Das Spiel „Triovision“

Triovision ist ein sehr einfaches und geniales Spiel. Die einzige Voraussetzung ist, dass sie über räumliche Vorstellungskraft verfügen sollten. Triovision ist ein Spiel aus der Reihe, warum ist man nicht selber auf diese Idee gekommen.

Triovision bedeutet vorausschauend zu planen. Die Spieler benötigen logisches und abstraktes Denken, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Das Spielmaterial besteht nur aus einem kleinen Spielfeld mit 8 Spielfiguren und 60 Spielkarten. Auf den Spielkarten sehen Sie verschiedene Stellungen der Spielfiguren. Gleichzeitig versuchen alle Spieler eine der Spielfiguren auf dem Plan so zu versetzen, dass drei Spielfiguren so zueinander stehen, wie es auf einer der ausliegenden Karten zu sehen ist. Wer die meisten Karten am Ende des Spieles besitzt, hat das Spiel gewonnen.

Die Spielkarten werden gemischt. 12 Karten werden dabei um das Spielfeld offen abgelegt. Die anderen Karten bilden den Nachziehstapel. Durch das Versetzen einer Spielfigur auf ein beliebiges freies Spielfeld muss die Anordnung, die auf einer der Karten zu sehen ist, auf dem Spielfeld nachgebildet werden. Der Spieler, der dieses schaffen kann, ruft laut Stopp und legt die passende Karte vor und verschiebt die Figur so, dass die Aufgabe erfüllt wird. Hat er dies richtig gemacht, behält der Spieler als Punkt diese Spielkarte. Es wird eine Spielkarte vom Nachziehstapel gezogen und hingelegt. Wenn die Aufgabe nicht gelang, wird die Spielfigur wieder auf die Ausgangsposition gestellt.

Triovision ist ein einfaches, verrücktes und geniales Spiel. Einzige Bedingung, Sie sollten über räumliche Vorstellungskraft verfügen. Triovision ist ein Spiel aus der Reihe, warum ist man nicht selber auf diese Idee gekommen.

Triovision bedeutet vorausschauend zu planen. Sie benötigen logisches und abstraktes Denken, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Das Spielmaterial besteht nur aus einem kleinen Spielfeld mit 8 Spielfiguren und 60 Spielkarten. Auf den Spielkarten sehen Sie verschiedene Stellungen der Spielfiguren. Gleichzeitig versuchen alle Spieler eine der Spielfiguren auf dem Plan so zu versetzen, dass drei Spielfiguren so zueinander stehen, wie es auf einer der ausliegenden Karten zu sehen ist. Wer die meisten Karten am Ende des Spieles besitzt, hat das Spiel gewonnen.

Die Spielkarten werden gemischt. 12 Karten werden dabei um das Spielfeld offen abgelegt. Die anderen Karten bilden den Nachziehstapel. Durch das Versetzen einer Spielfigur auf ein beliebiges freies Spielfeld muss die Anordnung, die auf einer der Karten zu sehen ist, auf dem Spielfeld nachgebildet werden. Der Spieler, der dieses schaffen kann, ruft laut Stopp und legt die passende Karte vor und verschiebt die Figur so, dass die Aufgabe erfüllt wird. Hat er dies richtig gemacht, behält der Spieler als Punkt diese Spielkarte. Es wird eine Spielkarte vom Nachziehstapel gezogen und hingelegt. Wenn die Aufgabe nicht gelang, wird die Spielfigur wieder auf die Ausgangsposition gestellt.

Triovision ist ein einfaches, verrücktes und geniales Spiel. Einzige Bedingung, Sie sollten über räumliche Vorstellungskraft verfügen. Triovision ist ein Spiel aus der Reihe, warum ist man nicht selber auf diese Idee gekommen.

Triovision bedeutet vorausschauend zu planen. Sie benötigen logisches und abstraktes Denken, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Das Spielmaterial besteht nur aus einem kleinen Spielfeld mit 8 Spielfiguren und 60 Spielkarten. Auf den Spielkarten sehen Sie verschiedene Stellungen der Spielfiguren. Gleichzeitig versuchen alle Spieler eine der Spielfiguren auf dem Plan so zu versetzen, dass drei Spielfiguren so zueinander stehen, wie es auf einer der ausliegenden Karten zu sehen ist. Wer die meisten Karten am Ende des Spieles besitzt, hat das Spiel gewonnen.

