<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Theresa</title>
	<atom:link href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 09 Sep 2012 17:48:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.4.1</generator>
		<item>
		<title>Essay Mediensozialisation</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=153</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=153#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 17:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=153</guid>
		<description><![CDATA[Beeinflusst der Konsum von elektronischen Medien die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen auf negative Weise? In dem Seminar „Grundlagen, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft- Medien als Forschungsfeld der Erziehungswissenschaft“ beschäftigten wir uns mit verschiedenen Themen aus dem komplexen Bereich der &#8230; <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=153">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="JUSTIFY"><strong>Beeinflusst der Konsum von elektronischen Medien die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen auf negative Weise?</strong></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">In dem Seminar „Grundlagen, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft- Medien als Forschungsfeld der Erziehungswissenschaft“ beschäftigten wir uns mit verschiedenen Themen aus dem komplexen Bereich der Erziehungswissenschaft. Neben der Frage, was Wissenschaft überhaupt bedeutet, betrachteten wir die Rolle und Funktion von Lehrenden und Lernenden näher oder diskutierten über den Begriff der Sozialisation und die damit verbundenen Sozialisationstheorien von Marotzki.<span style="color: #000000;"> </span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Von großer Bedeutung war außerdem der Begriff des Mediums und der Medien, und damit verbunden die Thematik um Sozialisationseffekte der Medien. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">In meinem Essay möchte ich näher auf die Auswirkungen der Medien eingehen und herausfinden, ob diese wirklich für bestimmte negative Entwicklungen verantwortlich gemacht werden können. Dabei möchte ich den elektronischen Medien, wie zum Beispiel dem Fernsehen und Computer besondere Aufmerksamkeit schenken, da diese aus unserem Alltag kaum wegzudenken sind und somit einen immer größeren Einfluss auf die Heranwachsenden haben. Doch hat dieser viel diskutierte und meist negativ bewertete Einfluss der elektronischen Medien wirklich mehr schlechte als positive Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen? Um diese Frage in meinem Essay ausführlich zu beantworten, sollte als Erstes der Begriff der Sozialisation geklärt werden.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Der Begriff der Sozialisation geht auf den französischen Pädagogen und Soziologen Emile Dürkheim (1859-1917) zurück, welcher damit „den Vorgang der Vergesellschaftung </span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">des Menschen fasste, also jenen komplexen Vorgang, innerhalb dessen </span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">menschliche Persönlichkeit und gesellschaftliche Bedingungen sich wechselseitig </span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">beeinflussen“ (Marotzki, Krüger 2009, S.127). Das Ziel der Sozialisation sei es, den Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Es gibt jedoch noch eine modernere Definition von Sozialisation, in der es heißt, dass Sozialisation „[...]den Prozeß der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt“ (Marotzki, Krüger 2009, S.127) bezeichne.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">In dem Buch „Medien im 21. Jahrhundert: Theorie – Technologie &#8211; Markt“ schreibt einer der Autoren, Jochen Hörisch, über die Nutzung von elektronischen Medien in den 1950er Jahren. In der Wohnung seiner Familie gehörte zu der „medialen Standardausrüstung“ (Hörisch, 2008, S.51) lediglich ein Telefon, ein Plattenspieler und ein Radiogerät (vgl. Hörisch, 2008, S.51). Das hat sich über die Jahre allerdings drastisch verändert und ist im Jahr 2012 für viele Menschen undenkbar. </span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Heutzutage kommen vor allem Kinder und Jugendliche immer früher mit elektronischen Medien in Kontakt. Ob es sich nun um das Kino, das Fernsehen, um Computerspiele oder die Internetnutzung handelt: die durch diese Medien transportierten Inhalte oder sogar die Medien selbst werden für bestimmte Sozialisationseffekte verantwortlich gemacht. </span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Meist handelt es sich dabei um die Wirkung von Werbung oder Gewaltdarstellungen, </span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">die überraschenderweise auch auf Kindersendern gezeigt werden. Fachleute vermuten, dass die viele Gewalt in den Medien die Sichtweise der Kinder insgesamt verändert. Gewalt wird dann vielmehr als etwas Alltägliches betrachtet. „Gerade bei Kindern, die sehr viel Medien mit Gewaltthemen nutzen, ist nicht auszuschließen, dass sie gegen Gewalt abstumpfen oder diese auch im Alltag nachspielen&#8221; (www.bpb.de). </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Bei der Mediensozialisation von Kindern muss beachtet werden, welchen familiären Hintergrund die Kinder haben, denn die Mediennutzung sozial benachteiligter Kinder steht im deutlichen Zusammenhang mit ihrer sozialen Herkunft. In einem Internetartikel der Bundeszentrale für politische Bildung heißt es, dass die Sozialisation von Kindern aus sozial benachteiligten Milieus in großem Maße durch die Medien erfolge (vgl.www.bpb.de). </span><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">„</span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Sie wird nur wenig durch andere Sozialisationsinstanzen moderiert&#8221; (www.bpb.de). Das läge vor allem daran, dass die kostengünstigste Freizeitbeschäftigung das Fernsehen sei. So handele es sich beim Fernsehen um eine</span><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;"> „[...] kostengünstige Ersatzbeschäftigung für teure oder gar unerschwingliche Hobbys [...], wie beispielsweise Tennisspielen oder Reiten&#8221; (www.bpb.de). </span><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Dagegen würden Kinder aus Familien mit einem höheren sozialen Status elektronische Medien, wie beispielsweise das Fernsehen, viel gemäßigter nutzen, da der Großteil der Eltern die Mediennutzung ihrer Kinder in viel größerem Maße kontrolliere </span><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">(vgl. www.bpb.de)</span><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">. So wählen sie beispielsweise gemeinsam mit ihren Kindern das Fernsehprogramm aus oder setzten strengere Regeln auf.