Warum ist ein wissenschaftliches Studium sinnvoll für pädagogische Praxis?

Im Folgendem Text werde ich mich mit der Frage auseinander setzen, ob ein wissenschaftliches Studium sinnvoll für die spätere pädagogische Praxis ist.

Ich denke, dass das Maß der Wichtigkeit bzw. in wie weit es sinnvoll ist hängt ganz von dem genauen späteren Beruf ab. Denn es ist entscheidend, in wie weit wissenschaftliche Arbeiten, wie Argumentationen, Essay´s etc., eine Rolle im späterem Berufsalltag einnehmen. Wird man, wie die Mehrheit dieses Kurses vorhat, Lehrer dann denke ich, dass solch ein wissenschaftliches Studium sehr sinnvoll ist, da Lehrer es im späterem Schulalltag ständig mit wissenschaftlichen Arbeiten zu tun haben. Sie müssen sie sowohl selber anfertigen, als auch die der Schüler kontrollieren und bewerten. Um dies tun zu können müssen sie über die korrekte Anfertigung bestens Bescheid wissen um ihrer, in gewisser Weise auch, „Vorbildfunktion“ nachkommen bzw. gerecht werden zu können. Ebenfalls sinnvoll halte ich ein wissenschaftliches Studium für Leute, die vorhaben später im Forschungsbereich zu arbeiten. Denn besonders hier spielen Statistiken, bewertende Beurteilungen, Umfragen und Berichte eine sehr wichtige Rolle und deshalb würde man darauf mit einem wissenschaftlichen Studium optimal  vorbereitet werden.  Eine weniger große Rolle spielen wissenschaftliche Arbeiten bei Berufsfeldern wie Streetworker, Kinder- und Jugendförderung und Beratung und in Kindertagesstätten oder Horts. Denn hier steht nicht das schriftliche Arbeiten im Vordergrund sondern die pädagogische Betreuung, Beratung und Förderung, die man persönlich den Kindern und Jugendlichen, sowie deren Eltern, gibt und zur Verfügung stellt. Diese „mentale“ Beratungsfunktion und die Tatsache einfach für diese Leute da zu sein steht an erster Stelle und „wissenschaftliche“ Arbeiten interessieren da wirklich niemanden. Lediglich für den Arbeitgeber und für „die Akten“ müsste man Berichte anfertigen um den Behandlungsstand zu dokumentieren und dafür muss man kein Meister im wissenschaftlichen Arbeiten sein.

Abschließend lässt sich sagen, dass es natürlich nie schlecht ist zu viel zu lernen oder etwas in dem man zu Beginn noch nicht so viel Sinn sieht wofür man es später mal gebrauchen würde, denn man weis ja nie was später im Leben alles auf einem zu kommt und ob man sich nicht doch für einen anderen Berufszweig entscheidet, indem wissenschaftliche Arbeiten eine große Rolle spielen. Hier gilt:“Sag niemals nie!“, denn du weist nicht was noch kommt.