In diesem Artikel sollen noch einmal Aspekte angerissen werden, die in der ersten Entwicklung der Unterrichtsidee nicht mit eingeflossen sind.

 

-Eltern: Je nach Schule und Umfeld kann nicht vorrausgesetzt werden, das ausreichendes Arbeitsmaterial vorhanden ist. Sowohl im Bezug auf Baumaterial als auch auf technische Werkzeuge wie beispielsweise Zeichenbretter, Lineale oder Nähemaschienen/ Nähzeug. Hier könnte durch Elterninitiative Abhilfe gefunden werden z.B. durch Finanzierung oder Leihgaben.

-Vorgaben: Die vorgegebenen Arbeitschritte sollten weiter gefasst werden, um den SuS die Möglichkeit zur Eigeninitiative und eigenständigfen Nachdenken zu ermöglichen.  Eine Aufteilung in die einzelnen Stuhlteile als vorgegebene Arbeitschritte, so wie die Anfertigung der technischen Zeichnung halte ich für sinniger.

1. technische Zeichnung

2. Sitzteil

3. Lehne

4. Textilteil

 

Durch eine solche Vorgabe können die SuS eine eigenständigere Anfertigung des Möbelstückes vornehmen, Fehler machen, erkennen und korrigieren. Das portfolio hätte dabei die Funktion dies zu dokumentieren und die Sicherung der notwendigen Zeichnung.

Sollte das Prinzip der Portfolioarbeit von Beginn des Arbeitslehreunterrichtes geführt werden, also zu jedem angefertigten Werkstück oder Mahlzeit würde über die Zeit eine Sammlung an technischen Zeichnung bzw. Plänen, Rezepten und Arbeitsvorgängen entstehen, die die Entwicklung der praktischen Fähigkeiten dokumentiert. Die Lehrperson hätte damit einen Überblick über Entwicklung der Fähigkeit jedes einzelnen Schülers .  Dies kann beispielsweise bei einem Lehrerwechsel von Vorteil sein.

 

Die Unterrichtsidee zur Herstellung eines Möbelstücks begleitet von der Arbeit an einem Portfolio fordert unteranderem die Herstellung einer technischen Zeichnung.

Die hier zur Verfügung gestellten Zeichnung sind der Bauplan zum Open-Air-Sessel. Diese sollen von den SChülern und Schülerinnen (SuS) nocheinmal selber gezeichnet werden, dieser Plann dient also nur zur Vorlage.

Technische Zeichnung : Open Air Sessel

Durch das Zeichnen soll das Verständniss der SuS für das Verstehen technischer Zeichnungen vertieft und geschult werden.

Bewertung?

Portfolioarbeit wirft verschidenene Schwierigkeiten hinsichtlich der Benotung auf. Die hier aufgelisteten Aspekte sehe ich persönlich besonders wichtig an. Sie sollten im Vorfeld bedacht und geklärt werden

-Vorgabebewertung  und defenierte Leistungskriterien:  Was soll mit dem Portfolio erreicht werden? Wie sollen diese umgesetzt werden? Diese Fragen müssen geklärt und festgehalten werden. Dabei können Minimal- aber auch Maximalstandarts festgelegt werden, die ausschlaggebend für die benotung sind.

– Transparenz: Erwartung sollten mit den Schülern und Schülerinnen kommuniziert werden, sowohl zu Beginn der Portfolioarbeit wie während dessen, um auftauchende Unklarheiten direkt zu klären

– Gewichtung: Welche Gewichtung soll die Portfolionote haben? Bei dieser Überlegung muss insbesondere der zeitliche Rahmen und der damit verknüpfte Arbeitsaufwand beachtet werden.