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Es lässt sich sagen, dass Medien eine sehr wichtige Rolle für Kinder einnehmen, besonders in prägenden Übergangsphasen vom Kindergarten- zum Grundschulalter oder beim Übergang in die Schule „[...] sie werden- neben Kindergarten und Schule- von den Kindern selbst als Orientierungsgeber und zentrale Informations- und Wissensquelle nachgefragt&#8221; (www.bpb.de). Das ist aber mehr als gefährlich, da das Fernsehen (auch auf Kindersendern) oft fehlerhafte Informationen sendet, die mit der Realität nichts zu tun haben. Das führt dazu, dass Fernsehrealität zur eigentlichen Realität wird. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Was für Konsequenzen die elektronischen Medien jedoch auf die (Persönlichkeits)Entwicklung der Kinder im Rahmen ihrer Sozialisation haben könne, hänge deutlich von den jeweiligen Familienkonstellationen ab (intakte Familie versus alleinerziehender Elternteil, Armutsgefährdung und Bildung etc.) (vgl. www.bpb.de).</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">In einem Artikel der Gesellschaft für Pädagogik und Information von Dr. Lambros Kaikitis heißt es, dass Kinder bei mehrstündigem Fernsehkonsum die Gelegenheit verpassen, sich mit anderen Tätigkeiten zu beschäftigen, welche langfristig für ihre Persönlichkeitsentwicklung überaus wichtig sein können (vgl. www.gpi-online.de). Zu diesen wichtigen Tätigkeiten zählt beispielsweise das Spielen mit anderen Kindern. Forschungen haben darüber hinaus nachgewiesen, dass der Dauerkonsum von Fernsehen das Verhalten, die Werte und die Taten eines Kindes beeinflusse (vgl. www.gpi-online.de). </span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">In dem Internetartikel weist der Autor, Dr. Kaikitis, auf ein großes Forschungsprojekt hin, welches die UNESCO und die Universität Utrecht im Jahre 1997 in Ländern wie beispielsweise Kanada, Brasilien, Kroatien und Deutschland durchgeführt haben. Dieses zeigte die Auswirkungen von übermäßigem Fernsehkonsum auf, denn Fernsehen erzeugt nicht nur Gewalt, sondern führt auch:</span></p>
<p align="JUSTIFY">• <span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">zu zunehmender Ängstlichkeit </span></span></p>
<p align="JUSTIFY">• <span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">zur Sprachverarmung </span></span></p>
<p align="JUSTIFY">• <span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">zum Rückgang der Lesekompetenz </span></span></p>
<p align="JUSTIFY">• <span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">zu Leseunlust </span></span></p>
<p align="JUSTIFY">• <span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">zum Mangel an politischer Beteiligungsbereitschaft (www.gpi-online.de).</span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">Eine weitere Studie zeigte auf, dass Gewalt im Fernsehen besonders für Kinder unter 8 Jahren schädlich sei, „[...]denn sie sind nicht in der Lage, Phantasie und Wirklichkeit zu unterscheiden“ (www.gpi-online.de)</span><span style="font-size: small;">. Das Fernsehen zeigt zudem häufig nicht die Resultate der Gewalttätigkeit, wie beispielsweise in der Zeichentricksendung „Tom und Jerry“. Die Kinder könnten deshalb denken, dass es keine oder lediglich harmlose Konsequenzen für gewalttätiges Handeln gibt. </span></span></span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">In der Studie wurde außerdem herausgefunden, dass Gewalt im Fernsehen zur:</span></p>
<p align="JUSTIFY">• <span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Zunahme der Aggressivität und des antisozialen Verhaltens </span></span></p>
<p align="JUSTIFY">• <span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Zunahme der Angst, selbst ein Gewaltopfer zu werden </span></span></p>
<p align="JUSTIFY">• <span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Entsensibilisierung für die Gewaltopfer </span></span></p>
<p align="JUSTIFY">• <span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Zunahme des Gewaltwunsches im realen Leben </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">führt (www.gpi-online.de).</span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Auch der Autor Dieter Stolte äußerte sich in seinem Aufsatz „Gefahren und Chancen der bevorstehenden Medienrevolution“ äußerst kritisch über die verwendete Sprache im Fernsehen, welche sich immer weiter von vollständigen Sätzen entfernt. Das sei nach Stolte besonders in Nachrichtensendungen der Fall. Somit werden „Lange Sendungen, langsame Bildfolgen, lange Sätze […] als langweilig empfunden oder nicht mehr verstanden […] (Stolte, 2008, S. 63). </span></span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Das ist besonders für die Sprachentwicklung von Kindern schädlich.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Es gibt jedoch nicht nur negative Auswirkungen der elektronischen Medien, wie der Text von Stefan Aufenanger zeigt. </span></span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">In diesem Text stellt er verschiedene Ansätze zur Mediensozialisation unter der Perspektive des Verhältnisses von Subjekt und Medien vor. Im dritten und wichtigsten Ansatz geht es darum, dass sich Menschen mit bestimmten Charakteren des Fernsehens oder Internets identifizieren. „Der Einfluss von Medien wird in diesem Sinne auch positiv etwa zum Identitätsaufbau (z.B. beim Chatten) oder zur Lebensbewältigung (z.B. beim Fernsehen) gesehen“ (Aufenanger, 2008, S.88). Es werden also Aufnahmeprozesse und der thematische Gehalt von Medien miteinander in Beziehung gebracht. </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der dritte Ansatz passe nach Aufenanger am besten zu der neueren Sichtweise von Sozialisation, nämlich dass Sozialisation „den Prozeß der Entstehung und Entwicklung der Persönlichkeit in wechselseitiger Abhängigkeit von der gesellschaftlich vermittelten sozialen und materiellen Umwelt“ (Marotzki, Krüger 2009, S.127) bezeichne. </span></span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Mediensozialisation ließe sich also als Prozess verstehen, in dem sich ein Mensch aktiv mit seiner mediengeprägten Umwelt auseinandersetzt. Die Menschen müssten sich mit der Zeit „Medienkompetenz“ (Aufenanger, 2008, S. 88) aneignen. Als Medienkompetenz wird die Fähigkeit zur aktiven selbstbestimmten und sozial- verantwortlichen Auseinandersetzung mit Medien bezeichnet (vgl. Aufenanger, 2008, S.88). Wie sollen Kinder aber lernen, sich Medienkompetenz und somit einen selbstbestimmten und verantwortlichen Umgang mit Medien anzueignen?