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	<title>Christina Schwalbe &#187; Social Web</title>
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	<description>Nachgedacht statt nachgemacht!</description>
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		<title>Christina Schwalbe</title>
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	<itunes:author>Christina Schwalbe</itunes:author>
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		<title>Social Media &#8211; Demokratie, Partizipation, Manipulation?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 15:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweis]]></category>
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		<description><![CDATA[Diskussions- und Informationsabend
Freitag, 4. November 2011, 18-21 Uhr
VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstraße 75
Social Media-Anwendungen wie Twitter, Facebook, Blogs, Wikis &#38; Co. verändern die Formen von Kommunikation und Information – und damit auch die Formen gesellschaftlicher Willensbildung, der Grundlage demokratischer Prozesse. Statt Top-Down, also der Kontrolle medialer Kommunikation „von oben“ in Form redaktionell gesteuerter Massenmedien, gestaltet sich das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diskussions- und Informationsabend<br />
Freitag, 4. November 2011, 18-21 Uhr<br />
VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstraße 75</strong></p>
<p>Social Media-Anwendungen wie Twitter, Facebook, Blogs, Wikis &amp; Co. verändern die Formen von Kommunikation und Information – und damit auch die Formen gesellschaftlicher Willensbildung, der Grundlage demokratischer Prozesse. Statt Top-Down, also der Kontrolle medialer Kommunikation „von oben“ in Form redaktionell gesteuerter Massenmedien, gestaltet sich das Netz als ein Medium, dass dem Bottom-Up-Prinzip folgt: Es eröffnen sich potentiell jedem Bürger zahlreiche Chancen der Artikulation. Kommunikation verläuft im Netz ungesteuert, unkontrollierbar, vernetzt, schnell, direkt – und vor allem nicht notwendigerweise abhängig von Parteien, Institutionen, Massenmedien und deren Filtermechanismen. Die Offenheit von Information und Kommunikation könnte die Chance bieten auf einfache politische Partizipation für Jedermann. Das Social Web verspricht Transparenz, Freiheit, Ermächtigung und eine neue Form kollektiver Entscheidungsfindung – einige sogenannte Netcitizens beschwören hier einen Siegeszug basisdemokratischer Strukturen. Aber wie zuverlässig sind die Informationen, auf die wir permanent und überall Zugriff haben, als Grundlage politischer Meinungsbildung, wenn tradierte Filtermechanismen ins Wanken geraten? Wie stark beeinflussen kollektive Prozesse die individuelle Meinungsbildung? Entwickelt sich tatsächliche eine kollektive Intelligenz, oder ist es doch eher „mob stupidity“? Und welche Rolle spielt Bildung für Orientierung, Mündigkeit und Partizipation in den komplexen Informationsstrukturen des Social Web?</p>
<p>Zu diesem Thema veranstaltet die VHS Hamburg am <strong>Freitag, den 4. November 2011 | 18 &#8211; 21 Uhr  im VHS-Mitte </strong>einen Informations- und Diskussionsabend  &#8211; als Fortsetzung der  <a title="Mehr Demokratie mit Web 2.0?" href="http://www.vhs-hamburg.de/ueber-uns/ueber-uns/leitbild/demokratie-20-689">letztjährigen Diskussionsrunde zum Thema &#8220;Mehr Demokratie mit Web 2.0?&#8221;</a></p>
<p>Nach einem einleitenden <em>Vortrag von Prof. Dr. Torsten Meyer</em> zum medienkulturellen Wandel wollen wir Chancen und Risiken des Social Web als Medium politischer Partizipation und als Herausforderung für die politische Bildungsarbeit diskutieren.</p>