– formative / summative Evaluation: Dieser Aspekt hat insbesondere für den Lehrenden eine große Bedeutung, da sie für folgende Arbeiten mit Portfolio wichtig sein kann.

formativ =  den Prozess begleitend und zur Kenntnis nehmen / Lernprozess im Zentrum/ selbständiges erarbeiten, mit begründung/ Wertschätzung der Vorbereitung

summativ = im Anschluss an den abgeschlossenden Prozess

– indivuduelle Bewertung der Entwicklung: Der individuelle Prozess jeden einzelnen Schülers und jeder Schülerin muss beachtet werden, dies bietet sich bei Portfolioarbeit besonders an. Die stärken und Schwächen müssen Beachtung finden und die Entwicklung dieser. Diese sollte einen besonderen Stellwert bekommen, da grad die Reflexion und die daran anschließende Reaktion ein wichtiger Bestandteil der Portfolioarbeit sind.

– Kombi Portfolio & Klausur: Ersetzt das Portfolio eine Klausur oder dient es als Basis für diese und ist teil der mündlichen Mitarbeit? Dieser aspekt gehört zum Teil zu dem punkt Gewichtung und sollte mit den Schülern und Schülerinnen von anfang an geklärt sein, um Irritationen und Verwirrungen vorzubeugen!

 

 

Feedback zum Brunner-Text

April 9th, 2012

In dem hier vorgestellten Text von Ilse Brunner wird der Versuch einer Anleitung unternommen. Brunner spricht verschiedene Aspekte an, die für die Portfolioarbeit bedeutend sind geht aber nicht tiefer darauf ein. Die Autorin macht einen Abriss und stößt damit zum Nachdenken an.

Sie verdeutlich dabei, dass besonders das selbstständige Arbeiten und die Wertschätzung der daraus resultierenden Arbeiten einen besonderen Stellenwert hat. Genauso wie die Transparenz der angestrebten Ziele für die Schüler und Schülerinnen. Dieses Aspekte sollten jedoch für jede Form von Unterricht als führend gelten.

Brunners Text lässt sich zwar nicht als Abhack-Liste für die Durchführung von Portfolioarbeit nutzen, aber er stößt noch einmal zum überdenken an.

So planen Sie Portfolioarbeit – Zehn Fragen, die weiterhelfen

von Ilse Brunner

In dem Text „So planen Sie Portfolioarbeit – zehn Fragen, die weiterhelfen“ macht Ilse Brunner den Versuch eine Anleitung zur Einführung von Portfolioarbeit zu machen. Ein Portfolio (PF) stellt dabei für sie ein Medium dar, das Lernschritte belegt und Kreativität fördert, sowie die Möglichkeit bietet Gespräche über Qualität zu führen. Um diese Möglichkeiten auszuschöpfen können, formuliert Brunner zehn Fragen, die sie mit konkreten Anleitungen beantwortet.

Im folgenden Abschnitt werden ihre Fragen zitiert und die Antworten kurz zusammengefasst.

 

1. Für welchen Zeitraum soll das PF angelegt werden?

Die Arbeit am PF sollte in einem, für die Schüler und Schülerinnen

(SuS) übersichtlicher Rahmen statt finden und durch klar definierte

Aufgaben begrenzt werden. Als mögliche Zeitrahmen nennt die Autorin

die Länge eines Halbjahres / Semesters, ein Jahr oder sogar die

gesamte Länge der Schullaufbahn, z.B. zur Dokumentation des

Erwerbs einer Sprache.

Die Arbeit mit PF kann zur Bearbeitung von (selbstgewählten)

Fragestellungen zu vorgegebenen Themengebieten oder wie im eben

genannten Beispiel zur Dokumentation von Kompetenzen. Dies wird,

nach Brunner, in Schweden, Kanada und den USA über die

Grundschulzeit in allen Fächern durchgeführt.