</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Dazu brauchen sie die Hilfe und Orientierung von Erwachsenen, die den Medienkonsum ihrer Kinder kontrollieren und sich mit diesem auseinandersetzten. Außerdem dienen Erwachsene als Vorbilder. „Wenn wir selbst kaum auf eine Fernsehsendung verzichten können, können wir dies auch nicht glaubwürdig von unseren Kindern verlangen&#8221; (www.bpb.de). Wer dagegen auch mal auf das Fernsehen verzichten kann, weil beispielsweise das gemeinsame Mittagessen noch nicht beendet ist, der kann das Gleiche auch von seinen Kindern verlangen. Dazu müssen Eltern aber lernen, auch mal „Nein&#8221; zu sagen. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die elektronischen Medien in der heutigen Zeit definitiv zum Alltag der Kinder dazugehören und viele nützliche Eigenschaften mit sich bringen. Es lässt sich jedoch nicht pauschal sagen, ob diese Medien nun die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen negativ beeinflussen. Um diese Frage zu beantworten, muss die familiäre Gesamtsituation und der Alltag eines Kindes genauer untersucht werden (die Lebensbedingungen und -Konstellationen sowie die Lebensführung der Familien). </span></span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Außerdem muss geprüft werden, ob die genutzten Medien schädliche Inhalte wie Gewalt oder Werbung enthalten. </span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Äußerst wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche von ihren Eltern oder anderen Betreuungspersonen Medienkompetenz, also einen verantwortungsvollen Umgang mit den elektronischen Medien, erlernen. Dazu gehört beispielsweise, dass den Kindern klare Regeln und Fernseh- oder PC Zeiten vorgegeben werden.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">In der Forschung wird zudem kritisiert, dass der lebenslange Prozess der Mediensozialisation noch zu wenig erforscht ist und es an Längsschnittstudien fehlt, welche den Prozesscharakter der Mediensozialisation berücksichtigen und somit wichtiger Bestandteil der Medienforschung sind.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><strong><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Literatur- und Quellenverzeichnis:</span></span></strong></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Aufenanger, S. (2008). Mediensozialisation. In: Sander, U., Gross, von F., &amp; Hugger, K. &#8211; U. Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften. S. 87-92.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;">Hörisch, Jochen (2008). Talking about my Generation. Mediensozialisation im Zeitalter von Cyberspace und Digitalisierung. In: Siebenhaar, Klaus/ Elitz, Ernst (Hrsg.). Medien im 21. Jahrhundert. Theorie-Technologie- Markt, Berlin: LIT Verlag. S. 51-61.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Marotzki, W., &amp; Krüger, H- H. (2009). Einführung in die Erziehungswissenschaft. Einführungstexte   Erziehungswissenschaft/ hrsg. von Heinz- Hermann Krüger, Bd.1. Stuttgart: Budrich. </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Stolte, Dieter (2008). Gefahren und Chancen der bevorstehenden Medienrevolution. In: Siebenhaar, Klaus/ Elitz, Ernst (Hrsg.). Medien im 21. Jahrhundert. Theorie- Technologie- Markt, Berlin: LIT Verlag. S. 51-61.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">www.bpb.de</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Wie wirkt medial dargestellte Gewalt? Stand: 22.11.2005. </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">URL:</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/medienpaedagogik/71044/gewalt">http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/medienpaedagogik/71044/gewalt</a>, </span></span></span><span style="color: #000000; font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">(letzter Abruf am 03.09.2012).</span></p>
<p align="LEFT"><a href="http://www.bpb.de/"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">www.bpb.de</span></span></span></a><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Mediensozialisation von Kindern aus sozial benachteiligten Familien.</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Stand: 01.04.2009. URL: </span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.bpb.de/apuz/32044/mediensozialisation-von-kindern-aus-sozial-benachteiligten-familien">http://www.bpb.de/apuz/32044/mediensozialisation-von-kindern-aus-sozial-benachteiligten-familien</a></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, (letzter Abruf am 03.09.2012).</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">www.bpb.de. Orientierung in der Medienwelt: Kinder und Eltern lernen voneinander. Stand: 22.11.2005. URL: <a href="http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/medienpaedagogik/71032/orientierung-in-der-medienwelt">http://www.bpb.de/lernen/unterrichten/medienpaedagogik/71032/orientierung-in-der-medienwelt</a>, (letzter Abruf am 03.09.2012).</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small; color: #000000;"><a href="http://www.gpi.online.de/"><span style="color: #000000;">www.gpi-online.de</span></a></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">. Dr. Kaikitis, Lambros.Der Einfluss des Fernsehens auf die Jugendlichen. Stand: 10.09.2004.URL:</span></span></span><span style="font-size: small; font-family: Arial, sans-serif;"> </span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><a style="font-family: Arial, sans-serif;" href="http://www.gpi-online.de/upload/PDFs/EU-Media/_Kaikitis1-Einfluss_des_Fernsehens-10-09-04.pdf">http://www.gpi-online.de/upload/PDFs/EU-Media/_Kaikitis1-Einfluss_des_Fernsehens-10-09-04.pdf</a></span></span><span style="color: #000000; font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">, (letzter Abruf am 03.09.2012).</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2&#038;p=153</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Resümee</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=141</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=141#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jun 2012 12:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=141</guid>
