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	<title>Blogs im Bildungskontext &#187; marina</title>
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	<description>Seminar im Sommersemester 2011</description>
	<lastBuildDate>Thu, 14 Jul 2011 09:03:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Seminar-Blog zum Thema Friluftsliv</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 13:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[aufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[bewertung]]></category>
		<category><![CDATA[bildungskontexte]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Einleitung Ziel unseres Seminars ist es, eine Idee zu spinnen, wie man ein Blog sinnvoll im Bildungsbereich einsetzen könnte und diese Idee in ein feines Beispiel zu verwandeln. Da ich im Verlauf meines Sportstudiums die ein oder andere Exkursion erlebe und sich die Vor- und Nachbereitung oftmals doch in leider nur in ein oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1. Einleitung</strong></p>
<div id="attachment_403" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/files/2011/06/4656209736_2ac18b30d6_m.jpg" rel="lightbox[402]"><img class="size-thumbnail wp-image-403" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/files/2011/06/4656209736_2ac18b30d6_m-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">von Marco Heßdoerfer</p></div>
<p>Ziel unseres Seminars ist es, eine Idee zu spinnen, wie man ein Blog sinnvoll im Bildungsbereich einsetzen könnte und diese Idee in ein feines Beispiel zu verwandeln. Da ich im Verlauf meines Sportstudiums die ein oder andere Exkursion erlebe und sich die Vor- und Nachbereitung oftmals doch in leider nur in ein oder zwei Treffen der Teilnehmer verlieren, bietet insbesondere die Koordination und Themenvertiefung ein großes Verbesserungspotential. Am Beispiel eines norwegischen Bewegungskonzepts (Lagerstroem/ Liedtke 2004) und dessen praktische Erkundung vor Ort – sprich Exkursion – möchte ich ein Blog-Szenario spinnen.</p>
<p><span id="more-402"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2. Die Lerngruppe</strong></p>
<p>Es handelt sich um ein studentisches Seminar mit ca. 20 Studenten und einem Dozenten aus dem Bereich Bewegungswissenschaften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3. Autoren des Blogs</strong></p>
<p>Die Studenten sowie der Dozent sind die Autoren des Blogs. Beide Seiten können Einträge und Inhalte erstellen, kommentieren und das Blog mitgestalten. Der Dozent (kann aber auch ein interessierter Student sein) erstellt das Blog und gibt Einträge und Inhalte frei. In Anlehnung an das Stufenmodell zur Schülerpartizipation in Unterrichtsblogs von adesigna bzw. APPELT ist das Blog auf der fortgeschrittenen Stufe des gemeinsamen Arbeitens von Lehrperson und Schüler angesiedelt.<a href="#_ftn1">[1]</a> Ziel ist es folglich nicht, dass jeder Student ein eigenes Blog entwirft, sondern das Seminar ein gemeinsames Blog gestaltet.</p>
<p>Den <strong>organisatorischen Rahmen</strong> bildet die Universität Hamburg oder evtl. der Fachbereich Bewegungswissenschaften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>4. Begründung für den Einsatz des Blogs</strong></p>
<p>Ein Blog bietet die Möglichkeit,…</p>
<p>▪ eine strukturierte, übersichtliche und vernetzte <span style="text-decoration: underline">Projekt-/ Exkursionskoordination</span> zu schaffen;</p>
<p>▪ sich mit dem <span style="text-decoration: underline">Bildungsinhalt <em>„Friluftsliv“</em></span> auseinanderzusetzen und das norwegische Bewegungskonzept wissenschaftlich zu erarbeiten;</p>