 

2. Wie soll das PF in den Unterricht integriert werden?

Die Frage nach der Integration in den Unterricht sieht Brunner eng mit dem Zeitraum verknüpft. Sie beruft sich auf Oswald Inglin der vier Möglichkeiten zur Integration auflistet:

1.      Parallel zum Unterricht, dies biete sich an um Lernfortschritte bei eigenständigen Arbeiten zu belegen.

2.      Punktuell im Unterricht. Festeingeplante Unterrichtsstunden, die zur Arbeit und Besprechung der PF genutzt werden.

3.      PF-Arbeit zu selbstgewählten, persönlichen Interessen, die aber nach festgelegten Methoden zu erarbeiten sind, um so den Erwerb bestimmter Kompetenzen zu sichern.

4.      Dokumentierung von Kompetenzen und Lernzielen, dabei orientiert sich der Unterricht am Portfolio.

 

 

3 Welche Ziele können mit der Portfolioarbeit verbunden werden?

Das Hauptziel von PF-Arbeit ist es Denk- und Lernprotesse festzuhalten und der damit verknüpfte Erwerb von Kompetenzen und  zu erreichenden Standards, so Brunner. PF können die Qualität und Reflexion über Gelerntes wieder geben und damit den SuS so ihre Stärken bewusst machen.

PF können als Leistungsdarstellung oder als Basis für Prüfungen genutzt werden. Brunner rät bei erstmaligen Arbeiten mit PF die Benotung außen vor zu lassen und Freiräume bei der Gestaltung der PF zu lassen. Die zu erreichenden Lernziele sollten gemeinsam mit den SuS erarbeitet und besprochen werden, um so eine Transparenz zu sichern. Der persönliche Zugang über selbst gewählte Themen, könne so neue Interessen wecken und neugierig auf unbekannte Themengebiete machen.

 

4. Mit welchen Grundhaltung wird die Portfolioarbeit unterstützt?

Brunner rät zu einer handvoll Grundprinzipen, welche die Arbeit mit PF unterstützen sollen.

–         Den eigene Fähigkeiten vertrauen. Lernen sei etwas das jeder können. Über Fehler und Chancen sollte geredet und gemeinsam Lösungen gefunden werden, sodass Stärken gefördert und Schwächen überwunden werden können.

–         Mit Wahlmöglichkeiten verantwortlich umgehen. SuS sind verschieden stark in der Formulierung ihrer Lernziele und müssen darin unterstützt werden. Selbstverantwortung muss erst erlernt werden und sollte schrittweise gefördert werden.

–         Auf die eigenen Stärken aufbauen. Das Lernen fällt leichter, wenn man auf eigene Erfahrungen, Interessen und Talente zurück greifen kann.  SuS müssen lernen ihre eigenen Stärken einzuschätzen, darauf auf zu bauen und sich selbst Neues zu zutrauen. So können im schulischen (wie im Alltag) neue Interessengebiete erschlossen und erkundet werden.

–         Über das eigene Lernen reflektieren. Zum individuelles Reflektieren und Nachdenken muss Zeit eingeplant werden, sowohl zum Ausführen und zum Üben dieser Kompetenzen. Reflektiertes kann im Anschluss auf andere Kontexte übertragen werden.

–         Qualität der eigenen arbeit einschätzen. PF-Arbeit fordert ein klares Bewusstsein von Qualitätskriterien und Wertmaßstäben. SuS sollten an der Ausarbeitung dieser teilhaben und es man sollte Ihnen die Möglichkeiten zur Überarbeitung ihrer PF nach der Benotung einräumen. Auch Selbstbenotung sieht Brunner als sinnig an.

5. Wie sollte der Unterricht gestaltet sein?

Brunner sieht offenen Unterricht als Grundvorrausetzung für PF-Arbeit an. Die Planung für diese Arbeit sollte in zwei Schritten gestaltet werden – in einer groben Jahresplanung und einer mittelfristig Planung für bestimmte Themenbereichen, die für einige Wochen festgelegt sind. Für die Jahresplanung sollte gemeinsam mit den SuS die zu bearbeitenden Themenblöcke fest gelegt werden. In der mittelfristige Planung hingegen sollte der. Zeitplanung und die Struktur für den aktuellen Themenblock besprochen und transparent gemacht werden. Wichtig sei dabei den Unterricht trotz PF-Arbeit weiter in Unterrichtsphasen zu planen.