		<description><![CDATA[Was wurde im Seminar behandelt? Was war wichtig? Welche Bedeutung hatte das Seminar für meine zukünftige (pädagogische) Tätigkeit? Zu Beginn des Seminars wurden erst einmal Fragen zum wissenschaftlichen Studium gestellt. Was heißt beispielsweise wissenschaftliches Arbeiten und was bringt ein wissenschaftliches &#8230; <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=141">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was wurde im Seminar behandelt? Was war wichtig? Welche Bedeutung hatte das Seminar für meine zukünftige (pädagogische) Tätigkeit?</p>
<p>Zu Beginn des Seminars wurden erst einmal Fragen zum wissenschaftlichen Studium gestellt. Was heißt beispielsweise wissenschaftliches Arbeiten und was bringt ein wissenschaftliches Studium überhaupt? Dazu haben wir einen Text von Wolf Dieter Narr gelesen, der wie ein persönlicher Brief geschrieben wurde. Ich empfand diesen &#8220;Brief&#8221; als sehr hilfreich, da er aufmunternd geschrieben wurde und viele Ratschläge beinhaltete, nämlich dass man als Student über sein Fach hinausschauen sollte. Außerdem betont Narr, wie wichtig es ist, kritisch zu bleiben um eine Person mit eigenem Gesicht zu werden.</p>
<p>Der Text von Koller war dagegen sehr zukunftsorientiert, weil er sich auf unser späteres Berufsleben als Pädagogen richtete. Die Kenntnisse und Fähigkeiten müssten sich noch viele Jahre später erweisen, nämlich während des ganzen Berufslebens und auch noch darüber hinaus. Es müsse gelernt werden, das pädagogische Wissen auf sich verändernde Situationen zu beziehen, da es immer wieder neue Problemlagen geben werde. Außerdem würde sich die Situation des pädagogischen Handelns unterscheiden, weil alle Menschen individuell sind.</p>
<p>Ich empfand sowohl den &#8220;Brief&#8221; von Narr als auch den Text von Koller als sehr hilfreich. Der &#8220;Brief&#8221; bezieht sich mehr auf unser Studium, während der Text von Koller sehr zukunftsorientiert und förderlich für unser Berufsleben ist. Daher bin ich der Meinung, dass diese beiden Texte den größten Einfluss auf mein Studium und späteres Berufsleben haben, auch wenn ich keine Lehrerin werden möchte.</p>
<p>Als besonders interessant empfand ich den Text &#8220;Mediensozialisation&#8221; von Aufenanger, in dem es darum geht, wie die Medien auf Menschen einwirken und wie Menschen und Medien interagieren. Da die Medien immer vielfältiger werden und das ganze Thema  noch zu wenig diskutiert und untersucht wird, ist es auch von großer Wichtigkeit. Ich denke, dass sich mein Essay mit diesem Thema beschäftigen wird.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir durch das Seminar erste Kenntnisse zu Themen wie wissenschaftliches Arbeiten allgemein, Sozialisation (und die verschiedenen Sozialisationstheorien), Mediensozialisation und Lernen erhalten haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2&#038;p=141</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Exzerpt zum Thema Lernen</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=122</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=122#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 11:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Excerpte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=122</guid>
		<description><![CDATA[Marotzki, W.  &#38; Krüger, H. &#8211; H. (2009). Einführung in die Erziehungswissenschaft. Einführungstexte Erziehungswissenschaft/ hrsg. von Heinz- Hermann Krüger, Bd. 1. Stuttgart: Budrich. In dem Kapitel &#8220;Lernen&#8221; stellt Marotzki drei verschiedene Theorie- und Konzeptgruppen zum Thema Lernen vor. Zu Beginn &#8230; <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=122">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marotzki, W.  &amp; Krüger, H. &#8211; H. (2009). Einführung in die Erziehungswissenschaft. Einführungstexte Erziehungswissenschaft/ hrsg. von Heinz- Hermann Krüger, Bd. 1. Stuttgart: Budrich.</p>
<p>In dem Kapitel &#8220;Lernen&#8221; stellt Marotzki drei verschiedene Theorie- und Konzeptgruppen zum Thema Lernen vor. Zu Beginn richtet er seinen Blick auf &#8220;klassische verhaltenstheoretisch ausgerichtete Theorien und Modelle.&#8221; Dazu zähle der sogenannte Behaviorismus, der beispielsweise mit Person- Umweltmodellen arbeite. Hier werde das Lernen als eine Art Mechanik von &#8220;stimulus&#8221; und &#8220;response&#8221; (Reiz und Reaktion) angesehen, wie zum Beispiel im Hunde Experiment von Pawlow. Das erwünschte Verhalten solle hier bestätigt und bekräftigt, unerwünschtes Verhalten abgeschwächt werden (vgl. Marotzki, 2009, S. 146).</p>
<p>Aus dieser Perspektive seien weder genetische Einflüsse, noch Reifungsprozesse entscheidend. Vielmehr müsse gelernt bzw. trainiert werden. Positives Verhalten könne daher erlernt werden. Bestimmte Verhaltensmuster werden also aufgebaut, die dann quasi routinehaft abgerufen werden können. Es gäbe jedoch auch klare Grenzen und Einschränkungen dieser Ansätze, wie zum Beispiel der mechanische Charakter, der menschliches Lernen in die Nähe von Abrichtungssituationen bringe (vgl. Marotzki, 2009, S. 147). Daher könne der behavioristische Ansatz allenfalls in sehr speziellen Ausschnitten menschlichen Lernens Erklärungserfolge erzielen.</p>
<p>Als nächstes widmet sich Marotzki den &#8220;konstruktivistisch ausgerichteten Lerntheorien und Modellen.&#8221; In der Theorie des pragmatischen Konstruktivismus werde die Handlung selbst in den Vordergrund der Betrachtung gestellt. Zusätzlich gehe man statt eines Handlungsbogens von einem Handlungskreis aus. Es könne zwischen geschlossenen und unterbrochenen Handlungskreisen ausgegangen werden, in denen es bewusste Reize und Reaktionen gäbe, so Marotzki. Einer bestimmten Handlung sei also kein Reiz vorgegeben, sondern die Handlung bestehe dort, wo sie unterbrochen wurde, aus der Suche nach neuen Reizen. &#8220;Diese Suche nach neuen Reizen, die neue Handlungsmöglichkeiten erschließen, stellt letztendlich einen Konstruktionsprozess dar.&#8221; (Marotzki, 2009, S. 148). In diesem Konstruktionsprozess würden die Menschen lernen.</p>
