Archiv der Kategorie ‘Publikationen und VortrĂ€ge‘

 
 

Zeitschriften-Beitrag: Beratung durch das mitwissende Umfeld

Im Umfeld von Erwachsenen mit geringen Lese- und Schreibfertigkeiten schlummert ein erhebliches Potenzial, Informationen ĂŒber Lernmöglichkeiten weiterzugeben. Fast sĂ€mtliche Mitwissende sind sich darĂŒber im Klaren, dass es Kurse gibt, in denen auch Erwachsene ihr Lesen und Schreiben verbessern können. Aber nur selten geben sie dieses Wissen auch weiter. Dies begrĂŒnden die Mitwissenden hĂ€ufig damit, dass sie keine wirklich genauen Informationen ĂŒber diese Lernmöglichkeiten besitzen. Informationsbedarf besteht also nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch in der Gesellschaft insgesamt. Klaus Buddeberg fĂŒhrt diese Argumentation detailliert aus in dem im August erschienenen Beitrag „Beratung durch das persönliche Umfeld funktionaler Analphabeten und Analphabetinnen“, erschienen in der ZfW – Zeitschrift fĂŒr Weiterbildungsforschung (vormals: Report).

Der Beitrag ist als Open Access-Beitrag einzusehen unter: http://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs40955-015-0029-6.pdf.

Neue BuchbeitrÀge zur Umfeldstudie

Im August sind zwei BuchbeitrĂ€ge zur Umfeldstudie erschienen. In dem von Anke GrotlĂŒschen und Diana Zimper herausgegebenen Band „LiteralitĂ€ts- und Grundlagenforschung (Alphabetisierung und Grundbildung, Band 11, 358 Seiten, broschiert, 44,90 €, MĂŒnster: Waxmann Verlag, ISBN 978-3-8309-3303-8 ) stellen Dr. Wibke Riekmann und Klaus Buddeberg zentrale Ergebnisse der qualitativen bzw. quantitativen Teilstudie vor.

Riekmann, Wibke (2015): Das mitwissende Umfeld funktionaler Analphabetinnen und Analphabeten – Ergebnisse der qualitativen Teilstudie. In: Anke GrotlĂŒschen und Diana Zimper (Hg.): LiteralitĂ€ts- und Grundlagenforschung. MĂŒnster: Waxmann Verlag, S. 157–176.

Buddeberg, Klaus (2015): Das mitwissende Umfeld funktionaler Analphabetinnen und Analphabeten – Ergebnisse der quantitativen Teilstudie. In: Anke GrotlĂŒschen und Diana Zimper (Hg.): LiteralitĂ€ts- und Grundlagenforschung. MĂŒnster: Waxmann Verlag, S. 135–156.

Umfeldstudie News Juli – verunsichertes Mitwissen

Hierzulande besteht ein großes Maß gesellschaftliches Wissens ĂŒber Erwachsene mit Problemen beim Lesen und Schreiben. Nicht alle dieser ‚Mitwissenden‘ jedoch fĂŒhlen sich in ausreichendem Maße gewappnet, mit diesem Wissen umzugehen. Das qualitative Datenmaterial enthĂŒllt als einen der verschiedenen Typen des Mitwissens die ‚verunsicherte Mitwisserschaft‘. In der Juli-Ausgabe unserer News befassen wir uns mit diesem Typ. Anhand dessen wird deutlich, dass nicht nur Betroffene, sondern auch deren Umfeld profunder Information ĂŒber UnterstĂŒtzungs- und Lernmöglichkeiten benötigt.

UFS-News 2015-07 verunsichertes Mitwissen

Umfeldstudie News Juni – Pragmatische Mitwisserschaft

AnknĂŒpfend an die News im Mai (05/2015), die die tabuisierende Mitwisserschaft zum Thema hatte, und die eine lose Folge von BeitrĂ€gen zur Typologie des Mitwissens eröffnete, widmet sich der Juni-Newsletter der ‚pragmatischen Mitwisserschaft‘. Kennzeichnend fĂŒr diesen Typ ist ein offener und pragmatischer Umgang mit der Situation, der sich in der Entwicklung von informellen Lernsettings Ă€ußert.

