Intensivausbildung zum Spielpädagogen

Das Deutsche Institut für Lerntherapie (DIL) bietet eine Intensivausbildung zum Spielpädagogen in 7 Tagen.

Das Ziel sei es die Einsatzmöglichkeiten von Spielen im pädagogischen Alltag kennenzulernen und zu begreifen, welchen Beitrag Spiele zur persönlichen Zufriedenheit haben.

Leider sehr teuer (1.200€) klingen die Inhalte des Seminars doch sehr interessant. Die Spielausrichtung findet nicht lediglich auf Kinder statt… „Darüber hinaus findet man spielpädagogische Ansätze auch in der Altenhilfe, der Erwachsenenbildung, beim Motivationstraining und in der Personalentwicklung“

Zum Inhalt gehören Spieltheorien und Ansätze der Spielpädagogik genauso wie Methoden des Unterrichts und Umgang mit gruppendynamischen Prozessen. Es werden die verschiedensten Spiele thematisiert: Didaktische Spile, Fantasiereisen, Geschicklichkeitsspiele … und auch therapeutische Maßnahmen wie: „Spielend Ängste und Aggressionen bewältigen“.

Für weiteres könnt ihr gerne selbst auf der Website vorbeischauen.

http://www.dil-online.de/Bildungsangebot/Ausbildung-zum-Spielpaedagogen.html

verenaloew

Über verenaloew

Hallo, ich bin Verena, 22 Jahre alt und studiere im 5. Semester Bildungs- und Erziehungwissenschaften. Mein Nebenfach Soziologie habe ich bereits abgeschlossen. Mein Studienschwerpunkt ist Sozialpädagogik/Kinder- und Jugendbildung in dessen Berufsfeldern spielen oftmals eine wichtige Rolle spielt.
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4 Kommentare zu Intensivausbildung zum Spielpädagogen

  1. Christina D. Christina D. sagt:

    Danke für den Link. Es klingt ja ganz interessant, aber irgendwie erinnert es mich auch bis auf zwei bis drei Punkte stark an meine Juleica-Ausbildung bzw. die zusätzlichen Spiele-Seminare.
    Ob mir das in der Praxis einen Vorteil bringt und das Geld gut angelegt ist, halte ich für fraglich….

    Wie sind denn überhaupt die Zertifikate von dieser Institution anerkannt? Da gibt es ja noch andere Bereiche, die sehr interessant klingen…

  2. Tim K. sagt:

    Vom DIL habe ich noch nie gehört und was ich so über Google herausgefunden habe, spricht mich auch nicht gerade an. Auch verstehe ich nicht, warum die in den nur 7 Tage kurzen Kurs einen „Seminarleiterschein“ im Autogenen Training packen. Was soll denn das mit Spielpädagogik zu tun haben? Außerdem sind nach meinen Infos für „Seminarleiterscheine“ 32 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten erforderlich. Die muss man dann von den 7 Tagen „Intensivausbildung“ abziehen. Was dann für das Thema „Spiel“ höchstens übrig bleibt, kann sich jeder leicht ausrechnen…

  3. Wey-Han Tan Wey-Han Tan sagt:

    Wenn ein breites Spektrum an Kompetenzen in kurzer Zeit zertifizierbar ist, dann ist das natürlich eine praktische Sache für Bewerbungen, in denen diese zwar wünschenswert aber nicht zwingend für die Arbeit notwendig sind: Das, was in Rollenspielen dann üblicherweise „Secondary Skills“ sind.
    Und der Markt für solche Zertifizierungen ist da…

    • Tim K. sagt:

      Hallo Wey-Han Tan,

      Personalchefs können auch rechnen und werden sich bei den Zertifikaten des DIL ihren Teil denken.

      PS: Wenn ich eine Weiterbildung zum Thema Spielpädagogik buche, möchte ich nicht Autogenes Training vorgesetzt bekommen. Da hätte ich ganz schnell den Eindruck, dass die Dozenten nicht genug über Spielpädagogik wissen und die Zeit mit anderen, ihnen besser bekannten Themen füllen. Übrigent steckt AT in sämtlichen „Ausbildungen“ dieses Instituts. Das soll mal einer verstehen…

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