktuellen medientechnologischen Entwicklungen für die pädagogische Praxis und auch für erziehungswissenschaftliche Theoriebildung?</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Ein Manifest für das EduCamp?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 12:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem vor einigen Tagen ein Internet-Manifest herausgegeben und auch zahlreich diskutiert wurde, gibt es nun auch aus den Reihen der EduCamper Bestrebungen, ein gemeinsames Manifest zu erstellen.

Ich persönlich finde die Idee des EduCamps &#8211; einer partizipativ organisierten Tagung zu aktuellen pädagogischen Fragestellungen &#8211; sehr sympathisch und habe mich auch gerne schon als Teilnehmerin aktiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem vor einigen Tagen ein <a title="Internet Manifest" href="www.internet-manifest.de/">Internet-Manifest</a> herausgegeben und auch zahlreich diskutiert wurde, gibt es nun a<a title="EduCamp Manifest" href="http://educamps.elearning2null.de/2009/09/08/ein-educamp-manifest/">uch aus den Reihen der EduCamper Bestrebungen, ein gemeinsames Manifest zu erstellen</a>.<br />
<img src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/schwalbe/files/2009/09/educamp_manifest.gif" alt="" /><br />
Ich persönlich finde die Idee des EduCamps &#8211; einer partizipativ organisierten Tagung zu aktuellen pädagogischen Fragestellungen &#8211; sehr sympathisch und habe mich auch gerne schon als Teilnehmerin aktiv mit eingebracht. Außerdem haben wir gerade mit der Planung für ein <a title="EduCamp Hamburg" href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/educamp">EduCamp im Februar hier in Hamburg</a> begonnen. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ein EduCamp Manifest für dieses schöne, offene Projekt der richtige Weg ist. Ich möchte das einmal versuchen, zu begründen:</p>
<ol>
<li>EduCamps zeichnen sich meiner Meinung nach dadurch aus, dass durch eine gemeinsame Initiative offene Räume geschaffen werden, sich intensiv mit aktuellen Fragestellungen im Bildungsbereich auseinanderzusetzen und durch genau diese gemeinsame Initiative an manchen Stellen auch im pädagogischen Denken etwas bewegen zu können.<br />
Ein Manifest ist eine Veröffentlichung von gemeinsamen Zielen und hat damit automatisch einen stark normativen Charakter. Und mit einer Formulierung von Forderungen legt man sich meiner Meinung nach zu stark fest und gibt damit genau das auf, was das EduCamp so besonders macht: die Offenheit im Denken, die Offenheit für Interessierte, die Offenheit für Neues.<br />
Ich fände es sympathischer und auch sinnvoller, eine Leit<strong>idee</strong> zu formulieren. Es mag vielleicht nur eine kleine sprachliche Spitzfindigkeit sein, aber wie ich finde eine sehr bedeutende. Es wirkt offener, wenn man keine festen Forderungen aufstellt, sondern eben nur eine Idee &#8211; denn der Begriff Idee vermittelt, dass man hier an etwas weiter denken und weiter arbeiten möchte.</li>
<li>Ich sehe es auch kritisch, Forderungen aufzustellen und damit mit erhobenem Zeigefinger nach &#8220;außen&#8221; zu kommunizieren, dass wir EduCamper wissen, wie Bildung/Pädagogik im digitalen Zeitalter &#8220;richtig funktioniert&#8221; bzw. wie Bildung zu verstehen ist und welche Bildungspraxis die richtige ist. Ich für meinen Teil möchte dies nämlich für mich nicht beanspruchen, sondern ich versuche zu erforschen, wie sich Medien, Kultur und Gesellschaft aktuell veränderen und was das für das Bildungssystem bedeutet.<br />
Mit dem wohl allen Aktiven aus dem Dunstkreist des EduCamp gemeinsamen Anliegen, auch Pädagogen, Erziehungswissenschaftler&#8230; für die aktuellen Herausforderungen zu sensibilisieren und das Thema &#8220;digitale Medien&#8221; stärker in den Fokus von pädagogischer Theorie und Praxis zu rücken, halte ich es für notwendig, sensibel und integrativ zu handeln. Sich mit Forderungen und Festlegungen zu positionieren, die von Personen, die diesem Thema eh schon kritisch gegenüber stehen, als überheblich aufgefasst werden können, scheint mir doch eher exklusiv und damit nicht zielführend zu sein.</li>