<p><em><strong>Es diskutieren:</strong></em></p>
<p>Guido Brombach (DGB Bildungswerk, pb21)<br />
Agnieszka Krzeminska (Social Media Führerschein)<br />
Dr. Jan Schmidt (Hans-Bredow-Institut Hamburg)<br />
Wey-Han Tan (Universität Hamburg)<br />
Henning Wötzel-Herber (ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V.)</p>
<p><strong><em>Moderation:</em></strong> Christina Schwalbe (Universität Hamburg)</p>
<p><em><strong>Vortrag: </strong></em>Prof. Dr. Torsten Meyer (Universität Köln)</p>
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		<title>Mehr Demokratie mit Web 2.0?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 13:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schwalbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungshinweis]]></category>
		<category><![CDATA[demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Schwerpunktthema &#8220;VHS im Netz&#8221; möchte die Volkshochschule Hamburg im Herbst 2010 unterschiedliche Zugänge zum Bildungsraum Internet schaffen. Im Rahmen dieses Themenschwerpunktes wird es am Freitag, den 24. September 2010 um 16 Uhr (im VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstr. 75) eine Podiumsveranstaltung zum Thema &#8220;Mehr Demokratie mit Web 2.0?&#8221; geben. Dabei werden verschiedene (lokale) Initiativen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem<a title="Flyer - Im Netz" href="http://www.vhs-hamburg.de/documents/Flyer_Im_Netz_2010_web.pdf"> Schwerpunktthema <em>&#8220;VHS im Netz&#8221;</em></a> möchte die Volkshochschule Hamburg im Herbst 2010 unterschiedliche Zugänge zum Bildungsraum Internet schaffen. Im Rahmen dieses Themenschwerpunktes wird es am Freitag, den 24. September 2010 um 16 Uhr (im VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstr. 75) eine Podiumsveranstaltung zum Thema <a title="Mehr Demokratie mit Web 2.0?" href="http://www.vhs-hamburg.de/kurse.cfm?fuseaction=kursdetail&amp;id=194278">&#8220;Mehr Demokratie mit Web 2.0?&#8221;</a> geben. Dabei werden verschiedene (lokale) Initiativen und Projekte vorgestellt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise das Netz zunutze machen.</p>
<p>Teilnehmer auf dem Podium sind:</p>
<ul>
<li>Dirk Mirow, Mitgründer der Hamburger Facebookinitiative gegen die Kitagebührenerhöhung</li>
<li>Gregor Hackmack von abgeordnetenwatch.de</li>
<li>Tom Alby, Mitglied der Jury des Grimme Online Award</li>
<li>Ralf Appelt, Pädagoge und Medienexperte, Uni Hamburg</li>
<li>Christopher Lauer, Piratenpartei</li>
<li>Tina Fritsche für das Netzwerk Centro Soziale</li>
<li>Dr. Hans-Joachim Menzel, stellvertretender Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz únd Informationsfreiheit,.</li>
<li><em>Moderation:</em> Christina Schwalbe</li>
</ul>
<p>Ausgehend von diesen praktischen Beispielen sollen grundlegende Fragen angesprochen und diskutiert werden: Was bedeuten diese verschiedenen politischen Initiativen für demokratische Prozesse? Erleben wir im Web 2.0 tatsächlich eine neue Form der Bürgerbeteiligung und der Partizipation? Oder entwickeln sich einfach nur neue Plattformen und Foren für Öffentlichkeitsarbeit? Wer beteiligt sich denn eigentlich aktiv an Initiativen und Prozessen im Netz? Gibt es &#8211; neben den technischen Hürden &#8211; noch weitere Mechanismen, die über Beiteiligung oder Exklusion entscheiden? Welche Folgen haben hier neue Exklusionsmechanismen und wie kann man evtl. hier entgegenwirken? Verändern sich durch die Verschiebung von Öffentlichkeit und Privatheit evtl. auch die Prozesse der (individuellen und kollektiven) Meinungsbildung? Was bedeutet die neue Öffentlichkeit politischer Prozesse für den Datenschutz?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Michael Wesch: A Portal to Media Literacy</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 17:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ferner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturanthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Lehr- und Lernformen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[media literacy]]></category>