 

6. Wie können Portfolios mit noten beurteilt werden?

PF dienen zur Aufzeichnung von Leistungen. PF können sowohl als Teil der mündlichen Mitarbeitsnote oder als eigenständige Schularbeit betrachtet werde. Zur Benotung sollten Qualitätsraster und Kriterien entwickelt und, wie schon beschrieben, mit den SuS besprochen werden und Überarbeitungsmöglichkeiten geboten werden. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Leistung und die Möglichkeit diese zu verbessern sei dabei motivierend.

 

7. Wie können Kolleginnen, Schüler und Eltern auf die Arbeit mit Portfolios vorbereitet werden?

In einem gut funktionierenden Kollegium lohne sich das Vorstellen des PF-Konzeptes, um sich Rat und Feedback zu holen. Bei einem schwierigeren Umgang sollte man die Kollegen eher mit positiven Ergebnissen aufwarten und sie so überzeugen.

Bei der Arbeit mit den SuS sind Selbstreflexion und Qualitätsempfinden sind Vorrausetzung, können aber nicht vorrausgesetzt werden. Entsprechend müssen sie geübt und besprochen werden, vor und während der Arbeit mit PF.

Eltern sollten ebenfalls in die Arbeit mit PF eingebunden und vor allem darüber aufgeklärt werden, dies könne bei einer bekannten Elternschaft per Brief geschehen, ansonsten per Elternabend.

 

8. Wie sollen die Portfolios aussehen und wo werden sie untergebracht?

PF sollten auschließlicj von den SuS gestaltet werden, so Brunner und sollten in der Schule verwahrt werden. Je nach Klasse und Thema können PF aufgebaut sein, beispielsweise böten sich für jüngere Klassenstufen gebastelt , in Heften, Boxen oder Mappen angefertigte PF an, für ältere Klassen hingegen eher Ordner

 

9. Wie werden Portfolios geplant?

Wichtig für PF-Arbeit sei das Einplanen von Gesprächsphasen, da der wichtigste Bestandteil von PF-Arbeit Selbstreflexion sei, welche nur durch Konfrontation mit anderen Meinungen und Ansichten möglich sei. Deswegen müssten Arbeitsphase für den Austausch unter den SuS, aber auch mit den Lehrenden, also Zeit für Feedback eingeplant werden.

 

10. Wie kann die anfängliche Portfoliobegeisterung der Schüler erhalten bleiben?

Die Förderung von Begabung und Talente der SuS, also ihre Stärken ansprechen und zu fördern erhalte diese Motivation und könne durch Wahlmöglichkeiten noch gestärkt werden. Anerkennung und Reflexion von Leistung würde die Freude am Lernen erhalten. Als Beispiel nennt Brunner ein PF-Fest, das jährlich stattfinde.

 

 

Unterrichtsidee/Portfolio

Januar 17th, 2012

Unterrichtsidee

Produktion eine Möbelstücks (Klapptisch oder OpenAir-Sessel)

Jahrgang:  9/10 Klasse

Zeitumfang: 10 Wochen a 1 Doppelstunde

Voraussetzung: Arbeit mit dem Material Holz und entsprechendem (Klein) Werkzeug ist bekannt

Es wird davon ausgegangen, dass die SuS seit Anfang der 5. Klasse an die Arbeit mit dem Material Holz heran geführt wurden und Abläufe in den Werkstattsräumen kennen. Daraus folgt auch, dass die Sus kleinere Werkzeuge wie Handsägen, Schleifblöcke, Anschlagwinkel und Schraubendreher kennen und benutzen können.