<p>Es gäbe jedoch noch radikalere Ansätze, die davon ausgehen, dass Lebewesen ihre Grenze selbst bestimmen &#8220;&#8230;sie konstituieren sich als verschieden vom umliegenden Milieu (Umgebung).&#8221; (Marotzki, 2009, S.149). Solch ein Milieu löse eine Art Dynamik aus und sei eine Quelle von Störungen. Diese Beobachtung finde man zum Beispiel in der Stressforschung. Eine Situation, die für einen Menschen Stress bedeute, müsse für einen anderen noch lange nicht stressend sein. Lernen sei eine Art Selbststeuerungsprozess, welcher jedoch erst einmal erlernt werden müsse. Zudem müsse eine Selbstwirksamkeit entwickelt werden, also ein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.</p>
<p>Als letztes widmet sich Marotzki den &#8220;Situations, &#8211; lebenslauf- und biographieorientierten Theorien und Modellen.&#8221; Hier stehen kollektive Lernmilieus und Lebenszusammenhänge des einzelnen Menschen im Vordergrund. Das Lernen neuer &#8220;Situationsbewältigungsformen&#8221; (Marotzki, 2009, S. 151) schreite nicht gleichmäßig oder beliebig voran, sondern in Stufen, welche in einer bestimmten Logik aufeinander folgen und weiterreichende Verhaltensmöglichkeiten eröffnen. Außerdem kommen beim biographischen Lernen noch der Erwerb von Erfahren und die Herstellung eines Sinnzusammenhanges hinzu.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2&#038;p=122</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Exzerpt zum Text &#8220;Was ist ein Medium&#8221; von Thomas Mock</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=108</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=108#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2012 09:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=108</guid>
		<description><![CDATA[In dem Text versucht Thomas Mock, eine Unterscheidung von kommunikations- und medienwissenschaftlicher Grundverständnisse zu dem Begriff  &#8221;Medium&#8221; vorzunehmen. Als Medium werden nach Mock zunächst einmal unterschiedliche Gegenstände bezeichnet, wie zum Beispiel Sachverhalte oder Objekte, mit deren Hilfe sich Kommunikation herstellen &#8230; <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=108">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Text versucht Thomas Mock, eine Unterscheidung von kommunikations- und medienwissenschaftlicher Grundverständnisse zu dem Begriff  &#8221;Medium&#8221; vorzunehmen. Als Medium werden nach Mock zunächst einmal unterschiedliche Gegenstände bezeichnet, wie zum Beispiel Sachverhalte oder Objekte, mit deren Hilfe sich Kommunikation herstellen ließe. Doch bei dem Begriff &#8220;Medium&#8221; handele es sich um einen sehr unpräzisen und mehrdeutigen Begriff, da er bisher nicht zufriedenstellend definiert worden sei. Es gäbe keine klare Vorstellung davon, welche Phänomene darunter fallen sollen und welche nicht. Bisher wurden Gegenstände wie Bilder, Internet, Sprache, Musik und Theater als Medien bezeichnet  (vgl. Mock, 2006, S.183).</p>
<p>Für Mock erscheint es sinnvoll, durch genaue Analysen die verschiedenen, im Begriff  &#8221;Medium&#8221; zusammenkommenden Bedeutungen zu unterscheiden und zueinander in Beziehung zu setzen.  Nur so ließen sich Missverständnisse vermeiden.</p>
<p>Heutzutage dürfte die Bedeutung vom &#8220;Medium&#8221; als Kommunikationsmittel am weitesten verbreitet sein, so Mock. Das könne beispielsweise ganz allgemein ein Informationsträger wie auch ein Werbemittel sein. Mock unterscheidet den Begriff des Mediums zwischen:</p>
<p>1: Medien als Mittel der Wahrnehmung: Hierzu zählen vor allem physikalische Medien. Dieses Medienverständnis beziehe sich in erster Linie auf die menschliche Wahrnehmung als Voraussetzung jeglicher Mensch- Umwelt- Beziehung.</p>
<p>2: Medien als Mittel der Verständigung: Menschliche Kommunikation ließe sich grundsätzlich als Zwischenprozess bzw. symbolisch vermittelte Interaktion kennzeichnen. Zeichensysteme seien mündliche und schriftliche Sprache, Mimik, Gestik, Bilder usw.</p>
<p>3: Medien als Mittel der Verbreitung: Hier seien in erster Linie Mittel gemeint, die der Übermittlung von kommunikativen Äußerungen über die räumlichen oder zeitlichen Grenzen direkter Kommunikation hinausgehen, so Mock. Dazu gehören zum Beispiel technische Artefakte (vgl. Mock, 2006, S. 191). Diese können als Mittel zur Überwindung der Beschränkungen direkter menschlicher Kommunikation gesehen werden, die unter anderem in räumlichen Begrenzungen bestehen. Technische Medien haben ihren Ursprung im Sozialen, da sie durch ihren Gebrauch gesellschaftliche Effekte zeigen können, so Mock.</p>
<p>4: Medien als Form von Kommunikation: Hierzu zählen nach Mock Mittel für bestimmte kommunikative Zwecke. Daher sei ein Medium in diesem vierten Verständnis in erster Linie ein soziales Phänomen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2&#038;p=108</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gruppenarbeit Mediensozialisation vom 24.05.2012</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=101</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=101#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2012 12:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=101</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/files/2012/06/2012-05-24-10.59.171.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-103" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/files/2012/06/2012-05-24-10.59.171-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2&#038;p=101</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Excerpt Mediensozialisation</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=94</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=94#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 10:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Excerpte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=94</guid>
		<description><![CDATA[Excerpt zum Seminar „Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft – Medien als Forschungsfeld der Erziehungswissenschaft“ Lektüre: Aufenanger, S. (2008). Mediensozialisation. In: Sander, U., Gross, von F., &#38; Hugger, K. – U. Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwiss. S. 87-92. &#8230; <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=94">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Excerpt zum Seminar „Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft – Medien als Forschungsfeld der Erziehungswissenschaft“</p>
<p>Lektüre: Aufenanger, S. (2008). Mediensozialisation. In: Sander, U., Gross,<br />