		<category><![CDATA[medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Via Mandy Schiefner bin ich auf einen Vortrag von Michael Wesch aufmerksam geworden, der u.a. bei YouTube zu sehen ist: &#8220;A Portal to Media Literacy&#8221;. Michael Wesch ist Kulturanthropologe und Medienökologe. Er untersucht die Veränderungen menschlicher Interaktion im Zusammenhang mit der Entwicklung aktueller Medientechnologien. Dies tut er nicht nur auf theoretischer Ebene, sondern nutzt intensiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Via <a title="Mandy Schiefner" href="http://www.mandyschiefner.ch/blog/archives/1228">Mandy Schiefner</a> bin ich auf einen Vortrag von <a title="Michael Wesch" href="http://www.ksu.edu/sasw/anthro/wesch.htm">Michael Wesch</a> aufmerksam geworden, der u.a. bei YouTube zu sehen ist: <a title="A Portal to Media Literacy" href="http://mediatedcultures.net/ksudigg/?p=174">&#8220;A Portal to Media Literacy&#8221;.</a> Michael Wesch ist Kulturanthropologe und Medienökologe. Er untersucht die Veränderungen menschlicher Interaktion im Zusammenhang mit der Entwicklung aktueller Medientechnologien. Dies tut er nicht nur auf theoretischer Ebene, sondern nutzt intensiv verschiedenste Anwendungen des Social Webs in seinen Vorlesungen und Seminaren mit dem Ziel, die kritisch-reflexive Nutzung aktueller Medien durch Studierende zu fördern. In der Netzwelt bekannt wurde er durch einige Videos die er gemeinsam mit seiner <a title="digital ethnography working group" href="http://mediatedcultures.net/">digital ethnography working group</a> (einer Arbeitsgruppe, die er mit Studierenden ins Leben gerufen hat)  erstellt hat, z.B. <a title="The Machine is Us/ing Us" href="http://www.youtube.com/watch?v=NLlGopyXT_g">&#8220;The Machine is Us/ing Us&#8221;</a>, oder <a title="A Vision of Students Today" href="http://www.youtube.com/watch?v=dGCJ46vyR9o">&#8220;A Vision of Students Today&#8221;</a><br />
In dem aktuellen Vortrag berichtet er von den Hintergründen und der Entstehung des Videos <a title="A Vision of Students Today" href="http://www.youtube.com/watch?v=dGCJ46vyR9o">&#8220;A Vision of Students Today&#8221;</a>. Dabei zeigt er sehr anschaulich auf, wie sich aktuell die Rahmenbedingungen für Bildungsinstitutionen verändern und welche Möglichkeiten sich durch kollaborative Webanwendungen ergeben. Es lohnt sich, die 66 Minuten durch zuhalten (auch in einer Zeit der permanenten Ablenkung muss man sich für einige Gedanken etwas Zeit nehmen):</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Array"><img src="http://img.youtube.com/vi/Array/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Einiges von dem, was Michael Wesch sagt ähnelt dem, was ich auch in meiner Masterthesis geschrieben habe. Durch die zunehmende allgegenwärtige Vernetzung in digitalen Strukturen werden andere Formen der Kommunikation in Lehr- und Lernsituationen befördert, die Hierarchien und damit die Rollenverteilung von Lehrenden und Lernenden verändern sich, Lernen findet zunehmend in projektförmigen, vernetzten Strukturen statt. Durch die permanente Verfügbarkeit von Informationen aller Art muss sich die Organisation von Lehr- und Lernsituationen weg bewegen vom Informationsinput hin zu partizipativen Strukturen in den