Archiv der Kategorie ‘Quantitative Teilstudie‘

 
 

Zeitschriften-Beitrag: Beratung durch das mitwissende Umfeld

Im Umfeld von Erwachsenen mit geringen Lese- und Schreibfertigkeiten schlummert ein erhebliches Potenzial, Informationen ĂĽber Lernmöglichkeiten weiterzugeben. Fast sämtliche Mitwissende sind sich darĂĽber im Klaren, dass es Kurse gibt, in denen auch Erwachsene ihr Lesen und Schreiben verbessern können. Aber nur selten geben sie dieses Wissen auch weiter. Dies begrĂĽnden die Mitwissenden häufig damit, dass sie keine wirklich genauen Informationen ĂĽber diese Lernmöglichkeiten besitzen. Informationsbedarf besteht also nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch in der Gesellschaft insgesamt. Klaus Buddeberg fĂĽhrt diese Argumentation detailliert aus in dem im August erschienenen Beitrag „Beratung durch das persönliche Umfeld funktionaler Analphabeten und Analphabetinnen“, erschienen in der ZfW – Zeitschrift fĂĽr Weiterbildungsforschung (vormals: Report).

Der Beitrag ist als Open Access-Beitrag einzusehen unter: http://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs40955-015-0029-6.pdf.

Feldphase abgeschlossen

Wie geplant wurde die Feldphase Mitte September abgeschlossen. Das Projektteam hat den Datensatz zur Auswertung nun vorliegen. Nach eingehender Prüfung der Daten ist die Veröffentlichung erster Ergebnisse ab Mitte Oktober vorgesehen.

Telefonbefragung im Feld

Seit dem 26. August ist die telefonische Befragung nun im Feld. Insgesamt 1.500 erwachsene Personen werden auf Basis einer Zufallsauswahl befragt. Angewählt werden alle theoretisch möglichen Hamburger Festnetznummern aus dem ADM-Mastersample sowie Mobilnummern, sofern sie über das Hamburger Telefonverzeichnis identifizierbar sind. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, die sich die Zeit für das Interview nehmen oder bereits genommen haben.

Mit dem Abschluss der Feldphase rechnen wir in der zweiten Septemberhälfte. Erste Ergebnisse aus der quantitativen Teilstudie sind dann ab dem Oktober zu erwarten.

Pretest abgeschlossen

Am 5. August 2014 fand der zweite und abschlieĂźende Pretest bei Info GmbH in Berlin statt. Nach dem Ende der Hamburger Schulferien wird die Befragung dann Ende August ins Feld gehen.

Was können Sie tun?

Haben Sie selbst Erfahrungen mit Menschen, die sehr schlecht lesen und schreiben?
Benötigen Sie Informationen, wie Sie betroffenen Personen helfen können, oder ob es in Ihrer Nähe Kurse zum Lesen- und Schreiben-Lernen gibt?

Bundesweit kostenlos erreichbar ist das Alfa-Telefon: 0800-53334455

In Hamburg betreibt die Volkshochschule ein Grundbildungszentrum:
040-4288677-23
dienstags: 10 – 12 Uhr
donnerstags: 14 – 16 Uhr
grundbildung@vhs-hamburg.de

Erster Pretest

Am 20. Juni 2014 fand der erste Pretest des Fragebogens für die Telefonbefragung statt. Die grundsätzliche Machbarkeit wurde durch eine hohe Inzidenz des Mitwissens bestätigt. Es wurde deutlich, dass die Art der Befragung hohe Ansprüche sowohl an die Interviewerinnen und Interviewer als auch an die Befragten stellen wird.

Zweite Erhebung zur Machbarkeit

Im Rahmen des CurVe-Projekts konnten die Fragen zum Mitwissen erneut eingesetzt werden. Die Auswertung des kleinen Teil-Samples (n=68) bestätigt die Erkenntnisse zur Machbarkeit: Ausreichende Inzidenz und Tauglichkeit der Fragen. Es ergeben sich allerdings auch wichtige Hinweise für die Weiterentwicklung des Erhebungsinstruments.

Die Erhebung im Rahmen der repräsentativen Telefonbefragung

Nach den Hamburger Sommerferien wird eine telefonische Befragung Hamburger Haushalte stattfinden.

Die Info GmbH mit Sitz in Berlin (www.infogmbh.de) wird dazu 1.500 Erwachsene im Alter von 18 bis 64 Jahren befragen. Die Befragung erfolgt anonym. Angaben, die einen RĂĽckschluss auf Personen zulassen wĂĽrden, werden nicht gestellt.

Wenn Sie zu den Angerufenen zählen, bitten wir Sie freundlich um Ihre Unterstützung. Für Rückfragen stehen Ihnen an der Universität Hamburg Dr. Wibke Riekmann und Klaus Buddeberg als Ansprechpartner/innen zur Verfügung. Sie erreichen Dr. Wibke Riekmann und Klaus Buddeberg unter der Rufnummer 040/42838-3744 oder per Email unter wibke.riekmann@uni-hamburg.de bzw. klaus.buddeberg@uni-hamburg.de.

Erste Vorstudie zur Machbarkeit

Im Rahmen der Verlinkungsstudie (BMBF Förderkennzeichen W 136702) konnten erstmals Mitwisserfragen an einem größeren Sample getestet werden (n=344). Die Auswertung zeigt zum einen, dass für eine Haupterhebung mit einer ausreichenden Inzidenz zu rechnen ist, und dass sich das Phänomen des Mitwissens grundsätzlich auch in standardisierter Form erfassen lässt.


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