<p>▪ eine <span style="text-decoration: underline">Konzeptentwicklung</span> zu unterstützen, zu strukturieren, zu veranschaulichen und zudem für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Weiterführende Ideen für die Umsetzung von <em>Friluftsliv</em> in Deutschland bzw. in Stadtgebieten können einen kreativen Beitrag zur Forschung in der Bewegungswissenschaft leisten;</p>
<p>▪ dass auch die Studenten untereinander <span style="text-decoration: underline">auf Inhalte anderer Beiträge eingehen</span> zu können, die sonst vielleicht höchstens nur dem Dozenten zugänglich wären. So können alle gleichsam voneinander profitieren;</p>
<p>▪ <span style="text-decoration: underline">Berührungsängste</span> mit neuen Medien abzubauen, welche Studenten eventuell um ein sinnvolles und hilfreiches Arbeitsmedium bringen würden. Gerade im Bereich der Gesundheitsförderung nehmen die pädagogische Arbeit sowie das Erreichen möglichst vieler Menschen einen hohen Stellenwert ein. Ein Blog kann hierbei wertvolle Unterstützung bieten;</p>
<p>▪ sich intensiv mit einem <span style="text-decoration: underline">verantwortlichen Medienumgang</span> auseinanderzusetzen. Das Erstellen von seminarspezifischen Media Guidelines regt zur intensiven Reflexion des eigenen Medien-Verhaltens an;</p>
<p>▪ <span style="text-decoration: underline">steten Informationsfluss</span> zu schaffen, auch wenn ein persönliches Erscheinen im Seminar mal nicht möglich ist;</p>
<p>▪ jeden einzelnen Studenten zu <span style="text-decoration: underline">beteiligen</span> und zu fordern;</p>
<p>▪ dass sich die Studenten untereinander <span style="text-decoration: underline">Rückmeldung und Hilfestellung</span> geben können. Durch die Möglichkeit der Selbst- und Mitbestimmung kann die Motivation erheblich gefördert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>5. Konzeption des Blogeinsatzes</strong></p>
<p><strong>5.1 Zeitliche Gestaltung der Blogarbeit</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Zu Beginn</span> des Seminars wird das norwegische Bewegungskonzept <em>„Friluftsliv“</em> wissenschaftlich erarbeitet. Textgrundlagen können in Form von Blogeinträgen zusammengefasst und unter spezifischen Fragestellungen bearbeitet werden. Erste Ideen, wie das Konzept alltagsfähig und in Stadtgebiete übertragbar gemacht werden könnte, werden entwickelt und im Blog allen Studenten zugänglich gemacht.</p>
<p>Zeitlich <span style="text-decoration: underline">zur Mitte</span> des Seminars hin findet eine 9-tägige Exkursion nach Norwegen statt, die vorab organisatorisch geplant und im Blog strukturiert wird:</p>
<p>× An- und Abreise (Autos, Fähre, Mobilität vor Ort,…),</p>
<p>× Ablaufplan,</p>
<p>× Materialien (Materialliste, wer bringt was mit?, was muss noch besorgt werden?),</p>
<p>× Einteilung von weiteren Arbeitsgruppen, die auch vor Ort zum Einsatz kommen (Dokumentation, Verpflegung, Abendgestaltung etc.),</p>
<p>× Entwurf einer Tagebuch- bzw. Protokollstruktur.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Während</span> der Exkursion wird Tagebuch/ Protokoll geführt, welche anschließend im Blog veröffentlicht werden. Hierfür werden die 9 Exkursions-Tage unter den Teilnehmern aufgeteilt und von diesen nach der Rückkehr online gestellt. Die Studenten können die Einträge über Kommentare ergänzen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Im Anschluss</span> an die Exkursion findet die Aufarbeitung des Erlebten statt. Zudem soll das Bewegungskonzept <em>Friluftsliv</em> im Sinne seiner Übertragbarkeit weiterentwickelt werden.</p>
<p>× Die Tagebucheinträge werden veröffentlicht,</p>
<p>× das Dokumentationsteam erstellt ein digitales Fotoalbum, in dem ausgewählte und mit den Teilnehmern abgesprochene Fotos und Videos im Blog hochgeladen werden (evtl. einen kurzen Film erstellen),</p>
