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	<title>Blogs im Bildungskontext &#187; lktt</title>
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	<description>Seminar im Sommersemester 2011</description>
	<lastBuildDate>Thu, 14 Jul 2011 09:03:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Blogs im Bildungskontext &#8211; Konzept für ein Klassenblog (7. Klasse)</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/2011/07/12/blogs-im-bildungskontext-konzept-fur-ein-klassenblog-7-klasse/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 08:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lktt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ohne Kategorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/?p=464</guid>
		<description><![CDATA[Gliederung: 1. Idee und Lerngruppe 2. Autoren des Blogs 3. Organisatorische Rahmenbedingungen 4. Stärken und Schwächen des Bogs; zu erwartende Probleme 5. Begründung für den Einsatz eines Bogs 6. Konzeption des Blogeinsatzes 7. Benotung/Bewertung der Blog-Arbeit 8. Einstiegshürden 1. Idee und Lerngruppe: Ich bin Klassenlehrerin einer zukünftigen 7. Klasse einer Hamburger Gesamtschule. Im neuen Schuljahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gliederung:</p>
<p>1.	Idee und Lerngruppe<br />
2.	Autoren des Blogs<br />
3.	Organisatorische Rahmenbedingungen<br />
4.	Stärken und Schwächen des Bogs; zu erwartende Probleme<br />
5.	Begründung für den Einsatz eines Bogs<br />
6.	Konzeption des Blogeinsatzes<br />
7.	Benotung/Bewertung der Blog-Arbeit<br />
8.	Einstiegshürden</p>
<p>1. Idee und Lerngruppe:</p>
<p>Ich bin Klassenlehrerin einer zukünftigen 7. Klasse einer Hamburger Gesamtschule. Im neuen Schuljahr wird in der gesamten Jahrgangsstufe 7 das Pilotprojekt „Projektartiges Lernen“ gestartet. Hierbei wird in zwei Fächern (Gesellschaft, Englisch) zu einem gemeinsamen Thema gearbeitet. Ziel soll es sein, dass die Schüler fächerübergreifend und in Projektform arbeiten. Im Fach Gesellschaft wird das Thema Regenwald (Regenwald, was ist das? Welche Tiere leben dort? Bedeutung und Bedrohung der Regenwälder/Regenwaldschutz) an sich behandelt und im Fach Englisch soll der Grundwortschaft zum Thema erworben werden.</p>
<p>Ein Tag in der Woche ist für „freien“/projektartigen Unterricht reserviert. An diesen Tagen sollen die Kinder auch außerschulische Lernorte besuchen und unter spezifischen Fragestellungen zum jeweiligen Unterthema recherchieren und forschen.</p>
<p>Das „Projektartige Lernen“ brachte mich auf die Idee, das Ganze zusätzlich mit einem eigenen Klassenblog zu begleiten und zu bereichern. Das Blog könnte in das projektartige Lernen gut eingebettet werden bzw. es besteht die Möglichkeit, die Basics für die Blogarbeit zu schaffen ( der Projekttag kann anfangs (1-2 Tage) gut genutzt werden, um mit den Schülern die Bloggrundlagen zu schaffen). Das Klassenblog birgt zudem noch das Potenzial, es thematisch auf andere Fächer auszudehnen.</p>
<p>2. Autoren des Blogs:</p>
<p>Anfangs soll das Blog  von der Lehrkraft betrieben und befüllt werden.  Im Laufe der Zeit sollen zunehmend Beiträge der SchülerInnen gepostet werden. Später sollen die Schüler ihre Beiträge auch selbst hineinstellen – mit Klarnamen oder mit Nicknamen (Bsp. http://bloggerklasse.worldpress.com/ betrieben von Jana Scheidmann – Kunstunterricht).</p>
<p>Zunächst soll es Aufgabe der Lehrkraft sein, grundlegendes Material zu den jeweiligen Unterthemen einzustellen. Die Schüler sollen das Blog später als eine Art Lerntagebuch benutzen und die Arbeit der Klasse dokumentieren.  Auch sollen Erlebnisberichte über Erfahrungen an außerschulischen Lernorten verfasst werden und zu speziell gestellten Unterrichtsaufgaben Berichte ggf. mit Bildern/Videos erstellen werden. Das soll in Gruppenarbeit geschehen, sodass am Ende der Unterrichtseinheit jeder bzw. jede Gruppe mindestens einen themenbezogenen Artikel verfasst hat.</p>
