MEHR-Tutorium im WiSe 2016/17 für Lehrende und Studierende

Für das Wintersemester 2016/17 bieten wir im Rahmen des TP 32-Projekts des Universitätskollegs wieder Angebote speziell für interessierte Lehrende und Studierende des erziehungswissenschaftlichen Lehramtsstudiums an.

Die neue Projektkoordinatorin Isabella Holzmann und die MEHR-Tutorin Sarah Kruse begleiten PE-Veranstaltungen, die daran teilnehmen möchten, praxisbezogen. Dabei geht es um die Vorbereitung und Nachbereitung von Unterrichtsbeobachtungen und/oder Lehrerinterviews, die dazu dienen, den Rollenwechsel von der SchülerInnen- in die LehrerInnenrolle bereits in einer sehr frühen Phase des Studiums zu thematisieren.

Ein erster erfolgreicher Durchgang fand bereits im Wintersemester 2015/16 mit freundlicher Unterstützung einiger Lehrender statt und aus diesen Erkenntnissen haben wir unser Angebot weiterentwickelt. Herzlichen Dank noch einmal auf diesem Weg an die teilnehmenden Lehrenden vom letztjährigen Durchgang.

Bei Interesse (als Lehrende/r einer PE im WiSe 2016/17) oder für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne über unsere Projektmail:

tp32portfolio.kolleg@uni-hamburg.de

 

Hier unser Konzept für das Wintersemester 2016/17:

Konzept MEHR Wintersemester 2016

Verschiedene Reflexionsimpulse im MEHR-Angebot

ReflexionImSpiegelEs bieten sich während der MEHR-Erkundungstage prozessbegleitend drei bzw. vier Reflexionsimpulse als Zeitpunkte nachgelagerter oder begleitender Erhebung an:

  1. Im Vorgespräch in der Gesamtgruppe zur Entwicklung der Leitfragen werden individuelle Eingangsvoraussetzungen und Erwartungen an das Lehrerbild bzw. das Interview sichtbar; für die Studierenden werden diese mit denen anderer Studierenden vergleichbar und gegen diese ggf. abgrenzbar werden.
    Ein Beispiel: „Ich denke, X ist eine notwendige Eigenschaft, um eine gute Lehrerin zu sein. Mitstudierende sehen das auch so / anders / …“
  2. Im Gespräch in der Kleingruppe nach der Durchführung der Interviews bzw. beim Ausarbeiten des Posters werden Übereinstimmungen und Abweichungen zwischen Erwartung und Interview herausgearbeitet. Die persönlichen Einstellungen werden ggf. einer zweiten Neubewertung unterzogen und innerhalb der Kleingruppe abgeglichen.
    Ein Beispiel: „Die interviewte Lehrerin sagt, X wäre für sie eine wichtige / keine wichtige Eigenschaft gewesen. Ich bin bestärkt in meiner Einstellung / überdenke meine Einstellung / …“)
  3. In der Gesamtgruppe stehen sich nach dem Austausch der Ergebnisse zwischen den Kleingruppen erwartungsgemäß eine Spanne verschiedener Ergebnisse gegenüber. Idealerweise finden sich hier Impulse zu einer weiteren Reflexion, Neubewertung oder Verteidigung der selbst entwickelten Position.
    Ein Beispiel: „Andere interviewte Lehrerinnen haben X als wichtig / unwichtig eingestuft.  Mitstudierende waren ähnlich wie ich / im Gegensatz zu mir überrascht / fühlten sich bestätigt.“
  4. Eine nach den vorherigen drei Schritten erfolgende Reflexion in Form eines Gespräch, Essays etc. über die Entwicklung des persönlichen Selbst- und Lehrerbildes kann Anlass für eine Metareflexion über die eigene Entwicklung durch das MEHR-Angebot werden bzw. ein generelles Nachdenkenl über Reflexionsanlässe als eine Grundlage selbstwirksamen Studierens zur Folge haben.

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MEHR – Interview(er_Innen) und Lehre(r_Innen)

„Das Interview stellt eine soziale Kommunikationssituation dar und schon das allein schränkt die Möglichkeit dessen ein, was alles wie gesagt werden kann.“
– Helfferich (2014) „Leitfragen- und Experteninterviews“, S. 562

Die MEHR-Erkundungstage für Lehramtsstudierende beinhalten die Vor- und Nachbereitung sowie die Durchführung eines Interviews mit einer bereits im Beruf stehenden Lehrerin bzw. einem Lehrer.
Ziel ist es dabei, den Studierenden Impulse zu geben, das eigene Rollenbild als Schüler_in, Student_in und später Lehrer_in zu reflektieren. Neben den konkreten Antworten (und vielleicht auch Fragen) der interviewten Lehrer_innen, die man gegen die eigenen Erwartungen stellen kann, ist die Interviewmethode selbst ebenfalls ein potenzieller Reflexionsimpuls. Weiterlesen

Das MEHR-Tutorium für das Lehramt

MEHR-LogoFuerWebblogMiteinander studieren und sich austauschen
Einblicke in die Praxis gewinnen
Hindernisse gemeinsam überwinden
Rollen der Lehrenden verstehen

Unser Tutorium an der Erziehungswissenschaft hat einen neuen Namen erhalten! Es richtet sich spezifisch an Studierende auf Lehramt und stellt gleichzeitig ein Angebot an Lehrende dar, die in ihrer Praxisorientierten Einführung (PE) forschend auf das Rollenbild von Studierenden und im Beruf stehenden Lehrenden eingehen möchten.
Näheres zum Angebot lässt sich hier nachlesen.