<p>× Material- und Einkaufslisten werden für nachfolgende Exkursionsgruppen reflektiert und kommentiert (was war nützlich? Was haben wir nicht gebraucht? Was fehlte?).</p>
<p>× Zukunftswerkstatt zum Thema <em>Friluftsliv</em> in Deutschland / <em>Friluftsliv</em> im Alltag</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>5.2 Studentische Gestaltung der Blogarbeit</strong></p>
<p>Um die Mitarbeit der Studenten gewährleisten und den Erfolg des Blogeinsatzes überprüfen zu können, müssen gewisse Anforderungen und Aufgaben formuliert werden. Zudem wird im Bildungskontext häufig die Bewertung bzw. Benotung der seitens der SchülerInnen oder Studenten erbrachten Leistung gefordert. Um diesem Rahmen gerecht zu werden, könnte eine Art<strong> quantitativen Kriterienkatalog</strong> entworfen werden, der im Folgenden exemplarisch dargestellt wird.</p>
<p>Es werden seminarbegleitend Hausaufgaben erteilt, die von den Studenten zu erledigen sind:</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Vor der Exkursion:</span></p>
<p>× Organisation und Koordination der Exkursion,</p>
<p>× Erarbeitung des wissenschaftlichen Hintergrunds des <em>Friluftslivkonzepts</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Während der Exkursion:</span></p>
<p>× Dokumentation durch Fotos, Filme, Tagebuch/ Protokollierung</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Nach der Exkursion:</span></p>
<p>× Veröffentlichung der Dokumentation,</p>
<p>× Entwicklung einer Zukunftswerkstatt (Ideensammlung für die Umsetzung von <em>Friluftsliv</em> in Deutschland, im Alltag und in Stadtgebieten),</p>
<p>× Projektentwicklung im Rahmen des Masterstudiengangs Gesundheitsforschung /-förderung: Bewegter Alltag / natürlicher Alltag. In den Seminarsitzungen können Ideen in Kleingruppen gesammelt und entwickelt werden, die anschließend von diesen ins Blog gestellt werden. Die Einträge können von allen Teilnehmern kommentiert werden.</p>
<p>Neben dieser quantitativen Überprüfung sollten zusätzlich <strong>qualitative Beurteilungskriterien</strong> vorliegen, um das Arbeitsniveau reflektieren zu können. Für ein exemplarisches Beispiel, an welchen Rubriken sich diese orientieren könnten, habe ich mich von <a title="Lehrerfreund" href="http://www.lehrerfreund.de/medien/paedagogik/muendliche_noten/muendliche_noten.pdf">Lehrerfreund</a> inspirieren lassen. Die Kriterien könnten sich an den folgenden, beispielhaften Fragen orientieren und müssen selbstverständlich transparent sein:</p>
<p>• arbeitet der Student selbstständig und freiwillig oder bedarf es wiederholter Aufforderung?</p>
<p>• beschränken sich die Beiträge auf die bloße Wiedergabe von Fakten oder werden auch eigenständig Bezüge zu anderen Gebieten hergestellt?</p>
<p>• wird sachgerecht und inhaltlich richtig gearbeitet?</p>
<p>• ist die sprachliche Darstellung angemessen, klar und korrekt?</p>
<p>• wird das Konzept Friluftsliv in einen größeren Zusammenhang (Thema Gesundheitsförderung, Bewegungstherapie,…) gebracht?</p>
<p>• werden Probleme erkannt und reflektiert? Finden sich sogar Gedanken zur Problemlösung?</p>
<p>• geht der Student in seinen Kommentaren und Rückmeldungen inhaltlich auf die Beiträge anderer ein und begründet seine Sicht oder wird lediglich unbegründet bewertet?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>6. Schwächen und Probleme des Blogs</strong></p>
<p>Neben den zahlreichen Stärken und Chancen dieser Form der Bildungsarbeit (s. Kap. 4) sind dennoch auch Probleme zu erwarten. So könnte es sich als Schwierigkeit erweisen, eine gleichmäßige Beteiligung aller Studenten zu gewährleisten. Dieser Problematik könnte man dadurch begegnen, dass Hausaufgaben so gestellt und formuliert werden, dass jeder Student Einträge sowie Kommentare erstellt. Im wissenschaftlichen Rahmen sollen z.B. zu gleichen Themen jeweils Essays von den einzelnen Studenten erstellt und in Einträgen veröffentlicht werden (z.B. Erwartungen an Exkursion, kritische Reflektion des norwegischen <em>Friluftsliv</em>-Konzepts im Kontext seiner möglichen Übertragbarkeit).</p>