Die Spielkarten werden gemischt. 12 Karten werden dabei um das Spielfeld offen abgelegt. Die anderen Karten bilden den Nachziehstapel. Durch das Versetzen einer Spielfigur auf ein beliebiges freies Spielfeld muss die Anordnung, die auf einer der Karten zu sehen ist, auf dem Spielfeld nachgebildet werden. Der Spieler, der dieses schaffen kann, ruft laut Stopp und legt die passende Karte vor und verschiebt die Figur so, dass die Aufgabe erfüllt wird. Hat er dies richtig gemacht, behält der Spieler als Punkt diese Spielkarte. Es wird eine Spielkarte vom Nachziehstapel gezogen und hingelegt.Wenn die Aufgabe nicht gelingt, wird die Spielfigur wieder auf die Ausgangsposition gestellt.

Vorausschauendes Planen und Konstruieren sind wichtige Bedingungen für
planvolles Handeln, logisch-abstraktes Denken und das Lösen mathematischer
Aufgaben. Das Spiel „Triovision“ hilft dabei, diese Fähigkeiten zu trainieren und zu verbessern, indem die räumliche Anordnung von Spielfiguren gedanklich verändert werden muss.

Anbei füge ich noch das Video zum Spiel bei.

Viel Spaß beim schauen!

 

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Feedback zum Seminar

Da ich es leider immer wieder vergessen habe während des Seminares einen längeren Blogbeitrag zu schreiben, teile ich nun einfach meine Gedanken zum Seminar mit – wichtig sind mir dabei: der Aufbau des Seminares, die Seminarstimmung und die Leistungspunkte.

Der Aufbau des Seminares hat mir sehr gut gefallen. Wir haben uns langsam an das Thema „Spiele“ herangetastet und dann selber ein Projekt ins Leben gerufen. In jeder Sitzung waren der Dozent sowie die Studierenden aktiv. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Präsentationen von Beginn an als „Mikro-Präsentationen“ gehalten werden sollten. Das hat in den meisten Fällen auch sehr gut geklappt.

Obwohl von den Studierenden viel aktive Mitarbeit gefordert wurde, ist der Kurs sehr voll geblieben. Es war kein großer Schwund an Studenten zu erkennen – obwohl ich nach der Ankündigung in Punkto „Leistungspunkte“ damit gerechnet hatte. Alles in allem waren wir eine, meiner Meinung nach, engagierte Seminargruppe. Natürlich gab es mehr und auch weniger Engagierte – aber so ist es in jedem Seminar.

Über das ganze Seminar hinweg war unser Dozent sehr motivierend. Man merkte in jeder Sitzung, dass er sich Gedanken über den Aufbau und die Durchführung des Seminares gemacht hat. Nicht nur die Studierenden hatten relativ viel zuhause zutun (Blogartikel etc.), sondern auch unser Dozent war mit der Wartung des Blogs immer wieder beschäftigt. In meiner Zeit als Studentin an der Hamburger Uni habe ich so etwas nur ganz selten erlebt.

Schwierig für mich persönlich war die Erwartung regelmäßig im Blog zu schreiben. Ich hatte dies zuvor noch nie gemacht – und konnte mich auch nur sehr schlecht dazu durchringen. Aber ich denke, dass die Nutzung eines Blogs reine Übungs- und Gewohnheitssache ist. Prinzipiell finde ich die Aufteilung der Leistungspunkte gut, nur die Aufteilung in „Nachkommastellen“ waren für mich sehr ungewöhnlich. Obwohl ich diese Aufteilung auch eher ironisch verstanden habe. Ob dies nun stimmt oder nicht !?

Ich habe das Seminar „Spielend lernen“ zwar im Wahlbereich besucht, habe aber in diesem Seminar sehr viel Neues und Interessantes erfahren. Das Seminar hat mir eine gute Abwechslung zu meinen anderen Kursen geboten. Auch kann ich viele Erkenntnisse und Spiele aus dem Seminar für meine Arbeit mit FSJ-lern nutzen.