<li>Mir persönlich ist insbesondere der Fokus auf Bildung im EduCamp wichtig.  Selbstverständlich stehen aktuelle Medien stark im Fokus, wenn man sich Gedanken über Veränderungen von Bildungskonzepten in Theorie und Praxis macht &#8211; denn die medialen Veränderungen wirken sich auf Prozesse der Kommunikation und Zusammenarbeit aus. Damit sind im Kern natürlich auch pädagogische Fragen betroffen &#8211; ohne Medien und ohne Kommunikation keine Pädagogik.  Keine Frage, es ist ein wichtiges Thema, aber es sind eben auch grundsätzliche erziehungswissenschaftliche und auch bildungstheoretische Fragen hier mit zu bedenken &#8211; und das Mitdenken und Einbeziehen dieser grundlegenden Fragen bringt einen auch in Fragen der (medien-)pädagogischen Praxis weiter.</li>
</ol>
<p>Weitere Meinungen und Diskussionsbeiträge zu diesem Thema können im <a title="EduCamp Forum" href="http://educamp.mixxt.de/networks/forum/thread.17358:1">Forum der EduCamp-Community</a> verfolgt werden.</p>
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		<item>
		<title>Das Paradox des Partizipativen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 10:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 19. Mail 2009 habe ich in der Ringvorlesung Medien &#38; Bildung, Schwerpunktthema Kontrolle und Selbstkontrolle in Bildungszusammenhängen einen Vortrag über &#8220;Das Paradox des Partizipativen &#8211; Social Software in Bildungsprozessen&#8221; gehalten.

Abstract zum Vortrag:
Die aktuell zu beobachtenden medientechnologischen und die damit zusammenhängenden kulturellen Veränderungen stellen Bildungsinstitutionen und ihre Akteure vor verschiedene Herausforderungen: Die Institutionen müssen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. Mail 2009 habe ich in der <a title="Ringvorlesung Medien &amp; Bildung" href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/2009/03/31/kontrolle-und-selbstkontrolle-in-bildungszusammenhangen/">Ringvorlesung Medien &amp; Bildung, Schwerpunktthema Kontrolle und Selbstkontrolle in Bildungszusammenhängen</a> einen Vortrag über <a title="Das Paradox des Partizipativen" href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/medien-bildung/2009/05/17/das-paradox-des-partizipativen-social-software-in-bildungsprozessen/">&#8220;Das Paradox des Partizipativen &#8211; Social Software in Bildungsprozessen&#8221;</a> gehalten.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Abstract zum Vortrag:</strong></p>
<blockquote><p>Die aktuell zu beobachtenden medientechnologischen und die damit zusammenhängenden kulturellen Veränderungen stellen Bildungsinstitutionen und ihre Akteure vor verschiedene Herausforderungen: Die Institutionen müssen sich in ihren technischen und sozialen Infrastrukturen an die neuen äußeren Gegebenheiten anzupassen. Auf aktuellen Medientechnologien basierende Kommunikationsformen erfordern veränderte Rahmenbedingungen, wie z.B. flexible Computerarbeitsplätze, digitale Infrastruktur wie z.B. CommSy und life, neue Beratungs- und Unterstützungsangebote etc. Gleichzeitig erfordert der kulturelle Wandel, der sich in neuen Kommunikations- und Artikulationsformen, einem sich radikal verändernden Umgang mit Wissen und Information, Verschwimmen von Grenzen von Privatheit und Öffentlichkeit etc. beobachten lässt, neue Konzepte für die Gestaltung von Bildungsprozessen. Dabei ist eine kritische Betrachtung wichtig, das sowohl Chancen als auch Gefahren der neuen Medien berücksichtigt. Wie in den vorherigen Vorträgen bereits aufgezeigt wurde, stehen Web 2.0-Anwendungen wie Weblogs und Social Networks unter dem Verdacht, neoliberale Steuerungsdiskurse zu fördern. Dennoch ‚Äì oder gerade deswegen ‚Äì bieten die aktuellen Medien neue Anlässe und neue Räume für Bildungsprozesse. Die neue Öffentlichkeit und permanente Vernetzung ermöglichen neue Chancen zur Partizipation, Kollaboration und Artikulation ‚Äì und bietet damit als zusätzlicher Lernort neue Möglichkeiten zur Gestaltung von Bildungsprozessen. Gleichzeitig fördert und fordert die Offenheit und gegenseitige Vernetzung eine permanente gegenseitige Anerkennung und Bewertung. Hier zeigen sich Parallelen zu einem zentralen Paradox des Bildungssystems, gleichzeitig schutzbedürftiger Lernort und kompetitives Selektionssystem zu sein. Chancen und Herausforderungen, die sich innerhalb dieses Spannungsfeldes ergeben, sollen im Vortrag kritisch-konstruktiv diskutiert werden.</p></blockquote>