<p>Um die Möglichkeit der gegenseitigen Reflexion und des studentischen Feedbacks der Teilnehmer zu realisieren, muss gewährleistet werden, dass jeder Student die Blogeinträge liest. Dies könnte z.B. durch eine vorab (gemeinsam) festgelegte Anzahl an erforderlichen Kommentaren umgangen werden, die jeder Student pro HA mindestens erreichen muss.</p>
<p>Eine weitere Schwierigkeit könnte darin bestehen, einen gleichen bzw. ähnlich großen und gerecht verteilten Arbeitsaufwand der unterschiedlichen Gruppen zu gewährleisten (z.B. Dokumentation vs. Materialliste in der Nachbereitung). Allerdings könnte dies durch eine angemessene Gestaltung der Gruppengrößen beeinflusst werden.</p>
<p>Desweiteren muss das Thema Datenschutz diskutiert werden. Insbesondere in Bezug auf die Dokumentation wäre es denkbar, dass Studenten gegen die Veröffentlichung von Fotos, Videosequenzen etc. sein könnten. Vor dem Hochladen dieser Dateien müssten demnach die ausgewählten Bilder im Rahmen des Seminars zusammen besprochen und von allen Studenten genehmigt werden. Das Erstellen des Materials könnte zudem unter bestimmten Auflagen geschehen (Schwerpunkt auf nonpersonale Motive oder Gruppenbilder, keine intimen Fotos etc.).</p>
<p>Abschließend stellt sich die Frage, in welcher Form das Blog nach Beendigung des Seminars bestehen bleibt und genutzt wird. Für nachfolgende Semester, die den gleichen Zielen nacheifern, könnte das Blog die eigenständige Erarbeitung von Inhalten und Beiträgen erschweren, da bereits diskutierte Inhalte übernommen oder lediglich wiederholt werden könnten. Zudem ist zu erwarten, dass nach Ende des Semesters und damit auch dem Ende des Seminars zugleich das aktive Bloggen der Studierenden endet. Um den Stillstand des Blogs zu verhindern könnten die entwickelten Projektideen nun zum Anliegen des Postens gemacht werden. Da Projektarbeit im Rahmen des Studiums Bewegungswissenschaften (Gesundheitsforschung) einen zentralen Bestandteil darstellt, können die Blogergebnisse fruchtbar in anschließende Studieninhalte einfließen. Die Projektkonzepte sowie deren Koordination, Durchführung und Evaluation erweitern dann den Bildungsinhalt des <em>Friluftsliv</em>-Blogs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>7. Fazit</strong></p>
<p>Die vorangegangene Diskussion der Stärken und Schwächen des Blogeinsatzes im (universitären) Bildungskontext zeigt meines Erachtens die mögliche Vielfalt und das Potenzial dieser Arbeitsform auf. Zugleich wird aber auch deutlich, dass der Einsatz gut durchdacht und geplant sein muss, um ihn sinnvoll in die Seminararbeit integrieren zu können bzw. diese maßgeblich zu gestalten. Die Blogform erlaubt zudem ein fächerübergreifendes bzw. interdisziplinäres Arbeiten im Rahmen der Projektarbeit des Studienfachs Bewegungswissenschaften (Gesundheitsforschung). Sie bietet nicht nur die Möglichkeit einer produktiven Exkursionsgestaltung und Nachbereitung, sondern kann durch die aktive Konzeptentwicklung und deren Dokumentation einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag zum Bereich der Gesundheitsförderung und-forschung leisten.</p>
<div>
<hr size="1" />
<div>
<p><a href="#_ftnref1">[1]</a> http://www.flickr.com/photos/adesigna/4699514902/in/set-72157624268204218/ (letzter Zugriff am 22.06.2011)</p>
</div>
</div>