Ich wünsche allen Seminarteilnehmenden und unserem Dozenten einen guten Start ins Neue Semester !

 

 

 

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Spiel und Exploration

Andreas Flitner geht in seinem Buch „Spielen-Lernen Praxis und Deutung des Kinderspiels“
in dem Bereich „ Entwicklungspsychologie und Lernforschung“ auf das Thema „Spiel und Exploration“ ein. Das möchte ich hier nochmal aufgreifen und beschreiben.

Flitner bezieht sich zunächst auf den russischen Verhaltensforscher I.P. Pawlow,
der davon ausgeht, dass alles Neue die Aufmerksamkeit des Organismus erregen kann.
Er beschreibt den „Was-ist-das?“-Reflex oder auch „Orientierungsreflex“, den Pawlow bei Tieren beobachtet hat. Dieser zeigt sich, wenn ein Tier seine Tätigkeit bei einem neuen Ereignis unterbricht und sich nur noch dem neuen Reiz zuwendet. Das Spielen und Explorieren sehen viele russische Forscher in diesem Orientierungsreflex begründet.

Bei kleinen Kindern wird dieser Zusammenhang ebenfalls gesehen. Spielen und Explorieren liegt nah beieinander und motiviert sich aus sich selbst heraus. Beim kleinen Kind kann dies besonders im ständigen Neuigkeitsbedürfnis gesehen werden. Die Erkundungsbereitschaft des Kindes wird somit durch neue Spielmaterialen in der Umgebung des Kindes gefördert. Das Reaktionsniveau erhöht sich mit steigender Vielseitigkeit des Spielmaterials. Laut Flitner fördern weitere Merkmale neben der Neuigkeit die Spiel- und Explorationsbereitschaft, wie z.B. die Unbestimmtheit des Gegenstands, die Möglichkeit, Überraschung auszulösen, die Komplexität oder Verwickeltheit, die Möglichkeit Konflikte in Gang zu setzen.
Das Interesse kann aber auch sehr schnell wieder nachlassen. Die Beeinflussung der Sozialumgebung des Kindes kann das Spontaninteresse wieder wecken, z.B. durch ein gemeinsames Spielen.

Doch was beeinflusst das Erkundungsverhalten und wann ist das Interesse am Neuen besonders groß ?
Flitner erwähnt hierzu :

„ Bei Kindern ist das, was sie als Neues wahrnehmen, schwer vorauszusehen. Eine große Bedeutung hat für sie offenbar das Sicherheitsgefühl: Sie sind zum Explorieren und zum Spielen vor allem dann bereit, wenn sie sich, z.B. durch Anwesenheit der Mutter oder durch Vertrautheit der Umgebung, geborgen wissen. Schon das krabbelnde Kind kehrt auf Erkundungszügen durch Zimmer und Wohnung zwischendurch immer wieder zurück oder versichert sich durch Blickkontakte, dass die Ausgangswelt noch in Ordnung ist – wobei Temperament und Neugier von früh auf natürlich individuell verschieden sind.“

Dies wird auch in den Versuchen von Corinne Hut bestätigt, bei denen die Kinder auch wesentlich neugieriger und erkundungsbereiter waren, wenn vertraute Erwachsene Personen in der Nähe waren oder die Kinder in einer vertrauten Umgebung waren. Wenn die Neuheitssituation abgeschlossen ist, also in der explorativen Phase der neue Gegenstand vertraut gemacht wurde, wird diese durch das Spielen abgelöst. Die Phase des Spielens beginnt und die explorative Phase kann nur wieder einsetzen, wenn der Gegenstand neue Möglichkeit zur spannenden Erkundung bietet.

(Flitner, A. 1998; Spielen-Lernen/ Praxis und Deutung des Kinderspiels,München: Piper Verlag GmbH, S.50)

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Essay von Katharina Kiosz

Hallo,

ich bin 25 Jahre alt und studiere im fünften Semester Erziehungs-und Bildungswissenschaft im Hauptfach
und im Nebenfach Gebärdensprache.