von F., &amp; Hugger, K. – U. Handbuch Medienpädagogik. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwiss. S. 87-92.</p>
<p>In dem Text von Stefan Aufenanger geht es um die Sozialisationseffekte der elektronischen Medien wie zum Beispiel Fernsehen, Radio oder Internet. Nach Aufenanger können die durch die Medien transportierten Inhalte für bestimmte Sozialisationseffekte verantwortlich gemacht werden (vgl. Aufenanger, 2008, S. 87).<br />
Dabei handele es sich meist „&#8230;um die Wirkung von Gewaltdarstellungen, Werbung oder politische Ideologien“ (Aufenanger, 2008, S. 87).<br />
Die Mediensozialisation müsse als ein komplexer Vorgang verstanden werden. Daher versucht Aufenanger verschiedene Blickrichtungen zu klassifizieren. Unterscheiden müsse man zwischen „medienzentrierter und rezipientenzentrierter Perspektiven“ (Aufenanger, 2008, S.87), also der Frage, was die Medien mit den Menschen machen und umgekehrt, was die Menschen mit den Medien machen.</p>
<p>Eine erste wichtige Theorie nach Aufenanger ist, dass die Medien auf Menschen einwirken: nach diesem eher traditionellen Ansatz wird den Medien nach Gestaltung, Inhalt und Struktur ein spezielles Wirkpotential unterstellt, welches meist mit negativen Aspekten verknüpft ist (vgl. Aufenanger, 2008, S. 87-88). Typische Themen sind hier Gewalt und Werbung innerhalb des Fernsehens oder Internets.</p>
<p>Die zweite Theorie geht von medienkompetenten Menschen aus, die fähig sind, das Medienangebot selbstständig auszuwählen. Menschen sind demnach nicht die Opfer der Medien, sondern wissen damit umzugehen. Daraus ergibt sich ein aktives Nutzen der Medien (vgl. Aufenanger, 2008, S. 88).</p>
<p>Die dritte Theorie besagt, dass Menschen und Medien miteinander agieren. Der Einfluss von Medien wird hier sogar als durchaus positiv gesehen, beispielsweise weil durch das Chatten im Internet der Identitätsaufbau eines Menschen gefördert wird. Daher „[...]dienen ausgewählte Medien bzw. Medieninhalte dazu, sich mit bestimmten Charakteren zu identifizieren oder seine Probleme in Mediengeschichte zu projizieren“ (Aufenanger, 2008, S. 88). Wirkungen werden hier nicht unmittelbar unterstellt, sondern nur in Kombination mit anderen Faktoren in Verbindung gebracht.<br />
Im weiteren Text beschäftigt sich Aufenanger mit der Theorie von Hurrelmann. Dieser ist der Meinung, dass sich die Mediensozialisation als Prozess versteht, „[...] in dem sich das entwickelnde Subjekt aktiv mit seiner mediengeprägten Umwelt auseinandersetzt, diese interpretiert sowie aktiv in ihr wirkt[...]“ (Aufenanger, 2008, S. 88). Zugleich werde das Subjekt von den Medien in vielen Persönlichkeitsbereichen beeinflusst. Die Medien können sich nach Hurrelmann jedoch unter gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen verändern. Medienkompetenz erfordert daher, dass sich das handelnde Subjekt aktiv und selbstbestimmt mit ihnen auseinandersetzt (vgl. Aufenanger, 2008, S.88).</p>
<p>Ein weiterer Ansatz, nämlich der medienökologische Ansatz, wird von Baacke und Lange vertreten. In diesem Ansatz wird der Umgang mit den Medien im Kontext „alltäglicher Lebensvollzüge“ (Aufenanger, 2008, S.89) gesehen. Entscheidend für den Prozess der Sozialisation seien nach Lange der Umgang einer Familie mit den Medien wie auch der Familienalltag. Auch der Entwicklungsstand von Kindern und Jugendlichen müsse berücksichtigt werden (vgl. Aufenanger, 2008, S. 89).</p>
<p>Im Weiteren wird der aneignungstheoretische Ansatz von Schorb und Theunert vorgestellt. Hier wird davon ausgegangen, dass Medieninhalte in die eigene Lebensbiografie integriert werden. Außerdem geschieht die „[...] aktive Auseinandersetzung mit Medienangeboten in lebensweltlichen Kontexten[...] (Aufenanger, 2008, S.89).<br />
Die „Strukturanalytische Rezeptionsforschung“ (Aufenanger, 2008, S.89) von Charlton und Neumann- Braun beschäftigt sich unter anderem mit der Persönlichkeitspsychologie. Dieser Ansatz rückt von der Vorstellung einseitiger Medienwirkungen ab und betrachtet die Rolle und Funktion der Medien im Alltag von Familien, wobei besondere Beachtung auf die „[...] Bedeutung der Medien für die Lebensbewältigung und Identitätsbildung geworfen wird“ (Aufenanger, 2008, S. 89).</p>
<p>Fromme u.a. betonen in Bezug auf Selbstsozialisation, dass Kinder in Bezug auf Medien nicht manipulierbar seien, sondern vielmehr die Medieninhalte aktiv für das Verstehen von Ereignissen nutzen. Daher dienen Medien in der Sichtweise von Fromme u.a. als „Entwicklungshelfer“ oder als „Instanzen der Selbstsozialisation“ (Aufenanger, 2008, S.90).</p>
<p>Da Medien hinsichtlich ihrer Struktur als unterschiedlich angesehen werden, stellt sich die Frage, ob es eine allgemeine Theorie der Mediensozialisation überhaupt geben kann. Nach Aufenanger gäbe es zudem Mängel an den Untersuchungen, da Medien wie Hörkassetten oder Film vernachlässigt wurden. Außerdem wurden nur bestimmte Altersgruppen untersucht, wie beispielsweise Kinder und Jugendliche. Man müsse jedoch von einem „lebenslangen Prozess“ (Aufenanger, 2008, S.90) der Mediensozialisation ausgehen. Die meisten Studien beziehen sich zudem auf Gewalt oder Werbung, nicht aber auf allgemeine Persönlichkeitsmerkmale wie Emotionen (vgl. Aufenanger, 2008, S.90). Zuletzt müsse bemängelt werden, dass die Forschung den „[...] Wechselprozess zwischen Subjekt und Medien nicht genug in den Blick nimmt“ (Aufenanger, 2008, S. 90).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2&#038;p=94</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gruppenarbeit vom 19.04.2012</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=84</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=84#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 09:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=84</guid>
		<description><![CDATA[In der vierer- Gruppe sammelten wir aus unseren Essays über das wissenschaftliche Studium Gemeinsamkeiten heraus und schrieben diese auf ein Plakat. Wir waren uns darüber einig, dass ein wissenschaftliches Studium eine erste theoretische Basis darstellt. Es werden erste wichtige Kenntnisse erworben, &#8230; <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=84">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/files/2012/04/BILD-GRUPPENARBEIT1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-85" src="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/files/2012/04/BILD-GRUPPENARBEIT1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>In der vierer- Gruppe sammelten wir aus unseren Essays über das wissenschaftliche Studium Gemeinsamkeiten heraus und schrieben diese auf ein Plakat.</p>