<p>Inhalte werden also sowohl von der Lehrkraft als auch den Schülern erstellt – freigegeben werden sie zunächst von der Lehrkraft. Die anfängliche Freigabe durch die Lehrkraft erfolgt, um für die Richtigkeit der Inhalte zu sorgen und den Schülern die Möglichkeit zu geben, den Umgang mit dem „neuen“ Medium zu erproben, ohne dass das www direkt daran teil hat.</p>
<p>3. Organisatorische Rahmenbedingungen:</p>
<p>Voraussetzung ist der Internetzugang für alle Schüler. Schüler, die zu Hause keinen Internetzugang haben, können die Computerräume der Schule während und außerhalb des Unterrichts nutzen.</p>
<p>Die Lehrkraft hat dafür Sorge zu tragen, dass das Blog bearbeitungfertig bereitgestellt ist.</p>
<p>Gemeinsames Erarbeiten von „Social Media Guidelines“(SMGs), um eine Kommunikationsgrundlage zu schaffen. Wichtig  ist hierbei den Schülern zu verdeutlichen, was es heißt Inhalte im Internet zu veröffentlichen und wie man seine eigene und die Privatsphäre aller Beteiligten schützt. Auch müssen alle mit den Features des gemeinsamem Blogs vertraut gemacht werden (erstellen und kommentieren von Blogeinträgen, Verlinkungen vornehmen, Bilder/Videos, Tags erstellen, etc.).</p>
<p>Hier beispielhafte SMGs, die im Seminar erarbeitet wurden (Bsp. http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/2011/05/13/1-entwurf-social-media-guidelines-fur-kinder/ ):<br />
•	Veröffentliche niemals persönliche Daten von dir oder anderen Kindern<br />
Persönliche Daten sind z.B. deine Anschrift, dein echter Name, deine Handy- oder Telefonnummer oder Passwörter. Sie gehen niemanden außer dich etwas an!<br />
•	Sei respektvoll<br />
Achte auf einen freundlichen (Umgangs-)Ton. Frage dich, ob du dich auch anderen Kindern im realen Leben gegenüber so verhalten würdest.<br />
•	Geheimnisse erzählt man nur echten Freunden<br />
Alles, was du online stellst, ist öffentlich. Du kannst nicht kontrollieren, was mit deinen E-Mails und Interneteinträgen nach dem Versenden passiert.<br />
•	Bleibe unerkannt<br />
Lade niemals Fotos von dir hoch. Frage dich, ob du wirklich willst, dass die ganze Welt für immer deine eingestellten Bilder sehen kann.<br />
•	Du hinterlässt Spuren<br />
Das Internet vergisst nie. Alles, was du von dir preisgibst (selbst wenn du es löscht), bleibt irgendwo gespeichert.<br />
•	Die Internetpolizei<br />
Auch im Internet gelten unsere normalen Rechte und Gesetze. Halte dich also immer an die Urheberrechte von Bildern, Videos oder Texten, die dir nicht selber gehören.</p>
<p>4. Stärken und Schwächen des Blogs; zu erwartende Probleme:</p>
<p>Eine Stärke des Blogs sehe ich in der Heranführung der Schüler zu eigenständigem Lernen und darin, das sich Austauschen und Kommunizieren besser zu lernen. Auch bietet es einen Anreiz für persönliches Gestalten von Berichten in Text-, Bild- und Videoform. Das Ergebnis wird nach Fertigstellung nicht „nur“ der Lehrkraft gezeigt, sondern auch einer größeren Öffentlichkeit präsentieren. Hier bekommen die Schüler dann (hoffentlich) Feedback zu ihren erstellten Einträgen – vielleicht sogar nicht nur von der Lehrkraft und anderen Schülern der Schule, sondern auch von Interessierten. Das Blog bietet evtl. einen größeren Ansporn etwas „Gutes“ zu machen.<br />
Durch das Unterrichten mit Blogs soll der Schüler zu einem selbstbestimmten Lernen befähigt werden, wozu die spezifischen Möglichkeiten des Mediums genutzt werden sollen.</p>
<p>Probleme: Möglicherweise anfängliche Unbeholfenheit interessante Berichte zu verfassen/bebildern und zu einem eigenen Schreibstil zu finden.</p>