Mit Brett-und Kartenspielen bin ich seit meiner Kindheit vertraut, aber auch
Computer-und Konsolenspiele kenne ich gut .
Ich bin der Meinung dass, das Spielen für Kinder ein sehr wichtiger Bestandteil
ist, gerade um die Phantasie anzuregen oder auch um das Spiel als Bestandteil des Lernens zu nutzen. Ich finde es sehr gut, das es dieses Seminar im Rahmen des
Erziehungswissenschaftlichen Studiums gibt und hoffe mehr über die Theorien und Hintergründe zu erfahren, die hinter den verschiedensten Spielen stecken.
Und ebenfalls über die unterschiedlichen Motivationen, mit denen an ein
Spiel herangegangen wird.

Auch wenn ich später nicht mit Kindern arbeiten möchte, glaube ich, das in jedem
pädagogischen Bereich, spielerische Formen sehr gut einsetzbar sind.

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Teamwork – Gemeinsam sind wir stark…

…ist ein Spiel, das wir für größere Gruppen entworfen haben, in denen der Aufbau von Zusammenhalt und Teamwork notwendig ist.

Anlass, dass wir uns für dieses Spiel entschieden haben, war dass eine von uns einen „bunten Abend“ für eine 40-Mann starke Pfadfinder-Gruppe gestalten sollte.

So verbanden wir die Idee eines „bunten Abends“ mit der ein Spiel für größere Gruppen zu gestalten und versuchten Ideen zu sammeln, die beidem gerecht werden konnten. Unser Ziel war es, das Zusammenhalts-Gefühl unter den einzelnen Teilnehmern zu stärken, indem diese in bewusst zusammengestellten Kleingruppen, in verschiedenen Spielen gegeneinander – aber gemeinsam mit ihrer Gruppe- antraten. Weiterlesen

Publiziert am von janinehennig | Kommentare deaktiviert für Spiel „Teamwork“ von Elisabeth K. und Janine H.