<p>Auch die Folien zum Vortrag sind unter einer <a title="CC-Lizenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/deed.de">CC-Lizenz</a> online verfügbar.</p>
<p><object type=application/x-shockwave-flash data=https://s3.amazonaws.com:443/slideshare/ssplayer.swf?id=1460355&amp;doc=paradoxdespartizipativenmub09-090519142242-phpapp02 width=425 height=348><param name=movie value=https://s3.amazonaws.com:443/slideshare/ssplayer.swf?id=1460355&amp;doc=paradoxdespartizipativenmub09-090519142242-phpapp02 /><param name='allowFullScreen' value='true'/></object><br/>By <a href='http://ringofblogs.com'>rob</a></p>
<p>Anmerkungen, Diskussionen und Infos zur Ringvorlesung Medien &amp; Bildung 2009 auf Twitter unter dem <a title="Twitter #mub09" href="http://twitter.com/#search?q=mub09">Hashtag #mub09</a></p>
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		<itunes:summary>Am 19. Mail 2009 habe ich in der Ringvorlesung Medien &#38; Bildung, Schwerpunktthema Kontrolle und Selbstkontrolle in Bildungszusammenhängen einen Vortrag über &#8220;Das Paradox des Partizipativen &#8211; Social Software in Bildungsprozessen&#8221; gehalten.

Abstract zum Vortrag:
Die aktuell zu beobachtenden medientechnologischen und die damit zusammenhängenden kulturellen Veränderungen stellen Bildungsinstitutionen und ihre Akteure vor verschiedene Herausforderungen: Die Institutionen müssen sich in ihren technischen und sozialen Infrastrukturen an die neuen äußeren Gegebenheiten anzupassen. Auf aktuellen Medientechnologien basierende Kommunikationsformen erfordern veränderte Rahmenbedingungen, wie z.B. flexible Computerarbeitsplätze, digitale Infrastruktur wie z.B. CommSy und life, neue Beratungs- und Unterstützungsangebote etc. Gleichzeitig erfordert der kulturelle Wandel, der sich in neuen Kommunikations- und Artikulationsformen, einem sich radikal verändernden Umgang mit Wissen und Information, Verschwimmen von Grenzen von Privatheit und Öffentlichkeit etc. beobachten lässt, neue Konzepte für die Gestaltung von Bildungsprozessen. Dabei ist eine kritische Betrachtung wichtig, das sowohl Chancen als auch Gefahren der neuen Medien berücksichtigt. Wie in den vorherigen Vorträgen bereits aufgezeigt wurde, stehen Web 2.0-Anwendungen wie Weblogs und Social Networks unter dem Verdacht, neoliberale Steuerungsdiskurse zu fördern. Dennoch ‚Äì oder gerade deswegen ‚Äì bieten die aktuellen Medien neue Anlässe und neue Räume für Bildungsprozesse. Die neue Öffentlichkeit und permanente Vernetzung ermöglichen neue Chancen zur Partizipation, Kollaboration und Artikulation ‚Äì und bietet damit als zusätzlicher Lernort neue Möglichkeiten zur Gestaltung von Bildungsprozessen. Gleichzeitig fördert und fordert die Offenheit und gegenseitige Vernetzung eine permanente gegenseitige Anerkennung und Bewertung. Hier zeigen sich Parallelen zu einem zentralen Paradox des Bildungssystems, gleichzeitig schutzbedürftiger Lernort und kompetitives Selektionssystem zu sein. Chancen und Herausforderungen, die sich innerhalb dieses Spannungsfeldes ergeben, sollen im Vortrag kritisch-konstruktiv diskutiert werden.
Auch die Folien zum Vortrag sind unter einer CC-Lizenz online verfügbar.
By rob
Anmerkungen, Diskussionen und Infos zur Ringvorlesung Medien &#38; Bildung 2009 auf Twitter unter dem Hashtag #mub09</itunes:summary>
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		<itunes:author>christina.schwalbe@uni-hamburg.de</itunes:author>
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