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		<title>1. Entwurf &#8211; Social Media Guidelines für Kinder</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/2011/05/13/1-entwurf-social-media-guidelines-fur-kinder/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 19:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Guidelines]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Medien prägen nicht nur die Erwachsenenwelt. Im Gegenteil, Kinder wachsen heute inmitten von I-Pads, I-Phones, Fernsehern, Laptops, Webcams, , Spammails, Spielekonsolen und dem WWW auf und kennen sich in der digitalen Welt oftmals viel besser aus als ihre alten Herrschaften. Während ich mich noch zum Schnurtelefon in die Küche schleichen musste, um mich via [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/files/2011/05/Polizist.jpg" rel="lightbox[252]"><br />
</a>Neue Medien prägen nicht nur die Erwachsenenwelt. Im Gegenteil, Kinder wachsen heute inmitten von I-Pads, I-Phones, Fernsehern, Laptops, Webcams, , Spammails, Spielekonsolen und dem WWW auf und kennen sich in der digitalen Welt oftmals viel besser aus als ihre alten Herrschaften. Während ich mich noch zum Schnurtelefon in die Küche schleichen musste, um mich via Kabel mit Freunden zu verabreden – bis ich die Hinterlistigkeit einer Telefonrechnung mit Einzelverbindungsnachweisen  verstand habe – wird heute kurz gechattet, gepostet oder eine schnelle SMS verschickt…anschließend gemeinsam das neue PC-Game ausprobiert oder online Soccer gespielt.</p>
<p>So weit zu den Vorurteilen gegenüber der heutigen @Generation&#8230;</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ANmWgzANKTE">http://www.youtube.com/watch?v=ANmWgzANKTE</a></p>
<p>Umso dringender und lauter wird der Gedanke an Möglichkeiten, Kindern Medienkompetenz zu vermitteln und sie bestenfalls vor Gefahren der interaktiven Medienwelt zu schützen. Ein sinnvoller Weg kann hierbei das Einführen von Social Media Guidelines für Kinder darstellen. Im Folgenden entsteht ein Beispiel, wie solche Richtlinien möglichst kindgerecht aussehen könnten:<span id="more-252"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><strong>Veröffentliche niemals persönliche Daten von dir oder anderen Kindern</strong></li>
</ul>
<p>Persönliche Daten sind z.B. deine Anschrift, dein echter Name, deine Handy- oder Telefonnummer oder Passwörter. Sie gehen niemanden außer dich etwas an!</p>
<ul>
<li><strong>Sei respektvoll</strong></li>
</ul>
<p>Achte auf einen freundlichen (Umgangs-)Ton. Frage dich, ob du dich auch anderen Kindern im realen Leben gegenüber so verhalten würdest.</p>
<ul>
<li><strong> </strong><strong> </strong><strong>Geheimnisse erzählt man nur echten Freunden </strong></li>
</ul>
<p>Alles, was du online stellst, ist öffentlich. Du kannst nicht kontrollieren, was mit deinen E-Mails und Interneteinträgen nach dem Versenden passiert.</p>
<ul>
<li><strong> </strong><strong>Bleibe unerkannt </strong></li>
</ul>
<p>Lade niemals Fotos von dir hoch. Frage dich, ob du wirklich willst, dass die ganze Welt für immer deine eingestellten Bilder sehen kann.</p>
<ul>
<li><strong> </strong><strong> </strong><strong>Du hinterlässt Spuren</strong></li>
</ul>
<p>Das Internet vergisst nie. Alles, was du von dir preisgibst (selbst wenn du es löscht), bleibt irgendwo gespeichert.</p>
<ul>
<li><strong> </strong><strong> </strong><strong>Die Internetpolizei</strong></li>
</ul>
<p>Auch im Internet gelten unsere normalen Rechte und Gesetze. Halte dich also immer an die Copyrights von Bildern, Videos oder Texten, die dir nicht selber gehören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt bereits einige Ideen für sogenannte Internet- oder Medienführerscheine für Kinder – allen voran die Bayern. Ob dies Bestandteil oder Aufgabe der Schulbildung sein sollte, wird aktuell stark diskutiert.</p>
<p><a href="http://www.medienf%C3%BChrerschein.de/">http://www.medienführerschein.de/</a></p>