Der Umgang mit größeren elektronischen Werkzeugen wie Standbohrmaschinen und Akkuschraubern, sollte unter Anleitung von den Lehrern oder erfahreneren SuS möglich sein.

Umgangsregeln wie z.B. das Rennen in den Werkstattsräumen untersagt ist, spitze Gegenstände beim Transport nach unten gehalten werden und Taschen und Jacken an der Garderobe untergebracht werden, um Stolpern und Unfälle zu vermeiden, sollten bekannt sein und umgesetzt werden.

Arbeitsschritte:

1.      Anfertigen der technischen Zeichnung

2.      Zusägen der einzelnen Bauteile

3.      Vorfräsen und Bohren

4.      Schleifen

5.      Probezusammenbauen

6.      Ggf. Nacharbeiten

7.      Auseinanderbauen und Ölen

8.      Schleifen und zum zweiten mal ölen

9.      Polierschleifen

10.  Zusammenbauen

11.  Beim OA-Sessel  Stoff für die Lehne ausmessen

12.  Stoff umsäumen

13.  Stoff auf die Lehne spannen

14.  Sich freuen!

 

 

Entscheidung + Begründung

Verlauf des Baus

Zeichnung

Reflexion der eigen Arbeitschritte (SuS können eigene Fehler im praktischen erkennen, erläutern, überlegen was man hätte anders machen können, Rettungsversuche und ergebniss dieser)

Ergebnisssicherung der Umsetzung

Desginideen + erweiterungsideen/umsetzungen

Arbeitschritte kommentieren

 

 

Idee dahinter

Praktisch starke SuS können eventuelle theoretische Schächen ausgleichen

Theoretisch starke SuS können eventuelle praktische Schwächen ausgleichen

Ergänzung von Theorie und Praxis

 

Ausarbeitung zusammen mit Antonia B.

Idee des Portfolios

Januar 17th, 2012

Ein Portfolio sollte in meinen Augen die Möglichkeit bieten, Schwächen aus zugleich und Stärken zu zeigen.  Das ist der Grund warum ich ein Portfolio für das Fach Arbeitslehre erstellen lassen wollte. Da dieses Fach zum Teil sehr praktisch geprägt ist, denke ich, kann hier ein Portfolio SuS auffangen, die weniger prakitisch begabt sind.

Im Portfolio sollen die Arbeitschritte an einem Werkstück aufgelistet und beschrieben, Problem erörtert und Lösungen bzw. Lösungsversuche dargestellt werden. Ebenfalls möglich wäre bei einer Auswahl an verschiedenen Werkstücken, eine Begründung der Wahl.  Auch denkbar wären Vorschläge zur Erweiterung des Werkstücks oder sogar deren Umsetzungen.

Um als Lehrperson ein Feedback zu erhalten, sollte ebenfalls ein Stellungsnahme Teil des Portfolios sein. So hat man nicht nur einen Überblick über die Schwierigkeit und Erfolge der SuS während der Arbeit am Werkstück, sondern auch über die Stimmung und die Meinung zur Unterrichtseinheit.

Mögliche Schwierigkeiten

Januar 17th, 2012

– online oder auf  Papier?

Sollte das Portfolio als e-blog entworfen werden, muss zu erst sicher gestellt werden, dass jeder SuS Zugang zu einem internetfähigen Rechner hat. Ebenfalls müssten eventuell noch zusätzliche Stunden eingeplant werden, um die SuS mit dem e-blog vertraut zu machen.

Bei der Papierform stellt sich ein ähnliches Problem: sollte das Portfolio handschriftlich oder am Rechnern angefertigt werden? Auch hier muss im 2ten Fall darauf geachtet werden, das alle SuS Zugang zu Computern haben.

– Begrenzung/Mindestmass?