Das freie Spiel

Ich habe in diesem Seminar einiges über verschiedene Spielarten erfahren und gelernt. Doch ein Aspekt wurde meines Erachtens nicht berücksichtigt: das freie Spiel, welches meiner Meinung nach mit zu den wichtigsten Spielformen für die Entwicklung von Kindern gehört.
In der heutigen Gesellschaft geht es zum einen immer mehr darum, dass Kinder möglichst früh möglichst viel leisten müssen. Die Bildungsangebote für Kinder nehmen immer mehr zu. Hierzu zählt beispielsweise auch der Englischunterricht im Kindergarten. Aufgrund des immer größer werdenden Leistungsdrucks in der heutigen Gesellschaft haben viele Eltern Angst, dass ihr Kind später nicht mithalten kann und „untergehen“ könnte. Aus diesem Grund möchten sie ihre Kinder möglichst früh und möglichst gut fördern. Doch dadurch sind sie oftmals nicht mehr in der Lage die wirklichen Bedürfnisse ihrer Kinder zu erkennen (vgl. Zimpel, 2011, S.7). Der Druck auf die Eltern ist so groß, dass sie teilweise übersteigerte Bildungsansprüche entwickeln und dadurch eine kindgemäße Entwicklung verhindern (vgl. Zimpel, 2011, S.10). Eltern übersehen oftmals, dass Lernen nur dann erfolgreich sein kann, wenn es in kindgemäße Spiele einfließt.
Auf der anderen Seite steht die Entdeckung der Kinder als Konsumenten. Dies hat sich die Spielzeugindustrie zu Nutze gemacht. Kinderzimmer sind in vielen Fällen „vollgestopft“ mit Spielzeug, so dass es den Kindern kaum mehr möglich ist, sich auf ein Spiel zu konzentrieren. Sie sind regelrecht überfordert und können auch gar nicht mehr entscheiden, mit welchem Spielzeug sie spielen möchten. Sie sind auch kaum in der Lage sich auf einen der Gegenstände zu konzentrieren, da sie von den anderen abgelenkt werden. Das liegt daran, dass Spielzeug immer einen hohen Aufforderungscharakter für Kinder haben (vgl. Zimpel, 2011, S. 9-10). Dabei brauchen Kinder eigentlich nicht unbedingt extra für sie angefertigtes Spielzeug. Oftmals suchen sich Kinder selber Gegenstände, die sie dann für ihr Spiel umfunktionieren. Somit wird beispielsweise aus einem Stock ein Pferd, da Kinder sehr viel Fantasie in ihr Spiel stecken. Zuviel Spielzeug bedeutet also auch, dass die Fantasie der Kinder nicht mehr angeregt wird und dadurch der eigentliche Effekt des Spiels ausbleibt (vgl. Zimpel, 2011, S.10).
„Kinder haben das Recht über einen möglichst großen Teil ihrer Zeit selbst zu verfügen. Diese Zeit werden sie weitgehend mit Spiel füllen.“ (s. Pausewang, 2010, S. 38). Damit Kinder sich wirklich in ihr Spiel vertiefen können, brauchen sie Zeit und Raum. Sie dürfen nicht unter Zeitdruck stehen und ihr Spiel sollte von Erwachsenen wertgeschätzt werden (vgl. Pausewang, 2010, S. 38).
Das freie Spiel ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der Kinder. Das Spielen der Kinder fördert die Entwicklung der Fantasie. Kinderspielzeug dient „nur“ als Gedächtnisstützen (vgl. Zimpel, 2011, S. 10). Zusätzlich fördert das freie Spielen, dass Kinder lernen sich selbst etwas auszudenken, etwas selbstständig zu entdecken, etwas aus sich selbst heraus gestalten, die eigenen Fähigkeiten zu erproben, aus sich selbst heraus zu handeln und noch vieles mehr. Die Kinder können im freien Spiel ihrer Entdeckung- und Gestaltungslust unbekümmert nachgehen (vgl. Zimpel, 2011, S. 8). Kinder lernen sich selbst im eigenen Handeln und im Handeln mit anderen kennen. Werden ihnen diese Erfahrung vorenthalten, behindert man die Entfaltung der in den Kindern angelegten Potenziale, denn „nur dort, wo Kinder frei und unbekümmert spielen können, haben sie Gelegenheit, die in ihnen angelegten Potenziale zu entfalten“ (s. Zimpel, 2011, S. 8).
Kinder können überall spielen und das tun sie auch, wenn man ihnen die Gelegenheit dazu gibt und sie frei spielen lässt. Durchaus lernen sie auch in ihrem freien Spiel. Beispielsweise lernen sie sich in andere Rollen zu versetzen, Regeln und Grenzen aufzustellen und einzuhalten, das Miteinander mit anderen (wenn sie in einer Gruppe spielen) und auch Fairness und Rücksicht anderen gegenüber. Diese Mechanismen geschehen automatisch im Spiel, ohne dass ein Erwachsener von außen darauf einwirken muss. Andererseits ist es auch wichtig, dass man Kinder nicht einfach ihrem Spiel überlässt, denn sie brauchen manchmal einfach die Unterstützung von Erwachsenen. So ist es beispielsweise wichtig, dass darauf geachtet wird, dass sich kein Kind in Gefahr bringt. Desweiteren kann der Erwachsene Spielmaterial zur Verfügung stellen, wenn danach gefragt wird (vgl. Pausewang, S. 2010, S. 40). Erwachsene sollten das Spiel der Kinder ernst nehmen, denn die Kinder nehmen ihr Spiel so ernst, wie Erwachsene ihre Arbeit ernst nehmen (vgl. Zimpel, 2011, S. 77).
Kindern sollte man Zeit und Raum geben, damit sie frei und unbekümmert spielen können. Dennoch darf man nicht außer Acht lassen, dass es gleichzeitig wichtig ist, Kindern Regeln und Grenzen zu setzen. Denn auch Regeln und Grenzen sind wichtig für die Entwicklung der Kinder. Es sollte eine Balance zwischen der Ermöglichung des freien Spiels sowie festen Strukturen gegeben werden. Man sollte Kindern einfach die Zeit und den Raum geben, denn sie brauchen, um sich frei entfalten zu können.