<p><a href="http://www.mediennetz-hamburg.de/?MAIN=3&amp;NAV=6&amp;RECORD=655">http://www.mediennetz-hamburg.de/?MAIN=3&amp;NAV=6&amp;RECORD=655</a></p>
<p><a href="http://medienbewusst.de/internet/20110227/medienpass-fuer-medienspass.html">http://medienbewusst.de/internet/20110227/medienpass-fuer-medienspass.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für den Bereich der KITA könnte man die Guidelines auch in Form von Bildern vermitteln…vielleicht in etwa so&#8230;?</p>
<div id="attachment_265" class="wp-caption alignleft" style="width: 85px"><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/files/2011/05/Fußspuren3.jpg" rel="lightbox[252]"><img class="size-full wp-image-265" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/files/2011/05/Fußspuren3.jpg" alt="" width="75" height="100" /></a><p class="wp-caption-text">Maik-T. Š (www.flickr.com)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Du hinterlässt Spuren&#8230;</li>
</ul>
<div id="attachment_266" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/files/2011/05/Polizist1.jpg" rel="lightbox[252]"><img class="size-full wp-image-266" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/files/2011/05/Polizist1.jpg" alt="" width="100" height="75" /></a><p class="wp-caption-text">KlausNahr (www.flickr.com)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Die Internetpolizei&#8230;</li>
</ul>
<p>So, das wärs erste&#8230;jetzt seid ihr gefragt (bzw. die Gruppe Grundschule und KITA) <img src='http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und mit Kritik, Verbesserungen, Ergänzungen etc. nicht sparen, ich bitte sogar darum und bin da ganz unsensibel <img src='http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&lt;Ein schönes Wochenende euch allen!!!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Essay &#8211; Vom Tagebuch zum Blog</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 05:15:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgabe]]></category>
		<category><![CDATA[essay]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildungskontexte existieren nicht erst seitdem es die Institution Schule gibt. Blogs dagegen sind eine relativ „neumodische“ Erscheinung, die erst Anfang der 90er Jahre durch die Ein-richtung des World Wide Web ermöglicht wurde. Deshalb stellt sich immer öfter die Frage, wie sich diese beiden Bereich gegenseitig ergänzen können. Seit der Veröffentlichung des ersten Blogs 1997 sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_91" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/files/2011/04/diary.jpg" rel="lightbox[49]"><img src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/sembib/files/2011/04/diary-150x150.jpg" alt="" title="diary" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-91" /></a><p class="wp-caption-text">Philipa Willitts (flickr)</p></div><br />
Bildungskontexte existieren nicht erst seitdem es die Institution Schule gibt. Blogs dagegen sind eine relativ „neumodische“ Erscheinung, die erst Anfang der 90er Jahre durch die Ein-richtung des World Wide Web ermöglicht wurde. Deshalb stellt sich immer öfter die Frage, wie sich diese beiden Bereich gegenseitig ergänzen können.</p>
<p>Seit der Veröffentlichung des ersten Blogs 1997 sind bis heute schätzungsweise 200 Millionen dieser „Internet-Tagebücher“ weltweit entstanden. Ihre Funktion ist hierbei sehr vielfältig. Im Großen und Ganzen dient das Blog jedoch der Verschriftlichung oder dem Festhalten von Gedanken, Meinungen oder Sachverhalten . Während uns das geheime Führen eines per-sönlichen Tagebuchs heute beinahe nostalgisch erscheint, ist nun die weltweite Publikation der eigenen Notizen in „Blogs“ oder „Webblogs“ zum Alltagsgeschehen geworden. </p>