<p>5. Begründung für den Einsatz eines Blogs:</p>
<p>Schaffung eines allgemein zugänglichen Nachschlagewerks zum Thema, was nicht nur von einer Person (der Lehrkraft), sondern von einer gesamten Klasse produziert wurde. Oft haben die Schüler den Drang, ihre Unterrichtsmaterialen nach einem Schuljahr zu vernichten. Falls die erarbeiteten Informationen später doch noch mal gebraucht werden, wären diese im Blog weiterhin zugänglich.</p>
<p>Zudem kann es auch als  Informationspool für andere Schüler/Interessierte fungieren, die sich mit diesem Thema beschäftigen.</p>
<p>6. Konzeption des Blogeinsatzes:</p>
<p>Das Blog sollte zunächst kennwortgeschützt werden. Zum Einen, um einen gemeinsamen Start zu gewährleisten aber besonders, um den Schülern zu Beginn ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewähren. Das wird zu Beginn eine erhöhte Akzeptanz schafft, wenn das Fehlermachen und Ausprobieren nicht sofort öffentlich geschieht.  Und zugleich kann natürlich über den erkennbaren Kennwortschutz deutlich gemacht werden, dass es möglich sein wird, die Plattform zunehmend zu öffnen.<br />
Ich denke darüber nach, wie René Scheppler, auch  BuddyPress zu nutzen, da es aufgrund der hohen Ähnlichkeit zu den etablierten Communities à la SchuelerVZ, Facebook &amp; Co möglich wäre, nicht nur das Bloggen in den Blick zu nehmen, sondern sich an konkreten Situationen und Fällen mit den Schülern auch über das Verhalten in und mit solchen Web 2.0-Diensten zu unterhalten. Auch dabei bliebe dann der medienpädagogische Ansatz dicht an der Wirklichkeit und wirkt nicht aufgesetzt.</p>
<p>Der erste Schritt zum gemeinsamen Blog sollte sein, dass sich jeder einzelne Schüler ein Profil anlegt, mit Informationen zu sich selber (Bsp. http://bloggerklasse.worldpress.com/). Danach sollten gezielte Aufgaben zum jeweiligen Unterthema dazu führen, dass jeder Schüler/jede Schülergruppe selber Texte verfasst und auch Texte anderer kommentiert.</p>
<p>Eine Blogeintragsaufgabe könnte z.B. so aussehen:<br />
Behandelt wird gerade das Unterthema „Tiere im Tropischen Regenwald“. Dazu wird eine allgemeine Aufgabe für die gesamte Klasse gestellt (z.B. Recherchiere welche unterschiedlichen Tiere es im Regenwald gibt und welchen Klassen sie zugeordnet werden können).</p>
<p>Nachdem die Schüler nun unterschiedliche Tiere recherchiert haben, wird jeder Gruppe ein spezielles Tier zugeordnet mit welchem sich die jeweilige „Expertengruppe“ am Projekttag (ev. in Hagenbecks Tierparkt oder in einem Tropengeschäft) intensiv beschäftigen soll. Hierüber ist dann ein Artikel ggf. mit Fotos anzufertigen.</p>
<p>Die Ergebnisse aller Gruppen werden anschließend ins Blog gestellt und sind so für alle zugänglich. Jetzt können noch Kommentare zu den einzelnen Artikeln von den „Nicht-Expertengruppen“ verfasst werden.</p>
<p>7. Bewertung/Benotung der Blog-Arbeit:</p>
<p>Benotet werden die jeweiligen Artikel, die jede Gruppe bis zum Ende des Themas verfasst hat. Die Note dafür wird so stark gewichtet wie ein Test bzw. ersetzt eine Klassenarbeit (heranführen an die Präsentationsprüfung in der Oberstufe). Zudem soll das Ergebnis vor der Klasse präsentiert werden. Auch die Präsentation fließt zu einem bestimmten prozentualen Anteil in die „Blog-Note“ ein.</p>
<p>Zudem wird die Aktivität im Blog bewertet und fließt mit in die mündliche Note ein. So haben schüchterne Schüler die Möglichkeit, ihre mündliche Note durch Kommentare im Blog zu verbessern. Hierzu braucht man ein Bewertungsraster, an dem mögliche Noten festgemacht werden können (mögliches Bewertungsschema: http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/files/2011/06/kompetenzrasterrubric_blog_ikt.pdfd).</p>
<p>8. Einstiegshürden:</p>