Literatur
– Pausewang, Freya: Den Kindern Zeit geben. Die Wertschätzung des Freispiels.
In: Klein & groß, 63 (2010) 9, S. 38-41.
– Zimpel, André Frank: Lasst unsere Kinder spielen! Der Schlüssel zum Erfolg.
2011, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen

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Such-Memory

Such-Memory

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Soziale Dilemmata

 

In seinem Buch: „Spieltheorie“ beschreibt Andreas Diekmann das Phänomen des sozialen Dilemmas, welches ich seht interessant finde und für euch kurz erläutern werde.

Es geht im Prinzip darum, dass bei Versuchen und Spielen nicht immer alle Menschen vernünftig und zum kollektiven Allgemeinwohl handeln, wie dies vielleicht zu erwarten ist. Vor allem nicht, wenn dieses nicht vorher alles Ziel des Spieles eingefordert wird. Wie zum Beispiel bei den zahlreichen Erlebnispädagogischen Spielen, welche wir im Seminar kennengelernt haben und wo es darum geht, alle Teilnehmer gleichwertig miteinzubringen, den Schwächeren zu helfen und sich als Team gegenseitig auszutauschen und abzusprechen.

Andreas Diekmann definiert ein soziales Dilemma wie folgt:

„Ein soziales Dilemma liegt vor, wenn individuell-rationales Handeln schlechtere Ergebnisse hervorbringt als die theoretische Möglichkeit eines einklagbaren Vertrags unter rational handelnden Akteuren“

(Diekmann, A. 2009; Spieltheorie/ Einführung, Beispiele, Experimente, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag, S.105).

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Die Lernschlange – Lerntheoretische Rechtfertigung

Bei der Streberschlange geht es nicht primär um das Erlernen von neuen unbekannten Sachverhalten, sondern eher um eine Verinnerlichung des bereits Gelernten und das Abrufen dessen. Es soll eine Abwendung vom bzw. ein Überlisten des sogenannten „Trägen Wissens“ erfolgen.

„Das erlernte Wissen ist zwar prinzipiell vorhanden, kann aber im konkreten Fall nicht abgerufen und in einer angemessenen Situation angewandt werden. (Thissen 97,71, in: Baumgart 3)“

Das im Frontalunterricht erlernte Wissen könne demnach nicht oder bloß schwierig außerhalb des Lernortes angewandt werden.

Bei der Streberschlange hingegen, wird das Erlernte auf eine andere Situation übertragen. In der Interaktion mit anderen Mitlernern erhält das Wissen eine anstrebsame Aufgabe, nämlich: das Gewinnen des Spiels.

Umso mehr Fragen von Schülern richtig beantwortet werden können, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Schlange im Laufe des Spiels auflöst und dieses schließlich gewonnen wird.

Dies ist auch übertragbar auf die Anchored Instruction:

„Der Anker ist eine Aufgabenstellung oder Problemsituation. Diese sollte für möglichst viele Lernende intrinsisch motivierend wirken und ein allgemeines Ziel beinhalten, das über eine Reihe von Teilzielen erreichbar ist. (Bransford et al. 90, 123, in: Baumgart 6)“

Das allgemeine Ziel der Lernenden ist in dem Fall die Überwindung der Streberschlange, erreichbar durch die Beantwortung der einzelnen Fragen. Es kommt demnach eine intrinsische Lernmotivation auf und der Schüler wird motiviert, sich an Wissen zu erinnern oder Wissen zu verinnerlichen, um dieses Ziel zu erreichen.

Dies entspricht auch der Theorie des Situierten Lernens, bei der die Lernsituation eine zentrale Rolle spielt. Wissen wird dabei nicht abstrakt vermittelt, sondern „[…]erfolgt immer in Verbindung mit dem sozialen (und psychischen) Kontext, in dem gelernt wurde […] (Mandl/Gruber/Renkel 97, 168, in: Baumgart 4)

Allgemein betrachtet kann behauptet werden, dass Wissenserwerb, Wissen sowie dessen Anwendung immer abhängig voneinander bestehen.

 

Unsere Streberschlange begünstigt diesen Prozess.