<p>Wir waren uns darüber einig, dass ein wissenschaftliches Studium eine erste theoretische Basis darstellt. Es werden erste wichtige Kenntnisse erworben, die für das spätere Berufsleben wichtig sein werden. Da jeder Mensch individuell ist, muss die erworbene Theorie später im Berufsleben in die Praxis umgesetzt  und auf die verschiedenen Menschen abgestimmt werden.</p>
<p>Wir waren auch der Ansicht, dass im Studium eindeutig die praktischen Erfahrungen zu kurz kommen. 2-3 Pflichtpraktika reichen einfach nicht aus, um erste Erfahrungen und eine Art Sicherheit im Berufsalltag zu bekommen. Vielmehr müssen sich die Studenten selber um weitere Praktika kümmern, da diese sehr wichtig sind.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2&#038;p=84</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Milieutheorie von Karl Mannheim</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=71</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=71#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 17:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Excerpte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=71</guid>
		<description><![CDATA[Excerpt zum Seminar „Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft – Medien als Forschungsfeld der Erziehungswissenschaft“ Lektüre: Marotzki, W. &#38; Krüger, H. &#8211; H. (2009). Einführung in die Erziehungswissenschaft. Einführungstexte Erziehungswissenschaft / hrsg. von Heinz-Hermann Krüger, Bd. 1. Stuttgart: Budrich. Die &#8230; <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=71">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Excerpt zum Seminar „Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft – Medien als Forschungsfeld der Erziehungswissenschaft“ </strong></span></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small"><strong>Lektüre: Marotzki, W. &amp; Krüger, H. &#8211; H. (2009). Einführung in die Erziehungswissenschaft. Einführungstexte Erziehungswissenschaft / hrsg. von Heinz-Hermann Krüger, Bd. 1. Stuttgart: Budrich.</strong></span></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small">Die Milieutheorie von Karl Mannheim handelt davon, dass sich Sozialisation unter anderem mit der Einbindung eines Individuum in ein bestimmtes Milieu vollzieht. </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small">Diese Zugehörigkeit zu einem Milieu gründe in „sozialisationsgeschichtlichen Gemeinsamkeiten“<span style="font-family: Arial, sans-serif">(Mannheim, 2009, S. 133)</span>, </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small">die es mit anderen Menschen dieses Milieus gemeinsam habe, nach Mannheim seien dies Gemeinsamkeiten des Habitus </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small">(vgl. Elias, 1974, S. 312 ff.). </span></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small">Unter Habitus versteht man beispielsweise die Vorlieben oder Gewohnheiten eines Individuums. Menschen leben in einem bestimmten Milieu, ohne davon zu wissen oder dies zu wollen. <span style="font-family: Arial, sans-serif">Nach Mannheim wachsen sie vielmehr während ihrer Sozialisation in bestimmte Milieus hinein und entwickeln so ihre eigenen Selbstverständlichkeiten , die die Menschen eines Milieus miteinander verbinden. </span></span></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial, sans-serif">Um dies zu verdeutlichen, wählt Mannheim ein Beispiel von Nohl, der ein Milieu von jugendlichen Migranten türkischer Herkunft beschreibt. Unter diesen Jugendlichen, die hauptsächlich einen Real- oder Hauptschulabschluss haben, bestehen nach Nohl bestimmte Vorstellungen über das Verhalten in der Öffentlichkeit (vgl. Nohl, 2001). </span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small">Diese „Kollektivvorstellungen“ (Nohl, 2001) gelten jedoch nur in dem Milieu der türkischen Jugendlichen und können von Menschen aus anderen Milieus meist nicht verstanden werden. Damit es zwischen den Jugendlichen und den Menschen aus anderen Milieus nicht zu Missverständnissen oder gar Unverständnis komme, müssen die „Kollektivvorstellungen“ (Nohl, 2001) jeweils erklärt werden.</span></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small">Des weiteren ist die Mehrdimensionalität von Milieus erwähnenswert, die Mannheim am Beispiel der Milieus von Jugendlichen erklärt. Diese seien nämlich „<span style="font-family: Arial, sans-serif">[</span>... <span style="font-family: Arial, sans-serif">]</span>durch die Dimensionen der Migration und, wie angedeutet, der Bildung geprägt<span style="font-family: Arial, sans-serif">[</span>...<span style="font-family: Arial, sans-serif">] “ (Mannheim, 2009, S. 134).</span></span></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small"><span style="font-family: Arial, sans-serif">Milieus verändern sich jedoch mit der Zeit, vor allem in der modernen Gesellschaft könne man nicht mehr davon ausgehen, dass Milieus weiter existieren , da kaum ein Mensch mehr in ein Milieu vollständig einsozialisiert werde (vgl. Mannheim, 2009, S. 134) . </span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small">Vielmehr seien die Menschen zu sehr mit sich selbst beschäftigt und müssen als „isolierte Individuen“ (<span style="font-family: Arial, sans-serif">Mannheim, 2009, S. 134) leben. Trotzdem könne der Zerfall dieser Milieus aber auch eine Art Erfahrung sein, auf derer Basis Menschen neue Milieus bilden können </span>(vgl. Bohnsack 1998, siehe dazu auch Abschnitt 3.2.3).</span></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: Arial, sans-serif"><span style="font-size: small">Besonders in der modernen Gesellschaft entstehen heutzutage so genannte virtuelle Milieus, also Milieus in den virtuellen communities oder in den Freundeskreisen im Internet, wo Jugendliche beispielsweise in Chats ihre Erfahrungen austauschen ( vgl. Nohl 2002; Projektgruppe Bildung im Internet 2005 ).</span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2&#038;p=71</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Kernaussagen von Koller</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=54</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=54#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 17:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=54</guid>