Studierende verstärkt Informationen kritisieren, Zusammenhänge herstellen, den Informationen Bedeutungen zuweisen und Informationen in Frage stellen. Der Lehrende ist dabei nicht unbedingt derjenige, der das Wissen hat und dieses Wissen versucht weiter zu geben, sondern ebenso wie auch die Studierenden ein Teil im Netzwerk mit bestimmten Fähigkeiten und bestimmtem Wissen. Die Fähigkeit, Informationen zu bewerten und zu kritisieren war schon immer wichtig, in Zeiten der Überhand nehmenden Informationsflut wird sie jedoch zunehmend wichtiger. Die Entwicklung des WWW zum Read/Write-Web birgt viele Möglichkeiten, Informationen zu veröffentlichen, Zusammenhänge aufzuzeigen, Bedeutungen herzustellen &#8211; der &#8220;akademische Filter&#8221; jedoch fehlt, eine Autorität, die die Informationen &#8220;vorsortiert&#8221; und auswählt, prämiert und kritisiert fällt hier weg, dies wird im Netz jedem selbst überlassen.</p>
<p>Um eben diese Medienkompetenz (media literacy) zu fördern stellt Michael Wesch in seinen Seminaren und Vorlesungen die eigenständige Erarbeitung von Inhalten und Informationen in den Vordergrund und nicht die reine Informationsvermittlung. Für die kollaborative Projektarbeit hat Wesch bei <a title="www.netvibes.com" href="http://www.netvibes.com">netvibes.com</a> ein <a title="Plattform " href="http://www.netvibes.com/wesch#Digital_Ethnography">Portal eingerichtet.</a> Auf einer zentralen Seite werden verschiedenste multimediale Informationen per <a title="RSS bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rss">RSS</a> zusammengeführt: Der RSS-Feed vom Wiki, in dem alle Studierenden gemeinsam an einem Projekt arbeiten, eine Seite mit Feeds von verschiedenen wissenschaftlichen Blogs zum Thema, ein Fenster in dem eigene Videoprojekte kollaborativ bearbeitet werden können, ein Twitter-Stream mit aktuellen Ereignissen aus der Projektarbeit, Kalender und Aufgaben, eine Linkliste zum tag <em>Anthropology&#8230; </em></p>
<p>Man könnte diese Portalseite als Daten-Mashup bezeichnen, Informationen aus unterschiedlichen Quellen werden kombiniert und damit in einen neuen Zusammenhang gebracht, für die Studierenden bietet sich eine thematische Anlaufstelle &#8211; die Informationsflut wird über tags und RSS wieder vorsortiert und ausgewählt, nur das diese Auswahl der Inhalte nicht mehr durch einzelne Experten/Wissenschaftler geschieht, sondern über das kollektive taggen all derer, die Links abspeichern, Blogbeiträge schreiben oder verlinken, Videos produzieren oder weiter verbreiten.</p>
<p>Diese Idee, Informationen zu aggregieren und Möglichkeiten zu bieten, sich einen persönlichen Filter nach eigenen Kriterien einzurichten, hat auch das Konzept von <a title="life.epb.uni-hamburg.de" href="http://life.epb.uni-hamburg.de"><em>life</em>,</a> dem neuen Webmagazin (und bald auch Netzwerk) der Fakultät EPB, beeinflusst, an dem ich gerade im Rahmen des Projektes <a title="ePUSH" href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush/2008/05/26/life/">ePUSH</a> arbeite. Im Gegensatz zu Michael Weschs Portal ist life nicht dazu gedacht, einzelne Lehrveranstaltungen sondern die informelle Studienorganisation zu unterstützen. Ein ähnlicher Ansatz jedoch steckt dahinter: die Studierenden, die jetzt an Universitäten ankommen, nutzten vielfach das Social Web &#8211; meist jedoch zur Unterhaltung. Aufgabe von Universitäten ist es nun, gemeinsam mit Studierenden herauszufinden, welche Potentiale das Social Web in Bezug auf Lehren, Lernen, Kollaboration etc. bietet &#8211; und so die Studierenden im reflektierten Umgang mit dem neuen Medium zu bilden.</p>
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