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Spielbuch – Wald und Wiesen

Einleitung

Bei unserem Lernspiel handelt es sich um ein Spielbuch rund um das Thema Wissen und Natur mit kognitivistischen und behaviouristischen Ansätzen. Der/die Spieler(in) nimmt mit seinen getroffenen Entscheidungen direkten Einfluss auf die weiterführende Geschichte. Wenn er/sie die richtigen Entscheidungen trifft, findet er/sie am Ende den sicheren Weg zurück nach Hause.
Das Spielbuch und das beigefügte Computerspiel sind geeignet für Einzelspieler/in im privaten Gebrauch. Das Spielbuch eignet sich aber auch für altersspezifische Gruppen (z.B. Schulklassen, Pfadfindergruppen und Zeltlagergruppen). Dabei kann das Spiel z.B. als Vorbereitung oder Einstimmung für einen Ausflug benutzt werden. Des Weiteren ist es auch gut einsetzbar, um oberflächlich mehr über das Thema Natur zu erfahren (z.B. für den Einstieg in den Biologieunterricht). Das Computerspiel würde kein Internet benötigen. Weiterlesen

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Outdoor-Spiele

Folgende Outdoor- und Bewegungsspiele lernte ich während meines Praktikums kennen. In einem Teambuilding-Seminar wurde der Schwerpunkt auf die Kommunikation zwischen den Gruppenmitgliedern gelegt.

1.    Orientierungslauf
In der Vorbereitung wurde ein Routenlauf mit Hilfe von topografischen Karten ausgearbeitet, den es zu bewältigen galt. Ähnliche Aufgaben können auch in anderer Umgebung und mit verschiedenen Hilfsmitteln (z.B. GPS-Geräte) gestellt werden.

Die Gruppe wird in 4 Kleingruppen aufgeteilt. Es starten immer 2 Gruppen gleichzeitig, jedoch mit „falschen“ Karten. Die rote Gruppe ist im Besitz der blauen Karte und umgekehrt. Nach ca. 15 Minuten starten die anderen beiden Gruppen. Über Funk müssen sich alle Gruppen auf EINEM Kanal (Funkdisziplin) gegenseitig lotsen. Es wird empfohlen, den Gruppen Namen zu geben, mehr Einweisungen gibt es nicht (außer Sicherheit/Notfallnummern etc.).

In der Vorbereitung zu beachten:
•    Materialrecherche: Karten müssen gedruckt und die Routen eingezeichnet werden!
•    Routen bekannt? Aktuelle Karten? Ggf. Neuorientierung oder vorheriges Ausarbeiten   vor Ort (Zeitplanung!!!)
•    Tagesplanung/Organisation/Ablauf/Wetter: Alternativprogramm?

Die Auswertung erfolgte nach der Orientierungstour in der Unterkunft mit Hilfe eines Flipcharts. Die Teilnehmer sammelten in der Tabelle aufgetretene Probleme und Lösungsmöglichkeiten.

 

2.    Hochseilgarten: Giant Ledder
Die Giant Ledder (Riesenleiter, Abstand der Sprossen ca. 160 – 180 cm) muss in Dreierteams erklommen werden. Die Gruppe fungiert als Ganzes, es findet also kein Wettkamp unter den Gruppenmitgliedern statt. Es werden am Ende alle erreichten Sprossen zusammengezählt und versucht, die „Bestmarke“ (vorher bekannt gegeben, 49 Sprossen) zu erreichen.
Eine Sprosse zählt erst dann als erreicht, wenn alle Gruppenmitglieder des Dreierteams mindestens darauf sitzen. Die Gruppe handelt unter Zeitdruck, da die Instruktoren ein Zetifenster von 60 Minuten vorgeben, um die Bestmarke zu durchbrechen. Nach dem Aufbau der Sicherungssysteme werden zwei Abgesandte der Gruppe in die Handhabung der PSA (persönliche Schutzausrüstung) eingeführt, die dann nach Beginn der 60 Minuten der Gruppe möglichst schnell und effizient vorgestellt werden muss.
Die Giant Ledder eignet sich unter der oben genannten Aufgabenstellung hervorragend zur Anregung gruppeninterner Kommunikationsprozesse. Rollenverteilung, -übernahme und -wechsel lassen jedes Gruppenmitglied die entwickelte Strategie aus einer anderen Perspektive betrachten.
Fragen, die sich die Gruppe stellte:
1.    Müssen alle bis zur obersten Sprosse?
2.    Können wir nicht viel mehr Sprossen erzielen, wenn jede Gruppe nur bis zu Hälfte klettert?
3.    Welche Strategie fahren wir? Welche Teams stellen wir auf?
4.    Wer Klettert wo (links, rechts, Mitte)?
5.    Sollten die guten Teams versuchen, bis ganz nach oben zu kommen und die weniger begabten eher im unteren Bereich bleiben um einen schnellen Wechsel zu ermöglichen?
6.     Wer will/kann überhaupt wie hoch?
7.    Wo sind die eigenen Grenzen? Will ich diese überschreiten und kann ich das? Oder bleibe ich lieber in meiner Safety-Zone?
8.    Vertraue ich meinem Sicherungsteam?