		<description><![CDATA[Koller, Hans-Christoph (2010). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft : eine Einführung. Kohlhammer-Urban-Taschenbücher : Pädagogik, Erziehungswissenschaft, 480. Stuttgart: Kohlhammer. Kernaussagen Seite 10-15 - Zur Umstrittenheit pädagogischen Wissens: in pädagogischen Fragen gibt es  in der Regel nicht nur eine einzige richtige &#8230; <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=54">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Koller, Hans-Christoph (2010). Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft : eine Einführung. Kohlhammer-Urban-Taschenbücher : Pädagogik, Erziehungswissenschaft, 480. Stuttgart: Kohlhammer.</p>
<p>Kernaussagen Seite 10-15</p>
<p>- Zur Umstrittenheit pädagogischen Wissens: in pädagogischen Fragen gibt es  in der Regel nicht nur eine einzige richtige Position, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher. Daher genügt es nicht, sich nur einer einzigen Ansicht anzuschließen.</p>
<p>- Über der bloßen Aneignung von Wissen bedarf es nach Koller einer eigenen Urteilskompetenz.  Die pädagogische Urteilskompetenz ist von großer Bedeutung, also die Fähigkeit, pädagogische Konzepte selbstständig kritisch zu beurteilen.</p>
<p>- Die Einzigartigkeit der Situation und der Menschen: die Situationen des pädagogischen Handelns unterscheiden sich immer, zum Beispiel durch die Individualität der Menschen.</p>
<p>- Der Zukunftsbezug pädagogischen Handelns: unsere Kenntnisse und Fähigkeiten müssen sich noch viele Jahre später erweisen, nämlich während unseres ganzen Berufslebens und auch noch darüber hinaus.</p>
<p>- Die pädagogische Reflexionskompetenz: Pädagogen müssen in der Lage sein, pädagogisches Wissen auf sich verändernde Situationen zu beziehen, da es immer wieder neue Problemlagen geben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2&#038;p=54</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum ist ein wissenschaftliches Studium sinnvoll für die pädagogische Praxis?</title>
		<link>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=15</link>
		<comments>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=15#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 18:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>theresa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=15</guid>
		<description><![CDATA[Seminar aus dem Bereich „Grundlagen, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft&#8221; &#8211; Medien als Forschungsfeld der Erziehungswissenschaft Warum ist ein wissenschaftliches Studium sinnvoll für die pädagogische Praxis? Ich studiere im zweiten Semester Anglistik/ Amerikanistik (Bachelor of Arts), im Nebenfach habe ich &#8230; <a href="http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?p=15">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seminar aus dem Bereich „Grundlagen, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft&#8221; &#8211; Medien als Forschungsfeld der Erziehungswissenschaft</p>
<p>Warum ist ein wissenschaftliches Studium sinnvoll für die pädagogische Praxis?</p>
<p align="justify">Ich studiere im zweiten Semester Anglistik/ Amerikanistik (Bachelor of Arts), im Nebenfach habe ich Erziehungs- und Bildungswissenschaft gewählt. Da man als Student eines geisteswissenschaftlichen Faches auf keinen eindeutigen Beruf hinarbeitet, sondern sich jeder seine eigene „Nische&#8221; suchen muss, war ich mir erst einmal nicht sicher, was ich nach meinem Studium für einen Beruf ausüben möchte. Schließlich gibt es viele Möglichkeiten, wie beispielsweise den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit oder Journalismus.</p>
<p>Da ich aber im Nebenfach Erziehungs- und Bildungswissenschaft habe, bietet sich besonders die Erwachsenenbildung für mich an. Das Ziel ist hier, den Erwachsenen unterschiedlichen Alters Wissen zu vermitteln. Da mir mein Hauptfach Anglistik/ Amerikanistik sehr viel Freude bereitet, hätte ich gerne einen Beruf, der mit der englischen Sprache und Literatur verknüpft ist.</p>
<p>Ich könnte mein Wissen aus diesem Bereich also gut an Erwachsene weitergeben. Somit wären meine Studienfächer und Interessen sinnvoll miteinander verbunden.</p>
<p>Von meinem erziehungswissenschaftlichen Studium erhoffe ich mir, dass ich lerne, wie ich Unterrichtseinheiten in der Erwachsenenbildung plane und organisiere und wie ich den Menschen die verschiedenen Themen möglichst abwechslungsreich und effektiv beibringen kann. Weiterhin würde ich gerne die Bedürfnisse der Erwachsenen verschiedenen Alters erkennen und auch darauf eingehen können, da nicht alle auf dem gleichen Stand sein werden.</p>
<p>Ich müsste also lernen, wie ich verschiedene Lerninhalte sinnvoll methodisch aufbauen kann.</p>
<p>Ich habe mich für ein Studium entschieden, weil es mir meiner Meinung nach mehr Möglichkeiten bietet als eine Ausbildung. Ich kann meine Interessen miteinander verknüpfen und bin flexibler, was meine Berufswahl angeht. Wenn man einen interessanten Bereich für sich gefunden hat, ist es viel leichter sich auf diesen zu spezialisieren. Des weiteren kann ich mir meinen Stundenplan selber zusammenstellen und habe niemanden, der sich in meine Angelegenheiten einmischt. Ich bin für mich selbst verantwortlich und somit auch für meinen Erfolg oder Misserfolg. Das fördert meine Selbstständigkeit und ist für das spätere Berufsleben nur förderlich.</p>
<p>Ein Studium beschäftigt sich allerdings viel mehr mit Theorie anstatt mit Praxis. Die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten müssen im Berufsleben eigenverantwortlich angewendet werden. Um praktische Erfahrungen im Bereich der Erwachsenenbildung zu sammeln, sind Praktika daher unverzichtbar. Die vorwiegend praktischen Erfahrungen und der, wenn auch kleine Verdienst, sind die Vorteile an einer Ausbildung.</p>
<p>Letztendlich muss jeder Mensch selber wissen, was ihm lieber ist – ein wissenschaftliches, eher theoretisches Studium oder eine praktische Ausbildung. Um beurteilen zu können, ob meine Entscheidung die Richtige für mich war, ist es jetzt aber noch zu früh. Trotzdem bin ich der Meinung, dass ich durch mein Studium ein breiteres Wissensspektrum und viel mehr Möglichkeiten im späteren Berufsleben haben werde.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blogs.epb.uni-hamburg.de/theresa/?feed=rss2&#038;p=15</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