<p>Genauso heterogen wie die Funktionen von Blogs sein können, haben sie auch in zahlreiche Kontexte Einzug erhalten. Somit findet man oftmals sogar eine Kategorisierung nach unter-schiedlichen Inhalten wie Politik, Kunst, Spaß, Reise, Wissenschaft, Bildung, Erziehung u.v.m.. Hierbei dienen Blogs z.B. nicht nur als nutzbares Veröffentlichungswerkzeug in Wis-senschaft und Forschung, sondern stellen zudem auch Gegenstand dieser dar. Sowohl im deutschsprachigen als auch im angloamerikanischen Raum beschäftigen sich Studien mit den Nutzungsmotiven von Blog-Autoren, den sog. Bloggern. Das Gros der Studien stimmt hierbei in ihrer zentralen Aussage überein. So stellt das Singapore Internet Research Centre im Rah-men einer Studie mit ca. 1200 Bloggern fest, dass im Jahre 2005 nahezu Dreiviertel der Blogs personal blogs darstellen, also persönliche Erlebnisse und Gedanken beinhalten . Auch die deutschsprachige Studie von Schmidt (2006) bestätigt diesen Trend in einer Internetbefragung unter mehr als 4000 Bloggern . Es scheint folglich, als ob das Tagebuch eine neue &#8211; speziell öffentliche &#8211; Form angenommen hat und der Mensch heute sein persönliches Leben der ge-samten Welt zugänglich machen möchte. </p>
<p>Doch auch gegenläufige Ergebnisse werden diskutiert. Laut einer Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien steht in Blogs nicht das persönliche, diskrete Geheimnis im Vordergrund des Interesses. Die beliebtesten Blogthemen im Jahre 2007 betreffen nach Fittkau &amp; Maaß dagegen die Bereiche Nachrichten, Freizeit, Computer und Politik . Menschen machen sich im Internet schlau, diskutieren Themen, Meinungen und Erkenntnisse oder wollen ihr Wissen anderen zugänglich machen. Durch Internetblogs ist dies heute nicht mehr nur Experten, Wissenschaftlern oder Journalisten vorbehalten. Im Prinzip hat jetzt ein jedermann die Möglichkeit, seine Kenntnisse einer nahezu unendlichen Leserschaft bereitzustellen und dies zu jeder Zeit. </p>
<p>Informationen können jedoch nicht nur fortlaufend angeboten werden, sondern auch andauernd abgerufen werden. Die Entwicklung neuerer Medientechnik ermöglicht eine mobile Nutzung des World Wide Web. Wissen kann mittels Geräten wie dem iPod, iPhone u.a. in Sekunden bereitgestellt werden und ein Aufschieben der Informationsbeschaffung auf ein späteres Nachlesen, einen Bibliotheksbesuch oder den schulischen Unterricht ist überflüssig geworden. Eine neue Lernkultur scheint zu entstehen, in der sich der Schüler seinen Lehrer selbst aussucht bzw. seinen Lernprozess selbst organisiert. Blogs weisen folglich ein großes Bildungspotenzial auf.  Insbesondere die Möglichkeit des Kommentierens einzelner Beiträge kann ein gemeinsames Entwickeln von Gedanken oder Konzepten von Personen aus verschiedensten Fachbereichen arrangieren. </p>
<p>Doch genauso birgt diese Tendenz auch die Gefahr fehlerhafter Informationen oder Meinungsmacherei in sich, die auf Laienwissen basiert . Fähigkeiten zur reflektierten Beurteilung und Selektion von Blogeinträgen nach Meinungen vs. Informationen werden also zwingend erforderlich, um verantwortungsvoll und selbstbestimmt mit dieser neuen Kommunikationsform umgehen zu können. Hieraus ergibt sich eine bedeutungsvolle Aufgabe im und für den Bildungskontext.</p>
<p>Quellen<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Blog (letzter Zugriff am 14.4.2011)<br />
http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/blogger/jschmidtBlogger-Studie060214.shtml (letzter Zugriff am 14.4.2011)<br />
http://www.dino-online.org/2007/06/11/die-beliebtesten-blog-themen/ (letzter Zugriff am 14.4.2011)<br />
http://www.softmyhard.com/wp-content/uploads/2010/11/dear-diary.jpg (letzter Zugriff am 15.4.2011)</p>
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