3.    Niedrigseilgarten: Mohawk-Walk
Beim Mohawk-Walk geht es darum, eine zwischen Bäumen gespannte Seil-Strecke als gesamte Gruppe zu überqueren ohne herunter zu fallen. Es gibt eine Zeitvorgabe (20 Minuten zur Strategie- und Technikentwicklung sowie zum Ausprobieren), ab dann wird die Zeit gestoppt. In 60 Minuten dürfen drei Versuche durchgeführt werden. Fällt ein TN herunter, so muss die gesamte Gruppe von vorne anfangen. Es liegt also im Interesse der Gruppe, alle TN „mit ins Boot zu kriegen“. Da immer nur eine begrenzte Anzahl von TN auf dem Seil zu Gange ist, muss der Rest die Aufgabe der „Spotter“ übernehmen, d.h. sie sichern die TN auf dem Seil demonstrativ mit ausgestreckten Händen an deren Rücken (ohne Körperkontakt um ggf. eingreifen zu können).

Beobachtungen:
o    Zu Beginn Grüppchenbildung und „Sichtung des Materials“, d.h. wie sehen die Personalressourcen aus, was ist der Ist-Zustand?
o    Unterschiedliche Strategien werden entwickelt und Rollen zugewiesen
o    Techniken werden ausprobiert, dabei wird festgestellt, dass jemand als erstes vorgehen muss um „den Weg zu ebnen“ und dem folgenden TN Hilfestellung geben kann (Lösung: eine Teilnehmerin balanciert im Sitzen ohne Hilfe), und dass jemand das Schlusslicht bilden muss, der relativ selbstständig den Seil Parcours überwinden kann (Lösung: ein TN robbt auf dem Bauch über die gespannten Seile)
o    Es wird eine Strategie entworfen und die Reihenfolge festgelegt.
o    An jedem Baum wird eine Hilfestellung positioniert, die dann von dem TN auf dem Seil übernommen wird. So muss jeder Helfen und jedem muss geholfen werden (Kennlernen der verschiedenen Rollen)
o    Hauptstrategie ist die Kettenbildung
o    Die TN kommen sich näher, Berührungsängste werden durch beherztes Zupacken abgebaut,
o    TN müssen sich auf einander verlassen können

 

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Intensivausbildung zum Spielpädagogen

Das Deutsche Institut für Lerntherapie (DIL) bietet eine Intensivausbildung zum Spielpädagogen in 7 Tagen.

Das Ziel sei es die Einsatzmöglichkeiten von Spielen im pädagogischen Alltag kennenzulernen und zu begreifen, welchen Beitrag Spiele zur persönlichen Zufriedenheit haben.

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Farbenturm

Ein spannendes Spiel ab 6 Jahren bei dem es darum geht 6 Bilder nachzubauen. Aber Vorsicht! Die Steine sind in einem Turm eingebaut, der niemals einstürzen sollte. Schaffst du es die Bausteine richtig herauszuziehen? Weiterlesen

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Elbe-Krimi

Elbe-Krimi/
Hamburger unter Tatverdacht
Hier für euch der Link zur Stabiseite für die historischen Karten Hamburgs. Viel Spaß beim stöbern:)
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