In beiden Fällen müsste eine klare Angabe zum Umfang der Arbeit gemacht werden. Dabei bieten sich sowohl beim e-blog, wie auch beim handschriftlichen Portfolio ein gewünschtes Mindestmass an Worten an. Durch diese Angabe, wäre eine Sicherheit gegeben, dass alle SuS den gleichen arbeitsaufwand haben und nicht Einzelne bevorteilt wären, wie SuS mit einer großen Handschrift bei einem Mindestmass an Seiten.

Bei einer Ausarbeitung am Rechner, könnte man diese Begrenzung auch nutzen oder einen Minimalzahl an Zeichen vorgeben. Hier wäre eventuell auch gut ein klares Layout zu formulieren, an das sich die SuS halten sollen.

-Klarheit?

Den SuS müssen vor beginn der Arbeit, die einzelnen Schritte und damit Teilaspekt erklärt werden, damit den SuS bewusst ist, was von ihnen erwartet wird. Fragen müssen im Vorfeld geklärt werden.

-technisches Gerät?

Sollten SuS Bilder bzw. Fotos in ihr Portfolio einbinden wollen, sollt es im Unterricht die Möglichkeit geben solche mit Schulzubehör zu machen und auszudrucken oder auf einem eigenen Speichergerät zu sichern.

-zusätzliche Stunden

Je nach Fortschritt sollten zusätzliche Stunden einberäumt werden, in denen die SuS an ihren Portfolios  arbeiten können. Um einen Zwischenstand zu bekommen, müssten die Portfolios zwischenzeitlich eingesammelt werden – dieser Termin sollte, wie der Abgabetermin von vorne herein angesagt sein.

-Abgabetermin?

Der Abgabe Termin, so wie Zwischentermine sollten angekündigt sein, eben so wie die Konsequenz von verspäteten Abgaben. Beispielsweise pro Tag !/3-Note Abzug:  formelle Note 2, ein Tag Verspätung 2-, zwei Tage Verspätung 3+, drei Tage Verspätung 3 …

-Bewertung

Es muss im Vorfeld für die SuS transperent gemacht werden in welchen Maße das Portfolio in die Note einfließt. Ich denke die optimale Lösung in diesen Falle wäre ein 50/50 Bewertung, damit wirklich die Chance auf einen Ausgleich gegeben ist.

Portfolio – der Beginn!

Oktober 18th, 2011

Die erste Sitzung mit technischen Schwierigkeiten und den üblichen Stine-Wust ist über die Bühne gebracht!

 

Zur nächsten Sitzung sollen Fragen gesammelt werden:

Was erwarte ich von dem Seminar/ePortfolio?

Was erwarte ist ein (e) Portfolio?

 

 

Von diesem Seminar erwarte ich vorallem einen Einblick in eine neue Art des Informations- und Meinungsaustausches. Da ich selber (bis jetzt) noch nie einen eigenen Blog geführt habe, bin ich gespannt darauf mit dieser Art Medium zu arbeiten.

Was ich hingegen von einem Portfolio erwarte… hm… vorallem wohl eine gut sortierte Sammlung. Dabei finde ich es wichtig, das es nicht nur um eine reine Anhäufung von Informationen geht, sondern das auch ein persönlicher Anteil, eine Meinung zu diesen Informationen dargeboten wird.

Den Blog als einen elektronisches Portofolio zu nutzen stellt für mich eine völlig neue Perspektive da, da ich mit einem Portfolio immer nur dröges Aufarbeiten von Information oder Auseinandernehmen von Erlebten (im Nachhinein) verbunden habe. Dadurch das sich ein Blog jedoch im regen Wandel befindet und sich weiter entwickelt, finde ich dieses Medium deutlich besser, besonders im Hinblick auf die Arbeit mit Schülern.

Einen täglichen Blog mit Feedbacks und Bildern zu führen, mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der Blog auch gelesen wird, stellt in meinen Augen einen größeren Anreiz dar entwas aufzuschreiben und zu veröffentlichen, als einen Ansammlung von Ausdrucken, die eh niemand außer der Lehrperson liest.