UFS-News 2015-06 pragmatisches Mitwissen

 

Umfeldstudie News Mai ‒ Typen von Mitwisserschaft

Aus den Interviews der qualitativen Umfeldstudie wurden Typen von Mitwisserschaft herausgearbeitet. Die Typen beschreiben, wie das Umfeld mit den Personen umgeht, die geringe Lese- und Schreibkompetenzen haben. In dieser und in weiteren News werden einige dieser Typen beschrieben.

Der Mai-Newsletter behandelt den Typ der tabuisierenden Mitwisserschaft, der meist im familiÀren Kontext zu beobachten ist.

UFS-News 2015-05 tabuisierendes Mitwissen

Umfeldstudie News April – Berufliches Mitwissen in verschiedenen Branchen

Berufliches Mitwissen beschrÀnkt sich nicht auf einige wenige Branchen. Vielmehr ist in den meisten Wirtschaftsbereichen davon auszugehen, dass die dort BeschÀftigten zumindest gelegentlich mit gering literalisierten Personen zu tun haben. Dieses Thema behandelt der Newsletter im Monat April.

Umfeldstudie-News 2015-04 innerbetriebliches Mitwissen nach Branchen

Umfeldstudie News MĂ€rz – Mitwissen und Sprechen darĂŒber

Jemanden zu kennen, der oder die nur eingeschrĂ€nkt lesen oder schreiben kann, bedeutet nicht zwingend, mit dieser Person auch ĂŒber den Sachverhalt zu sprechen. Vielmehr gibt es eine ganze Reihe von GrĂŒnden, nicht das GesprĂ€ch zu suchen. Der MĂ€rz-Newsletter stellt diese GrĂŒnde vor, wie sie aus den Ergebnissen der quantitativen und aus der qualitativen Umfeldstudie sichtbar werden.

Umfeldstudie-News 2015-03 Wissen und Sprechen

Umfeldstudie News Februar − Mitwissen im Beruf

Der Beruf ist eines unter mehreren Feldern, in denen man mit Erwachsenen mit Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben in Kontakt kommen kann. Der aktuelle Newsletter skizziert die Besonderheiten des Mitwissens im beruflichen Kontext.

UFS-News 2015-02 Mitwissen im Beruf

Umfeldstudie News – monatlicher Newsletter

Ab Januar informieren die Umfeldstudie-News jeden Monat ĂŒber ein ausgewĂ€hltes Thema der Umfeldstudie. Den Anfang macht im Januar das Thema „Quote des Mitwissens“. Gut 40 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger geben an, dass sie im nĂ€heren oder weiteren Umfeld Erwachsene kennen, die nicht oder nur eingeschrĂ€nkt lesen und schreiben können.

Umfeldstudie-News 2015-01 Quote des Mitwissens

Impulsvortrag zur Umfeldstudie auf dem Grundbildungstag NRW am 13.11.2014

Der Grundbildungstag NRW wurde ausgerichtet von den zustĂ€ndigen Landesministerien fĂŒr Schule und Weiterbildung und Arbeit, Soziales und Integration des Landes NRW zusammen mit den BildungstrĂ€gern der Sozialpartner (DGB Bildungswerk NRW, Arbeit und Leben NRW und Bildungswerk der nordrheinwestfĂ€lischen Wirtschaft). Die Erreichbarkeit von Betroffenen ĂŒber den Arbeitsplatz stand im Zentrum der Veranstaltung. Klaus Buddeberg trug dabei im Rahmen des Fachforums „ZugĂ€nge zu Betroffenen am Arbeitsplatz schaffen! aber wie?“ Ergebnisse der Umfeldstudie vor. Titel des Vortrags: „Tabu oder Nicht-Tabu – Wer kennt Erwachsene, die kaum lesen und schreiben können?“.


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