Unser Info-Flyer:

FlyerMEHRWS2015

StubO im WS 2015 – Aufteilung nach Themen

Auch im Wintersemester 2015 bietet die Studienbegleitende Orientierung (StubO) an der Sozialökonomie ein Programm für Studieneinsteiger_Innen und Interessierte an. Dabei orientieren sich die Angebote an vier Themengebieten – Studium, Zukunft, Reflexion und Geschichte des FB – , die semesterbegleitend, also nicht als punktuelle Einzeltermine, behandelt werden. Das Programm wird ähnliche Punkte behandeln wie im Sommersemester.
stubo_grafik_WS2015

Bei Fragen oder Interesse an der Teilnahme bitte einfach an stubo.kolleg@uni-hamburg.de mailen, an der Facebook-Gruppe unter www.facebook.com/STUBO.Kolleg teilnehmen oder Näheres im Blog unter stubosozoek.wordpress.com erfahren.

Das RIO-Jura-Programm für das Wintersemester 2015

Bildschirmfoto 2015-03-20 um 11.07.37Das Programm für das Jura-RIO-Tutorium im Winteresemester 2015 an der Rechtswissenschaft ist ausgearbeitet. Das Team aus Maura Posth, einer erfahrenen Tutorin aus den vorherigen beiden RIO-Durchgängen, und Emily Laing sowie Max Schrader, ehemalige RIO-Tutandinnen voller Ideen, hat ein breit gefächertes Programm zusammen gestellt, dass nicht nur für Jura-Studierende im ersten Semester interessant ist.

Für Erstsemester und Studis, die am Konzept hinter RIO interessiert sind, beginnt das Angebot am 14.10.2015 um 16:00 mit einer Einführungsveranstaltung im BG8 / „Freiraum“ im Kellergeschoß neben der Bibliothek. Weitere Orte und die genauen Termine für Veranstaltungen später im Semester werden über die Facebook-Gruppe, das Blog und Aushänge bekannt gemacht. Weiterlesen

Jahrestagung des Universitätskollegs 2015

flyerbildvorderseiteRIO ist nur eines von über 40 Teilprojekten des Universitätskollegs. Nicht nur um sich im größeren Rahmen auszutauschen, sondern vor allem, um sich Studierenden und Lehrenden sowie der interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren findet am 12.11.-13.11.2015 die Jahrestagung des Universitätskolleg erstmalig über zwei Tage im Chinesischen Teehaus Yu Garden in der Feldbrunnenstraße statt und steht unter dem Titel „Raum für Diskurse“. U.a. das Handlungsfeld Akademisches Lernen erhält Raum zur Darstellung.

Zur Anmeldung (kostenlose Teilnahme für Studierende und Angehörige der Uni HH)

Entscheidungen, Entscheidungen…

Die Studieneingangsphase ist von vielfältigen Entscheidungen in ungewohnten Situationen geprägt. Das können, was die Folgen angeht, relativ unbeschwerte Entscheidungen sein, z.B. ob man den netten Kommilitonen / die nette Kommilitonin nach dem Seminar zum Kaffee einlädt; aber auch potenziell angstbehaftete, wie den, sich in einem Seminar zu Wort zu melden; oder weitreichende, was Studienwahl oder Schwerpunkte angeht.
Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie (sic) in Bremen, hat im folgendem Essay fünf Arten von Entscheidungen bzw. Entscheidungsfindungsprozessen aufgeführt, die sich in unterschiedlichen Situationen wieder finden lassen.

Gerhard Roth: „Wie entscheiden wir am besten?“ In: Wirtschaft & Wissenschaft, Heft 3/2014, 22. Jg. Essen:Edition Stifterverband 2014
Link zum Artikel

 

Programmentwurf von STUBO

STUBO-LogoSTUBO richtet sich an Studierende im Erststudium, an Quereinsteiger_innen und Studiengangswechsler_innen im Grundstudium der Sozialökonomie sowie an Studierende, die nicht an der Orientierungseinheit vor Beginn des Semesters teilnehmen können und konnten.
Dies ist ein Programmentwurf für die Angebote von STUBO für das Sommersemester 2015, das gleichzeitig als Evaluations- und Gestaltungsgrundlage für ein differenzierteres Angebot im Wintersemester dienen soll. Im Sinne der ganzheitlichen und vernetzten Betrachtungsweise der Sozialökonomie reicht das Spektrum der Themen von der Aneignung akademischen Handwerkzeugs über die Erläuterung der verschiedenen Schwerpunkte des Studiengangs bis hin zu ganz praktischen Unternehmungen zum Thema persönlicher und gesellschaftlicher Nachhaltigkeit. Weiterlesen

Geschichte(n) der Fachbereiche

Das Angebot des RIO-Tutoriums sollte eine geschichtliche Dimension eröffnen, die die Ursprünge des jeweiligen Fachbereichs bzw. der jeweiligen Disziplin zur Reflexion und Diskussion umfasst. Viele Disziplinen und ihre Institutionen in Form von Fachbereichen unterliegen gesellschaftlichen, bildungspolitischen, ökonomischen und administrativen Rahmenbedingungen, deren man sich – Studierende und Lehrende – nicht immer bewußt ist. Auch, weil sich nachhaltige Veränderungen meist erst über einen längeren Zeitraum ergeben bzw. sichtbar werden. Weiterlesen