<p>Meine Bedenken sind, dass ich an meine eigenen Grenzen stoßen werde, da ich noch kein eigenes Blog betrieben habe. Allerdings sehe ich auch einen großen Gewinn und Vorteil für alle (Schüler, Lehrkraft und andere) in diesem Projekt. Da es jetzt, nach einem einmal gefassten Entschluss für mich kein Zurück mehr gibt, freue ich mich sehr auf die gemeinsame Arbeit mit meinen Schülern an unserem ersten Klassenblog und bin auf Resonanz und Herausforderungen, die da bestimmt auf mich zukommen werden, sehr gespannt und werde darüber berichten (Vielleicht sogar in einem eigenen Lehrerblog. Das von Jana Scheidmann finde ich sehr ansprechend und nachahmenswert http://kunstlehrerin.wordpress.com/).</p>
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		<title>Essay zum Thema – Blogs im Bildungskontext</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/2011/04/14/essay-zum-thema-%e2%80%93-blogs-im-bildungskontext/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 20:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lktt</dc:creator>
				<category><![CDATA[essay]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet ist ja schon eine grandiose Erfindung und aus unserer heutigen Zeit überhaupt nicht mehr weg zu denken. Wer wollte noch handschriftlich Briefe schreiben und eine gefühlte Ewigkeit auf Antwort warten? Wer möchte seine Bankgeschäfte &#8211; Überweisungen ect. ausschließlich persönlich bei der Filiale vor Ort tätigen anstatt gemütlich zu jeder Zeit von daheim? Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet ist ja schon eine grandiose Erfindung und aus unserer heutigen Zeit überhaupt nicht mehr weg zu denken.  Wer wollte noch handschriftlich Briefe schreiben und eine gefühlte Ewigkeit auf Antwort warten? Wer möchte seine Bankgeschäfte &#8211; Überweisungen ect. ausschließlich persönlich bei der Filiale vor Ort tätigen anstatt gemütlich zu jeder Zeit von daheim? Auch das Recherchieren ist durch das Internet wahnsinnig einfach und vor allem schnell geworden. Nicht mehr vorstellbar, wie das Leben ohne Google funktionieren könnte…</p>
<p>Ja, Wunderwelt Internet! Doch <span id="more-45"></span>wie meistens im Leben gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille: nicht nur ich habe Zugriff auf alles, sondern auch alle andere haben Zugriff auf die Dinge die ich ins Netz stelle bzw. – viel schlimmer – die über mich ins Netz gestellt werden!</p>
<p>Dieser partielle Verlust der Privatsphäre, der ja auch sehr schnell wachsen kann, macht doch Angst, oder? Als störend empfinde ich die zahlreichen unqualifizierten Kommentare, durch die man sich auf der Suche nach bestimmten Dingen kämpfen muss. Muss wirklich jedem Spinner eine Plattform geboten werden,  sich ungebeten zu äußern?</p>
<p>In diese Kategorie habe ich bislang auch Blogs eingeordnet; ein öffentliches Tagebuch, in das Menschen mit Mitteilungsbedürfnis Dinge schreiben zu denen sich andere Menschen mit Mitteilungsbedürfnissen äußern. Alles von einem warmen, sicheren Ort aus, wo man seine Deckung nicht verlassen muss. </p>
<p>Doch ist nicht zu vergessen, dass es auch Bloger mit großen Gefolgschaften gibt, die auf die öffentliche Meinung einen wachsenden Einfluss ausüben und dies an den sonstigen Medien „vorbei“.  In den USA sind Blogs und Internetforen bereits ein wichtiger Faktor in Wahlkämpfen mit zunehmender Bedeutung. </p>
<p>So wie die Intellektuellen die Französische Revolution vorbereitet und angestoßen haben, könnten eines Tages auch Bloger und Internetforen zu politischen Umwälzungen führen, wie dies am Beispiel der Aufstände in Nordafrika bereits zu erkennen ist. </p>
<p>Also, was sind die neuen Medien – Fluch oder Segen, beides oder nichts davon?</p>
<p>Autorin: LKT</p>
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