Archiv der Kategorie ‘Qualitative Teilstudie‘

 
 

Feldphase abgeschlossen

Im Oktober 2014 wurde das letzte qualitative Interview gefĂŒhrt. Somit liegen abschließend 30 Interviews vor, die insgesamt 41 FĂ€lle von Mitwissen reprĂ€sentieren.

PrÀsentation auf der Alphabund-Statuskonferenz

Erste Ergebnisse der Studie wurden im Januar 2014 auf der Status-Konferenz des Alphabundes in Gelsenkirchen vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass Betroffenen zumeist in unterschiedlichem Umfang unterstĂŒtzt werden. Dies kann geschehen in Form einer generellen Übernahme von Lese- und Schreibanforderungen (wodurch nur rudimentĂ€re Lernprozesse angeregt werden) oder auch in der Entwicklung eigener Lernarrangements in der jeweiligen Beziehung von Betroffenen und UnterstĂŒtzer/inne/n bei denen mitunter veritable Lernfortschritte beobachtet werden können. Nur in seltenen FĂ€llen jedoch scheint es zu einer Vermittlung in das System der Weiterbildung kommen. Diese auf einzelnen Interviews basierenden Beobachtungen werden in ihrer Bedeutung durch die quantitative Teilstudie kontrolliert.

Neues Wissen ĂŒber Mitwissen

  • Welche Arten des Wissens ĂŒber funktionalen Analphabetismus gibt es?
  • Wie sind die Beziehungen zwischen mitwissenden UnterstĂŒtzer/inne/n und Betroffenen beschaffen?
  • Wie unterscheidet sich privates und berufliches Mitwissen?
  • Liegt eher ein offener Umgang vor oder besteht ein zu großes Tabu, um das Thema anzusprechen?

Diesen und benachbarten Fragen geht die qualitative Teilstudie in Form von qualitativen Interviews nach. Bislang konnten 25 Interviews realisiert werden, u.a. mit Kolleg/inn/en und Vorgesetzten, mit Beratungsstellen, mit Personal von Jobcentern, mit LehrkrĂ€ften im Bereich Erwachsenenbildung, mit Ärzt/inn/en mit Familienangehörigen oder Personen aus dem Bekannten- und Freundeskreis.


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